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Thema: [Indesign] Farbton ersetzen vom 24.06.2013


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> [Indesign] Farbton ersetzen
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matbln
Threadersteller

Dabei seit: 24.06.2013
Ort: Berlin
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 24.06.2013 17:13
Titel

[Indesign] Farbton ersetzen

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Hallo!

Recht oft importiere ich Excel-Tabellen nach Indesign (CS 4), wo ich sie weiter bearbeite (Import als formatierte Tabelle). Die Excel-Farben der Zellen ersetze ich durch vordefinierte Farben: Farbfeld auf den Eimer ziehen, dann durch die definierte Farbe ersetzen.

Seit kurzer Zeit verwende ich Excel für Mac 2011 statt Excel 2004. Seither habe ich den merkwürdigen Effekt, daß es Felder gibt, die – wenn ich wie oben vorgegangen bin – einen Farbwert von beispielsweise 59,99 % der definierten Farbe haben. (Zuvor hat das offenbar keine Rolle gespielt, und die Farbe wurde auf 100 % ersetzt). Lege ich die Farbe neu an und ersetze sie, so wird nur die eine Zelle, die ich zum Anlegen der Farbe verwendet habe, mit der Farbe in 100 % ersetzt; die übrigen bleiben auf 59,99 %.

Wie kann ich alle anderen mit einem Farbton anders als 100 % auf die 100 % bringen?


PS: Das ist mein erster Beitrag hier, obwohl ich dieses Forum seit vielen Jahren aufsuche, wenn ich irgendwas suche. Und bislang bin ich immer fündig geworden. Ich finde das richtig klasse! Lächel
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 25.06.2013 12:53
Titel

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Beim Import gelangt jedes Farbfeld als für sich alleinstehend definiertes Feld ins ID Dokument. Es benutzt keine Farbe aus deinen Farbfeldern. Deswegen muss jedes Feld einzeln mit einer Farbe definiert werden die in den Farbfeldern hinterlegt ist. Ab da ändert sich beim editieren dieses Farbfeldes, jedes Objekt des Dokuments, das dieses Feld verwendet. Ob nun zu 100% oder abgeschwächt.

In Illustrator gibt es im Auswahl Menü die Option, ein zuvor markiertes Objekt als Kriterium für eine Erweiterung der Auswahl zu benutzen:
Auswahl: Gleich: Flächenfarbe

Für Indesign hat Gerald Singelmann ein Startupscript verfasst, das eine vergleichbare Funktionalität bietet:
http://www.indesign-faq.de/de/gleiches_auswaehlen
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hilson

Dabei seit: 05.09.2005
Ort: Pforzheim
Alter: 50
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 25.06.2013 13:11
Titel

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Ich würde die Tabellen unformatiert in Indesign holen und dann da bearbeiten. Mit Tabellenformaten tut man sich doch dann viel leichter, auch wenn es zu Beginn etwas Mehraufwand sein mag. Aber alle farbigen Elemente von Hand ändern zu müssen ... das ist ja auch nicht der wahre Jakob.

Zuletzt bearbeitet von hilson am Di 25.06.2013 13:12, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
Ort: München
Alter: 57
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 25.06.2013 13:29
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Bitte keine Formatierungen aus MS Office (Word, Excel, Access) in InDesign verwenden und verwerten. Das geht nie gut. Formate (Absatz, Zeichen, Objekt, Tabelle, Zellen, Farbfelder) müssen in InDesign angelegt und definiert werden. Die Importformatierung birgt zu viele Probleme. Das Anlegen ist eine Arbeit, die einmal getan werden muss, um viele unnötiuge Arbeitsschritte und Kosten zu vermeiden.
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matbln
Threadersteller

Dabei seit: 24.06.2013
Ort: Berlin
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 28.10.2013 19:06
Titel

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Hallo!

Inzwischen habe ich eine Lösung gefunden, wie ich verhindern kann, daß es überhaupt unterschiedliche Farbtöne für dieselben, in Excel angelegten Farben in Indesign gibt: Die Tabelle muß als ältere xls-Version gespeichert werden, nicht als xlsx.

Da es umfangreiche Fahrplantabellen sind, kann ich bei diesen in Indesign nicht mit Tabellenformaten arbeiten. Ich setzte also die Tabelle, erzeuge (via Postscript-Datei) ein PDF und plaziere dieses dann in der eigentlich Satzdatei (Broschüre, Faltblatt oder Plakat). Direkt dort die Fahrplantabelle setzen, ist nicht sinnvoll, weil sonst Indesign zu langsam wird – deshalb diese Trennung der Dokumente. (Bei anderen Projekten arbeite ich natürlich sehr gerne mit Tabellenformaten.)

