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Thema: Medienfachwirt --- Neuer Bildungsträger im Raum Köln / Bonn vom 24.10.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Weiterbildung -> Medienfachwirt --- Neuer Bildungsträger im Raum Köln / Bonn
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Partylöwe Nr. 1

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Verfasst Di 25.10.2005 14:44
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Harakiri hat geschrieben:
Eher "Vorarbeiter" in der Produktion (eher Industriemeister), oder
eher Projektleitung bzw. Schnittstelle zwischen Mitarbeiter und
Management (eher Medienfachwirt).


Das lass mal keinen Industriemeister hören. In der Hierarchie der Weiterbildung steht
der Meister jedenfalls über dem Medienfachwirt und dessen LehrgangsiInhalte reichen
ebenso über die des Fachwirts hinaus.
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Harakiri
Threadersteller

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Verfasst Di 25.10.2005 15:14
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Hallo Partylöwe,

richtig ist, dass sich die Rahmenpläne der DIHK beim Industriemeister
und des Medienfachwirtes genau um 10 Unterichtseinheiten und die Prüfungen
bis letztes Jahr sich gar nicht unterschieden haben.
Deswegen bilden viele den ja auch zusammen aus und man kann sich
alles gegenseitig anrechnen lassen, wo auch die Prüfungsverordnung
gleich ist.
Ob das richtig oder falsch ist, möchte ich garnicht bewerten,
aber man hat dem Industriemeister Druck eigentlich die
"Industrie" geklaut und fast zwei gleiche Ausbildungsgänge geschaffen.

Ergo ist die größte Unterscheidung ist der Titel und die spätere
Funktion im Betrieb. Und ich glaube, da lag ich nicht weit daneben.

Falsch ist, das der Meister mehr Ausbildungsinhalte hat, oder dass er in der
Herachie über dem Fachwirt stehen würde. Der Meister muß nur die AEVO
ablegen um zur Prüfung zugelassen zu werden, während der Fachwirt
von der Praktischen Prüfung dieser gleich befreit ist. Unlogisch, aber es ist halt so.


Um die Herachie mal aufzuzeigen:

erste Ebene: Betriebswirt (IHK) / Technischer Betriebswirt(IHK)


Zweite Ebene: Fachkaufmann / Technischer Fachwirt / Industriemeister / Fachwirt / Fachmeister


dritte Ebene: betriebliche Praxis (ein bis drei Jahre)


Vierte Ebene: kaufmännisch/gerwerbliche/technische Berufsausbildung



Viele Grüße

Harakiri
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Waschbequen
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Ort: -

Verfasst Di 25.10.2005 15:57
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*Schnief* Das ist sowas von an der Realität vorbei ...
 
Partylöwe Nr. 1

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Verfasst Di 25.10.2005 16:00
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Dafür, dass du angeblich nicht für diesen Verein arbeitest, weiß du um die Lehrgänge aber ziemlich gut Bescheid. Hmm...?!
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Harakiri
Threadersteller

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Verfasst Di 25.10.2005 16:31
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Hallo,

ich habe selber eine Ausbildung zum Mediengestalter und Medienfachwirt.
Wäre also schlimm, wenn ich mich damit nicht auskennen würde.

Unter anderem bin ich freier Bildungsberater, Lehrgangsentwickler
aber auch Fördermittel- und Bafög-Berater.
und habe in diesem Bereich auch noch einige Sachen vor, so das ich mich
sowohl im zweiten Bildungsweg (z.b. Fachwirten/Meister/ Betriebwirt usw.),
wie auch in Studiengängen (bachelor, master im dualen Studium)
auskennen muß.
Nur weil ich mich im SGB III auskenne, arbeite ich auch nicht
für die Agentur für Arbeit (siehe andere threads) Lächel

Viele Grüße

Harakiri
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M_a_x

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Verfasst Di 25.10.2005 20:42
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Harakiri hat geschrieben:
Hallo,

ich habe selber eine Ausbildung zum Mediengestalter und Medienfachwirt.
Wäre also schlimm, wenn ich mich damit nicht auskennen würde.

Unter anderem bin ich freier Bildungsberater, Lehrgangsentwickler
aber auch Fördermittel- und Bafög-Berater.

