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Thema: Mediengestalter in Digital- & Printmedien vom 22.06.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Studium -> Mediengestalter in Digital- & Printmedien
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phihochzwei
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Verfasst Do 22.06.2006 10:12
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Bei einem Hotel-Pay-TV-Anbieter als leitender Oberflächenentwickler Lächel

Aber bei uns im Pott kriegst Du so stellen auch, also finanziell gesehen. Schau mal bei www.horizont.de
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bk1

Dabei seit: 14.04.2004
Ort: Düsseldorf
Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 22.06.2006 10:47
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Mich hat's arbeitstechnisch erst kürzlich nach Erkrath verschlagen
(tooooolle "Stadt" * Ööhm... ja? * ) - das mit dem Gehalt wird aber
wohl noch'n bißchen brauchen.



Was soll's - bin ja noch jung. * Wo bin ich? *
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phihochzwei
Moderator

Dabei seit: 08.06.2006
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Verfasst Do 22.06.2006 10:49
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Ach, Geld ist nicht alles, Arbeitsklima, Aufgabenbereich und nette Kollegen ist mindestens genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger Lächel
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Benutzer 9094
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Verfasst Fr 23.06.2006 17:39
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Genau, kommt auf die Firma, Kunden, Selbstdarstellung und den eigenen Antrieb an.
Aber eben auch auf die Qualifikation, tendeziell gibt's als Techi oder BWLer mehr als für den Arter. Und in Hamburg mehr als in Berlin.

Und mit einer akademischen Ausbildung bist Du auf jeden Fall breiter qualifiziert. Dazu zähle ich allerdings auch nicht unbedingt Privatschulen, wo man Pixelschubsen und ein paar Modewörter lernt. Solchen Einrichtungen würde ich immer eine duale Berufsausbildung vorziehen.

Ich denke, die MGAusbildung kann sehr gut sein. Je nach Ausbildungsbetrieb und Kompetenz des Berufsschulpersonals. Und was man selber an Energie reinsteckt. Ist aber eben nicht das selbe wie ein Studium. Nicht wegen dem gestempelten Wisch, sondern weil man beim Studieren lernt unabhängig Entscheidungen zu treffen. Und die auch begründen kann. Das habe ich zumindest in meiner Ausbildung nicht systematisch gelernt.

Ein Studium allein ist vielleicht theorielastig. Aber dem läst sich leicht durch Prakitka und Jobs WÄHREND des Studiums entgegenwirken. Dann sieht das auch überhaupt nicht schlecht aus hinterher. <pauschalverurteilung style="suggestiv">Wer nach dem Studium noch für 300 Euro im Monat arbeitet, hat sich womöglich im Studium nicht genug um berufliche Perspektiven gekümmert?!?</pauschalverurteilung>

Die Einstiegsgehälter variieren tatsächlich stark, sehe das ähnlich wie FlamingArt. In Berlin ist das Gehaltniveau eher niedriger als in NRW, die Lebenshaltungskosten sind es dafür auch. Aber das gilt für Ausgebildete wie Studierte gleichermaßen.

Ausbildung und hinterher Fernuni ist aber auch eine gute Idee. Hauptsache nie satt werden!

Besser Geldgeil als geizig, Urs
 
phihochzwei
Moderator

Dabei seit: 08.06.2006
Ort: Mülheim an der Ruhr
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Verfasst Sa 24.06.2006 06:12
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Wie sind die Gehälter in Berlin denn ???

Weil in NRW ist die Bandbreite der Gehälter halt..... sehr groß. Aber Gehälter in BErlin würd mich mal interessieren.
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Benutzer 9094
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Ort: -

Verfasst So 25.06.2006 02:26
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<disclaimer>Auch wenn meine Angaben vielleicht zum Teil etwas veraltet, ungenau und auf keinen Fall allgemeingültig sind, will ich trotzdem versuchen meinen Teil zur Transparenz beitragen</disclaimer>

Direkt nach der Ausbildung hätte mich mein Ausbildungsbetrieb für 1500 brutto übernommen. Das war eine kleine Werbeagentur mit hauptsächlich mittelständischen Kunden. Nicht ADC-preisgekrönt, aber sicherlich auch keine Thai-Imbiss-Speisekarten-Produktionsfirma. Die Grafikchefin mit Diplom bekam 2000.
Was ich damals so von meinen Leuten in der Berufsschule mitbekommen habe, gab es kaum jemanden, der nach Tarif bezahlt wurde. Außer bei den großen Verlagen oder der Bundesdruckerei vielleicht. In den kleinen Agenturen war eher Sparsamkeit bei den Gehältern angesagt. Die großen Agenturen haben wohl etwas besser gezahlt, ich habe da aber keine genauen Zahlen mehr im Kopf und will hier auch nichts Falsches erzählen. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass aus meinem damaligen Bekanntenkreis jemand mehr als 2000 Euro nach seiner Ausbildung bekommen hätte. Bei Freunden in Düsseldorf und Stuttgart sah das schon anders aus. Das war 2002.

Freiberuflich neben dem Studium habe ich zwischen 20 und 35 Euro die Stunde genommen. Je nach Auftragsvolumen, und Grad der fachlichen Herausforderung: Stumpfe, kleine, kurzfristige Jobs sind bei mir am teuersten. Hört sich vielleicht hippiemäßig an, bin aber ganz gut damit gefahren. Mir war es immer auch wichtig, dass ich mich nicht ärgere. Und sich ein Job auf irgendweine Weise für mich lohnt: Geld oder Fortschritt.
Es gibt in Berlin viele Grafik-Was-Weis-Ich-Denn's, die schon für 10-15 Euro arbeiten. Der Markt ist hier einfach etwas überlaufen: Drei FH's, zwei Kunsthochschulen und x Privatschulen bilden in Berlin aus. Dazu zieht Berlin immer noch Leute aus Restdeutsch- und Ausland an, die sich alle irgendwie mit kommerzieller Gestaltung über Wasser halten wollen. Wie die Motten zum Licht. Ja, und dann gibt es da noch so Mediengestalter, jedes Jahr 150 neue von der IHK Berlin-Brandenburg geweiht, glaube ich.

