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Thema: Was kann man derzeit als angehender MG verlangen? vom 23.06.2005


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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
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Alter: 36
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Verfasst Di 28.06.2005 07:24
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ich hab gestern abend ne recht interessante reportage gesehen über eine spanische stadt mit ca 14.000 einwohnern. die einzigen arbeitslosen in diesem landstrich sind die mitarbeiter vom arbeitsamt. dort herrscht vollbeschäftigung und der wirtschaft geht´s gut. immer mehr deutsche, die nach vielen jahren arbeitslosigkeit nicht mehr weiter wissen gehen momentan ins ausland. und gerade in spanien sind die deutschen (vor allem sind´s hier handwerker und maschinenbauer) sind dort gern gesehen, weil sie meist zuverlässiger und pünktlicher sind als die einheimischen selbst.

mittlerweile ist es schon so, das sich viele spanier für jobs zu schade sind, die dann eben deutsche machen. und selbst diese jobs werden noch relativ gut bezahlt.

was wir in deutschland ganz dringend brauchen sind bürokratieabbau, senkung der lohnnebenkosten und eine altersvorsorge, die jeder für sich selbst treffen muss (dieser generationenvertrag funktioniert irgendwann nicht mehr, wenn 1 arbeiter 5 rentner bezahlen soll!). dann werden vollzeitstellen auch wieder attraktiver für arbeitgeber und das lohnniveau wird auch wieder etwas steigen und ne firma überlegt sich 2 x ob sie im ausland ein zweigwerk aufmacht oder nicht!
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derpfadfinder
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Verfasst Di 28.06.2005 09:05
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wo kam das, gibts davon ne wiederholung?
 
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
Ort: -
Alter: -
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Verfasst Di 28.06.2005 11:08
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aUDIOfREAK hat geschrieben:
was wir in deutschland ganz dringend brauchen sind bürokratieabbau, senkung der lohnnebenkosten und eine altersvorsorge, die jeder für sich selbst treffen muss (dieser generationenvertrag funktioniert irgendwann nicht mehr, wenn 1 arbeiter 5 rentner bezahlen soll!). dann werden vollzeitstellen auch wieder attraktiver für arbeitgeber und das lohnniveau wird auch wieder etwas steigen und ne firma überlegt sich 2 x ob sie im ausland ein zweigwerk aufmacht oder nicht!


Das ist doch mittlerweile schon Politiker-Phrasen-Standard. Kann man sich jeden Sonntag bei Christiansen von Politikern jeder Richtung anhören.

Die Frage ist halt nur, wie kommt man dahin? Der Generationenvertrag exisitiert nun einmal und man kann ihn nicht von heute auf morgen lösen. Immerhin haben die Rentner ja auch einen Anspruch erworben. Riester- und Rürup-Rente sind ja schon erste Ansätze. Nur deren Akzeptanz ist halt auch sehr gering.

Steuererklärungen auf Bierdeckeln und ähnliche Ideen sind halt publikumswirksam und würden vielleicht auch funktionieren, wenn man am Anbeginn eines völlig zerstörten Deutschlands steht wie 1949. Nur das tun wir halt nicht. Hier leben Millionen Menschen, die sich auf Basis bestehendender Gesetze eine Existenz aufgebaut haben. Denen kann man nicht einfach sagen, 'April, April, aber morgen streichen wir Dir Deine Eigenheimzulage, kürzen Deine Rente und lassen Dich Deine Krankenkassenbeiträge selbst bezahlen'. Im Grunde wird den Menschen doch schon seit Jahren nahegelegt, dass sie mit weniger Geld rechnen dürfen und eigenverantwortlicher werden müssen. In der Bilanz wird dann konsequenterweise weniger konsumiert. Was ja nicht verwundern kann, oder?

Alle Länder in denen es im Augenblick wirtschaftlich unheimlich nach vorne geht, wie Spanien, Großbritannien oder den USA, leben von einem Immobilienboom. Wer ein Haus kauft, darf sich reich fühlen, weil es im nächsten Jahr schon mehr Wert ist. Ein ganz anderes Gefühl als in Deutschland, das in der Konsequenz den Konsum auf breiter Basis antreibt. Die Frage ist nur wie lange das funktioniert. Japan hatte einen solchen Immobilienboom Ende der 80er auch und hat sich vom Absturz bis heute nicht erholt. Vielleicht werden unsere Nachbarn in ein paar Jahren dann neidisch nach Deutschland schauen.

Den Deutschen wird's egal sein, hier wird man sich aus Prinzip ein neues Land suchen, das alles viel besser macht.

Gruß

Achim
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Siska

Dabei seit: 26.06.2005
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Verfasst Di 28.06.2005 15:38
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Übel ist natürlich, dass für jedes abgeschaffte Gesetz 16 neue verabschiedet werden....so kommen wir nie dahin,
wo wir hinmüssten.

Und das Problem des Bürokratieabbaus wäre auch, dass davon in erster Linie doch Großunternehmen profitieren. Man stelle sich vor, das Aktiengesetz wird gelockert, die ersten, die davon profitieren, sind ein Herr Achenbach oder Herr Ackermann - aber kaum die kleinen.

