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Thema: automatischer Bundzuwachs und Seitenränder in InDesign vom 06.08.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> automatischer Bundzuwachs und Seitenränder in InDesign
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l3mon

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Verfasst Mo 07.08.2006 16:13
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Re: automatischer Bundzuwachs und Seitenränder in InDesign

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Scheinwelt hat geschrieben:
Kennt jemand ein Tool, daß die Seitenränder in InDesign so anpasst, daß sie immer gleich bleiben (z. B. also beim Bund immer 20mm und am Rand immer 10) wenn man einen entsprechenden Bundzuwachs angibt?


@ scheinwelt
kann nicht gehen, da weder indesign noch xpress noch pagemaker verschiedene seitengrössen in einem dok zulassen - lass das die druckerei machen!!
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Scheinwelt
Threadersteller

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Verfasst Mo 07.08.2006 16:54
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Jigity hat geschrieben:
@Scheinwelt:

Ich muß mich allen Vorredner anschließen! Bundzuwachs sollte nicht im Layout berücksichtigt werden. Dies kann und muß beim Ausschießen geschehen! Oder weißt du bereits vorher welches exakte Papier (Grammatur und Papierstärke), welches Falzschema aufgrund der Weiterverarbeitung verwendet, oder ob gar in letzter Sekunde auf einer anderen Maschine gedruckt wird, und somit eventuell die Seitenpositionierung auf den Falzbogen nochmals geändert wird?

Überlass das doch einfach der Druckerei! Auschschießprogramm wie Prinect SignaStation berechnen dies automatisch aufgrund der Papiersträrke bzw. Näherungsweise aufgrund der Grammatur.


Ja, weiß ich! Und Jigity, wenn du zum Beispiel einen 128-Seiter erstellst, und du möchtest, daß auf jeder Seite ringsherum ein 5 mm dicker, rosaroter Rahmen ist und im Layout nicht darauf achtest, daß hier ja noch Bundzuwachs eingerechnet wird, wird spätestens bei Seite 63 im Bund nicht mehr viel davon übrig bleiben.

Ich will auch nicht das Papierformat ändern, sondern lediglich den Rand im Bund so anpassen, daß ich nach dem Ausschießen da immer 10 mm habe, bei den 72 Seiten die ich habe macht das bei 0,06 mm Papierstärke insgesamt 2,16 mm aus. Und genau diese 0,06 mm möchte ich den inneren Rand eben von Seite zu Seite verschieben. Da niemand ein Tool kennt, was das erledigt (und ich meine jetzt keine Ausschieß-Software!!!) kann jemand den Thread hier zu machen oder löschen.


Zuletzt bearbeitet von Scheinwelt am Mo 07.08.2006 16:58, insgesamt 1-mal bearbeitet
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MikeG

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Verfasst Mo 07.08.2006 16:57
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Jigity hat geschrieben:
@Scheinwelt:

Ich muß mich allen Vorredner anschließen! Bundzuwachs sollte nicht im Layout berücksichtigt werden. Dies kann und muß beim Ausschießen geschehen!


Es gibt allerdings auch Ausnahmen: wenn man einen Überläufer über 2 Seiten hat und ein dickeres Papier (z.B.: 150 g/qm als Inhalt) sollte man den Bundzuwachs bereits beim Layout berücksichtigen, da meines Wissens keine Ausschießsoftware dies berücksichtigen kann. Hier ist im Vorfeld eine genaue Produktionsabsprache bezüglich der Signaturen notwendig.
Gruss Micha
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carlo

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Verfasst Mo 07.08.2006 17:02
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Scheinwelt hat geschrieben:
Cocktailkrabbe hat geschrieben:

Außerdem würde dein Vorgehen ja bedeuten, dass
sich dein Satzspiegel stetig verändert?!


*Thumbs up!* Gut erkannt.
Genau das meine ich! In diesem einen Fall ist es mir wichtiger, daß der Seitenrand konstant bleibt. Im Bund wird's zur Mitte ja immer enger und das möchte ich von vornherein ausgleichen.

