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Thema: Mini DV-Tapes auf Mac überspielen: Ergebnis unbefriedigend vom 18.11.2018


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Bild und Ton -> Mini DV-Tapes auf Mac überspielen: Ergebnis unbefriedigend
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SL-Design
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Verfasst So 18.11.2018 18:30
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Mini DV-Tapes auf Mac überspielen: Ergebnis unbefriedigend

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Ich habe einen Schwung altere Mini DV-Tapes (von ca. 2002 - 2010) mit Aufnahmen meiner Kinder, die gerne auf den Mac überspielen möchte.
Dazu habe ich einen USB-Video Grabber (V.TOP USB S-Video and Composite Video Capture Adapter with audio) verwendet.




Den schliesst man an die Kamera (SONY DCR TRV900E) an, steckt den USB in den Mac, und öffnet den Quick Time Player.
Dort geht man auf Ablage > neue Videoaufnahme und startet REC. Gleichzeitig startet man PLAY an der Kamera.
Das Endergebnis ist eine .mov Datei aus Quicktime.
Soweit, so gut. Nur haben die .mov-Filmchen ab und an kurze Tonaussetzer und das Bild holpert auch manchmal.
Das Bild wirkt iregendwie, als hätte man Frames rausgeschnitten.
Betrachtet man hingegen den Film direkt auf der Kamera, läuft er flüssig und ohne Tonaussetzer.

Ich würde die Inhalte der DV-Kassetten aber gerne in 1:1 Qualität sichern.
Ist der Video Grabber das falsche Werkzeug oder sollte man mit einer anderen Filmsoftware arbeiten?

MacBook OS 10.13.6, Quicktime 10.4

Hat jemand einen Tipp, was ich besser oder anders machen könnte?

Besten Dank im voraus.
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JonathanB

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Verfasst So 18.11.2018 23:40
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Wenn ich die Aufnahmen schon auf einem digitalen Medium vorliegen habe (DV), würde ich zusehen, dass ich die Inhalte auch direkt digital überspiele. Momentan lässt Du ja die digitalen Inhalte über die Wandler Deiner Kamera ins Analoge wandeln, um Sie dann durch die Wandler des USB-Konverters wieder ins Digitale zu wandeln. Beide Wandlungen bedeuten Qualitätsverlust, zumal hier ja vermutlich weder bei der Kamera noch bei dem USB-Grabber besonders hochwertige Komponenten verbaut sind. Besser wäre z.B. eine Kamera oder ein Player mit Firewire-Anschluss. Sollte es eigentlich mit ein bisschen Suchen günstig gebraucht geben.

Das erklärt aber natürlich noch nicht Dein Problem. Ich kann aus der Ferne gerade nur Denkanstöße geben. Glaskugel Z.B. könnte es sein, dass die Festplatte einfach nicht hinterherkommt. Oder Du versuchst in einer anderen Framerate aufzunehmen, als das Ausgangsmaterial vorliegt. Ich gehe davon aus, dass Du im PAL-Standard aufgezeichnet hast? Möglicherweise versucht der Quicktimeplayer standardmäßig in 30fps aufzunehmen. Sind die Aussetzer denn regelmäßig? Oder hast Du einfach mal gecheckt, ob irgendwo an den Kabeln oder Anschlüssen ein Wackelkontakt ist?
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JonathanB

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Verfasst So 18.11.2018 23:49
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Hab mal gerade nach Deiner Camera gesucht: Die scheint ja auch einen FireWire-Anschluss zu haben? Vermutlich als "DV out" o.ä bezeichnet. Müsste ein Anschluss passend zu dem kleinen Stecker sein:


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SL-Design
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Verfasst Mo 19.11.2018 10:41
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Erstmal Danke für dein Feedback.
Dass ich mit dem Grabber eine digital-analog-digital-Wandlung vollbringe, war mir gar nicht bewusst und erklärt auch die etwas laue Bildqualität.
Ich schaue mal, ob die Kamera wirklich einen FireWire-Anschluss hat.
Wenn dem so ist, schliesse ich die Kamera einfach an und mache den gleichen Aufnahmeprozess mit QuickTime wie bisher oder benötige ich da noch was anderes?

Die Aussetzer sind übrigens unregelmässig. Manchmal läuft es relativ lange sauber.
Die Kabel haben alle gut gesessen, Kamera und Rechner lagen fest auf einem Tisch, daran kann es nicht gelegen haben.

In Quicktime gab es nur sehr rudimentäre Voreinstellungn:




Wäre da eventuell eine andere Recording-Software hilfreich?
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JonathanB

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Verfasst Mo 19.11.2018 21:46
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Ich denke mit Quicktime geht das schon in Ordnung. Sonst kannst Du mal schauen, ob es in iMovie eine entsprechende Funktion gibt. Oder falls Du direkt Premiere hast kannst Du auch da von der Kamera DV-Videos aufzeichnen.

Solange Du noch bei dem USB-Grabber bleibst kannst Du mal schauen, ob sich die Aussetzer reduzieren lassen, wenn Du versuchst möglichst viele andere USB-Geräte zu deaktivieren. Also externe Festplatten, evtl. die Internetverbindung mal deaktivieren etc. So dass der Prozessor mit möglichst wenigen Interrupts malträtiert wird.
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