Nur weil ich mich im SGB III auskenne, arbeite ich auch nicht
für die Agentur für Arbeit (siehe andere threads) Lächel

Viele Grüße

Harakiri


und versuchst lehrgänge anzupreisen, wie saures bier, mutmasslich auf provisionsbasis.
aber das haben eh schon alle gemerkt
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Ellie
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Ort: -

Verfasst Di 15.11.2005 16:52
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Hallo Harakiri,

eine Frage zum AdA: Es ist ja möglich nur die Ausbildungseignerprüfung abzulegen, Vollzeitkurs liegt bei der IHK Hamburg bei 3 Wochen, das würde eine Qualifikation als Ausbilder mit sich bringen. Verstehe ich doch richtig, oder?

Nun, mal theoretisch angenommen, die Regierung würde für den MG die Meisterpflicht wieder einführen, wären dann die Ausbildungsbetriebe, die "nur" über den Zusatzlehrgang verfügen, plötzlich die Gelackmeierten oder würde diese Kurausbildung auch danach anerkannt werden?

Die IHK konnte mir dazu keine Auskünfte geben, in handwerklichen Berufen mit Meisterpflicht war es aber so, daß es hier keine "Gnadenregelung" gab und der ehemalige Ausbildungsschein ausreichte um auszubilden (ebenfalls mündliche Info IHK).

Das wäre zumindest für diesen theoretischen Fall ein Pluspunkt den Industriemeister zu machen. Ein Bildungsinstitut versuchte mir so auffällig weiszumachen, daß der Medienfachwirt gleichbedeutend mit dem Industriemeister ist. Sorry, das kam so vehement und aufdringlich rüber, daß ich eher vermute, die wollten ihren Kurs vollbekommen.

Abgesehen davon bietet hier in Hamburg niemand Vollzeitkurse an. Menno!

LG,
Ellie
 
Harakiri
Threadersteller

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Verfasst Mi 16.11.2005 15:16
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Hallo Ellie

Zitat:
eine Frage zum AdA: Es ist ja möglich nur die Ausbildungseignerprüfung
abzulegen, Vollzeitkurs liegt bei der IHK Hamburg bei 3 Wochen, das würde eine
Qualifikation als Ausbilder mit sich bringen. Verstehe ich doch richtig, oder?


Ja, so stimmt das Lächel

Zitat:
Nun, mal theoretisch angenommen, die Regierung würde für den MG
die Meisterpflicht wieder einführen, wären dann die Ausbildungsbetriebe, die
"nur" über den Zusatzlehrgang verfügen, plötzlich die Gelackmeierten oder
würde diese Kurausbildung auch danach anerkannt werden?


Auch das könnte sein. Auch wenn ich das für völlig ausgeschlossen halte,
dass das passiert, da die Politik lieber mehr, als weniger Ausbildungsplätze
haben möchte.

Zitat:
Die IHK konnte mir dazu keine Auskünfte geben,


Die IHK wird dir, anders als freie Berater immer nur dann eine
Auskunft geben, wenn sie sich auch 100 % sicher sein kann.
Ich kann da schon eher mal Vermutungen anstellen oder
sagen das und das ist sinnvoll und wäre logisch.

Zitat:
in handwerklichen Berufen mit Meisterpflicht war es aber so, daß
es hier keine "Gnadenregelung" gab und der ehemalige Ausbildungsschein
ausreichte um auszubilden (ebenfalls mündliche Info IHK).


Auch das stimmt vieleicht für die IHK Hamburg (weiß ich nicht).
Es gab aber immer Ausnahmen und einige IHK´s hatten sogar
"Ausbildungsplatzförderer", die einen nicht geeigneten Betrieb
eigneten.

Zitat:
Das wäre zumindest für diesen theoretischen Fall ein Pluspunkt
den Industriemeister zu machen. Ein Bildungsinstitut versuchte mir
so auffällig weiszumachen, daß der Medienfachwirt gleichbedeutend
mit dem Industriemeister ist.


Nun kommen wir zu den Unterschieden oder eher Gemeinsamkeiten
(da gibt es sehr viel mehr) der beiden Ausbildungen.