Sofern die Fahrplantabelle breiter ist als eine Seite (oft bei Broschüren so), muß ich stückchenweise importieren. In diesem Fall kann ich übrigens die Exportfunktion in PDF nicht nutzen, sondern muß über die Druckfunktion gehen, weil sonst Tabellendaten außerhalb der Bildbox einfach auf die Seite gedruckt werden. Diesen Fehler kenne ich schon seit Indesign 2, und er ist bis Version 6 (CS4) vorhanden. (Weitere Versionen habe ich nicht getestet.)

Ich kenne die Diskussion gut, ob man Druckdaten Exportieren kann oder diese besser via Postscript-Datei und Distiller erzeugt. Aus der oben genannten Erfahrung kann ich nur sagen: Ich traue der Exportfunktion nicht über den Weg.
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
Ort: Essen
Alter: 65
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 28.10.2013 20:02
Titel

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Sorry, aber dein ganzer Weg ist keine Lösung, sondern eine Sammlung von Krücken, der du immer neue Krücken hinzufügst.
Hilson und Typografit haben da eigentlich alles zu geschrieben. Deine Antwort darauf zeigt, dass du dich noch nicht mit
Tabellen und den dazugehörigen Formaten in InDesign eingehend befasst hast ...
Auch dein Weg mit dem Erzeugen von Teil-PDFs via Postscript und dem Platzieren dieser Einzelstücke wg. der Breite zeigt, dass du nicht weißt, wie man in Indesign Fremdcontent sinnvoll und produktiv verknüpft.
Befasse dich eingehender mit diesen beiden Punkten und du wirst in Zukunft schneller produzieren können.
--
Dein Problem mit den Tabellendaten außerhalb der Bildbox ... Dazu hätte ich gerne mal Screenshots und möglichst Musterdateien. Ich arbeite seit der Version 1.5 mit InDesign und hatte seitdem sowas noch nie ...
--
Warum traust du der Exportfunktion nicht über den Weg?
Was für PDFs erzeugst du eigentlich (Standard?)?
Warum verknüpfst du nicht direkt .indd-Dateien?
--
Auch, wenn man einen Workflow schon länger irgendwie betreibt, sollte man immer nch Möglichkeiten suchen, diesen zu professionalisieren ...
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
Ort: München
Alter: 57
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 28.10.2013 20:47
Titel

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matbln hat geschrieben:
Hallo!

Inzwischen habe ich eine Lösung gefunden, wie ich verhindern kann, daß es überhaupt unterschiedliche Farbtöne für dieselben, in Excel angelegten Farben in Indesign gibt: Die Tabelle muß als ältere xls-Version gespeichert werden, nicht als xlsx.

Da es umfangreiche Fahrplantabellen sind, kann ich bei diesen in Indesign nicht mit Tabellenformaten arbeiten. Ich setzte also die Tabelle, erzeuge (via Postscript-Datei) ein PDF und plaziere dieses dann in der eigentlich Satzdatei (Broschüre, Faltblatt oder Plakat). Direkt dort die Fahrplantabelle setzen, ist nicht sinnvoll, weil sonst Indesign zu langsam wird – deshalb diese Trennung der Dokumente. (Bei anderen Projekten arbeite ich natürlich sehr gerne mit Tabellenformaten.)

Sofern die Fahrplantabelle breiter ist als eine Seite (oft bei Broschüren so), muß ich stückchenweise importieren. In diesem Fall kann ich übrigens die Exportfunktion in PDF nicht nutzen, sondern muß über die Druckfunktion gehen, weil sonst Tabellendaten außerhalb der Bildbox einfach auf die Seite gedruckt werden. Diesen Fehler kenne ich schon seit Indesign 2, und er ist bis Version 6 (CS4) vorhanden. (Weitere Versionen habe ich nicht getestet.)

Ich kenne die Diskussion gut, ob man Druckdaten Exportieren kann oder diese besser via Postscript-Datei und Distiller erzeugt. Aus der oben genannten Erfahrung kann ich nur sagen: Ich traue der Exportfunktion nicht über den Weg.
Hier beschreibt ein Pfuscher seinen Arbeitsstil. * Ich muß mich mal kurz übergeben... *
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