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Thema: Neue Ausbildungsordnung für Mediengestalter ab August 2007 vom 20.01.2007


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Die Mediengestalter Ausbildung -> Neue Ausbildungsordnung für Mediengestalter ab August 2007
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Achim M.
Threadersteller

Dabei seit: 17.03.2003
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 20.01.2007 10:52
Titel

Neue Ausbildungsordnung für Mediengestalter ab August 2007

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Die Ausbildung zum Mediengestalter wird neu strukturiert. Mehr dazu unter http://www.zfamedien.de/aktuelles/mgstruktur.php

Eure Meinung?

Gruß

Achim
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engelschön

Dabei seit: 16.09.2004
Ort: -
Alter: 32
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Sa 20.01.2007 11:17
Titel

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Also ich finde es ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. Das dringend etwas geändert werden musste, war ja klar.

Wie viele Medienberater Nonprint gibt es schon z.B.? Sinn macht die Unterscheidung wirklich nur bei denen, die wirklich gestalten und umsetzen. Über die Handvoll Medientechniker brauchen wir gar nicht reden.

Gepannt bin ich, was der neue Fachbereich „Konzeption und Visualisierung" so bringt. Ich weiß allerdings nicht, ob das vor allem in kleinen Firmen so funktioniert. Aber solange man eh in der Schule zusammen in einer Klasse hockt und das gleiche lernt, bleibt man immer noch die „eierlegende Wollmilchsau", denke ich.

LG
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Anna2202

Dabei seit: 18.04.2005
Ort: -
Alter: 31
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Sa 20.01.2007 11:22
Titel

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nach kurzem überfliegen der allgemeinen infos bin ich mir meiner meinung nicht so sicher.

ist es wirklich sinnvoll die trennung von print und non-print aufzuheben? ich mache im betreib nur zufällig etwas print, ansonsten sind wir nur mit internet-dingen beschäftigt. oder ist die absicht dahinter, die azubis für alle bereiche offen zu halten, damit sie später mehrere qualifikationen aufweisen?

auch der satz "Die Fachrichtung Konzeption und Visualisierung ist neu und wendet sich ausschließlich an Kreative." kommt mir etwas spanisch vor, zumal sie selbst sagen, das im bereich "gestaltung und technik" die meisten zu finden sind - aber was sind dann bitte kreative? sind wir das nicht? in den tabellen ist in diesem bereich kaum etwas angekreuzt - was soll man denn da drei jahre lang machen?

aber wie bei so vielen dingen, wird auch hier die zeit zeigen, ob es sinnvoll war oder nicht und vllt habe ich nur wieder die üblichen bedenken, wie bei jeder grundlegenden neuerung.
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kowalski

Dabei seit: 23.07.2002
Ort: mannheim
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 20.01.2007 16:26
Titel

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Ich denke es wird sich durch diese Neugliederung nicht viel ändern. Man hat einfach der Tatsache Rechnung getragen, dass sowieso so gut wie jeder Mediendesign als Fachrichtung gewählt hat, egal ob er in einer Digitaldruckerei arbeitet oder in einer Werbeagentur. Die Betriebe wurden kaum auf ihre Tauglichkeit geprüft und die Azubis waren eher geneigt Mediendesign zu wählen, da es schicker klingt und wohl das ist was sich die meisten von diesem Beruf erhofften, nämlich zu designen. Im Berufsschulalltag hat es aber sowieso keine Rolle gespielt da wir alle zusammen in einer Klasse saßen und das selbe gelernt haben. Lediglich die Prüfungen waren verschieden. Die eigentliche Qualifikation und Spezialisierung findet dann sowieso in den Betrieben statt.

Planung und Beratung klingt für mich nach Werbekaufmann/frau und Konzeption und Visualisierung nach Kommunikationsdesigner Light. Denke die beiden Richtungen sind nur in größeren oder speziellen Betrieben machbar, die allermeisten werden wohl doch in Gestaltung und Technik landen, da in kleineren Betrieben beides untrennbar miteinander verbunden ist.

Die betrieblichen Ausbildungsprofile in der Broschüre finde ich ganz gut weil realitätsnahe, wenn auch zum Teil etwas exotisch. Ich wage allerdings zu bezweifeln dass sie in den meisten Firmen so umgesetzt werden, man muss eben machen was gerade anfällt.

