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Thema: [Preisfrage] Der richtige Umgang mit Kundenwünschen vom 12.06.2004


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> [Preisfrage] Der richtige Umgang mit Kundenwünschen
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Sahra

Dabei seit: 09.06.2004
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Verfasst So 13.06.2004 03:26
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hi,

du solltest erstmal mit deinem Kunden reden, dabei merkst du ja auch wie er so drauf ist, und ob es überhaupt Sinnvoll ist im mitzuteilen das es so zwar gehen würde jedoch von der Gestaltung nicht das wahre ist. Wenn er dann aber jemand ist mit dem man reden kann, dann schlage ihm vor wie man es besser machen kann, und vorallem warum du es besser machen möchtest. Da es ja nicht so viel Arbeit ist kannst du ja direkt etwas für ihn fertig machen das du ihm dann zufaxt. So sieht er vielleicht direkt selber das sein Idee nicht die tollste war. Ansonten kann ich dir nur sagen sei am besten immer ehrlich zu deinen Kunden sag auf eine nette weisse was du denkst, denn du hast ja die Ahnung dein Kunde ja nicht. Denn wenn er damit keinen Erfolg hat, dann wird er auch nicht wiederkommen. Bei mir ist es so wenn ich was für einen Kunden mache versuche ich die Dinge so Werbewirksam wie es nur geht zumachen, denn wenn klappt dann kommt der Kunden wieder.
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 13.06.2004 07:45
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Vor allem sollte man einen Kunden ernst nehmen. Wie schon gesagt, macht natürlich ein Neudesign nur bedingt Sinn, wenn es bereits eine Serie von gleichen Titelmotiven gibt. Bevor man hier also auf stur stellt, sollte das vorher abgeklärt werden.

Zum Vergleich der beiden Designs: Dein Design ist natürlich gefälliger, aber nicht so klar strukturiert wie das Fax. So ist in Deinem Entwurf die Bandnummer (Band 2) nicht so präsent, sondern geht typographisch unter. Bei einer Bücherserie sicherlich eine Schwäche (es sei denn die Bände unterscheiden sich durch einen Farbcode).

Deine Typo könnte - wie bei schmalen Schriften und Versalien generell zu empfehlen - vor allem mehr Spationierung vertragen. So wirkt das Ganze zwar sehr kompakt und ruhig, dies aber auf Kosten der Lesbarkeit. Im täglichen Gebrauch - mal eben schnell den Orgelband heraussuchen - ist Dein Design meines Erachtens zu unpraktisch.

Vor einigen Jahren gab es mal einen Bericht in der Page. Irgendeine kirchliche Gruppe hatte ein zentrales Liedheft neu gestalten lassen. Das Design war sehr schön, gefällig und auf den ersten Blick sehr gelungen. Das Heft wurde ein flop, weil die Typo für viele ältere Kirchgänger zu klein, in dunklen Kirchen der Farbkontrast kaum auszumachen war und die verwendete Symbolik zu komplex war. Gleiche Kritik könnte Dir auch widerfahren. Weniger designbelastete Nutzer haben zu Typographie eine deutlich pragmatischere Herangehensweise.

Was ich sagen will. Überlege, wie Dein Design zu verbessern ist, welche Vorteile das alte Design im praktischen Nutzen hat. Gehe konstruktiv mit den Wünschen Deiner Kunden um. Manchmal sitzt man in seinem Gestalterloch und erkennt den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Passiert mir auch und deshalb versuche ich nicht zu vergessen, dass meine Kunden ihre Zielgruppe besser kennen als ich. Trotzdem: Wenn nicht eine Titelserie einzuhalten ist, würde ich auf gar keinen Fall das alte Design nachbauen. Du bist definitiv auf dem besseren Weg.

Gruß

Achim


Zuletzt bearbeitet von Achim M. am So 13.06.2004 07:48, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Ort: -
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Verfasst So 13.06.2004 08:56
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Beitrag gelöscht.
 
Reddenz

Dabei seit: 18.08.2003
Ort: Koblenz
Alter: 32
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 13.06.2004 09:57
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Den Kunden den Vorschlag unterbreiten ob er sich beraten lassen möchte, ansonsten -> Dienstleister.

Ist vllt nicht immer das Zufriedenstellenste, aber wie mein Vorredner bereits sagte, Geld stinkt nicht. Und 'nen Kunden zu verlieren nur weil man ihn zwanghaft davon überzeugen will, das sein Vorschlag "nicht so prall" ist, ist wirklich net so doll.
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Sahra

Dabei seit: 09.06.2004
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst So 13.06.2004 13:15
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Hi,

habs mir gerade auch noch mal überlegt, eigentlich sollte man es ja so machen wie der Kunde es gerne möchte aus diesem Grund hat er es wahrscheinlich dir auch zugefaxt. Ich glaube der Kunde sollte schon von selber fragen ob man es so machen kann, denn man weiss ja nie wie lange der Kunde dadran gesessen hat, mit wem er alles darüber geredet hat. Ich kann mich an einen Kunden erinnern bei dem sahen die sachen wirklich mehr als schrecklich aus, das habe ich ihm dann gesagt, hätte ich aber lieber nicht gemacht der war total Sauer am Ende muahaha
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arne
Threadersteller

Dabei seit: 23.05.2004
Ort: MOCKBA
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 13.06.2004 13:24
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vielen dank schonmal an alle - bin positiv ueberrascht von der ausfuehrlichen resonanz!

da einige fragen aufgetaucht sind:

es handelt sich weder um ein re-design, noch um eine fortsetzung.
der auftrag lautet auf gestaltung einer kompletten buchreihe mit
titel, satzspiegel, layout fuer text- und noten-seiten,...
die 5 baende unterscheiden sich durch unterschiedliche farben anstelle des rot.
da die buecher fuer den dauer-gebrauch sein sollen, halte ich diesen
reduzierten farb-code fuer sinnvoll, womit der kunde auch einverstanden ist.


