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Thema: Was kann man derzeit als angehender MG verlangen? vom 23.06.2005


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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
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Verfasst Mo 27.06.2005 19:45
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Siska hat geschrieben:
Haste verdammt Recht, nur mit dem Nachteil, dass man sich als MGler (wie Architekten auch, das will nicht nicht beschönigen, Häuser werden in kommenden Jahren wohl immer weniger gebaut werden, Fläche wird auch nicht mehr...Architekten sind wohl überhaupt nicht zu beneiden) sowie in einigen anderen Berufen spezialisiert hat. Ein ambitionierter Kaufmann hat recht viele offene Wege (ausser vielleicht dem Einzelhändler, der beim CundA während seiner Ausbildung an der Kasse gesessen hat) bekommt man doch recht viel mit und der Weg in die Händlerselbständigkeit (Export/Importgeschäfte, Autohandel oder sonstwas - und wenn es nur ebay ist) geht zumindest mal einfacher als als MGler - hier scheitern die meisten schon an der Eröffnungsbilanz und die Buchführung können die meisten MGler auch nicht selbst machen - das sind alles Kosten, die ein Kaufmann erstmal selbst übernehmen kann - ein MGler ist faktisch schon damit in den roten Zahlen, bovor er überhaupt selbständig geworden ist.


das mit der selbstständigkeit bei mediengestalter ist sowiso so eine sache... mir wird manches mal richtig schlecht, wenn ich hier die hundertste frage nach preiskalkulationen lese, oder was man tun muss, damit man rechnungen schreiben kann. sicher es ist hier auch kein meister vom himmel gefallen - aber ein gewisses grundmaß an kaufmännischem wissen muss ich bei einem selbstständigen einfach voraussetzen können - sonst hat das ganze auf dauer keinen sinn. wenn´s bei vielen schon scheitert eine einfache kalkulation (die man sogar in der 8. klasse der hauptschule durchnimmt!!!) zu erstellen - wie soll das denn erst werden, wenn diese leute ihre kunden hinsichtlich marketing- und werbemaßnahmen beraten (denn auch das gehört zu nem selbstständigen MG - zumindest wenn man erfolgreich sein will!).

ich bin gott froh, das ich vor meiner zeit als MG was "anständiges" gelernt habe (Kaufmann) und da auch einige jahre gearbeitet habe. die erfahrungen - besonders aus dem handelsbereich bringen mir gerade jetzt für die selbstständigkeit wahnsinnig viel!
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Siska

Dabei seit: 26.06.2005
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Verfasst Mo 27.06.2005 20:20
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Bei vielen hier scheitert es ja alleine daran, dass sie ihre Software legal nicht bezahlen können oder wollen oder sie wissen garnicht (noch schlimmer), dass man dann nicht mehr mit der nicht ganz so legal erworbenen Quark Software garnicht layouten darf. Wie auch immer.

Dass viele denken, (sofern sie überhaupt einen oder auch zwei Aufträge erhalten) dass die das, was sie nun auf die Kralle erhalten haben, auch gleich in der nächsten Bar verschlucken können, ist wohl eines der vielen Indizien dafür, dass die meisten Pleiten dann folgen, wenns zur ersten Steuerzahlung geht. Dass man z.B. Steuer abführen muss, die man besser einbehalten sollte, statt sie auszugeben oder zu investieren, ist vielen nicht bekannt.

Viele fanden es damals zu meiner Berufsschulzeit Unsinn, das Wort Kalkulation oder Buchführung zu hören (war ja auch im Stundenplan nicht integriert - die Kalkulation wurde von den meisten Lehrern halt schleppend mal bearbeitet, aber ... naja). Es hiess halt immer - ach wir sind doch MGler - wir brauchen das nicht.

Klar - doch, dass sich bei der Frage, was man später machen will, 90% zur Selbständigkeit entschieden haben (zumindest als wir noch im 1. Lehrjahr waren) und dabei konsequent den kaufmännischen Teil dieser Sache abgelehnt haben, spricht Bände.