Meiner Meinung nach sollte die Theorie in der BS modular aufgebaut werden um den Azubis ab einem gewissen Grundlevel die Möglichkeit der Spezialisierung zu geben. Aber dafür fehlen wahrscheinlich die nötigen Mittel.
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213db

Dabei seit: 20.09.2005
Ort: Nuremberg +/- 30km
Alter: 30
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Sa 20.01.2007 16:54
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Anna2202 hat geschrieben:
nach kurzem überfliegen der allgemeinen infos bin ich mir meiner meinung nicht so sicher.

ist es wirklich sinnvoll die trennung von print und non-print aufzuheben? ich mache im betreib nur zufällig etwas print, ansonsten sind wir nur mit internet-dingen beschäftigt. oder ist die absicht dahinter, die azubis für alle bereiche offen zu halten, damit sie später mehrere qualifikationen aufweisen?

auch der satz "Die Fachrichtung Konzeption und Visualisierung ist neu und wendet sich ausschließlich an Kreative." kommt mir etwas spanisch vor, zumal sie selbst sagen, das im bereich "gestaltung und technik" die meisten zu finden sind - aber was sind dann bitte kreative? sind wir das nicht? in den tabellen ist in diesem bereich kaum etwas angekreuzt - was soll man denn da drei jahre lang machen?

aber wie bei so vielen dingen, wird auch hier die zeit zeigen, ob es sinnvoll war oder nicht und vllt habe ich nur wieder die üblichen bedenken, wie bei jeder grundlegenden neuerung.

Ich habe mir die Neufassung auch gerade durchgelesen und bin etwas verdattert...an sich finde ich die aufgehobenen Binnentrennung von Print / NonPrint sinnvoll,da sie heutzutage in bundesdeutschen Berufsschulen eh nicht mehr praktiziert wird. Die schulische Ausbildung der NonPrintler untersheidet sich (bei uns zumindest) lediglich in einem spezifischen Referat und anderen Wahlmodulen.

Die neue Fachrichtung "Konzeption und Visualisierung" hört sich meiner Meinung nach an wie "Hi! Ich bin der kleine Bruder vom herkömmlichen KommDesign-Studiengang. Bin zwar nur halb so erwachsen wie er,kann aber trotzdem alles was er kann." Völliger Käse find ich. Dass es sich ausschließlch an die kreativen Köpfe richtet leuchtet ein,da bei der Thematik überwiegend theoretische Lehre eine Rolle spielt. Wenn ich aber plane vor einem solchen Studium eine Ausbilundg zum Mediengestalter zu absolvieren,um bestimmtes Praxis-KnowHow zu sammeln,dann wäre eine Ausbildung mit der Fachrichtung "Gestalten und Technik" am rentabelsten. Und wenn man weiss,dass die Grundsteinlegung der beruflichen Laufbahn mit der Ausbildung endet...hmm...dann müsste man sich darüber im klaren sein,dass der Lehrplan des Fachbereichs "Konzeption und Visualisierung" dem des entsprechenden Studiengangs nicht das Wasser reichen kann und man im Regelfall eben nur der "kleine Bruder" eines studierten Designers sein wird.
Ich spreche mit Absicht vom "Regelfall".

Proud to be MD Print, Specialized in Mediadesign.



cheers,

petrush


Zuletzt bearbeitet von 213db am Sa 20.01.2007 16:56, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Sidschei

Dabei seit: 20.06.2003
Ort: Ponyhof
Alter: 108
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 20.01.2007 23:10
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Ich hab' da so meine Probleme mit der Umstellung von alt zu neu.

Gelernt habe ich Mediendesign Nonprint. ...und zwar exakt so, wie es der Name nahelegt: Logoentwicklung, Layout, Erstellung kompletter CD's, usw. Mit der reinen Produktion waren dann schon wieder andere beschäftigt. Wenn man so will also vollständig die "kreative Schiene".

Allein aufgrund des Abschlusses "Mediendesign" würde mich zukünftig also z.B. der gut informierte Personaler in die Kiste "Fachrichtung Gestaltung und Technik" (da das gute alte "Mediendesign" ja zukünftig darin aufgeht) legen, obwohl ich da so gar nicht reingehöre, sondern eigentlich in "Konzeption und Visualisierung" (was ich inhaltlich ja tatsächlich gelernt habe und was nach der alten Definition auch exakt da rein passte).

Damit stehe ich dann immer vor dem Problem:

1. Ich bin "Gestaltung und Technik", habe das aber nicht gelernt

oder

2. Ich habe "Konzeption und Visualisierung" gelernt, darf aber die Berufsbezeichnung nicht führen...

Völliger Mumpitz und wieder einmal Beleg dafür, das die ZfA keine Ahnung hat, von dem was sie da macht!
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rheingauer

Dabei seit: 09.05.2003
Ort: im Rheingau
Alter: 35
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 21.01.2007 09:22
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Hallo Achim, das Feedback gebe ich gerne. Insgesamt eine interessante Sache! Sinnvoll finde ich, dem Berater mehr Marketing Know-how bzw. überhaupt mal Marketingbasics i.S.v. 4P-Marketingmix etc mit auf den Weg zu geben. Das hätte ich mir damals sehr gewünscht, wenn ich daran denke, dass was für Mailings ich da konzipiert habe und jetzt nach BWL Studium inkl. Direktmarketingseminar etc anders machen würde, ach du Schreck!

