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Thema: Farbechtheit am Glossy-Display vom 26.02.2010


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Farbe -> Farbechtheit am Glossy-Display
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VicVega
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Verfasst Fr 26.02.2010 13:46
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Farbechtheit am Glossy-Display

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Kennt sich da einer etwas tiefgreifender aus,
ob und weshalb genau es nicht möglich ist
einen glossy-Monitor für z.B. Softproofs zu
verwenden..
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lumen

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Verfasst So 28.02.2010 18:06
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Wo steht denn wieso es nicht möglich wäre?
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qualidat

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Verfasst So 28.02.2010 18:17
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Zitat:
Wo steht denn wieso es nicht möglich wäre?

Sehr richtig.
Wenn du nicht gerade mit einer hell beleuchteten quietschgelben Wand im Rücken arbeitest oder mit einer LED-Lampe auf der Stirn ... wieso sollten sich die Farben aus dem Display verändern, nur weil dessen Oberfläche poliert ist? Während die Nutzer von glossy Displays mit (scharfen) Spiegelungen kämpfen, haben die Nutzer matter Displays eher Probleme mit einem ungenügenden Schwarzwert, aufgrund der diffusen Remission von Umgebungslicht (weshalb matte Displays nicht so "knackig" wirken). Perfekt ist Beides nicht ...


Zuletzt bearbeitet von qualidat am So 28.02.2010 18:18, insgesamt 1-mal bearbeitet
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VicVega
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Verfasst So 28.02.2010 19:10
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qualidat hat geschrieben:
wieso sollten sich die Farben aus dem Display verändern, nur weil dessen Oberfläche poliert ist?


Weil Umgebungslicht spiegelnd reflektiert wird und somit
die vom Monitor ausgegebenen Farben im Auge verändert
werden + je nach Blickwinkel sich die Helligkeit verändert.

Wohingegen matte Displays (mal vom Optimum ausgegangen)
diffus reflektieren und somit nur die Lichtwellen am Auge an-
kommen die auch vom Monitor stammen.

Meine bisherige Auffassung war, dass sich die Farbverschiebung
bei glossy nicht kontrollieren lässt.

Ich hab aber ehrlich gesagt keine Ahnung. Deswegen hab ich
den Thread aufgemacht.
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buddha-brot

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Verfasst So 28.02.2010 19:16
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VicVega hat geschrieben:
Weil Umgebungslicht spiegelnd reflektiert wird und somit
die vom Monitor ausgegebenen Farben im Auge verändert
werden + je nach Blickwinkel sich die Helligkeit verändert.

Deswegen sollte das Umgebungslicht möglichst weiß sein und nich gefärbtt, wie qualidat schon anmerkte, z.b. durch eine gelbe Wand im Rücken.
Die Helligkeit erhöht sich nur, wenn du genau im Glanzwinkel sitzt. Aber das lässt sich durch richtige Ausrichtung des Monitors auch vermeiden.
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lumen

Dabei seit: 17.02.2007
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Verfasst So 28.02.2010 19:18
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Zitat:
wieso sollten sich die Farben aus dem Display verändern, nur weil dessen Oberfläche poliert ist?

Andersrum wird ein Schuh draus. Glossy sind alle Displays, einige werden später aufgeraut.
Aufrauen ist eine Nachbehandlung die im Falle der glatten Oberflächen aus Kostengründen
unterlassen wird.

Zitat:
Wohingegen matte Displays (mal vom Optimum ausgegangen)
diffus reflektieren und somit nur die Lichtwellen am Auge an-
kommen die auch vom Monitor stammen.

Diffus heißt aber nicht gleich gar keine Fremdeinträge. Da sind auch Fremdanteile drin.
Im Gegenzug muss ein Fremdeintrag exakt so positioniert werden,
dass er auch Tatsache in dein Auge fällt. Eine Taschenlampe blendet
im Spiegel auch nur dann, wenn du sie so hältst, dass sie dich trifft.
In allen anderen Fällen ist es egal oder in Größenordnung des spiegelnden Displays.
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VicVega
Gesperrt
Threadersteller

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Verfasst So 28.02.2010 19:34
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Ok, mal zu den Fremdanteilen.
Diese müssten sich beim kalibrieren doch ohnehin
wieder ausgleichen lassen, oder? Also, indem das
Umgebungslicht gemessen und mit den Farben die
der Monitor abgibt verrechnet wird?
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qualidat

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Verfasst So 28.02.2010 20:39
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Zitat:
Ok, mal zu den Fremdanteilen.
Diese müssten sich beim kalibrieren doch ohnehin
wieder ausgleichen lassen, oder? Also, indem das
Umgebungslicht gemessen und mit den Farben die
der Monitor abgibt verrechnet wird?


Theoretisch JA, praktisch - soweit mir bekannt - NEIN, weil:
a) das Messgerät sitzt mehr oder weniger dicht auf der Displayoberfläche auf. Deshalb "sieht" es - im Gegensatz zum Menschen - diese Fremdanteile nicht.
b) alle mir bekannten Messgeräte messen bestenfalls die Umgebungshelligkeit, nicht aber deren spektrale Zusammensetzung. Es obliegt dem User, sich in einer geeigneten Umgebung aufzuhalten.


Zuletzt bearbeitet von qualidat am So 28.02.2010 20:40, insgesamt 1-mal bearbeitet
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