Allein mit Schwarzarbeit und Co ist es halt nicht getan, von Versicherung haben viele ebenfalls nichts gehört. Spätestens bia 25 ... und dann ist Schluss damit, bei Mama und Papa versichert zu sein.

Aber da rennt man oft Türen ein *Schnief*
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matchbox

Dabei seit: 15.06.2005
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Verfasst Mo 27.06.2005 21:04
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Barett hat geschrieben:
Ich wurde nach meiner Ausbildung übernommen, mein Chef hat mir 1600 brutto angeboten, ich habe gesagt (nur ums mal probiert zu haben) 1800 und wir haben uns darauf geeinigt, das ich nach der Probezeit 1700 bekommen sollt. Leider ist es soweit nicht gekommen, da die Firma insolvent gegangen ist.


Sorry aber das schreit fast nach einem dummen Kommentar denn ich mir besser verkneife.
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matchbox

Dabei seit: 15.06.2005
Ort: Aus dem Schwarzen Wald
Alter: 33
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 27.06.2005 21:51
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Das artet langsam aber sicher zu einer Grundsatzdiskussion aus wie scheiße doch alles in Deutschland ist. Und genau das ist das Problem in diesem Land, jeder will immer mehr Kohle ohne dafür zu arbeiten. Die IG Metall fordert 6% mehr Gehalt auf 5 stunden weniger Arbeit die Woche (mal übertrieben), natürlich würde ich da als Große Firma auch ins Ausland abwandern wo die Leute zufrieden sind wenn sie 8€ die stunde bekommen. Im Endeffekt ist doch jeder am meckern und Stöhnen, jeder Gastronom, Einzelhändler usw. Lasst uns doch endlich mal aufhören immer nur ein halb leeres Wasserglas zu sehen. Es * Ich muß mich mal kurz übergeben... * mich langsam echt an. Un bitte Antwortet auf diesen Beitrag jetzt nicht mit: "Es ist aber so!"

Sorry nichts für ungut aber das musst jetzt einfach mal raus.


Zuletzt bearbeitet von matchbox am Mo 27.06.2005 22:04, insgesamt 2-mal bearbeitet
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flavio

Dabei seit: 14.04.2003
Ort: MUC
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Verfasst Mo 27.06.2005 22:03
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naja wem es gut geht hat auch nichts zu meckern
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Reddenz

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Verfasst Mo 27.06.2005 22:17
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flavio hat geschrieben:
naja wem es gut geht hat auch nichts zu meckern


Mir gehts gut und ich mecker trotzdem, mein Auto könnte weniger verbrauchen oder der Sprit günstiger sein und achja es ist zu Warm draußen!


* Ja, ja, ja... *
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Siska

Dabei seit: 26.06.2005
Ort: -
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Verfasst Mo 27.06.2005 22:21
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matchbox hat geschrieben:
Das artet langsam aber sicher zu einer Grundsatzdiskussion aus wie scheiße doch alles in Deutschland ist. Und genau das ist das Problem in diesem Land, jeder will immer mehr Kohle ohne dafür zu arbeiten. Die IG Metall fordert 6% mehr Gehalt auf 5 stunden weniger Arbeit die Woche (mal übertrieben), natürlich würde ich da als Große Firma auch ins Ausland abwandern wo die Leute zufrieden sind wenn sie 8€ die stunde bekommen. Im Endeffekt ist doch jeder am meckern und Stöhnen, jeder Gastronom, Einzelhändler usw. Lasst uns doch endlich mal aufhören immer nur ein halb leeres Wasserglas zu sehen. Es * Ich muß mich mal kurz übergeben... * mich langsam echt an. Un bitte Antwortet auf diesen Beitrag jetzt nicht mit: "Es ist aber so!"

