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Thema: [utors zukunft] feste anstellung oder freie mitarbeit ? vom 17.01.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Beruf und Karriere -> [utors zukunft] feste anstellung oder freie mitarbeit ?
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utor
Threadersteller

Dabei seit: 06.02.2003
Ort: bln
Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 17.01.2005 17:50
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[utors zukunft] feste anstellung oder freie mitarbeit ?

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abend mädels.

also jetzt nehm` ich auch mal eure hilfe in
beruflichen dingen in anspruch:

und zwar hatte ich grad nen gehaltsgespräch mit meiner chefin,
mein betrieb möchte mich nach der ausbildung übernehmen.

ich hab jetzt ne zahl genannt was ich gerne am ende des monats
aufm konto haben möchte und in der ersten runde war das jetzt
wohl erstmal zuviel, es wird aber weiter verhandelt…

dabei stellte sich die frage ob anstatt einer festanstellung vielleicht
auch ne freie mitarbeit auf selbstständiger basis möglich wär…

für mich ist dabei die hauptfrage was und wieviel
da dann an kosten anfällt, soll heissen was ich dann
so in etwa aushandeln müsste um auf meine summe
netto zu kommen…

da hat doch sicher wer von euch schon erfahrungen mit gemacht,
und kann mir nen paar nützliche tipps geben.

* Ich bin unwürdig *
danke schomma.
utor


Zuletzt bearbeitet von utor am Mo 17.01.2005 19:27, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Mike A.

Dabei seit: 06.03.2004
Ort: Bayern
Alter: 52
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 17.01.2005 19:17
Titel

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Servus bub,
ich würde eine Festanstellung auf alle Fälle vorziehen. Denn erstmal ist das Geld regelmässig am ersten auf dem Konto und Du musst Dir keinen Stress machen ob es dieses Monat auch genügend Arbeit für dich gibt. Und zum anderen ist es halt einfach sicherer. Kündigen und Dich selbständig machen kannst Du dich ja immer noch wenn Du etwas Kohle auf der Seite hast. Nicht zu vergessen...geregelter Urlaub...Weichnachtsgeld ??? Urlaubsgeld??? einigermassen pünktlichen Feierabend- Das wären für mich Gründe bei meinem Monatsgehalt auc (zumutbare) Abstriche zu machen.
Das Selbstständig machen an sich ist nicht teuer. So um die 50,00 Euro würde ich mal schätzen kostet dich die Gewerbeanmeldung. Dann kommt es halt noch drauf an, ob Duschon alles was Du zum arbeiten benötigst (legal) zu Hause hast. Sprich Computer, Software, Peripherie und so weiter.


Hoppala, war ich zu schnell, ich wollte das ja noch gar nicht wegschicken:oops:

Denn sonst musst Du ja erstmal alles kaufen und das sind bei unserem Job (egal ob Print oder Non-Print) nicht gerade wenig Euronen die du da loswerden kannst.

So nu aber...
Mike


Zuletzt bearbeitet von Mike A. am Mo 17.01.2005 19:20, insgesamt 1-mal bearbeitet
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utor
Threadersteller

Dabei seit: 06.02.2003
Ort: bln
Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 17.01.2005 19:23
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danke erstmal für deine antwort Lächel

Kaschperlkopf hat geschrieben:
Nicht zu vergessen...geregelter Urlaub...Weihnachtsgeld ??? Urlaubsgeld??? einigermassen pünktlichen Feierabend


*ha ha*
also weihnachtsgeld is glaubich eh nich drin, war jedenfalls die letzten jahre so,
ich würd dann glaubich weiterhin voll hier arbeiten nur halt die ganzen versicherungen
etc müsst ich halt selbst übernehmen… naja und pünklicher feierabend ist so und so
kein thema würd ich sagen

Kaschperlkopf hat geschrieben:

So um die 50,00 Euro würde ich mal schätzen kostet dich die Gewerbeanmeldung. Dann kommt es halt noch drauf an, ob Du schon alles was Du zum arbeiten benötigst (legal) zu Hause hast. Sprich Computer, Software, Peripherie und so weiter.


dh ich müsste nen gewerbe anmelden, mit eigenem arbeitsplatz, gewerberäumen
etc um als freelancer arbeiten zu können ? ich dachte es geht nur drum das ich halt
wie oben gesagt meine versicherungskosten selbst trage…

ich seh schon da kommt einiges auf mich zu. Menno!
und ich hab viel zu wenig ahnung von alledem…

*hu hu huu*
utor
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Mike A.

Dabei seit: 06.03.2004
Ort: Bayern
Alter: 52
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 17.01.2005 19:36
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Na ja, einiges an Bürokratie lässt sich bei uns nicht vermeiden *Schnief*
Aber wie wolltest Du sonst bei denen arbeiten wenn Du keine Rechnungen schreiben kannst. Das geht (so weit ich weiss) nur mit einem Gewerbe, wegen MwSt. und so. Aber ganz allgemein denke ich es ist "einfacher" erst mal als Angestellter/Arbeiter weiterzumachen und sich das Selbstständig machen langsam vorzubereiten. Als einfach so ins kalte Wasser zu springen. Ich glaub Dir bleibt (zumindest anfangs) mehr Kohle wenn Du "normal" weiterarbeitest...

