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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Di 17.09.2019 16:54 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Veränderbares PDF in InDesign erstellen vom 02.09.2019


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Tipps & Tricks für Print -> Veränderbares PDF in InDesign erstellen
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Leichenengel
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Verfasst Mo 02.09.2019 17:42
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Veränderbares PDF in InDesign erstellen

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Hallo zusammen,

ich arbeite derzeit nicht in meinem gelernten Beruf, habe aber auf meiner Arbeitsstelle dennoch manchmal mit Printmedien und deren Gestaltung zu tun, wenn auch eher passiv.

Nun hat mich aber jemand aus der Verwaltung aufgrund meines Lehrberufes angesprochen, ob ich nicht eine Art Dummy-PDF erstellen könnte in dem alles festgelegt, aber dennoch mit wenigen Klicks auswechselbar ist. Also gewissermaßen interaktiv. Es soll aber gedruckt werden und es handelt sich auch nicht um ein Formular.

Es handelt sich vielmehr um eine Vorlage für digitale Fotos. Oben soll das Foto im Hochformat sein und darunter ein kleiner Bereich für einen Namen.

Da ich während meiner Ausbildung nie in die Verlegenheit gekommen bin sowas zu erstellen, wollte ich mir hier jetzt Informationen einholen, wie ich es hinbekomme, dass die Dummy-Elemente, die ich in InDesign anlege später im PDF-Dokument einfach auszuwechseln sind.

Die in der Verwaltung stellen sich das in etwa so vor, dass man z.B. nur auf das Dummy-Bild klickt, (oder von mir aus auch die Bearbeitungs-Funktion von Acrobat DC nutzt), das gewünschte Bild auf der Platte auswählt und das soll sich dann sozusagen automatisch skalieren auf die Größe des Dummies. Unter das Bild kommt ein farbiger Kasten auf den dann wiederum der Text kommt. Der farbige Kasten soll dabei immer gleich bleiben und NICHT austauschbar sein.

Den Dummy als solches zu erstellen ist kein Problem, aber womöglich muss ich bei der Erstellung irgendwas beachten, oder beim Export, oder bei beidem. Weiterhin wäre eine Info gut, ob dann für die einfache Bearbeitung wirklich Acrobat DC als Teil von Adobe CC benötigt wird, oder ob der Reader genügt. Ich bin mir nicht schlüssig mit welchen Programmen in der Verwaltung gearbeitet wird. Wir haben bereits für unsere Türschilder eine Vorlage mit Bild im Hintergrund wo nur der Text veränderbar ist und auch nur der Inhalt - nicht die Schriftart. Das können meine Kollegin und ich auf unserem Terminal mit dem normalen Reader machen. Ich glaub jedenfalls, dass es der normale Reader ist. Ich schaue morgen besser noch mal.

Das Endprodukt soll sozusagen eine Vorlage für Personalvorstellungsfotos sein, die eben bei Personalwechsel immer wiederverwendbar ist und eben für alle Mitarbeiter aller Abteilungen gleich aussieht (Thema CI). Das ganze wird dann ausgedruckt, ausgeschnitten und in Bilderahmen geschoben.

Bin so auf Anhieb nicht wirklich fündig geworden was mein explizites "Problem" angeht. Hab viel gefunden zum Thema interaktive PDFs für den Webgebrauch, Formulare, PDFs mit Tags usw. ... lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe Lächel

LG,

Rike
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ceesrad

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Verfasst Mo 02.09.2019 18:00
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Acrobat Reader kannst Du vergessen.
Adobe Acrobat Pro auch - viel zu komplex und fehleranfällig.

PDF hat im Grunde sowieso den Sinn, nicht interaktiv bearbeitbar zu sein.

InDesign würde ich auch nicht nehmen, weil Kanonen auf Spatzen.

Würde Illustrator nehmen, weil man da direkt in eine PDF speichern kann und diese PDF direkt wieder voll funktionsfähig öffnen kann. Alles was nicht bearbeitbar sein soll, auf eine gesperrte Ebene legen. Wie man ein Bild austauscht ("neu verknüpfen...") zeigst Du einmal und dann ist das auch nicht weiter kompliziert.

Ansonsten ginge sicher auch MS Word für solche Sachen. Warum soll es unbedingt ein PDF sein?
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Frank Münschke
Forums-Papa

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Verfasst Mo 02.09.2019 18:53
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Wieviele Mitarbeiter sollen denn an dieser Datei arbeiten und welche Software steht allen zur Verfügung?
Für so etwas 40 Illustrator zu abonnieren, macht auch keinen Sinn ...
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Leichenengel
Threadersteller

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Verfasst Mo 02.09.2019 19:47
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ceesrad hat geschrieben:
InDesign würde ich auch nicht nehmen, weil Kanonen auf Spatzen.


