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Thema: Leuchtdioden Widerstand vom 31.03.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Hard- und Software -> Leuchtdioden Widerstand
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Homedom
Threadersteller

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Verfasst Do 31.03.2005 16:29
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Leuchtdioden Widerstand

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Hi, geht es Leuchtdioden, die 3V benötigen mit 2,4V zu betreiben, sodass sie drotzdem die leuchtkraft von 3V haben?
ich hab das mal in einem Widerstandberechner ausrechnen lassen. der sagt mir ich bräuchte ein widerstand mit 20ohm. kann das sein? ich meine, geht das überhaupt die mit 2,4 V leuchten zu lassen, sodass sie die gleiche Leuchtkraft haben?

Noch was. ich hab jetzt 8d ioded und möchte diese dann hintereinanderschließen. Hab ich dann ein verlust von den 2.4V an der letzten diode? Muss ich dann zwischen jede Diode ein widerstand klemmen?

gruß, homedom
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Bonestruca

Dabei seit: 24.06.2002
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 31.03.2005 16:59
Titel

Re: Leuchtdioden Widerstand

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Homedom hat geschrieben:
Hi, geht es Leuchtdioden, die 3V benötigen mit 2,4V zu betreiben, sodass sie drotzdem die leuchtkraft von 3V haben?


nein. die selbe leuchtkraft haben sie auf keinen fall. wenn du glück hast, ist sie annähernd so groß, wenn du pech hast, eben nicht. hängt von der beschaffenheit der ld ab.

Homedom hat geschrieben:

ich hab das mal in einem Widerstandberechner ausrechnen lassen. der sagt mir ich bräuchte ein widerstand mit 20ohm. kann das sein? ich meine, geht das überhaupt die mit 2,4 V leuchten zu lassen, sodass sie die gleiche Leuchtkraft haben?


kommt auf deine stromquelle drauf an. wenn die stromquelle 3v hergibt, brauchste kein vorwiderstand. bei ner 6v stromquelle hingegen sollte tunlichst nen widerstand vornehin packen. wie groß der sein muss hängt von der leistung der ld ab.

Homedom hat geschrieben:

Noch was. ich hab jetzt 8d ioded und möchte diese dann hintereinanderschließen. Hab ich dann ein verlust von den 2.4V an der letzten diode? Muss ich dann zwischen jede Diode ein widerstand klemmen?


wenn du schon zu wenig saft gibst, leiden alle drunter, das heißt sie leuchten alle schwächer.
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cyanamide
Moderator

Dabei seit: 09.12.2002
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Verfasst Do 31.03.2005 17:31
Titel

Re: Leuchtdioden Widerstand

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Bonestruca hat geschrieben:
Homedom hat geschrieben:
Hi, geht es Leuchtdioden, die 3V benötigen mit 2,4V zu betreiben, sodass sie drotzdem die leuchtkraft von 3V haben?


nein. die selbe leuchtkraft haben sie auf keinen fall. wenn du glück hast, ist sie annähernd so groß, wenn du pech hast, eben nicht. hängt von der beschaffenheit der ld ab.

Die meisten LEDs haben bereits einen Widerstand integriert,
da die meisten LEDs mit 1.5V arbeiten. Mit ein wenig glück
leuchtet die LED bei 2.4V == 3.0V

Bonestruca hat geschrieben:
Homedom hat geschrieben:

ich hab das mal in einem Widerstandberechner ausrechnen lassen. der sagt mir ich bräuchte ein widerstand mit 20ohm. kann das sein? ich meine, geht das überhaupt die mit 2,4 V leuchten zu lassen, sodass sie die gleiche Leuchtkraft haben?


kommt auf deine stromquelle drauf an. wenn die stromquelle 3v hergibt, brauchste kein vorwiderstand. bei ner 6v stromquelle hingegen sollte tunlichst nen widerstand vornehin packen. wie groß der sein muss hängt von der leistung der ld ab.

Die sicherste Lösung ist ein Festspannungsregler. Dieser gleicht jegliche
Toleranzen aus und gibt exakt die Spannung aus, die er ausgeben soll.
Widerstände sind so eine Sache, spätestens bei Erwärmung oder wenn
mehrere LEDs dahinter verwendet werden sollen.

Bonestruca hat geschrieben:
Homedom hat geschrieben:

Noch was. ich hab jetzt 8d ioded und möchte diese dann hintereinanderschließen. Hab ich dann ein verlust von den 2.4V an der letzten diode? Muss ich dann zwischen jede Diode ein widerstand klemmen?


wenn du schon zu wenig saft gibst, leiden alle drunter, das heißt sie leuchten alle schwächer.