Und im Mittelstand und in Kleinunternehmen wird derzeit nicht investiert, auch nicht, wenn Gesetze dies erleichtern würden, denn das Kapital ist nicht da und kommt auch nicht mit abgeschafften Gesetzen, dieser Bürokratieabbau hätte schon viel eher stattfinden müssen
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matchbox

Dabei seit: 15.06.2005
Ort: Aus dem Schwarzen Wald
Alter: 33
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Verfasst Di 28.06.2005 16:05
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Siska hat geschrieben:
denn das Kapital ist nicht da(...)


Ich glaube nicht das das Kapital nicht da ist ! Ich bin eher der Meinung
es liegt zum größten Teil auf Sparbüchern, in Bausparverträgen und
so was, aus der angst es könnte noch schlimmer werden und man hat im
alter nichts mehr. Im Volksmund würde man sagen es liegt auf der
hohen kannte. Und dort bleibt es auch solange die Situation unsicher ist.

Investiert wird erst wider wenn die Situation besser wird, und besser
wird die Situation erst wider wenn mehr Investiert wird. Ein Teufelskreis * Ich geb auf... *
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Terror2000

Dabei seit: 28.12.2004
Ort: Glücksburg
Alter: 41
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 28.06.2005 16:32
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zurückkommend auf den ausgangspunkt......muss man wohl als angehender oder bereits seiender
MG ein Praktikum in Kauf nehmen und sich darüber qualifizieren....sprich vom Tellerwäscher zum Küchenchef.....
ist zwar steinig aber machbar.......
ins Ausland würde ich erst gehen, wenn es keinerlei weiteren Wege und Möglichkeiten gibt.......
selbst als neuer MG kann man ja mal testen sich über das Arbeitsamt ne Selbstständigkeit bezahlen zu lassen.....
nur für den Fall das alle Stricke reissen......
the only way is up.... * huduwudu! *
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Verfasst Di 28.06.2005 16:40
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aUDIOfREAK hat geschrieben:
ich hab gestern abend ne recht interessante reportage gesehen über eine spanische stadt mit ca 14.000 einwohnern. die einzigen arbeitslosen in diesem landstrich sind die mitarbeiter vom arbeitsamt. dort herrscht vollbeschäftigung und der wirtschaft geht´s gut. immer mehr deutsche, die nach vielen jahren arbeitslosigkeit nicht mehr weiter wissen gehen momentan ins ausland. und gerade in spanien sind die deutschen (vor allem sind´s hier handwerker und maschinenbauer) sind dort gern gesehen, weil sie meist zuverlässiger und pünktlicher sind als die einheimischen selbst.


lief auf rtl, die sendung heißt extra und die stadt heißt torrox costa an
der costa del sol, direkt neben malaga.

habe eben schon mal im netz geguckt ob ich da sowas wie ne jobbörse finde,
aber leider fehlanzeige. ich würde es sofort machen!

zum thema lohnnebenkosten, altersvorsorge etc. gebe ich dir absolut recht!


achim hat geschrieben:

Die Frage ist halt nur, wie kommt man dahin? Der Generationenvertrag exisitiert nun einmal und man kann ihn nicht von heute auf morgen lösen. Immerhin haben die Rentner ja auch einen Anspruch erworben. Riester- und Rürup-Rente sind ja schon erste Ansätze. Nur deren Akzeptanz ist halt auch sehr gering.


sicherlich, aber irgendwann muss man doch was aufgeben/ändern um einen
neuanfang zu wagen! und dann muss man halt bestehende, auf grundlage
dieser gesetze aufgebaute existenzen mit einplanen.

kein politiker hat sich nen kopp am anfang von hartz 4 gemacht, wenn es darum
ging das menschen ihr haus verkaufen müssen. irgendwie gehts immer, die frage
ist nur wie man es anpackt. stimmt schon, mit april, april kann man das nicht handeln.


Zuletzt bearbeitet von am Di 28.06.2005 16:47, insgesamt 2-mal bearbeitet
 
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Verfasst Di 28.06.2005 16:51
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Es wird doch bereits darauf hingearbeitet. Wie Achim bereits wie immer richtig sagte, spielt da auch Psychologie ne Rolle, wenn ich das richtig verstanden habe. Und du kannst tatsächlich den Menschen, die jahrelang in die Kassen einzahlten, nicht einfach sagen, dass ihre Kohle hops ist. Das ganze kannst du jetzt erst beginnen und hoffen, dass die Leute eigenverantwortlich genug handeln, um für sich selbst im Alter vorzusorgen. Hier ist Erziehung gefragt, und ein Einsehen, dass die Zeiten sich entgültig gewandelt haben, so bitter das ist.

Dies darf aber niemals bedeuten, das Wort "sozial" aus unserer Demokratie zu streichen. Leider läuft es immer wieder drauf hinaus, dass Löcher auf Kosten derjenigen gestopft werden, die absolut keine Lobby haben.

Wie dieses kleine Arschloch von der FDP, der meinte, dass die Alten doch bitte den Löffel abgeben sollten.


Zuletzt bearbeitet von am Di 28.06.2005 16:51, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
 
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