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Thema: Teilzeit Studium vom 17.09.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Studium -> Teilzeit Studium
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donsilakis
Threadersteller

Dabei seit: 05.01.2006
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Verfasst So 17.09.2006 18:15
Titel

Teilzeit Studium

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hi,

ich spiele mit dem gedanken doch noch ein studium dranzuhängen.
habe mittlerweile schon 2 ausbildungen erfolgreich abgeschlossen:

- staatl. gepr. medienassist (2 jahre)
- mediengestalter in digital & printmedien fachrichtung: design (2,5 jahre)

habe nach der 2. ausbildung auch einen sehr guten (festen/vollzeit) job bekommen. kollegen sind super und die konditionen auch (38 stundenwoche, 13. monatsgehalt, alle überstunden werden entweder bezahlt oder abgefeiert). mit meinem gehalt bin ich auch recht zufrieden (2220,- brutto), zumindest sagen mir alle, dass das ein gutes gehalt wäre für einen berufsanfänger. aber auf dauer ist das natürlich zu wenig und die frage ist, ob ich ohne studium ein wesentlich höheres gehalt bekommen werde (mal abgesehen von den 2-4% gehaltserhöhung/jahr).

die sache ist jetzt die:
wenn ich ein reguläres design-studium anfange, muss ich dann gezwungenermaßen meinen guten job aufgeben, oder bleibt nebenbei noch zeit arbeiten zu können? habe mir mal nen kommunikations-design studiengang angesehen und festgestellt, dass man pro woche ca. 30 stunden unterricht hat. da bleibt nicht mehr viel zeit übrig...

gibt es irgendeine art teilzeitstudium, das man an den fh's machen kann?


vielen dank
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c_writer
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Mo 18.09.2006 11:41
Titel

Re: Teilzeit Studium

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donsilakis hat geschrieben:
hi,

ich spiele mit dem gedanken doch noch ein studium dranzuhängen.
habe mittlerweile schon 2 ausbildungen erfolgreich abgeschlossen:
(...)
gibt es irgendeine art teilzeitstudium, das man an den fh's machen kann?


Ich hab' zwar schon einen tollen, gut bezahlten Beruf, würde aber gerne noch Arzt werden. Gibt es das wohl als Teilzeitstudium? SCNR

Nein, gibt es nicht. Wenn Du schon zwei Ausbildungen hast, arbeite und sammle Berufserfahrung. Das ist der Weg, besser zu werden und mehr zu verdienen. Wenn Du das tust und ein bisschen flexibel bist, also auch mal in eine andere Stadt ziehst für einen Job, wirst Du zu dem Zeitpunkt, zu dem Du mit einem Studium fertig wärest, mit Sicherheit mehr verdienen, als ein frisch gebackener Absolvent. Und ja, mit 2200 brutto kannst Du zufrieden sein - frischgebackene Junior-ADs nach dem Studium bekommen auch nicht mehr, häufig weniger. Und die haben meist kein 13. Gehalt, keine 38,5 Stunden-Woche und können von bezahlten oder abgefeierten Überstunden nur träumen.

c_writer
 
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Kev
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Ort: -

Verfasst Mo 18.09.2006 11:59
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sprech das doch am besten mit deinem chef ab,..evtl, kann er aus deiner Stelle ne Teilzeit stelle machen
 
donsilakis
Threadersteller

Dabei seit: 05.01.2006
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Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 19.09.2006 06:41
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@c_writer

nun ja, arzt will ich nich unbedingt noch werden. aber ich bin ja noch recht "jung" (23) und ein studium ist nun mal eine option, die ich mir jetzt eben gut überlegen sollte, denn wenn es denn ein studium sein soll, dann jetzt, sonst ist es zu spät.

du schreibst, berufserfahrungen sammeln, wäre der weg besser zu werden und mehr zu verdienen. genau das habe ich mir anfangs auch gedacht, aber ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob ein diplom in der tasche doch besser wäre.

hab auch schon gelesen, dass man bei bestimmten voraussetzungen in ein höheres semester einsteigen kann. das wäre dann aber natürlich mit der jeweiligen fh abzuklären.