Wenn du die Dioden in Reihe schaltest, musst du die Spannung
dementsprechend aufaddieren. Wenn du die LEDs parallel schaltest,
benötigst du entweder vor jeder einen Widerstand, oder aber einen
mit entsprechend höherer Leistung (nicht Widerstand!) vor allen,
oder noch besser meine Lösung mit dem Festspannungsregler.
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Bonestruca

Dabei seit: 24.06.2002
Ort: S // KÜN
Alter: 30
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 31.03.2005 18:05
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klugscheißer *pah*
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stobe

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Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 31.03.2005 19:39
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Nabend allerseits,
da ich nun seit 4 Jahren eine HTL für Elektronik besuche, muss da mal mein Senf dazu. Grins

Grundsätzlich ist es nicht möglich, eine LED, welche auf 3 V ausgerichtet ist, durch eine Spannung
von 2,4 V mit maximaler Lichtintensität zu betreiben. Entscheidend für den Betrieb von Light Emitting
Diodes sind Versorgunsspannung und Gesamtstrom, wobei letzerer maßgeblich über die Leuchtstärke
entscheidet. ACHTUNG: LEDs dürfen keinesfalls ohne Vorwiderstand in Betrieb genommen werden,
ansonsten hat diese eine Lebensdauer von wenigen Sekunden!

Wie bereits erwähnt ist eine serielle und parallele Schaltung von LEDs möglich. Bei parallelem Betrieb
muss vor jeder LED der gleiche Widerstand vorgesehn werden, bei seriellem Betrieb ist nur ein Wider-
stand nötig, da die Schaltung vom gleichen Gesamtstrom durchflossen wird.
Die mögliche Leuchtintensität ist vom Material und somit von der Färbung der LED abhängig.

Gib doch die genauere Spezifikation deiner LED bekannt (Strom I bzw. Imax und Spannung U)
und ich gebe dir gerne Auskunft über den bzw. die nötigen Widerstände.
Wieviele LEDs möchtest du betreiben?

Gruß

Stefan


cyanamide hat geschrieben:
Die meisten LEDs haben bereits einen Widerstand integriert,
da die meisten LEDs mit 1.5V arbeiten. Mit ein wenig glück
leuchtet die LED bei 2.4V == 3.0V

Ööhm... ja?
Nö Cyan, solche fertigen Sätze gibt es, ist aber unüblich. * Nee, nee, nee *

cyanamide hat geschrieben:
Die sicherste Lösung ist ein Festspannungsregler. Dieser gleicht jegliche
Toleranzen aus und gibt exakt die Spannung aus, die er ausgeben soll.
Widerstände sind so eine Sache, spätestens bei Erwärmung oder wenn
mehrere LEDs dahinter verwendet werden sollen.

LEDs über einen Fixspannungsregler betreiben?!
Dieses Bauteil ist hier völlig fehl am Platz. Kommt bei komplexen Spannungsversorgungen
zum Einsatz, die hohe Präzision erfordern.
Klaro gibt es den Aspekt der Erwärmung von Bauteilen welche zu Veränderungen im Kristallgitter von
Halbleiterbauelementen führt - aber ein Widerstand und eine LED - nö, vergiss das schnell wieder.
Warum sollte das mit Widerständen "so ne Sache" sein? Ist doch keine Hexerei.


Zuletzt bearbeitet von stobe am Do 31.03.2005 19:40, insgesamt 1-mal bearbeitet
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cyanamide
Moderator

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Geschlecht: Weiblich
Verfasst Do 31.03.2005 19:45
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stobe hat geschrieben:
cyanamide hat geschrieben:
Die meisten LEDs haben bereits einen Widerstand integriert,
da die meisten LEDs mit 1.5V arbeiten. Mit ein wenig glück
leuchtet die LED bei 2.4V == 3.0V

Ööhm... ja?
Nö Cyan, solche fertigen Sätze gibt es, ist aber unüblich. * Nee, nee, nee *


Öhem, das ist kein Satz, das ist eine LED.
Die Halbleiter arbeiten für gewöhnlich mit 1.5V. Ist die LED für
eine höhere Spannung ausgelegt, dann ist ein Widerstand in der
LED. Dies wird NICHT GESONDERT angegeben. Es ist einfach so.

stobe hat geschrieben:
cyanamide hat geschrieben:
Die sicherste Lösung ist ein Festspannungsregler. Dieser gleicht jegliche
Toleranzen aus und gibt exakt die Spannung aus, die er ausgeben soll.
Widerstände sind so eine Sache, spätestens bei Erwärmung oder wenn
mehrere LEDs dahinter verwendet werden sollen.

