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Thema: Umwandlung Pantone 5483U und 485U vom 25.09.2021


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Farbe -> Umwandlung Pantone 5483U und 485U
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roxy_83
Threadersteller

Dabei seit: 25.09.2021
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Verfasst Sa 25.09.2021 12:03
Titel

Umwandlung Pantone 5483U und 485U

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Hallo zusammen

Habt ihr allenfalls gute CMYK-Erfahrungswerte für Pantone 5483U und 485U.
Bei Kleinstauflagen sollen die beiden Farbtöne vierfarbig gedruckt werden (ungestrichenes Papier).

Gemäss Pantone-Website wären dies die folgenden Werte:

P5483U >70/25/28/23
P485U > 0/85/100/0

Was meint ihr zu diesen Werten? Kommt das hin?
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
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Verfasst So 26.09.2021 18:17
Titel

Re: Umwandlung Pantone 5483U und 485U

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roxy_83 hat geschrieben:
Habt ihr allenfalls gute CMYK-Erfahrungswerte für Pantone 5483U und 485U.

Was meint ihr zu diesen Werten? Kommt das hin?

Wenn man Wert auf deutliche Unterscheidbarkeit von in CMYK und mit Sonderfarben gedruckten Werken legt, ja.

Wenn man es gern so gleich wie möglich hätte: Sicher nicht!

Aber für was Verbindliches wäre der Zielfarbraum respektive das verwendete Papier hilfreich.

Wenn ich auf das Papierweiß von PSO uncoated V3 mit einem Lab von 93|3|-11 gehe, komme ich auf ein delta E von unter 1 zwischen den, in der PantoneStudio App angegebenen Zielfarborten von 51|-11|-9 und 58|56|37, und den CMYK Entsprechungen für PSO uncoated v3.

Mit deinen Werten bin ich bei DeltaEs von deutlich über 6.
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roxy_83
Threadersteller

Dabei seit: 25.09.2021
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Verfasst Mo 27.09.2021 19:56
Titel

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@Mialet

Natürlich hätte ich die CMYK-Werte gerne möglichst nah an den Pantone-Werten *zwinker*
Gedruckt wird auf das Z-Offset hochweiss von Fischer Papier. PDF-Ausgabe mit Zielfarbraum PSO Uncoated v3 (Fogra52).


Zuletzt bearbeitet von roxy_83 am Mo 27.09.2021 20:10, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
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Verfasst Di 28.09.2021 12:37
Titel

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Bei fischerpapier findet sich kein ICC-Profil zu Z-Offset. Die Bezeichnung „superweiss“ lässt aber vermuten, dass es sich ebenfalls um ein stark aufgehelltes Papier handelt, somit sollten die per absolut Farbmetrischen Renderingintent ermittelten CMYK Werte der in PS hinterlegten Pantonebibliothek zu einem brauchbaren Ergebnis führen.

Wenn jemand mal ein frisches Stück Z-Offset unter ein Spektralphotometer legt und ne M1 und M0 Messung online stellt, liesse sich das evtl. noch optimieren. Beim Rot ist es aber durchaus möglich, dass auf dem Papier nie der im Fächer dargestellte Farbton entsteht sondern eher die nächst kühlere Rot-Farbe aus dem Pantonenfächer herauskommt, also z.B. U179 oder noch kühler.

Wenn also auf dem gleichen Papier für größere Auflagen bereits mit Sonderfarben gedruckt wurde, würde ich den resultierenden Farbeindruck einfach mal ausmessen und danach die CMYK Anpassung errechnen. Das sollte auf jeden Fall stimmiger sein, als die rechnerische Annäherung an den Fächer, der in natura mit dem Papier aber eh nie erreicht wird.

Kann aber auch sein, dass sich die Verschiebung durch das Papierweiss bei der Sonderfarbe und beim CMYK Druck in etwa gleich verhält und die auf Basis der Fächer-Lab Werte berechnete CMYK Entsprechung sich genauso gen bläulich verschiebt, wie der Druck mit Sonderfarbe.

Unterm Strich wird das Grün weniger Probleme bereiten als das Rot, da die Papierfarbe eben im Grün was zu suchen hat (und man das C einfach leicht reduzieren könnte), während sie das Rot als Komplementärfarbanteil verschmutzt, wogegen man eben kein Mittel hat. Denn wenn kein Cyan in der CMYK Entsprechung vorhanden ist, kann man es auch nicht reduzieren, um der Verschmutzung entgegenzuwirken.


Zuletzt bearbeitet von Mialet am Di 28.09.2021 12:39, insgesamt 2-mal bearbeitet
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