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Thema: Drucker hat nicht ausgespart vom 26.09.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Drucker hat nicht ausgespart
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type1

Dabei seit: 19.11.2004
Ort: bielefeld
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 26.09.2006 23:47
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hi!

hättest du ihn darauf hingewiesen oder in den daten inkludiert, das du bereits getrappt hast, hätte er den automatismus wahrscheindst gar nicht benutzt (abhängig von eurer kommunikation).
der automatismus beruht auch nur auf standardwerten. standardpreis -> standardbearbeitung.

- hattest du eine datenprüfung in auftrag gegeben?
- bekommst du ein geripptes korrektur-pdf oder einen standplot/farbplot?

kann ja ruhig abschweifen. der abschweif hängt ja mit dem problem zusammen.

type1
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VicVega
Gesperrt
Threadersteller

Dabei seit: 29.07.2006
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Mi 27.09.2006 01:00
Titel

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type1 hat geschrieben:

der automatismus beruht auch nur auf standardwerten. standardpreis -> standardbearbeitung.

- hattest du eine datenprüfung in auftrag gegeben?
- bekommst du ein geripptes korrektur-pdf oder einen standplot/farbplot?

jap, so hab ich's mir auch erklärt. es war eine sehr geringe auflage
in zeitnot. pdf raus. am nächsten morgen bitte anliefern. Lächel keinerlei
extrakosten. also, an für sich hätte ich jetzt meine antwort.
das ganze hätte ausgespart gehört. das war schon richtig gedacht.
ich hätte mir nur auch vorstellen können das aus grund XY eine aus-
sparung nicht möglich oder einfach falsch gewesen wäre da es ja im
nachhinein geändert worden ist. und den grund hätte ich dann gerne
gewusst. der automatismus scheint allerdings die erklärung zu sein.
also doch kein beabsichtigtes verhindern der aussparung.

type1 hat geschrieben:

kann ja ruhig abschweifen. der abschweif hängt ja mit dem problem zusammen.
type1

von mir aus gerne. ich kann aber ganz schön nerven Lächel
formproof o.ä. gab es natürlich nicht. das war ein miniauftrag.
aber was ist denn ein geripptes korrektur-pdf? softproofs, mit
gleichem zweck eines formplots in pdf-form kenne ich. das
wort "gerippt" irritiert mich allerdings etwas. zum pdf erzeugen
distille ich stets eine .ps-datei. also, liefer ich doch eigentlich
die gerippte pdf.
oder wäre dies im falle einer anlieferung von offenen daten.
der drucker erzeugt daraus eine pdf und schickt sie nochmals
zum freigeben als gerippte korrektur-pdf an den auftragsgeber?


Zuletzt bearbeitet von VicVega am Mi 27.09.2006 01:01, insgesamt 1-mal bearbeitet
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type1

Dabei seit: 19.11.2004
Ort: bielefeld
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 27.09.2006 07:10
Titel

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hi!

Zitat:
das
wort "gerippt" irritiert mich allerdings etwas. zum pdf erzeugen
distille ich stets eine .ps-datei. also, liefer ich doch eigentlich
die gerippte pdf.


du schickst zwar eine pdf an die druckerei, diese ist aber nicht gerippt. zumindest nicht so, wie es das rip der druckerei es tun würde. am ende des rip-vorgangs erhältst du bei einem hardware-rip im endeffekt ja pixeldaten, was ja bei deinem pdf nicht der fall ist, weil der distiller die daten ja nicht rastert.
der distiller ist zwar eine art software-rip, aber unter gerippten daten versteht ich jetzt letztendlich die vom rip der druckerei/des dienstleisters für die belichtung (sei es auf platte oder film) generierten daten inklusive aller einstellungen der im workflow enthaltenen module (rasterweite, rasterwinkel, farbkonvertierung, trapping, auschießen etc.pp.).

diese gerippte pdf erfüllt den gleichen zweck wie ein standplot, da dort zB alle getroffenen überfüllungen sichtbar sind (beim überfüllen passieren auch ab und zu mal fehler, deshalb würde ich mich nie auf mein erstelltes pdf verlassen).
der standplot wird nach dem rip erstellt und meist in geringer auflösung in gedruckter form wiedergegeben.