Non-Print / Print-Differenzierung taucht nicht mehr auf, mir drängt sich der Verdacht auf dass der mangelnden Non-Print-Kompetenz der Berufsschulen auf diesem Wege "Rechnung getragen" (was nicht drauf steht muss nicht drinn sein) wird!?

Die Unterscheidung in Gestalter und Visualisierer finde ich verwirrend. Ich verstehe das so, dass der ausschließlich Kreative "Visualisierer" dann also der abgespacte Freak ist, der keinen Plan von Druckverfahren, Workflow und Kosten hat und ohne Berater und Gestalter hilflos ist. Welcher Betrieb will denn sowas?
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Achim M.
Threadersteller

Dabei seit: 17.03.2003
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 22.01.2007 11:30
Titel

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rheingauer hat geschrieben:
Non-Print / Print-Differenzierung taucht nicht mehr auf, mir drängt sich der Verdacht auf dass der mangelnden Non-Print-Kompetenz der Berufsschulen auf diesem Wege "Rechnung getragen" (was nicht drauf steht muss nicht drinn sein) wird!?

Soweit ich das sehe, wird diese Unterscheidung bei der Fachrichtung "Gestaltung und Technik" beibehalten. Was ich auch richtig finde, weil viele Betrieb zu spezialisiert sind, um die Auszubildenden in technischer Hinsicht in beiden Fachrichtungen ausbilden zu können. "Nonprint" heißt jetzt allerdings "Digital".

Ob die Fachrichtung "Konzeption und Visualisierung" eine Chance hat, wage ich zu bezweifeln. Es wird sicherlich genügend Bewerber geben. Ob es aber genügend Ausbildungsstellen geben wird, kann ich nicht so recht glauben. Ansonsten teile ich die Kritik, dass der Mediengestalter "Konzeption und Visualisierung" wie ein Kommunikationsdesigner Light daher kommt.

Dass man an die Prüfungszeiten nicht endlich nennenswert nach oben korrigiert hat, bleibt unverständlich. Also bleibt es beim bekannten Beschiss. Das W3-Modul hätte ich abgeschafft, weil es sich nicht bewährt hat. Als Prüfer habe ich noch nie ein W3-Modul erlebt, dass sich qualitativ merklich von der Praktischen Prüfung unterscheidet. Wer in der Praktischen nicht klar kommt, zeigt auch Defizite im W3-Modul. Und umgekehrt. Dafür macht das W3-Modul allen Beteiligten viel Arbeit und Ärger. Entweder es findet unter Aufsicht in der Schule statt und benachteiligt viele Azubis, die dort nicht die gewohnte Software vorfinden. Oder es findet im Betrieb statt und benötigt einen hohen Personalaufwand an Prüfern, die nahezu zeitgleich die W3-Prüfer starten müssen. Wenn schon ein Prüfungsteil - zumindest teilweise - unter Aufsicht stattfinden soll, dann doch lieber gleich die Praktische Prüfung. Diese Prüfung hat schließlich auch einen höheren Bewertungsmaßstab als das W3-Modul. Statt des W3-Moduls würde ich mir eine Präsentation bei allen Fachrichtungen wünschen. Da kann dann jeder Prüfling erklären, warum er welche Technik angewandt hat. Wer seine Prüfung nicht selbst angefertigt hat, sollte hier spätestens bei ein paar Rückfragen des Prüfungsausschusses auffallen.

Die Zusammenlegung von "Design" und "Operating" wird in meinen Augen bei den Prüfungen die Auszubildenden benachteiligen, die eher der Gruppe "Operating" zuzuordnen sind. Schon bei den Zwischenprüfungen gibt es ja diese Zusammenlegung. Wenn jemand in einer Lithobude, der sonst nur Bildbearbeitung macht, plötzlich einen Flyer gestalten soll, dann ist das für ihn oftmals Neuland. Gleiches gilt für den PHP-Scripter, der nun in der Prüfung ein Webdesign erstellen soll. Meiner Erfahrung nach aus den Zwischenprüfungen haben hier Azubis aus den Werbeagenturen deutlich bessere Karten. Zumal ihnen auch mal ein Kollege helfen kann. In einer Lithobude oder bei Webprogrammierern fehlt oftmals der kreative Beistand.

Gruß

Achim
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