Inhalte:
Der Industriemeister Digital / Print und der Medienfachwirt (Print)
unterscheiden sich im Rahmenplan um genau 10 Unterichtseinheiten.
Also bei ca 800- 900 std. eine zu vernachlässingte Anzahl.

Prüfungsvorraussetzung:
Um die Prüfung des Mesiters ablegen zu können, musst du die
Ausbildereignung abgelegt haben.
Hast du die Prüfung zum Medienfachwirt gemacht, bist du von der schriftlichen
Prüfung für die Ausbildereignung befreit. (Weil man die Inhalte ja schon hatte*lmw)
Alles sehr unlogisch, aber Vorschrift.

Prüfung:
Bis jetzt schrieben der Fachwirt und der Meister die identischen Pfrüfungen.
Sie wurden nur anders Gewertet und können daher nicht komplett
gegeseitig anerkannt werden. Während der Meister mehrere Prüfungsabschnitte
auf einmal / zusammengezogen schreibt und daher im Schnitt dieser Teile
besser als die Note 5 sein muss, muss das der Fachwirt in jedem einzelnem Fach schaffen.
Beispiel: Die Meister schreiben Datenverarbeitung / Gestaltung / Medienproduktion
zusammen und müssen im Schnitt 50 pkt pro Fach holen, also insgesammt 150 Prt.,
so muss der Fachwirt in allen drei Prüfungen mehr als 50 Pkt. erreichen.
Wie gesagt, die schreiben beide die gleiche Prüfung, mit den selben Fragen. * Ich geb auf... *

Zitat:
Das wäre zumindest für diesen theoretischen Fall ein Pluspunkt den
Industriemeister zu machen. Ein Bildungsinstitut versuchte mir so auffällig
weiszumachen, daß der Medienfachwirt gleichbedeutend mit dem Industriemeister ist.


Ich hatte es schon mal geschrieben:

Zitat:
Harakiri schrieb

richtig ist, dass sich die Rahmenpläne der DIHK beim Industriemeister
und des Medienfachwirtes genau um 10 Unterichtseinheiten und die Prüfungen
bis letztes Jahr sich gar nicht unterschieden haben.
Deswegen bilden viele den ja auch zusammen aus und man kann sich
alles gegenseitig anrechnen lassen, wo auch die Prüfungsverordnung
gleich ist.
Ob das richtig oder falsch ist, möchte ich garnicht bewerten,
aber man hat dem Industriemeister Druck eigentlich die
"Industrie" geklaut und fast zwei gleiche Ausbildungsgänge geschaffen.

Ergo ist die größte Unterscheidung ist der Titel und die spätere
Funktion im Betrieb. Und ich glaube, da lag ich nicht weit daneben.

Falsch ist, das der Meister mehr Ausbildungsinhalte hat, oder dass er in der
Herachie über dem Fachwirt stehen würde. Der Meister muß nur die AEVO
ablegen um zur Prüfung zugelassen zu werden, während der Fachwirt
von der Praktischen Prüfung dieser gleich befreit ist. Unlogisch, aber es ist halt so.


Um die Herachie mal aufzuzeigen:

erste Ebene: Betriebswirt (IHK) / Technischer Betriebswirt(IHK)


Zweite Ebene: Fachkaufmann / Technischer Fachwirt / Industriemeister / Fachwirt / Fachmeister


dritte Ebene: betriebliche Praxis (ein bis drei Jahre)


Vierte Ebene: kaufmännisch/gerwerbliche/technische Berufsausbildung


Zitat:
Sorry, das kam so vehement und aufdringlich rüber, daß ich eher vermute, die wollten ihren Kurs vollbekommen.

Das wird so gewesen sein. Der soll dich einfach beraten und dann kannst du entscheiden.

Zitat:
Abgesehen davon bietet hier in Hamburg niemand Vollzeitkurse an.


In Hamburg nicht, aber wenn du das in Vollzeit machst, dann kannst du für die kurze Zeit
auch woanders hin.
Folgende Anbieter machen das in Vollzeit:
Hauchler, Biberach
bm, Köln
diemedienschule, Bonn

Wenn du mehr Informationen willst, pin mich an

Viele Grüße wünscht

Harakiri
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