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Thema: 11 pt in word-datei anderst als 11 pt im indesign? vom 04.03.2009


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> 11 pt in word-datei anderst als 11 pt im indesign?
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energiebündel
Threadersteller

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Verfasst Mi 04.03.2009 22:08
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11 pt in word-datei anderst als 11 pt im indesign?

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hallo ihr lieben,

ich hoffe mir kann jemand auf die sprünge helfen, ich steh bisschen auf dem schlauch:
habe ein mehrere hundertseiten word-dokument im indesign cs 4 platziert, und habe feststellen müssen, dass 11 pt schriftgröße (adobe garamond + arial) im word scheinbar anderst definiert ist, als 11 pt im indesign? im ausdruck kamen 11 pt aus dem indesign weitaus kleiner als aus dem word. deutlich kleiner!

ich hoffe, mir kann einer erklären, was da vor sich geht? Lächel
dass word den ZAB anderst berechnet, erschien mir noch logisch, aber die schriftgröße...?
wie bekomme ich exakt die gleiche schriftgröße im indesign hin?



danke für eine kurze info!

lg, das "energiebündel"
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sista-v

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Verfasst Mi 04.03.2009 22:19
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war das nur im ausdruck der fall?
dann schau mal in den druckeinstellungen in indesign nach, vllt. ist das druckbild dort kleiner skaliert?!
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energiebündel
Threadersteller

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Verfasst Mi 04.03.2009 22:27
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hi sista-v!
war meine erste vermutung, aber dort ist skalieren "100 %" angegeben (nachgemessen begrenzen die passmarken auch das richtige format), nur die schriftart ist unterschiedlich.

*grübel grübel
oder gibt es noch weitere einstellungen?


Zuletzt bearbeitet von energiebündel am Mi 04.03.2009 22:28, insgesamt 1-mal bearbeitet
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sista-v

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Verfasst Do 05.03.2009 17:26
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sind es auch ein und dieselben schriften/Schriftschnitte, die du da verwendest?
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Smooth-Graphics

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Verfasst Do 05.03.2009 17:28
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Das liegt an Word. Wird verwendet andere Maße als InDesign. Wie genau weiß ich jetzt auch nicht, jedenfalls ist InDesign nach dem Standard gegangen, Word (MS) wie so oft eben nicht.
Dadurch entstehen diese Abweichungen.
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Makrone

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Verfasst Mo 10.06.2013 11:00
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Hallo liebe Word- und InDesign-Nutzer,

dass die Punktegröße unterschiedlich gehandhabt wird, liegt weder an Word noch an InDesign.

Es gibt mehrere Definitionen für pt (Pica-Point oder Didot-Punkt und wahrscheinlich noch andere). Der im anglo-amerikanischen Raum verbreitete Pica-Point entspricht 1 Zoll / 72 = 0,35147 mm. Der in Europa verbreitete Didot-Pinkt entspricht 0,376006 mm oder nach dem neueren gerundeten Maß 0,375 mm.

In Word kann man dazu nichts einstellen. Word hält sich an den Pica-Point. Leicht zu testen, indem man einfach zu einem Absatz einen "Abstand vor" von 2,54 cm einsetzt. Beim nächsten Öffnen des Dialogs zeigt Word hier 72pt an.

Es liegt nun am InDesign-Anwender die richtige Punktdefinition festzulegen (z.B. unter "Bearbeiten / Voreinstellungen / Einheiten ind Einteilungen"). Mein InDesign CS4 bietet zwei Varianten "Postscript", entspricht dem Pica-Point oder "Traditionell".

Möglicherweise bietet InDesign hier auch noch mehr Einstellmöglichkeiten, die ich derzeit nicht kenne.

(Quelle der Info: Mut zur Typographie von Jürgen Gulbins und Christine Kahrmann (korrigierter Nachdruck von 1993))

Mit bestem Gruß
Makrone
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
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Verfasst Mo 10.06.2013 13:11
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Interessant, dass in einem Buch von 1993 (Nachdruck) schon Informationen zu InDesign stehen sollen. *ha ha*
Wenn man zitiert, sollte man wenigstens angeben, welche Informationen zitiert wurden ...
--
Außerdem wirst du nach sovielen Jahren damit auch niemandem mehr helfen können.
--
Nichtsdestowenigertrotz: Willkommen in unserem Forum!
Frank
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Makrone

Dabei seit: 10.06.2013
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Verfasst Mo 10.06.2013 13:37
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Hallo Frank Münschke,

besten Dank für die Begrüßung. Ich habe dieses Forum schon oft als Leser benutzt und so manchen hilfreichen Tipp gefunden.

---
In der zweiten Auflage "Mut zur Typografie" aus dem Jahr 2000 steht die Definition der Pica- und Didot-Punkte genauso. Warum auch nicht, etwas wird ja nicht unwahr nur weil 20 Jahre vergangen sind. Die Drucktechnik ist viel älter.

Ob Word, InDesign oder andere Software ist dabei völlig gleichgültig. Und da hast Du recht, die Programme werden im Buch nicht genannt. Beim exakten Zitieren werde ich mich nächstes mal bessern.

Es ist nur so, ich selbst muss mich gerade mit dem Problem beschäftigen, dass ich ein InDesign-Layout exakt 1:1 nach Word übertragen muss. Dabei bin ich auf das gleiche Problem gestoßen, das hier als Ausgangsfrage gestellt wurde. Google hat mich zuerst auf diesen Beitrag verwiesen. Und die letzte Antwort war, dass das ein Word-Problem sein soll.

Das ist leider oft eine Antwort, die viel zu leichtfertig in den Raum geworfen wird und die Lösungsfindung untergräbt.

Ich habe daraufhin in meinem Bücherschrank gekramt und die wohl richtigere Antwort gefunden.

---
Ich glaube auch nicht, dass man mit diesem Beitrag nach so vielen Jahren nicht weiterhilft. Wenn Google diesen Beitrag als erste Referenz ansieht, dann ist er weiter aktuell und es ist umso wichtiger, dass eine zielführende Lösung angeboten wird.

Ein zielführender Beitrag bleibt aktuell, auch wenn er älter wird.

Mit bestem Gruß
Makrone
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