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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa 10.12.2016 12:25 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Als Mediengestalter ausgeben, obwohl man noch keiner ist vom 09.07.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Recht -> Als Mediengestalter ausgeben, obwohl man noch keiner ist
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M_a_x

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Verfasst Do 13.07.2006 21:45
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@bauchbieber:
So isset *zwinker*
P.S.:
was umgekehrt natürlich nicht den Schluss zulässt, dass alle ohne offiziellen Titel oder sonstwas Graupen wäre.


Zuletzt bearbeitet von M_a_x am Do 13.07.2006 22:04, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Verfasst Do 13.07.2006 23:47
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M_a_x hat geschrieben:
@bauchbieber:
So isset *zwinker*
P.S.:
was umgekehrt natürlich nicht den Schluss zulässt, dass alle ohne offiziellen Titel oder sonstwas Graupen wäre.


Richtig. Allerdings kommt mir die Argumentation einiger Hilfsarbeiter (?) hier etwas schräg vor:

Habe mal Umschüler kennengelernt, der nicht so gut war => Alle Umschüler die eine Ausbildung zum Mediengestalter gemacht haben sind schlecht => Also muss auch Ausbildung zum Mediengestalter schlecht sein => Da kann ich nichts mehr lernen, denn ich bin gut => deshalb darf ich mich auch Mediengestalter nennen => Da ich alles kann und mich auch so nenne, BIN ich Mediengestalter => Aber natürlich besser als ein Umschüler, der nur auf Mediengestalter umgeschult wurde, denn => ...

=> Habe mal Umschüler kennengelernt, der nicht so gut war => ...
 
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nanu

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Verfasst Fr 14.07.2006 12:09
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Wie ist denn die Ausbildung zum Mediengestalter? Gut, schlecht??

Kommt es nicht darauf an wo man gelernt hat (der Betrieb bzw. die Agentur)
und was man letztendlich daraus gemacht hat.
In der Berufsschule lernt man da wirlich soo viel fachliches?

Dann gibt es ja auch noch die privaten Schulen, die das überbetrieblich anbieten.
(könnte mir vorstellen das das Niveau auch sehr unterschiedlich ist)

Keine Ahnung wie das nun bei den Umschulungen ist? (wenn sie im Betrieb lernen, warum sollen sie schlechter sein?)
Einige schließen ja auch noch extern eine Prüfung zum Mediengestalter ab, weil sie über eine x-jährige
einschläge Berufspraxis nachweisen können.

Gibt es nicht auch noch Fernkurse??

Alles im Allen doch ein sehr zusammengewürfelter Haufen.

Und (Web)(Grafik)(Medien)Designer darf sich jeder nennen.

Diplom-Desigener ist wiederum geschützt.
Mediengestalter ?? keine Ahnung.

(Coach) ist auch nicht geschützt.
Man frage sich nur warum sich plötzlich soviele so nennen. *zwinker*

Das das so ist resultiert doch schon auf der Tatsache, dass jeder auch ungelernte grundsätzlich zum Gewerbeamt gehen kann und ein solches Gewerbe anmelden darf.

Ist rechtlich alles ok.


Zuletzt bearbeitet von nanu am Fr 14.07.2006 12:39, insgesamt 3-mal bearbeitet
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miss-jk

Dabei seit: 16.01.2006
Ort: MUC
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Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 14.07.2006 12:37
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Also erstmal kommt es auf die Firma ganz maßgeblich an!
Es gibt (wie in jedem Beruf) Firmen, die ihren Azubis wirklich
was beibringen und welche, die sie zum kaffeekochen brauchen.

Berufsschule:
Da hat wahrscheinlich jeder seine eigenen Erfahrungen...
Meine waren was fachliche Lehrerkompetenz angeht eher schlecht!
Vor allem bei der Aktualität des übermittelten Wissens, was ja
gerade in diesem Beruf unwahrscheinlich wichtig ist.
Weiterentwicklung ist so ziemlich alles dabei!
Trotzdem hab ich da wenigstens die Grundlagen (Druckvorstufe, Gestaltungsgrundlagen, etc.) lernen können.