Okay? Was ist an InDesign so schlimm???

ceesrad hat geschrieben:
Würde Illustrator nehmen, weil man da direkt in eine PDF speichern kann und diese PDF direkt wieder voll funktionsfähig öffnen kann. Alles was nicht bearbeitbar sein soll, auf eine gesperrte Ebene legen. Wie man ein Bild austauscht ("neu verknüpfen...") zeigst Du einmal und dann ist das auch nicht weiter kompliziert.


Ehm sicher ich könnte Illustrator aus diesem Grund nehmen, aber die Firma wo ich arbeite, genaugenommen ein Altenheim, hat allenfalls, wenn überhaupt überall, Acrobat DC installiert und ansonsten nur die Office Suite sowie diverse Programme für deren Verwaltung und Pflegedokumentation. Wie ich bereits schrieb, ich arbeite derzeit nicht in meinem gelernten Beruf.

ceesrad hat geschrieben:
Ansonsten ginge sicher auch MS Word für solche Sachen. Warum soll es unbedingt ein PDF sein?


Nein, einfach nein. Ich hab keine Ausbildung zur Mediengestalterin gemacht um danach wieder Word für Gestaltungsaufgaben zu benutzen >.<
Abgesehen davon will die Verwaltung ein PDF haben und PDFs sind plattformunabhängig. Gott weiß wer in dem Laden (zukünftig) ein iOS benutzt *grusel*

Frank Münschke hat geschrieben:
Wieviele Mitarbeiter sollen denn an dieser Datei arbeiten und welche Software steht allen zur Verfügung?
Für so etwas 40 Illustrator zu abonnieren, macht auch keinen Sinn ...


Ich stimme dir zu. Die Stiftung die das Heim unterhält würde niemals x-Mal CC abbonieren nur für Illustrator, mit dem da vermutlich 90% der Leute nicht umgehen können.
Daran arbeiten werden vermutlich 2-3 vielleicht 4 Leute. Allerhöchstens 5. Natürlich kann es auch jederzeit zu Personalwechseln kommen und dann sinds womöglich neue 4 oder 5 - wer weiß. Gut möglich, dass die Vorlage auch für ein anderes Heim der gleichen Stiftung übernommen wird...da wären wir wieder beim Thema CI/CD.

Auf jeden Fall soll das ganze professionell gemacht sein. In Word hätte die Betreffende, die mich gebeten hat, das sicherlich auch selbst zusammen basteln können. Welches Programm, ob nun Illustrator oder InDesign, ich nun am Ende nutze ist mir recht egal, solange ich am Ende ein PDF habe, welches man in der beschriebenen Weise verändern (anpassen) kann.

Das Gestalten ist wie gesagt weniger das Problem, da ich ohnehin Vorgaben habe.

Dennoch schönen Dank für eure bisherigen Bemühungen Lächel

LG,

Rike
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ceesrad

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Verfasst Mo 02.09.2019 20:10
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Leichenengel hat geschrieben:

Nein, einfach nein. Ich hab keine Ausbildung zur Mediengestalterin gemacht um danach wieder Word für Gestaltungsaufgaben zu benutzen >.<

*zwinker* Dann sei halt selber kreativ.

InDesign muss immer in eine PDF exportiert werden. Aus Illustrator kriegst Du direkt eine PDF und kannst sie öffnen und wieder weiter bearbeiten. Du kannst Dir da sogar Vorlagen erstellen, die nicht versehentlich verändert werden können. Einfach laden, Bild rein, Namen rein, speichern, fertig.

Sind Adobe-CC-Lizenzen immer personalisiert? Zumindest 1 Lizenz scheint ja schonmal da zu sein.

Von der Beschreibung her klang die Gestaltung halt so banal, dass es aus meiner Sicht auch Word tun worde.
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Leichenengel
Threadersteller

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Verfasst Mo 02.09.2019 20:27
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ceesrad hat geschrieben:
*zwinker* Dann sei halt selber kreativ.

InDesign muss immer in eine PDF exportiert werden. Aus Illustrator kriegst Du direkt eine PDF und kannst sie öffnen und wieder weiter bearbeiten. Du kannst Dir da sogar Vorlagen erstellen, die nicht versehentlich verändert werden können. Einfach laden, Bild rein, Namen rein, speichern, fertig.

Sind Adobe-CC-Lizenzen immer personalisiert? Zumindest 1 Lizenz scheint ja schonmal da zu sein.