Nach einem Studium variiert das Gehalt dann wohl am meisten. Soweit ich mitbekommen habe kann man hier als diplomierter Designer in den lebenslaufschmückenden Werbeagenturen mit etwa 2000-2500 Euro rechnen. Natürlich ist da die Mappe ausschlaggebend und der berufliche Werdegang parallel zum Studium.
Wie es dann gehaltmässig weitergeht hängt in der Werbung wohl sehr von Durchsetzungsvermögen, Talent und Ausdauer ab. Ein Freund von mir arbeitet als Konzeptioner und bekommt 4000, meine ich mich zu erinnern. Aber er hat nach der Ausbildung BWL studiert, nicht Design.
Ich bin nicht sicher wie es bei Metadesign & Co. aussieht, wahrscheinlich sind die Gehälter in reinen Designagenturen eher etwas niedriger als in der Werbung. Nur eine Vermutung. Mit Gehältern für Designer im Film- und Fernsehbreich kenn ich mich ebenfalls nicht aus.

Das vielbejammerte Praktikum gibt es in Berlin natürlich auch. Wahrscheinlich wurde das 0-Euro-6-Monate-Praktikum hier 2001 erfunden. Aber das rechne ich jetzt einfach mal nicht zu "Einstiegsgehalt", auch nicht die Variante 600-Euro-nach-dem-Diplom.

Noch ein Beispiel aus der Klingelton-Industrie: Ein befreundeter Mediengestalter aus Stuttgart hat nach drei Jahren Festanstellung in einer kleinen, feinen Werbeagentur of Benz-Town gekündigt, um in Berlin zu studieren. Natürlich brauchte er hier auch wieder einen Job, erstmal irgendwas. So kam es zu einem Vorstellungsgespräch bei einem der großen Mobile-Entertainment-Producer in der Hauptstadt. Nach den gewohnten 2800 in Stuggi, schienen ihm 2000 eine angemessen niedrige Gehaltsforderung für seine Arbeit als Handy-Logo-Animateur in der Stadt der Niedriglöhne. Das war aber schon zu hoch gepokert, er wurde freundlich lächelnd verabschiedet, mit den Worten: "Wir sind hier in Berlin!"

Zu guter letzt, ich arbeite selber grade gar nicht mehr als Mediengestalter. Kann also sein, dass meine längliche Prosa etwas unspezifisch erscheint. Ich hoffe es dient trotzdem etwas der Erhellung.

Urs
 
phihochzwei
Moderator

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Ort: Mülheim an der Ruhr
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Verfasst So 25.06.2006 08:57
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Auf jeden Fall diente es der Erhellung Lächel


Also ich muss sagen, im Großen und Ganzen deckt sich das mit den Erfahrungen, die ich persönlich in NRW gemacht habe. Bei einem großteil der "trendy" Agenturen in Köln/Düsseldorf arbeiten die Leute für Kiesel & Steine, aber, dafür arbeiten sie ja in der Werbung *zwinker* .

Auch unsere Ausbildungsbetriebe scheinen sich zu ähneln. Mein Chef wollte mich übernehmen, für 1200€ brutto. Woraufhin ich einen Lachkrampf bekam, meinen Kaffee quer über den Schreibtisch prustete und voll Stuhl rutschte.

Das eure Grafikchefin mit Diplom 4000 € bekam/bekommt liegt doch aber eher daran, daß sie in einer "Führungsposition" sitzt oder ? Und nicht am Diplom. Ich mein, die wird ja nach dem Studium direkt 4000€ bekommen haben.


Ich glaub, als gemeinsamen Konsens können wir uns darauf einpendeln:

- Das faktische Gehalt bei jedem, an einem jeden Selbst liegt.
- Sowohl in Berlin als auch in NRW gibt es Gestalltungsnutten, die sich unter Wert verkaufen, und so die Gheälter für alle anderen versauen
- Jamba stinkt Lächel
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Benutzer 9094
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Ort: -

Verfasst Mo 26.06.2006 15:04
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[quote]
...as eure Grafikchefin mit Diplom 4000 € bekam/bekommt liegt doch aber eher daran, daß sie in einer "Führungsposition" sitzt oder ? Und nicht am Diplom. Ich mein, die wird ja nach dem Studium direkt 4000€ bekommen haben.
[/quote]

Da fliegen die Zahlen fröhlich durcheinander...
Sie bekam 2000, soweit ich mich erinnere. Ein Freund/Bekannter bekommt 4000 als Konzepter. (Den wollte ich nur als Kontrast einbringen. Und als Beispiel, das Mediengestaltung nicht das Ende vom Lied sein muss.) Das Diplom hat meiner Ausbilderin dort also rein finanziell nicht viel gebracht. Es war noch nichtmal ihr Einstiegsgehalt. Sie hatte vorher bei Interbrand in Köln 'ne Magentavergiftung bekommen und sich danach bewusst für was vergleichsweise Ruhiges entschieden. Und damit auch für ein Taschengeld.

Und klar, es kommt halt echt auf die Position an, die man sich verschafft. Die Art der Ausbildung wirkt sich höchstens indirekt auf's Gehalt aus.

[/quote]
 
 
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