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Thema: [AP Winter 2006] Medienoperating Non-Print vom 13.10.2006


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evil live

Dabei seit: 24.10.2006
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Alter: 38
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Verfasst Fr 27.10.2006 10:09
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libelle hat geschrieben:
Zitat:
....eine frage mit ca. 4 unterpunkten!


wozu?



du hast doch geschrieben
Zitat:
die stellen nur eine Frage zu jedem Thema, da weiß ich net ob das wirklich erforderlich ist...


es gab zu jedem Thema ( bei euch z.b. barrierefreie Internetseiten) eine frage mit 4 unterpunkten halt so a,b,c und d
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libelle

Dabei seit: 18.10.2006
Ort: Elsdorf
Alter: 31
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 27.10.2006 10:42
Titel

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Content Management Systeme

Vorteile:
- Trennung von Inhalt und Layout --> ohne HTML-Kenntnisse Content pflegen
- Rechtemanagement/Definition von Rollen --> Admin, Designer, Autoren, Workflow-Abbildungen
- Kostenersparnis
- Dokumentenverwaltung
- große Sites relativ leicht zu pflegen
- Linkmanagement
- Daten liegen in Datenbank

Was ist ein CMS?
- Texte, Bilder, Sounds werden dynamisch in Datenbank verwaltet
- Inhalte müssen nicht mehr zu Fuß in eine Vielzahl von statischen HTML-Seiten eingepflegt werden
- wenn Zugriff, dass können Seiten dynamisch in Echtzeit aus Datenbank generiert werden
- ist ein Anwendungsprogramm, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung des Inhalts von Text- und Multimedia-Dokumenten (Content) ermöglicht und organisiert
- besonderer Wert wird auch auf medienneutrale Datenhaltung gelegt
--> Inhalte auf Wunsch beispielsweise als PDF- oder als HTML-Dokument abrufbar sein können, indem Formate zur Laufzeit aus Datenbank generiert wird
- Barrierefreiheit sollte vom System unterstützt werden

Typen:
Serverseitiges CMS
- braucht Serverseitige Programmiersprache, die dort meistens in Verbindung mit einer Datenbank steht, welche die Daten direkt auf dem Server verwaltet
- Daten mit Hilfe eines Browsers über das Internet verwaltet werden
--> mehrere Nutze können so Website verwalten
- sind für Websites jeglicher Größe geeignet

clientseitiges CMS
- meistens mit Hilfe eines Programmes, das auf einem Rechner installiert und gesteuert wird
- Daten werden (meistens FTP) auf den Server hochgeladen
- Webseite muss immer von diesem einen Rechner verwaltet werden
- zu empfehlen bei Websiten mit großen Medien (Videos)
- bieten meistens auch leistungsstarke Layoutfunktionen, mit denen eigene Seitentypen und Vorlagen (Templates) erstellt werden können

Mischung aus diesen Systemen
- Verwaltung der Website mit einem Programm, aber nur auf Bereichen für die man eine Berechtigung hat
--> dadurch einfachere Bearbeitung möglich

Systeme
volldynamische Systeme
- berechnen eine angeforderte Seite bei jedem Aufruf dynamisch neu
- Seite immer 100% aktuell
- Personalisierung für Surfer ist sehr einfach
- Berechnung kann unter Last zu einer verzögerten Auslieferung der Seiten führen

statische Systeme
- berechnen Website vollständig vor und legen diese im Dateisystem ab
- Auslieferung der Website äußerst schnell, da Webserver nur statische Seiten ausliefern muss
- auf Liveserver werden ausschließlich zur Veröffentlichung freigegebene Seiten gelagert, wodurch Zugriff auf nicht veröffentlichte Inhalte ausgeschlossen ist
- Informationen haben immer kleinen Zeitverlust, bis sie exportiert verfügbar sind