Von der Beschreibung her klang die Gestaltung halt so banal, dass es aus meiner Sicht auch Word tun worde.


Wie gesagt, ich bin mir nicht mal sicher, ob es Acrobat DC in der Vollversion ist oder nur der DC-Reader. Was die Vorteile von Illustrator angeht hast du sicher Recht, aber ich will das ja gar nicht selbst bearbeiten können. Ich soll ne Vorlage erstellen - ne interaktive zum Ausdrucken. Ich soll nicht diese ganzen Klamotten daheim in Eigenarbeit zusammen bauen. Das ist ja nicht sinn der Übung. Die wollen ne Vorlage, damit sie bei personellen Änderungen ganz flott n neues Bild in einen Rahmen stopfen können. Gott weiß wie lange ich da noch arbeite, hoffentlich lange. Dennoch soll es eben nur eine Vorlage werden die JEDER ohne Illustrator in beschriebener Weise verändern können soll.

Und das eben NICHT mit Word.

Nähmen wir mal an ich benutze Illustrator, weils so praktisch ist. Worauf müsste ich denn beim erstellen der Elemente und später beim Speichern als PDF achten, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen? Hier gehts nicht um Kreativität - ich habe wie gesagt genaue Vorgaben, sogar was die Farbe und die Schriftart angeht, sowie die genaue Position der Elemente. Ich möchte einfach nur wissen was es zu beachten gilt, damit das Ganze am Ende so funktioniert wie vom "Kunden" gewünscht.

Und was die Lizenz angeht ist die für nur 2 Computer gleichzeitig gültig. Wir haben die Programme nicht auf unseren PCs installiert, sondern auf Servern, die via Remote-Verbindungen angesteuert werden. Jede Abteilung hat gewissermaßen ihre eigene Remote-Verbindung mit verschiedenen Nutzergruppen auf irgendeinem dieser Server. Folglich ist da auch nix mit Dateiaustausch via USB. Hab in der Vergangenheit auch schon ein paar Dinge für die gezimmert, aber die Datei musste ich an das Mailpostfach meiner Abteilung schicken.
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Asi Prollowski

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Verfasst Mo 02.09.2019 22:17
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Zitat:
Die wollen ne Vorlage, damit sie bei personellen Änderungen ganz flott n neues Bild in einen Rahmen stopfen können. Gott weiß wie lange ich da noch arbeite, hoffentlich lange. Dennoch soll es eben nur eine Vorlage werden die JEDER ohne Illustrator in beschriebener Weise verändern können soll.


Spontan frag ich mich, was an editierbarem Zeug aus Illu rausfallen soll, was in einer normalen Büroumgebung so verwendbar wäre.


Zitat:
Nein, einfach nein. Ich hab keine Ausbildung zur Mediengestalterin gemacht um danach wieder Word für Gestaltungsaufgaben zu benutzen >.<


»Chef, wir brauchen SAP R/3. Ich hab doch meine Ausbildung nicht bei einem Konzert gemacht um jetzt hier mit Lexware zu arbeiten.« Merkste was?
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Eneri

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Verfasst Di 03.09.2019 08:33
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Hallo,

Rike, wenn Du die Ohren vor W... verschließen willst, dann überspringe diesen Beitrag bitte *zwinker*

Als W...-Dienstleister mit starker Affinität zu Gestaltung (warum wäre ich sonst hier *bäh* ) bin ich häufig die Schnittstelle zwischen Grafikern und Office-Anwendern in den Büros.

Und hier ist doch entscheidend, dass der Anwender damit arbeiten kann und nicht der Vorlagen-Ersteller - oder?

Daher schreit die Aufgabenstellung nach einem W...-Template, in dem das CD der Firma hinterlegt ist und das entweder direkt über Word gedruckt werden kann oder auch als PDF exportiert (PDF-Qualität müsste allerdings geprüft werden, der Office-Export ist nicht so berauschend.).
Ggf. ne kurze Anleitung zum Austausch des Bildes dazu, fertig.

Wichtig ist, in welchem Format liegen die neuen Bilder vor? Eine reine automatische Größenanpassung ist nicht das Problem, W... kann auch noch mehr - allerdings müsste das dann in die Anleitung aufgenommen werden.

Bezüglich Druck gehe ich natürlich davon aus, dass es ein Bürodrucker und keine Druckerei ist (wobei viele Druckereien inzwischen wohl auch ganz gut mit Office klar kommen ...).

Soweit mein Input, ohne das Dokument genau zu kennen *zwinker*

Viele Grüße, Irene
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