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Aktuelles Datum und Uhrzeit: So 04.12.2016 13:33 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Schriftsetzer, etc. - Nostalgie Thread vom 08.01.2007


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Off Topic - Diskussionsrunde -> Schriftsetzer, etc. - Nostalgie Thread
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Verfasst Di 09.01.2007 15:07
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Numalighur hat geschrieben:
Da habe ich ja Glück gehabt, ich durfte gleich mit Rapi einsteigen! *zwinker*

Aber meine alte Reprokamera habe ich geliebt, tagelang haben wir gemeinsam bei Rotlicht verbracht *träum*

Ich behaupte mal, dass maximal 20% der Leute hier wissen, was man mit einer Reprokamera genau gemacht hat, vielleicht können wir zusammen mal eine Beschreibung zum Aufbau, Arbeitsweise und Zweck zusammenbekommen.
 
Mischpult

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Verfasst Di 09.01.2007 15:09
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M_a_x

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Verfasst Di 09.01.2007 15:10
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Numalighur hat geschrieben:
Oh nein, ich bin alt!

An Letraset und kleine Buchstaben am Ärmel kann ich mich auch noch erinnern... Damals *hu hu huu*

Aber es beruhigt ungemein, dass Ihr auch schon so alt sind!


Obwohl ich nicht soon alter Sack bin, kenne ich Letraset auch noch aus den Klamottenschubladen meiner Altvorderen.
Da gab's glaub' ich sogar vorgefertigte Pictogramme mit Personen aus rasterpunkten so gross wie Unterteller.
Sah ein bisschen aus wie die Grapiken von Roy Liechtenstein.
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Numalighur

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Verfasst Di 09.01.2007 15:17
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bauchbieber hat geschrieben:
Numalighur hat geschrieben:
Da habe ich ja Glück gehabt, ich durfte gleich mit Rapi einsteigen! *zwinker*

Aber meine alte Reprokamera habe ich geliebt, tagelang haben wir gemeinsam bei Rotlicht verbracht *träum*

Ich behaupte mal, dass maximal 20% der Leute hier wissen, was man mit einer Reprokamera genau gemacht hat, vielleicht können wir zusammen mal eine Beschreibung zum Aufbau, Arbeitsweise und Zweck zusammenbekommen.



Jaa.... Da gab es vertikale und horizontale, aber im Rotlichtmilleu haben sie alle gearbeitet *Thumbs up!*

(Sorry bin überarbeitet, da gibt´s manchmal Kurzschlüsse!)
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M_a_x

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Verfasst Di 09.01.2007 15:20
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bauchbieber hat geschrieben:
Ich behaupte mal, dass maximal 20% der Leute hier wissen, was man mit einer Reprokamera genau gemacht hat, vielleicht können wir zusammen mal eine Beschreibung zum Aufbau, Arbeitsweise und Zweck zusammenbekommen.

Jau, nette Idee.
Vor allem, wenn man bedenkt, daß viel von dem ollen mechanisch-physikalischem Zeuchs einfach heute nur Digital umgesetzt wird.
Schönes Beispiel ist hier der Photohopfilter "Unscharf maskieren".
Der Begriff kommt daher, dass man früher tatsächlich mit verschiedenen scharfen Negativen als Masken mehereren Belichtungen die Schärfe herausgekitztelt hat.

Das kenne ich allerdings nur aus einem Fernsehbericht über einen Astronomen, der früher über Film seine Sternenphotos bearbeitet hat.
Ich gürsse alle MGI-Grufties und solche, die es noch werden werden.
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Diesel
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Verfasst Di 09.01.2007 21:37
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bauchbieber hat geschrieben:

Ich behaupte mal, dass maximal 20% der Leute hier wissen, was man mit einer Reprokamera genau gemacht hat, vielleicht können wir zusammen mal eine Beschreibung zum Aufbau, Arbeitsweise und Zweck zusammenbekommen.


Ich habe sie auch geliebt, meine Dunkelkammer mit Reprokamera (ca. 200 kg Gewicht). das nette Copyproof-Gerät und diese teuren Rasterscheiben zum dazwischenlegen bei Filmmaterial. Ich glaube es war 1988 als ich zum Jahresende nochmal für 1000 Mark Copyproofmaterial bestellte um etwas Steuern zu sparen. Im gleichen Jahr kaufte ich aber auch meinen ersten DTP-Computer. 500 kb Arbeitsspeicher, HD 20 MB, Bildschirm monocrome. Der nächste hatte 1 MB Arbeitsspeicher und satte 40 MB HD, Bildschirm in Farbe. Dank PageMaker 1.0 konnte ich die ersten Satzfahnen selbst machen (Diskette zum Belichtungsstudio). 25 Mark pro A4 Seite!
Habe dann auf zwei MB Arbeitsspeicher aufrüsten lassen (1500 Mark). Fühlte förmlich die Power die auf mich zukommen würde beim Rechner, brachte aber nicht viel.

Das Copyproofmaterial (für 1000 Mark) habe ich vor zwei Jahren endlich entsorgt. Habe fast nichts mehr gemacht damit und die Kamera konnte ich nichtmal mehr verschenken (1992). Keiner wollte sie.

Gruß Diesel

Nachtrag: 1988 kam der erste Laserdrucker dazu (12.500 Mark) 300 dpi. Habe ihn von einem Kunden dann für 8.500 Mark bekommen, Gegenleistung war ein Prospekt das ich etwas günstiger machen konnte.

Nachtrag2: Copyproofmaterial von 1000 Mark brachte ca. 20.000 Mark in die Kasse.


Zuletzt bearbeitet von Diesel am Di 09.01.2007 22:55, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Mac

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Verfasst Mi 10.01.2007 08:36
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Diesel hat geschrieben:
..
Ich habe sie auch geliebt, meine Dunkelkammer mit Reprokamera (ca. 200 kg Gewicht). das nette Copyproof-Gerät...


du wirst mir ja richtig symphatisch - und dieser seifige Entwickler, der alles verschiß.
Wir haben auch mal ne Zeit lang das Frbzeugs von denen ausprobiert. War das eine Schweinerei....

Aber nix (und das könnt ihr nicht toppen,) war die Chemie vom Entwicklungsprozess der Agfachrome-Filme. Das war die letzte MAschine in Deutschland, die diese Filme entwickelt hat. Das hat mir mal die Hände und Arme verätzt, ich hatte ungelogen 2 Wochen lang braune Arme bis zum Ellenbogen rauf.
Haach waren das Zeiten, als die Chemie noch stank und man 200 l Stopbad brauchte....
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Numalighur

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Verfasst Mi 10.01.2007 11:31
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Ja, und das Putzen der Filmentwickler...
Wassertanks wie Gärten, weil Algenstopp kostste ja Geld....
Silberhalogenide auf nackter Haut... (da hatte man dann 2 Wochen schwarze Hände...)
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