LEDs über einen Fixspannungsregler betreiben?!
Dieses Bauteil ist hier völlig fehl am Platz. Kommt bei komplexen Spannungsversorgungen
zum Einsatz, die hohe Präzision erfordern.
Klaro gibt es den Aspekt der Erwärmung von Bauteilen welche zu Veränderungen im Kristallgitter von
Halbleiterbauelementen führt - aber ein Widerstand und eine LED - nö, vergiss das schnell wieder.
Warum sollte das mit Widerständen "so ne Sache" sein? Ist doch keine Hexerei.

Bei einer LED und stabiler Stromversorgung ist es kein Problem.
Ich habe geschrieben dass dieses Teil bei der Anwendung mehrere
LEDs sinnvoll ist oder bei schwankenden Spannungen.

Zudem kostet ein Standard-Festspannungsregler nicht viel mehr als 50 Cent!
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stobe

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Verfasst Do 31.03.2005 19:55
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cyanamide hat geschrieben:
stobe hat geschrieben:
cyanamide hat geschrieben:
Die meisten LEDs haben bereits einen Widerstand integriert,
da die meisten LEDs mit 1.5V arbeiten. Mit ein wenig glück
leuchtet die LED bei 2.4V == 3.0V

Ööhm... ja?
Nö Cyan, solche fertigen Sätze gibt es, ist aber unüblich. * Nee, nee, nee *


Öhem, das ist kein Satz, das ist eine LED.
Die Halbleiter arbeiten für gewöhnlich mit 1.5V. Ist die LED für
eine höhere Spannung ausgelegt, dann ist ein Widerstand in der
LED. Dies wird NICHT GESONDERT angegeben. Es ist einfach so.

Das ist sicher nicht so. Nachweis?


cyanamide hat geschrieben:
stobe hat geschrieben:
cyanamide hat geschrieben:
Die sicherste Lösung ist ein Festspannungsregler. Dieser gleicht jegliche
Toleranzen aus und gibt exakt die Spannung aus, die er ausgeben soll.
Widerstände sind so eine Sache, spätestens bei Erwärmung oder wenn
mehrere LEDs dahinter verwendet werden sollen.

LEDs über einen Fixspannungsregler betreiben?!
Dieses Bauteil ist hier völlig fehl am Platz. Kommt bei komplexen Spannungsversorgungen
zum Einsatz, die hohe Präzision erfordern.
Klaro gibt es den Aspekt der Erwärmung von Bauteilen welche zu Veränderungen im Kristallgitter von
Halbleiterbauelementen führt - aber ein Widerstand und eine LED - nö, vergiss das schnell wieder.
Warum sollte das mit Widerständen "so ne Sache" sein? Ist doch keine Hexerei.

Bei einer LED und stabiler Stromversorgung ist es kein Problem.
Ich habe geschrieben dass dieses Teil bei der Anwendung mehrere
LEDs sinnvoll ist oder bei schwankenden Spannungen.

Zudem kostet ein Standard-Festspannungsregler nicht viel mehr als 50 Cent!

Auch bei mehreren LEDs ist das total knorke und für die Katz'.
Das hat damit nichts am Hut.
Und wozu 50 Cent investerien, wenns ein Widerstand für einige Cent allemal tut. Meine Güte!
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cyanamide
Moderator

Dabei seit: 09.12.2002
Ort: Altkaiserreich Koblenz WW
Alter: 40
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Do 31.03.2005 20:04
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stobe hat geschrieben:
Das ist sicher nicht so. Nachweis?

Ich muss mich sogar NOCH weiter nach unten verbessern,
die Halbleiter arbeiten mit 0.8V. Ergo muss der Widerstand,
der eh schon in der LED sitzt noch größer sein.
Quelle: Physik für Ingenieure.
Zudem hab ich den Scheiss studiert. * Ööhm... ja? *

klappspaten hat geschrieben:
Auch bei mehreren LEDs ist das total knorke und für die Katz'.
Das hat damit nichts am Hut.
Und wozu 50 Cent investerien, wenns ein Widerstand für einige Cent allemal tut.

Es kann nie für die Katz sein. Um das nochmals klarzustellen:
Es geht sicher alles mit Widerständen. Du kannst mit Widerständen
als Spannungsteiler sogar eine Digitalkamera an der Steckdose
betreiben, wenn die Leistung derer hoch genug ist. Ob das sicher,
ratsam und klug ist, ist die andere Frage. Es wird bei LED sicher
keinen großen Unterschied machen. Zudem fällt bei Spannungs-
teilern das Rechnen weg. Man hat eine feste Angabe und dieser
Wert stimmt. Ergo: Beides ist bei LEDs durchaus geeignet.
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