Alles was über diese Grundlagen hinaus geht, musste ich mir selber erarbeiten
- mit Unterstützung meines Arbeitgebers!

Und ich finde trotzdem, dass ein paar Fähigkeiten auch vorher
schon vorhanden sein sollten! Bei mir gab es auch Mit-Berufsschüler,
bei denen doch sehr häufig die Frage aufkam, was die eigentlich da wollen...

soweit meine Einschätzung nach 3 Jahren Ausbildung zum MG Lächel
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easy-way-design

Dabei seit: 19.07.2005
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 14.07.2006 12:37
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bauchbieber hat geschrieben:
Ich würde z.B. nie meine Bremsen am Auto von jemandem warten lassen, der keine anerkannten Ausbildung in seinem Beruf gemacht hat. Wie kann ich da wissen, ob er nicht zufällig in seiner autodidaktischen Ausbildung auf das Kapitel mit den Bremsschläuchen nicht so viel Lust hatte? Bei einer klassischen Ausbildung wird soetwas einfach über die Prüfung weitgehend sichergestellt. Zumindest so weitgehend, dass ich in diese Fachkraft mehr Vertrauen habe.


nichts für ungut, aber wenn ich solche argumente lese, verdreht sich mir dir magen. glaube kaum das man das eine mit dem anderen vergleichen kann.

und ganz im ernst ausbildung ist mit sicherheit die top grundlage. aber das allein ist doch noch keine bestätigung für gutes können und wissen oder ??

was zählt ist definitv was man draus macht, ob mit oder ohne ausbildung. für den kunden ist doch vor allem die professionalität und am ende das fertige endprodukt wichtig.

oder um bei deinem absurden beispiel mit dem automechaniker zu bleiben. wenn du in die werkstatt fährst und dein bremsen problem schilderst. ganz im ernst...fragst du ob der mechaniker ne ausbildung gemacht hat oder nur ein quereinsteiger ist, der sich das selbst angelernt hat ???

glaube kaum oder ?? denk mal drüber nach... Grins


Zuletzt bearbeitet von easy-way-design am Fr 14.07.2006 12:44, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ort: -

Verfasst Fr 14.07.2006 16:30
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easy-way-design hat geschrieben:
bauchbieber hat geschrieben:
Ich würde z.B. nie meine Bremsen am Auto von jemandem warten lassen, der keine anerkannten Ausbildung in seinem Beruf gemacht hat. Wie kann ich da wissen, ob er nicht zufällig in seiner autodidaktischen Ausbildung auf das Kapitel mit den Bremsschläuchen nicht so viel Lust hatte? Bei einer klassischen Ausbildung wird soetwas einfach über die Prüfung weitgehend sichergestellt. Zumindest so weitgehend, dass ich in diese Fachkraft mehr Vertrauen habe.


nichts für ungut, aber wenn ich solche argumente lese, verdreht sich mir dir magen. glaube kaum das man das eine mit dem anderen vergleichen kann.

und ganz im ernst ausbildung ist mit sicherheit die top grundlage. aber das allein ist doch noch keine bestätigung für gutes können und wissen oder ??

was zählt ist definitv was man draus macht, ob mit oder ohne ausbildung. für den kunden ist doch vor allem die professionalität und am ende das fertige endprodukt wichtig.

oder um bei deinem absurden beispiel mit dem automechaniker zu bleiben. wenn du in die werkstatt fährst und dein bremsen problem schilderst. ganz im ernst...fragst du ob der mechaniker ne ausbildung gemacht hat oder nur ein quereinsteiger ist, der sich das selbst angelernt hat ???

glaube kaum oder ?? denk mal drüber nach... Grins


Ja, ich schaue schon in welche Werkstatt ich gehe. Es gibt in vielen Berufen, wie z.B in der Automechanik den Meisterzwang. Zurecht. Denn dadurch, dass ein Meister im Betrieb ist, ist sichergestellt, dass dieser zumindest soviel Ahnung haben muss, um irgendwie die Prüfung mal bestanden zu haben.