Im Übrigen verschiebt das Ausschießprogramm, nur die komplette Seite (meistens) nach innen (zum Bund hin) weil es hier nicht so sehr auffällt, wenn etwas weniger Rand ist.

@radschlaeger: Genau wegen solchen Grafikern und Mediengestaltern muß sich unsere Vorstufe ziemlich häufig ärgern! * Ööhm... ja? *


Sinn der Verschiebung des Satzspiegels ist es doch, die Ränder gleich zu halten. In der Mitte eines Heftes ist der Bundsteg in voller Größe sichtbar, am Anfang nicht, da sich ja alle Papierlagen sozusagen "in den Raum hineindrängen". Deshalb wird der Satzspiegel zur Mitte eines Heftes nach innen gerückt, damit auch optisch die Räume gleich bleiben - innen wie außen!
Irgendwann fiel das Stichwort Bundbeschnitt. Ich war davon ausgegangen, dass es sich bei dem Produkt um ein Heft mit Rückendrahtheftung handelt - bei einem Bundbeschnitt handelt es sich aber um eine Klebebindung, ob man innerhalb der einzelnen heruntergefalzten Bogen auch die Seiten ausgleichen muss? Meistens wohl nicht!
Ansonsten gibt es der Aussage von radschlaeger nichts hinzuzufügen.
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Scheinwelt
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Verfasst Mo 07.08.2006 17:43
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Es handelt sich um eine Rückstichheftung.

Die inneren Seiten sind ja kürzer. Der Inhalt wird zum Bund hin geschoben => der innere Rand wird kleiner.

Kann natürlich auch andersrum sein, so wie du es beschrieben hast eben, aber dann wird der Rand im Bund bei den Anfangs- und Endseiten größer.

Bei Klebebindung werden ja normalerweise immer nur die Seiten eines Bogens mit Kreuzfalz gefalzt und dann gestapelt, da ist kaum Bundzuwachs da.
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carlo

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Verfasst Mo 07.08.2006 18:23
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Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

Scheinwelt hat geschrieben:
Es handelt sich um eine Rückstichheftung.

Die inneren Seiten sind ja kürzer. Der Inhalt wird zum Bund hin geschoben => der innere Rand wird kleiner.

Kann natürlich auch andersrum sein, so wie du es beschrieben hast eben, aber dann wird der Rand im Bund bei den Anfangs- und Endseiten größer.

Bei Klebebindung werden ja normalerweise immer nur die Seiten eines Bogens mit Kreuzfalz gefalzt und dann gestapelt, da ist kaum Bundzuwachs da.


Natürlich werden die inneren Seiten kürzer, das ändert aber nichts daran, dass der Bundsteg bei den äußeren Bogen nicht in vollem Umfang zu sehen ist - also optisch kleiner erscheint. Nichts anderes habe ich gesagt - dadurch, dass du zur Heftmitte hin die Seiten zusammenrückst, gleichst du die Räume an. Und sorgst natürlich auch dafür, dass bei den mittleren Bogen beim Endbeschnitt nichts Wichtiges verloren geht.
Bei Klebebindungen ist es nichts unnormales, 32 oder 64 Seiten auf einem Bogen runter zu falzen für die Weiterverarbeitung - dann kann man schon mal daran denken, auch hier die Technik anzuwenden. Aber wohl nicht, wenn 16 Seiten A4 o.ä. verarbeitet werden.
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Scheinwelt
Threadersteller

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Verfasst Di 08.08.2006 00:18
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64 Seiten auf einem Bogen? Da sind wir aber jetzt schon bei ziemlich großen Druckmaschinen.

Vielleicht bin ich einfach zu kniefieselig. Auf 2 mm hin oder her schaut eh niemand.
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radschlaeger
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Verfasst Di 08.08.2006 06:18
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Scheinwelt hat geschrieben:
Vielleicht bin ich einfach zu kniefieselig. Auf 2 mm hin oder her schaut eh niemand.


qft * Ja, ja, ja... *
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