Hybride Systeme
- kombinieren Vorteile der statischen und volldynamischen Seitenerzeugung
- lediglich Inhalte, die dynamisch aus Datenbank generiert werden müssen, werden zur Laufzeit aus der Datenbank erzeugt
- alle anderen Inhalte liegen statisch vor
- erkennen anhand der Inhalte, welche Seiten statisch und welche dynamisch generiert werden müssen

Möglichkeiten
- mit CMS ist es möglich über eine Back-End bzw. ein Administrator- oder Benutzerinterface, das sog. Front-End (die öffentlich für jeden zugängliche Internetseite) zu steuern und Inhalte zu verwalten

Technik
- gebräuchliste technische Form meistens Mischung aus PHP und Datenbank auf Basis von MySQL
- Datenbank ist immer nötig
- mit Hilfe von serverseitigen Scripten (PHP) oder kompilierten binären Anwendungsdateien werden HTML-Dateien an jeweiligen Client (egal Front-End oder Back-End) ausgegeben und so Inhalte aus Datenbanken in HTML-Design-templates integriert

Einsatzbereiche
- schnell wechselnde und / oder schnell veraltete Beiträge, bei Bedarf an schnellen Reaktionszeiten (News, Mitteilungen)
- große Mengen an Beiträgen und Inhalten und/oder große Anzhal beteiligter Autoren und Mitarbeiter
- effizient und einheitlicher Look
- alle Inhalte fügen sich automatisch in die dafür vorgesehenen und nur einmal vorhandenen Design-Templates ein
- Änderungen am Design erfordern meistens nur kurzen Eingriff
- Trennung zw. Logik und Design --> Designer und Programmierer können weitgehend unabhängig voneinander arbeiten
- Bedarf an unterschiedlichsten automatisierten Prozesse (automatische Email-Generierung, Berechnungen, Statistiken)

Nachteile
- Einschränkung der Gestaltungsfreiheit
- je mehr gestalterische Freiheit ein CMS bietet, desto unüberschaubarer wird das Administrationsinterface, desto höher ist die Anforderung an die betreuende Administrations- oder Autorengruppe

Anforderungen
- Zugangskontrolle: Benutzerverwaltung, die die Rechte der einzelnen Benutzer kennt
- Protokollfunktionen: Bestandsänderungen (Textänderungen) werden erfasst
- Datensicherung: professionelle Sicherung der Daten
- Rollback: Änderungen an Inhaltsbeständen so rückgängig machen, dass Bestände auch nach Rollback in sich konsistent sind
- Mehrplatzfähigkeit: mehrere Bearbeiter gleichzeitig an Inhalten arbeiten
- Check-In/Check-out: Inhalte nur von einem Nutzer zur selben Zeit bearbeitet werden können (Checkout), schließt User das Dokument dann wieder Check-In und wieder durch andere User nutzbar
- Metainformationen und Verwaltungsfunktionalität: Anreicherung der verwalteten Objekte
- Massenoperation: ganze Publikationen löschen etc., bei ner gewissen Menge nicht mehr per Hand machbar
- Versionsverwaltung: ermöglicht die parallele Verwaltung von verschiedenen Versionenn derselben Objekte in einer Art Baumstruktur
- Mehrsrachenfähigkeit: parallele Verwaltung desselben Inhalts in mehr als eine Sprache
- Workflow: Auftrag erstellen, Auftragsannahme und -erledigung, Abnahme des Beitrages etc.
- Gestaltung: Wahl eines Templates, Schriftfarben etc...
- Verarbeitungsfunktionen: Formatierung von Inhalten, Rechtschreibkorrektur
- Import / Export: Importieren/Exportieren von Daten

CMS
- Typo3: großes, mächtiges OP-CMS, alle Anforderungen an CMS werden unterstützt, geschrieben in PHP4/MySQL
- Joomla/Mambo: open source, sehr bekannt, Mambo wird von Joomla abgelöst
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libelle

Dabei seit: 18.10.2006
Ort: Elsdorf
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Verfasst Fr 27.10.2006 10:44
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Zitat:
es gab zu jedem Thema ( bei euch z.b. barrierefreie Internetseiten) eine frage mit 4 unterpunkten halt so a,b,c und d


ach so, ja stimmt...hast recht...aber so umfangreich können die nicht sein, denn man hat ja für jede Aufgabe nur eine bestimmte Zeit...oder?
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evil live