By the way: Es gibt in Deutschland nur Autowerkstätten mit mindestens einem Meister. Nur ein Meister darf einen Betrieb führen und auch ausbilden. Deshalb habe ich die Hoffnung, dass dieser die Arbeit seiner Mitarbeiter überprüft und anleitet. Im eigenen Interesse wird eher auch zumindest stichprobenartig Abnahmen der Leistungen seiner Mitarbeiter machen, ansonsten geht er bei Regressansprüchen aufgrund von grober Fahrlässigkeit beim Nichtanschließen der Bremsschläuche ganz fix pleite. Aber komisch, dass wir das als Selbstverständlichkeit erachten.

Übrigens halte ich die Beispiele natürlich nicht für direkt vergleichbar, sie sollen nur das Problem verdeutlichen. Im Mechanikerfall könnten Personen zu Schaden kommen, im Mediengestalterfalle eher weniger.
Allerdings hat man auch indirekt Verantwortung für die Werbung seiner Kunden und ist damit auch maßgeblicher Schlüsselfaktor für den unternehmerischen Erfolg. Wenn kein Erfolg da ist, werden auch Stellen abgebaut. Es bestehen also durchaus Konsequenzen des eigenen Handelns.

Nein, eine Ausbildung ist keine Garantie für gutes Können und Wissen, aber es bildet wie Du richtig anmerkst eine gute Grundlage. Wenn die Substanz aber einfach fehlt, mag man noch so gut in anderen Bereichen sein, die Fehler und Lücken machen die anderen Stärken schnell wieder zunichte.

Richtig, was zählt ist die Professionalität. Diese kommt aber meist nicht von ungefähr. Man kann noch so lange vor sich hintüddeln und versuchen sich alles anzulesen, einige Sachen lernt man nur in der Ausbildung. Die erlernte Professionalität spiegelt sich meist, nicht immer, auch im Produkt wieder. Es gibt aber natürlich auch für alles Ausnahmebeispiele.
 
nanu

Dabei seit: 31.03.2006
Ort: -
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Geschlecht: Weiblich
Verfasst Sa 15.07.2006 10:55
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bauchbieber hat geschrieben:
Es gibt in Deutschland nur Autowerkstätten mit mindestens einem Meister. Nur ein Meister darf einen Betrieb führen und auch ausbilden. Deshalb habe ich die Hoffnung, dass dieser die Arbeit seiner Mitarbeiter überprüft und anleitet.


Das ist auch richtig, im Handwerk besteht ein Meisterzwang.
Wer also eine Tischlerei, Bäckerei, Autowerkstatt eröffnen will muss einen Meisterbrief haben.
Ansonten muss er sich Holzdesigner oder wie auch immer nennen. *zwinker*

Allerdings: Webdesigner, Grafiker, Coach, Unternehmensberater so darf sich jeder nennen.
Selbst Psychologe ist keine geschütze Berufsbezeichnung solange kein Dipl. bzw. Diplom davorsteht.

Ich finde das auch schon recht merkwürdig und mir war das bevor ich mich mit dem Thema Existenzgründung beschäftigt habe auch nicht bekannt.

Es ist auch erschreckend wieviele sich Coach oder Untenehmensberater schimpfen u. nur so aus dem Allgemeinwissen heraus argumentieren und weder Plan noch Konzept haben u. womöglich noch ihrem Klientel irgenwelche dubiosen Geschäfte andrehen wollen.
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Roxy

Dabei seit: 12.03.2006
Ort: NRW
Alter: 34
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Sa 15.07.2006 11:21
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Ich habe mich nicht Mediengestalterin genannt als ich es noch nicht war. Wie peinlich ist das denn bitte?

Ich habe sehr viel in der Ausbildung und in der Berufsschule gelernt, und wir mussten leider unseren Azubi als MG ablehnen weil der auf der Berufsschule ordentlich verka**t hätte. Machen wir den Beruf doch mal nicht schlechter als er ist! Man kann sich den Ruf auch selbst ruinieren...

Beim Designer ist es doch so, dass sich auch jeder Depp Fotodesigner, aber nicht Fotograf nennen darf, oder?

Wobei Mediadesigner ja die englische Bezeichnung für Mediengestalter ist, ne? Irgendwie vertrackt Au weia!
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