Zuletzt bearbeitet von arne am So 13.06.2004 13:32, insgesamt 1-mal bearbeitet
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heim_experimente

Dabei seit: 24.06.2003
Ort: Dessau
Alter: 35
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 13.06.2004 13:45
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ich nochmal

nur mal was allgemeines nebenbei:

ich verstehe es ja auch, dass man dem kunde entsprechend entgegenkommen sollte und auch seine wünsche ernst nehmen muss aber was viele von euch vergessen, ist, dass wir, als gestalter, die den job gelernt haben und die wirkung von gewissen gestaltungsmitteln besser kennen als der unbedarfte auftraggeber, die aufgabe haben das produkt auch selbst zu gestalten - wir sagen ja auch nicht unseren kunden, wie sie ihr geschäft zu führen haben oder wie in diesem fall, dem chorleiter, welche lieder er in dem buch drucken lassen soll - sicherlich sind wir nur dienstleister aber wie sollten den kunden die zu uns kommen gleich von anfang an sachte klarmachen wie der auftrag abläuft (zumindest versuchen)
dies hängt sicherlich vom kunden ab und man braucht schon eine gewisse menschenkenntnis um entscheiden zu können, wie man den kunden am besten anpackt - jedoch ist es auch wichtig, dass der kunde weiss, dass er nur einen geringen spielraum für eigene einbringungen hat - da wir nunmal die fachmänner sind !! er kommt zu uns um beraten zu werden, also müssen wir ihm auch klarmachen was geht und was nicht !!

der art-director in unserer agentur ist in der hinsicht sehr direkt: wenn der kunde meint einen entwurf an dem mehrere stunden gearbeitet wurde innerhalb von 2 minuten nach 2mal draufschauen umändern zu müssen und in seinen augen zu revolutionieren, dann steht unser a-d auf und erklärt dem kunden, dass die zusammenarbeit so natürlich nicht laufen kann - er wägt da sicherlich auch ab, mit wem er das machen kann !!

hört sich sicherlich krass an und selbst praktizieren tue ich das auch nicht immer aber wie oft ärgert man sich, dass das endergebnis wieder einmal durch einflussnahme des kunden zu bedauern ist - und soetwas reiht sich dann in die referenzliste der agentur ein !! * Nee, nee, nee *


Zuletzt bearbeitet von heim_experimente am So 13.06.2004 13:52, insgesamt 3-mal bearbeitet
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thaBeat

Dabei seit: 10.01.2003
Ort: nürnberg
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 13.06.2004 13:47
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bei solchen sachen sollte man "von seinem gestaltungs-ross" (achtung, dass ist nicht böse gemeint und geht mir oft auch so) heruntersteigen, denn wenn der kunde einen eigenen vorschlag vorzeigt, hat er sich im normalfall was dabei gedacht...

bei uns haben wir auch zwei, drei kunden die genauso arbeiten... wir machen einen gestaltungsentwurf, der wird von der grundidee auch angenommen, aber meistens solang weiterentwickelt - wichtig:: mit dem kunden gemeinsam - bis von der anfangsgestaltung mehr oder weniger was übrigbleibt (wieviel ist natürlich unterschiedlich).

meine erfahrung ist, das eine zusammenarbeit und das eingehen auf kundenwünsche meist das beste - optische wie praktikable - ergebnis bringt... oder hast du, in diesem fall, richtig ahnung von kirchen - gesangsbüchern und deren anforderungen? ich denke, dass da der kunde mehr plan von hat... daher würde ich dir nicht empfehlen dat dingens nachzubauen, allerdings würde ich auch nicht unbedingt deinen vorschlag durchdrücken, sondern einfach nochmals einen termin vereinbaren und versuchen, die beste synthese aus beiden zu erarbeiten...

das wichtigste ist doch in der gestaltung, wie auch in der werbung das bestmöglichste rauszuholen... und dabei verkünsteln und -designen sich oft sehr viele, die normalbevölkerung sieht sowas teilweise gar nicht und hat dann auch kein verständnis wenn sie nicht damit vernünftig umgehen können. design muss funktionieren, ansonsten ist hätte man künstler werden sollen...

deshalb, denke ich kann ich deine frage gar nicht eindeutig beantworten, nicht nur gestalter sein, aber auch nicht nur dienstleister - das ist ein sehr schmaler grat immer gilt (für mich zumindest) egal wie be***** der kunde auch sein mag, man sollte den dialog suchen und das aus ihm rauszuholen was für deine gestaltung wichtig und nötig ist

just my 2 cents
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