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Thema: [Freelancer] Vertrag - Nutzungsrechte, Haftung ? vom 14.06.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Recht -> [Freelancer] Vertrag - Nutzungsrechte, Haftung ?
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laubfrosch
Threadersteller

Dabei seit: 28.05.2003
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Verfasst Di 14.06.2005 12:28
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[Freelancer] Vertrag - Nutzungsrechte, Haftung ?

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Hi,

hab hier nen Freelancervertrag herumliegen und sollte den auch unterschreiben. Mein Arbeitgeber will die ausschließliche und uneingeschränkte Übertragung der Nutzungsrechte an ihn und deren uneingeschränkte Vermarktung. Außerdem soll ich, falls ich irgendwelche Fehler mache und der Arbeitgeber dafür in Haftung genommen wird, allein dafür die Haftung übernehmen.

Ist das üblich? Wie handhabt ihr das als Freiberufler? Würdet ihr das so unterschreiben? Wo kann man da Infos dazu herbekommen?

Ich weiß gerade nicht weiter...

Gruß. laubfrosch


Zuletzt bearbeitet von Mischpult am Mi 15.06.2005 10:15, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Lazy-GoD
Moderator

Dabei seit: 26.11.2001
Ort: -
Alter: 46
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 14.06.2005 12:41
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Ich kann und möchte dir nur empfehlen den Vertrag von einem Anwalt überprüfen zu lassen, der sich mit sowas auskennt.
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: Ansbach
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 14.06.2005 12:57
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hm... die überlassung der nutzungsrechte ist eigentlich normal. bei der geschichte mit der haftung wäre ich gaaaanz vorsichtig. sowas kann ganz schnell ganz teuer werden, wenn du z.b. für nen kunden nen katalog machst, der in hoher stückzahl gedruckt wird und dabei irgendwas versemmelst - das kann dann ganz schnell mal soviel kosten wie n fabrikneuer mittelklassewagen und dir noch schneller das genick als freelancer brechen und dich in eine schuldenfalle bringen... solltest du diese klausel drin lassen (müssen), dann würde ich mir bei jedem projekt ne rückversicherung in form einer freigabe holen, in dem die agentur und der kunde bestätigen, dass das abgegebene produkt dem vereinbarten entspricht und du somit bei irgendwelchen nachträglichen haftungsansprüchen (z.b. rechtschreibfehler in bereits gedruckten dokumenten) außen vor bist.

der tip mit dem anwalt ist auf jeden fall zu beherzigen.
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krizzn

Dabei seit: 16.01.2005
Ort: aachen
Alter: 36
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 14.06.2005 13:03
Titel

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hab das gerade auch nur mal schnell überflogen und vielleicht ist es auch nicht wirklich von nutzen, aber evtl. kannst du da auch noch antworten finden.. unter den refs sind auch kontakte...
klick

liebe grüße..
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laubfrosch
Threadersteller

Dabei seit: 28.05.2003
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Di 14.06.2005 13:20
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Vielen lieben Dank für die schnellen und hilfreichen Antworten. Dafür lieb ich dieses Forum! * Ja, ja, ja... *
Werd auf alle Fälle nochmal alles genau durchgehen - das mit dem Anwalt ist auch ein guter Tipp.
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newbie

Dabei seit: 15.01.2003
Ort: Müchen, Moosach
Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 14.06.2005 13:26
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Re: Freelancervertrag: Nutzungsrechte, Haftung

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laubfrosch hat geschrieben:
Außerdem soll ich, falls ich irgendwelche Fehler mache und der Arbeitgeber dafür in Haftung genommen wird, allein dafür die Haftung übernehmen.


das arbeitsrecht unterscheidet hier bewusst zwischen den verschiedenen fahrlässigkeiten, drum bin ich mir atm nicht sicher ob dieser passus rechtens ist. ich würde diesen punkt jedoch so nicht unterschreiben.
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Michelino81

Dabei seit: 02.05.2006
Ort: -
Alter: 35
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 15.06.2007 09:32
Titel

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@ Themaschreiberling

Also habe da auch so meine Erfahrung ein bisschen gesammelt und kann Dir folgendes sagen, wo ich meine Augenmerk ficxiert habe.

Grundsätzlich ist es normal, dass alle Nutzungsrechte am Auftraggeber übergeben werden. Aber bei der Haftung, ist abzuschätzen, ob Du die Haftung überhaupt übernehmen solltest. Da der Verdienst zu etwaigen Schadensansprüche überhauptnicht zur Verhältnis stehen. Wenn Du nur gestalterisch tätig bist, dann würde ich vertraglich festhalten, dass Du Fehler später korrigierst, aber nicht zur Zahlung verpflichtest bist. Bzw. lasse Dir Deine Werke vom Auftraggeber abnehmen und schriftlich bestätigen, dass Sie Einwandfrei sind. Hoffe, Du verstehst worauf ich raus will. gruss michelino81
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