Dabei seit: 24.10.2006
Ort: -
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 27.10.2006 10:50
Titel

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...da hast du recht.
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libelle

Dabei seit: 18.10.2006
Ort: Elsdorf
Alter: 31
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 27.10.2006 11:08
Titel

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Dynamische Webseiten

statische Webseiten:
- besteht aus reinem HTML, als ganzes auf Server gespeichert
- einfachste Form von Dokumenten im Web
- nur wenig leicht erlernbare Fähigkeiten nötig
- auf allen Betriebssystemen, bei Abfrage durch Internet - Nutzer eins zu eins übertragen

dynamische Webseiten:
- Nutzung von Programmiersprachen
- Anbindung an Datenbank
- wechselnde Inhalte (aktuelles, Sprache, pers. Inhalte)
- Interaktionen (Spiele, Flash-Animationen)
- Integrierte Anwendungen (Suche, Shop, Katalog)
- können auf Eingaben des Besuchers interaktiv reagieren
--> flexibel
- ganze Kriterien können angeben werden, ob und wann bestimmte Inhalte zu sehen sind
- im Moment der Abfrage werden Daten aus Datenbank generiert und als Einheit an Browser geschickt

Definition:
- Inhalt wird dynamisch zur Laufzeit zb. aus Datenbank generiert
- liegt nicht als statisches HTML auf Webservern
- erlauben flexible Anpassung des Inhalts

Typische Anwendungen:
- Webshops
- Community-Anwendungen
- Formulare (Kontakte)
- CMS

Webtechnologien:
- PHP
- ASP
- PERL /CGI
- Java-Script
- Java/ISP
- Coldfusion
- MySQL Datenbank
- Apache-Webserver
- Flash
- PDF
- XML

Arten von Dokumenten:

statische Dokumente:
- einfachste Form von Dokumenten im Web
- sind Antwort (Response) eines Webservers auf eine Anfrage (Request) eines Clients
- werden vom Browser sofort und sehr schnell verarbeitet
- Vorteile: fast alle Browser auf allen BS können diese Dokumente anzeigen
- Nachteile: Dokumente können nicht in Abhängigkeit der Benutzerwünsche erzeugt werden, nur starren Aufbau der Website
- Sicherheit: keine über die Webtechnologie herausgehenden Sicherheitslücken
- Technologie: Webserver und Browser

clientseitig erzeugte Dokumente:
- Erzeugung des Dokuments durch Browser auf dem jeweiligen Client zuständig
- Browser erhält vom Webserver neben HTML-Befehlen einen Quellcode
- Code wird vom Browser ausgeführt, kann auf Benutzereingaben reagiert werden
- für Programmablauf ist kein kontakt zum Webserver nötig
- Einsatzgebiete:
* Prüfung von Integritätsbedingungen von benutzereingaben vor dem Abschicken der Seite an Webserver
* einfache Berechnungen (Benzinverbrauch)
- Vorteile: Dokument aus Sicht des Webservers statisch, keine Rechenzeit wird verbraucht
- Nachteile: *unmöglich Programme zu schreiben, die überall ausgeführt werden können
* Benutzer kann Browsereinstellungen so verändern, dass Code nicht mehr ausführbar ist
* Quellcode kann auf Client eingesehen und gestohlen / manipuliert werden
- Sicherheit: können Unheil auf Client anrichten, unerwünschte Programme installieren
- Technologie: Java-Script, Java, VBScript, ActiveX

serverseitig erzeugte Dokumente:

- Dokumente werden anhand der Benutzeranforderungen aus Datenbank aktuell erstellt und als Response an Client geschickt
- Einsatzgebiete:
* Praktisch unbegrenz
* typische Bsp: Webshops, Programmankündigungen von Sendeanstalten, Auskunfts- und Buchungssysteme
- Vorteile:
* Dokumente werden auf Webserver erstellt, keine Probleme mit Browsern auf Clients
* durch Anbindung an Datenbank, Dokumente aktuell
* Individualisierung der Dokumente anhand Benutzerwünschen und gespeicherten Benutzerprofilen möglich
- Nachteile:
* extreme Rechnerbelastung, da Programmcode bei jedem Seitenaufruf auf Webserver ausgeführt wird
* Zusammenbruch des Servers
* für Erstellung dieser Anwendungen sind erhebliche Programmier- und Sicherheitskenntnisse erforderlich
- Sicherheit: muss verhindert werden, dass Code manipuliert / ersetzt werden kann
- Technologie: PHP, ASP, JSP. CGI
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marta hansen
Threadersteller

Dabei seit: 12.08.2005
Ort: Berlin
Alter: 33
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 27.10.2006 11:14
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wow, bist du schnell...
wo nimmst du nur die zeit her, das alles in so kurzer zeit auszuarbeiten?

wenn ich mich durch deine ausarbeitungen gewühlt hab, bekommst du feedback...
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libelle

Dabei seit: 18.10.2006
Ort: Elsdorf
Alter: 31
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 27.10.2006 11:19
Titel

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Interaktive Imagewerbung

- grundsätzlich alle Werbeaktivitäten, die Konsumenten dazu aufrufen mit den Werbungtreibenden zu kommunizieren
- meist diskutierten Formen: Bereich von internet und Rundfunk
- wichtig für User ist das Gefühl die Dinge noch kontrollieren zu können
- Nutzer darf kognitiv nicht überfordert werden
- Personalisierung einer Website (Einsatz von Fotos durch realer Personen) kann zur besseren Bewertung durch Nutzer führen --> schafft Vertrauen
- Interaktionsmöglichkeiten: Site-Map, erweiterbare Navigationsmöglichkeiten, Chat-Room
- Handhabung (Usability) wichtiger Faktor
- Informationsgehalt über Produkt und Involvement wird höher eingeschätzt
- zusätzliche Reize (Animationen) können Informationsverarbeitung behindern, tragen zudem wenig zum lernprozess über das Produkt bei
- innovativ und angenehme Möglichkeit Informationen zu erhalten
- Interaktionsverhalten abhängig von bestimmten Merkmalen der Werbepräsentation:
--> je länger desto wahrscheinlicher das Kunde sich angesprochen fühlt
--> Vertrauen muss übermittelt werden
- wichtig ist auch Image der Firma, Website
- am häufigsten wird auf Website von Mitte zum linken Seitenrand und von oben nach unten geblickt, zumindestens in der Orientierungsphase

Vorteile:
- wirkt sich positiv auf Einstellung des Nutzers aus
- gezieltere Ansprache von Nutzergruppen --> soll zu effizienteren (kostengünstigeren) Werbekommunikation führen
- aktive Einbindung der Nutzer in die Werbekommunikation via Rückmeldung
- stärkere emotionalere Einbindung, höhere Informationsqualität, stärkere Kundenbindung
- nur noch diejenigen Angesprochen, die man ansprechen will, gibt kaum noch Streuverluste (65% ohne interaktive Werbung)
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libelle

Dabei seit: 18.10.2006
Ort: Elsdorf
Alter: 31
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 27.10.2006 11:21
Titel

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Zitat:
wow, bist du schnell...
wo nimmst du nur die zeit her, das alles in so kurzer zeit auszuarbeiten?

wenn ich mich durch deine ausarbeitungen gewühlt hab, bekommst du feedback...


hab die ganze woche und letzte woche dran gesessen...
kriege auch zusätzlich jeden Tag auf der Arbeit zeit für die Prüfungsvorbereitung...da geht das dann schon ziemlich schnell...

außerdem arbeite ich mit den meisten Themen jeden Tag ... barrierefreiheit, php, datenbank, gestaltungsraster, cms, dynamische websiten...

das hilft Grins
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