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Thema: FreeHand: Kalenderproduktion Fragen vom 29.11.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> FreeHand: Kalenderproduktion Fragen
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brodnik
Threadersteller

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Verfasst Di 29.11.2005 19:24
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FreeHand: Kalenderproduktion Fragen

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Hallo,
ich habe nur sehr wenig Print-Erfahrung, könnte mir bitte jemand ein paar Tipps geben, bzw. meine Vorgehensweise überprüfen?

Ich muss einen Kalender mit sw-Fotos erstellen.
Die Fotos habe ich von der Fotografin als 300 dpi JPGs bekommen, sie wurden im Farbraum sRGB IEC61966-2.1 abgespeichert.
Weil die Blätter aber alle als Graustufen (nur als K-Separation) gedruckt werden sollen, habe ich die Bilder in Graustufen umgewandelt. und neu abgespeichert (dabei habe ich ICC-Profil Grey Gamma 2.2 drangehängt).

Dann habe ich die Bilder in Freehand importiert, wo ich als Hintergrund eine Box mit 40% schwarz gestellt habe und mit weissem Text die Kalenderzahlen draufgeschrieben habe, als Font habe ich einen Type 1 verwendet.

Ich habe Acrobat 6.0 Professional installiert und in Freehand per AdobePDF - Drucker ein PDF/X3 erzeugt. Beim Drucker einrichten habe ich das Farbmanagement ausgeschaltet, weil er sonst die graustufen in CMYK separiert hatte.

Als Ergebnis habe ich ein PDF bekommen, das tatsächlich nur Graustufen enthält (in der Separationsvorschau kann man es sehen). Der PDF/x-3 Inspektor sagt mir, dass es ein gültiges PDF/X-3 formatiertes PDF ist.

Jetzt ein paar Fragen:
- Soweit so gut?
- Die Graustufen-Werte der Vorschau erscheinen mir so hoch (ca. 65 an den mittleren Tönen, ca. 85 an dunkleren Stellen). Kann es sein, dass durch das Grey Gamma da was schief gegangen ist?
- Ein Bild hatte als JPG ca. 3 MB, das fertige PDF ist nur noch 1,2 MB gross. Ich habe als Option im AdobePDF gewählt, Bilder nicht neu zu berechnen, Komprimierung aber als JPG angegeben. Ist das OK oder sollte das PDF nicht auch ca. 3 MB haben?

Vielen dank für jede Antwort!
Brodnik



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ck


Zuletzt bearbeitet von [fränK] am Di 29.11.2005 20:56, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Mac

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Verfasst Di 29.11.2005 19:40
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Klingt im Grossen und Ganzen richtig - kann jetzt so auf die Schnelle keinen Gedankenfehler sehen.

Was bei der Umwandlung in SW passiert, kannst du ja in Photoshop kontrollieren - Wenns noch ordentlich aussieht, ist gut.

Das PDF hat immer eine andere Grösse, das kann durchaus so richtig sein.
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Nimroy
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Verfasst Di 29.11.2005 19:49
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Klingt alles soweit ganz rund.

Die Farbigkeit klint nach Messwerten auch ganz okay. Wirklich sicher kannst du allerdings nur durch Proof - Soft- oder Hardproof - als verbindlich ansehen
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brodnik
Threadersteller

Dabei seit: 29.11.2005
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Verfasst Di 29.11.2005 20:22
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Vielen Dank für die Antworten,
als Newbie für Print ist die Ungewissheit das schlimmste, da tut ein bischen Bestätigung nicht irgendwas komplett falsch gemacht zu haben extrem gut.

Noch zwei Fragen, dann hör ich auf:
- in Freehand habe ich einfach eine graue Fläche erstellt und die Fotos draufgehauen. Wie sieht das mit Überdrucken bzw. Überfüllung aus? Wird das automatisch geregelt, wenn man nichts macht? Besteht die Gefahr, dass das Foto auf der grauen Fläche dunkler wird? Sollte ich den Platz unter dem Foto aussparen?
- 40% Schwarz ist auf einem Farbkeil, den ich mal auf einem völlig anderen Proof bekommen habe, ein relativ helles grau. Auf meinem LCD-Monitor sieht es ganz schön dunkel aus. Ich habe den Monitor allerdings nicht kalibriert, sondern nur das Profil von HP heruntergeladen. Reicht das normalerweise für LCDs, um wenigstens grobe Farbfehler zu erkennen?

Ich werde auf jeden Fall Nimroys Rat befolgen und bei der Druckerei wenigstens einen Softproof anschauen.
Danke!
Brodnik.
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[fränK]
Moderator

Dabei seit: 27.04.2002
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Verfasst Di 29.11.2005 20:56
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1.
Willst du die Wirkung der Bilder erhalten, solltest du diese über den
Kanalmixer (Monochrom) in einen „grauen Farbeindruck“ überführen.
(idealerweise vor Bearbeitung: Bild->Modus „16-Bit-Kanal“)

2.
Danach musst du das Bild in den Farbmodus „Graustufen“ konvertieren.
(vorher: Bild->Modus „8-Bit-Kanal“)
Farbeinstellungen Graustufen: schwarze Druckfarbe des CMYK-Farbprofiles
deiner Druckbedingung (Graustufeneinstellungen laden -> CMYK-Farbprofil)
„Grey Gamma 2.2“/„Dot Gain XX%“ entspricht NIE der Druckbedingung!

Bearbeiten > In Profil konvertieren > Graustufen-Arbeitsfarbraum „Schwarze Druckfarbe ...“
(Adobe (ACE), Relativ farbmetrisch, Tiefenkompensierung, eventuell Dither verwenden)

3.
In Joboptions sollte in erster Linie keine verlustbehaftete Kompression (JPEG)
definiert werden, sondern eine verlustfreie (z.B. ZIP).

brodnik hat geschrieben:
Noch zwei Fragen, dann hör ich auf:
- in Freehand habe ich einfach eine graue Fläche erstellt und die Fotos draufgehauen. Wie sieht das mit Überdrucken bzw. Überfüllung aus? Wird das automatisch geregelt, wenn man nichts macht? Besteht die Gefahr, dass das Foto auf der grauen Fläche dunkler wird? Sollte ich den Platz unter dem Foto aussparen?
- 40% Schwarz ist auf einem Farbkeil, den ich mal auf einem völlig anderen Proof bekommen habe, ein relativ helles grau. Auf meinem LCD-Monitor sieht es ganz schön dunkel aus. Ich habe den Monitor allerdings nicht kalibriert, sondern nur das Profil von HP heruntergeladen. Reicht das normalerweise für LCDs, um wenigstens grobe Farbfehler zu erkennen.

Da es sich nur um eine Druckfarbe handelt, hier Schwarz, spielt Überdrucken bzw.
Überfüllen keine Rolle. Außerdem ist Freehand selbst nicht in der Lage solche
Einstellungen über den normalen PDF-Weg weiterzugeben.

Leider wirst du mit deinem LCD nicht in der Lage sein (grobe) Farbfehler zu erkennen,
noch schlimmer in der Kombination mit Freehand und den falschen Farbprofilen!


Zuletzt bearbeitet von [fränK] am Di 29.11.2005 20:56, insgesamt 1-mal bearbeitet
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