Sorry nichts für ungut aber das musst jetzt einfach mal raus.


Nette Interpretation - nur kann ich in diesem Thread nirgends erkennen, dass
hier irgendwer viel Kohle ohne arbeiten haben möchte. Ich glaube, wir alle
hier gehen von einer Normalleistung an Arbeit aus und das ist auch nicht wirklich
erwähnenswert.

ich glaube kaum, dass irgend einer hier mit dem Vorsatz, die Füsse hochzulegen, eine
Mortzkohle verdienen will tststs - immer diese komischen und haltlosen Unterstellungen.

Man geht hier davon aus, dass für eine Normalleistung eines MGlers 900 EUro Netto ein
bissl wenig ist.

Dass die Gewerkschaften in DE schon lange keine große Anerkennung mehr haben,
solltest du wissen, wenn du uns das hier so großkotzig unterstellst, dass wir alle
deren Meinung teilen.

Wieso treten denn immer mehr Konzerne aus den Tarifverträgen aus? Sogar mit Einverständnis
der Belegschaft? Weil sie eben flexibler sein wollen und weil die Arbeitnehmer flexiblere
Arbeitszeiten haben wollen ... wieso treten immer mehr Menschen aus der Gewerkschaft
aus? Weil man eben diese Vorschläge für utopisch hält

Nicht jeder, der Arbeitnehmer ist, jubelt den Gewerkschaftsbossen nach, die im Übrigen
auch in Aufsichtsräten von Großkonzernen wie der Telekom sitzen ... gerade weil diese
Leute keinen Bezug mehr zur Realität haben - ebenso wie einige Politiker - schenken viele
ihnen keinen Glauben und keine Beitrittsgelder mehr.

Die Zeiten haben sich geändert.


Und ich finde - nur weil ein MGler 900 EU Netto für zu mickrig hält, ist das noch lange kein
Ruf nach einem Scheiss Deutschland, sondern vollkommen normale Infragestellung, wieso
ich als MGler mit einem Stressjob weniger verdiene, als ein Fliessbandarbeiter oder gleichviel
wie ein ALG2 Empfänger.

Und verdammt - ich denke sehr wohl, dass man DIESE Frage stellen darf und sogar sollte, wenn nicht
sogar muss, denn ein Facharbeiter sollte wenigstens nicht unter einem ALG2 Empfänger liegen - was aber leider
hier Gang und Gebe zu sein scheint - wie ich selbst ja schon geschrieben habe - das ist keine Kritik an DE sondern eine allgemeine Feststellung.

Wenn du es als eine Kritik aln DE siehst, erkläre mir doch mal, wer DE ist? Gibt es einen Herrn Deutschland? Nein gibt es nicht
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matchbox

Dabei seit: 15.06.2005
Ort: Aus dem Schwarzen Wald
Alter: 33
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 27.06.2005 22:33
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äh sorry, aber ich habe mit keinem Wort gesagt oder angedeutet das ich meinen Kommentar auf eine Antwort von einem Teilnehmer dieser Diskussion bezogen habe. Ich habe nur gesagt das es wohl ein allgemein Deutsches Problem ist. ich habe auch mit keinem Wort angedeutet das hier irgendjemand irgend einer Deutschen Gewerkschaft in den Allerwertesten Kriecht oder sowas.

Natürlich sollte ein Facharbeiter eine angemessene Bezahlung bekommen die über ALG2 liegt ! Aber man muss auch mal sagen das es nicht immer nur Bergab gehen kann, so wie hier angedeutet wurde. Es ist einfach ein Wirtschafthistorischer Fakt das nach einem Tief auch wider ein Hoch kommt. Nur hatten diese Tiefs in der Vergangenheit Konkrete erfassbare Auslöser wie Kriege.


Zuletzt bearbeitet von matchbox am Mo 27.06.2005 22:34, insgesamt 1-mal bearbeitet
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