ich denke mein arbitgeber würde den deal eingehen und meine vollzeitstelle in eine teilzeitstelle ändern.

ich werde auf alle fälle mal ein beratungsgespräch mit der für mich in frage kommenden fh führen, um zu erfahren,
- wie viele stunden/woche man an der fh sein muss
- ob ein studium neben der arbeit möglich ist
- ob ich in ein höheres semester einsteigen kann

ich würde trotzdem gern weiterhin noch ein paar andere meinungen dazu hören.


vielen dank schonmal!
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M_a_x

Dabei seit: 28.02.2005
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 19.09.2006 08:25
Titel

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donsilakis hat geschrieben:
@c_writer

nun ja, arzt will ich nich unbedingt noch werden. aber ich bin ja noch recht "jung" (23) und ein studium ist nun mal eine option, die ich mir jetzt eben gut überlegen sollte, denn wenn es denn ein studium sein soll, dann jetzt, sonst ist es zu spät.

du schreibst, berufserfahrungen sammeln, wäre der weg besser zu werden und mehr zu verdienen. genau das habe ich mir anfangs auch gedacht, aber ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob ein diplom in der tasche doch besser wäre.

hab auch schon gelesen, dass man bei bestimmten voraussetzungen in ein höheres semester einsteigen kann. das wäre dann aber natürlich mit der jeweiligen fh abzuklären.

ich denke mein arbitgeber würde den deal eingehen und meine vollzeitstelle in eine teilzeitstelle ändern.

ich werde auf alle fälle mal ein beratungsgespräch mit der für mich in frage kommenden fh führen, um zu erfahren,
- wie viele stunden/woche man an der fh sein muss
- ob ein studium neben der arbeit möglich ist
- ob ich in ein höheres semester einsteigen kann

ich würde trotzdem gern weiterhin noch ein paar andere meinungen dazu hören.

vielen dank schonmal!


Ich bin nur bedingt c_writers meinung.
Unter der Prämisse würde kaum einer studieren, der vorher einen Beruf erlernt und noch einige Zeit praktiziert hat.
Die Wirklichkeit sieht aber anders aus.
Ich selbst habe z.B.: lange Jahre in meinem Lehrberuf gearbeitet und danach ein Studium angehangen und arbeite heute als Ingenieur.
Bei mir zumindest hat sich gehaltsmässig zwischen Arbeit als Drucker und Arbeit als Ingenieur soviel getan, dass ich heute zumindest mehr verdiene als alle Drucker, die ich kenne.

Ausserdem ist prinzipiell sowohl beim Gehalt als auch bei den Entwicklungsmöglichkeiten mehr Spielraum nach oben da, als in meinem Lehrberuf.

Wahrscheinlich kann man das nicht 1:1 auf die Situation MG/Dipl. Des. übertragen, ich vermute aber es verhält sich ähnlich.

Auf einige Positionen braucht man sich ohne Diplom erst gar nicht bewerben, is halt so und bringt für den, der studiert hat eben diese Vorteile.

Abseits dieser Überlegungen gehörte -zumindest für mich- die Studienzeit zu einer meiner Schönsten, hab viel gelernt und natürlich auch viel Spasss gehabt.

In der Tat haben sich danach ganz neue berufliche Möglichkeiten ergeben.

Zum Thema Teilzeitstudium:

Im Prinzip kannst Du ja an jeder Universität in deinem eigenen Tempo studieren, ob das immer so sinnvoll ist möchte ich mal bezweifeln.
Bei mir im Semester waren einige die den Spagat zwischen Studium und Beruf nur auf Kosten von Beiden irgenwie schlecht als recht geschafft haben.
Viele dieser -ich nenn's mal: "Hausfrauenstudenten" habe im Laufe der Zeit das eine oder das Andere geschmissen um sich vernünftig auf eine Sache zu konzentrieren.

Alternative Überlegung für Dich wäre es mit Deinem Chef eine festes möglichst für Dich frei einteilbares Arbeitskontingent abzusprechen (Abends, in den Vorlesungsfreien Zeiten, am Wochenende) und dem Studium tagsüber "Vorfahrt" zu lassen.