beim gerippten pdf wird die ausgabe eben in pdf umgeleitet. je nach auflösung und bogengröße kann (dadurch das dieses pdf nur noch aus pixeldaten besteht) die größe aber ansteigen.

type1
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Nicole71

Dabei seit: 30.06.2005
Ort: -
Alter: 45
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 27.09.2006 08:31
Titel

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hier trifft Theorie und Praxis aufeinander. Und der Preis wird auch noch eine Rolle spielen. Gehst Du zu einer hochwertigen und nicht grade billigen Druckerei, dann kannst Du wohl erwarten, dass Dich irgendjemand anruft oder vorab das Problem bespricht, oder aber dass die Leute sich denken: der hat hier einen Fehler, also stell ich es um.
Bei einer 0815 Druckerei oder eine, die vielleicht auch nicht zu teuer ist kann man das wohl nicht unbedingt erwarten. Auch denen fällt mal was auf aber ansonsten läuft es doch eher so: Augen zu und durch. Das schlägt sich in Preis und ab und an auch in Qualität nieder.
Ich rufe IMMER bei der Druckerei an und mache sie auf etwaige Probleme aufmerksam. Auch auf die Gefahr hin dass ich nerve. Lieber einmal zu oft telefoniert, als nachher einen Fehler.
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MikeG

Dabei seit: 18.05.2006
Ort: Ludwigsburg
Alter: 46
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 27.09.2006 11:59
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Mal aus der Sicht eines Druckers:
Workflows (Apogee / Prinergy etc) sind in der Tat meist so eingestellt, dass Schwarz auf Überdrucken gesetzt wird (nach bestimmten Regeln natürlich). Dies macht auch Sinn: soll ein Drucker etwa bei einem Buch mit 500 Seiten jedes Element überprüfen? Bestimmt nicht, denn diese Zeit und Kosten trägt heute niemand mehr. Auf der "Strecke" bleiben dann natürlich eben solche Postkarten, die ebenfalls diesem Automatismus ausgesetzt werden. Am besten und einfachsten: einfach kurze Nachricht mit der Datenlieferung, und schon ist die Sache geregelt. Man kann vom Drucker heutzutage wirklich nicht mehr erwarten, dass er einzeln alles durchkontrolliert / korrigiert etc....damit möchte ich Drucker nicht in Schutz nehmen (auch die machen genügend Fehler, no doubt), aber bei der heutzutage gebotenen Geschwindigkeit nimmt die "Fehlerhäufigkeit" natürlich zu...umso mehr ist es notwendig, auf bereits in der Datenlieferung bekannten "Problemstellen" hinzuweisen...macht es für alle einfacher, ohne nachher von Reklas sprechen zu müssen. Gruss
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 27.09.2006 12:11
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Mal eine Frage an jene, die mit entsprechenden Workflows (Apogee / Prinergy etc) arbeiten: Hat der Überfüllungsschlüssel eines PDFs Einfluss auf die Option "Schwarz überdrucken"?

Würde mich sehr interessieren, hier von einem Praktiker Antwort zu bekommen.

Gruß

Achim
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MikeG

Dabei seit: 18.05.2006
Ort: Ludwigsburg
Alter: 46
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 27.09.2006 12:54
Titel

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Die Möglichkeiten der Einstellungen für "Schwarz auf Überdrucken" stellen sind vielfältiger Natur...und werden mit Sicherheit von Druckerei zu Druckerei variieren. Einstellungen sind z.B.: Schwarz auf Überdrucken ab 95% Rasterwert. Schwarz immer überdrucken bei Schriftgrößen <= 6 pkt. Ausnahmen jedoch: Schwarz aussparen bei Druck auf weitestgehend deckenden Farben (z.B. Silber), hier wieder die Ausnahme: falls Schrift unter 6 pkt auf Silber dann doch wieder auf Überdrucken etc. Wegen "Überfüllungsschlüssel": dieser gibt ja nur die mm an, die eine Farbe z.B. unter Schwarz läuft (Trapping), d.h. Schwarz steht hier an diesen Grenzbereichen immer auf Überdrucken (natürlich wieder Ausnahme Metallic etc.). Gruss
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