Viel Glück

Mike
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burnout

Dabei seit: 31.01.2002
Ort: Osnabrücker Land
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 17.01.2005 19:37
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gewerberäume brauchst du natürlich keine.
aber ich (als selbstständiger) würde dir auch empfehlen, dass du die festanstellung annimmst.
denn als freier mitarbeiter sagt deine chefin dir irgendwann, dass sie nen neuen azubi hat und du bekommst keine aufträge mehr, weil der all das jetzt übernimmt. und dann stehst du erstmal da. abgesehen davon wäre es auch gefährlich, wenn du nur für deinen laden da arbeitest und keine anderen kunden hast (stichwort scheinselbstständigkeit). von altersvorsorge will ich mal gar nicht reden und mit den ganzen steuergeschichten auch nicht anfangen.
mal eben so selbstständig machen ist nicht. da fällst du mit großer wahrscheinlichkeit auf die schnauze.
viel ärger und stress kannst du dir ersparen, wenn du ne festanstellung annimmst.
wenn du noch mehr infos zu dem thema haben möchtest, lege ich dir unsere wunderbare suchfunktion ans herz Lächel
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utor
Threadersteller

Dabei seit: 06.02.2003
Ort: bln
Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 17.01.2005 19:44
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erstmal danke für die kompetente hilfe hier *Thumbs up!*

hm ja habe ich mir schon gedacht das hier das stichwort scheinselbständigkeit
fallen wird und genau darum geht es schätz ich mal auch.

weil ich habe keineswegs vor mich jetzt ernsthaft selbstständig zu machen,
darauf habe ich a.) keinen bock und b.) auch nich das entsprechende start
kapital und die entsprechenden kentnisse.

es geht nur einfach drum ob ich jetzt mit meinem monatsgehalt noch weiter
runtergeh` ( *hu hu huu* ) oder halt mehr geld bekomme, dafür dann halt auf renten-
versicherung etc verzichte…

das ding ist halt auch das das jetzt eh nur ne übergangslösung bis zum herbst ist,
dann werde ich - wenn alles gut geht - eh mit nem studium anfangen und hier nur
noch projektbezogen arbeiten…

die suchfunktion is mir durchaus nen begriff aber da gehts dann ja schon meist
nur um die gefahren der selbstständigkeit und die sind mir soweit eigentlich bewusst
und wie gesagt wirklich selbstständig will ich mich ja nich machen…

welche regelungen gelten denn damit es nich als "scheinselbstständig" gewertet wird?

gruß
utor
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Mike A.

Dabei seit: 06.03.2004
Ort: Bayern
Alter: 52
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 17.01.2005 19:56
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Du darfst nicht nur für einen "Arbeitgeber" arbeiten.
Du must mehr als ein sechstel deiner Jahreseinahmen von einem oder noch besser mehreren anderen "Rechnungszahlern" haben.


Mike
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 17.01.2005 20:03
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auf jeden fall die festanstellung... zum einen bist du dann nicht so leicht auswechselbar (einen freien mitarbeiter kann man einfach die arbeit entziehen und das wars dann). zum anderen kommt das sowohl für dich als auch für deinen chef brutto wie netto auf das selbe raus... als freier musst du dich ja umfassend versichern, musst eigene hard- und software anschaffen etc. pp. bei mir als selbstständiger gehen pro monat mal lockere 1300 euro nur für versicherung, auto und kapitalbildung (für neuanschaffungen und instanthaltung) drauf. dann hab ich aber noch net gewohnt, kein strom und wasser gezahlt und noch nix gegessen - von luxusgütern mal gar net anzufangen...

dann musst du natürlich bedenken, das du steuern zahlen musst - und das in deutschland nicht zu knapp... erschwerend kommt hinzu, das du nicht nur für deinen chef arbeiten solltest (thema scheinselbstständigkeit), sondern auch andere kunden brauchst - sonst kann dir das finanzamt da n gewaltigen strich durch die rechnung machen...

wenn du natürlich den wunsch verspürst, dich selbstständig machen zu wollen, dann kannst du diesen schritt wählen - da ists ganz gut, wenn man den einen oder anderen zahlungskräftigen kunden am anfang schon sein eigen nennen kann. aber wie gesagt, der schritt will wohl überlegt und durchdacht sein. solltest du dich dafür entschließen, mache auf jeden fall einen businessplan. dort stellst du alle kosten und den zu erwartenden umsatz / gewinn auf und siehst dann obs unterm strich reicht. natürlich solltest du auch n paar tausender auffa hohen kante haben, für schlechte zeiten (ohne n gewisses startkapital hätt ich mich nie selbstständig gemacht) - und ich denke als azubi hastes da wahrscheinlich net so dicke... ich denke mal geld um 3 - 6 monate ohne einnahmen über die runden zu kommen sollten das schon sein... (denn auch so ein arbeitsrechner kann ganz schnell mal den geist aufgeben - und dann muss da schnell n neuer her, der auch gleich bezahlt werden will)....

meine meinung dazu...
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