Über Fern- repective Teilzeitangebotein Deinem Bereich kann ich nicht viel sagen.


My couple of cents.


Zuletzt bearbeitet von M_a_x am Di 19.09.2006 08:26, insgesamt 1-mal bearbeitet
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donsilakis
Threadersteller

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Verfasst Di 19.09.2006 16:01
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Zitat:
Ausserdem ist prinzipiell sowohl beim Gehalt als auch bei den Entwicklungsmöglichkeiten mehr Spielraum nach oben da, als in meinem Lehrberuf.


genau das ist meine befürchtung, ohne diplom...

ich weiß zwar schon, dass mein gehalt recht gut ist und die ganzen konditionen auch. das weiß ich auch zu schätzen. aber wieviel spielraum nach oben ist da noch? wie sieht es in 4-5 jahren aus? dümpel ich dann immer noch bei ca. 2500,- eur rum, oder kann ich dann schon die 3000,- knacken (soviel bekommt ein kumpel von mir nach abgeschlossenem informatik studium und ist somit auch "berufsanfänger").
natürlich wird mir das keiner von euch beantworten können. es hängt allein von mir, meinen fähigkeiten und meinem arbeitgeber ab.
aber vielleicht kann jemand etwas zu dem "spielraum" eines mediengestalters (ohne diplom) sagen. ist ein bruttogehalt von 3000,- unvorstellbar, oder doch schon üblich für einen guten mann mit erfahrung?

vielen dank weiterhin
donsilakis
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c_writer
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Ort: -

Verfasst Di 19.09.2006 16:16
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donsilakis hat geschrieben:

ich weiß zwar schon, dass mein gehalt recht gut ist und die ganzen konditionen auch. das weiß ich auch zu schätzen. aber wieviel spielraum nach oben ist da noch? wie sieht es in 4-5 jahren aus? dümpel ich dann immer noch bei ca. 2500,- eur rum, oder kann ich dann schon die 3000,- knacken (soviel bekommt ein kumpel von mir nach abgeschlossenem informatik studium und ist somit auch "berufsanfänger").


Du solltest nicht Informatik und ein gestalterisches Studium vergleichen - wie ich bereits schrieb: Die Einstiegsgehälter für Junior ADs mit abgeschlossenem Studium liegen grob zwischen 1800,- und 2200,- brutto. Und das wird sich auch in den nächsten Jahren voraussichtlich nicht ändern, da das Angebot an jungen Leuten, die unbedingt 'in der Werbung' arbeiten wollen die Nachfrage übersteigt.

Zitat:
natürlich wird mir das keiner von euch beantworten können. es hängt allein von mir, meinen fähigkeiten und meinem arbeitgeber ab.
aber vielleicht kann jemand etwas zu dem "spielraum" eines mediengestalters (ohne diplom) sagen. ist ein bruttogehalt von 3000,- unvorstellbar, oder doch schon üblich für einen guten mann mit erfahrung?


Ein 'guter Mann' wird nicht ewig in der Position als 'MG' oder 'Grafiker' arbeiten, sondern sich entweder spezialisieren, (z.B. in Richtung Reinzeichnung) oder Junior AD und dann AD werden wollen - und dann sind 3000,- Brutto nach ein paar Jahren durchaus üblich. Ob mit oder ohne Studium.

c_writer
 
donsilakis
Threadersteller

Dabei seit: 05.01.2006
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Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 20.09.2006 06:28
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ich komme also zu dem entschluss, dass das gehalt eine MG einzig und allein davon abhängt, wie man sich selber weiterentwickelt und welche fähigkeiten man erlangt. weiterhin ist es dann egal, ob man ein diplom hat oder nicht, allein die fähigkeiten sind ausschlaggebend.
wobei ich sagen muss, dass man sich bestimmt selber besser verkaufen kann, wenn man ein diplom in der tasche hat.
würdet ihr sagen, dass ein design studium die eigenen fähigkeiten (nach 2 abgeschlossenen ausbildungen) großartig erweitert? oder ist die berufserfahrung, die ich jetzt erhalte vielleicht sogar besser/wichtiger?
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