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Thema: Schutz der PDF-Datei ? vom 13.07.2012


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Druck - Produktion -> Schutz der PDF-Datei ?
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discordia_86
Threadersteller

Dabei seit: 13.07.2012
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Alter: 36
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 13.07.2012 08:47
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Schutz der PDF-Datei ?

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Hallo liebe Kollegen,

da ich hierzu nichts Aufschlussreiches gefunden habe, stelle ich nun mal meine Frage.

Wir arbeiten mit Lieferanten im Ausland, die unsere Druckdaten per PDF bekommen. Da die Lieferanten öfter mal einfach so unsere PDF-Daten in Illustrator öffnen und diese dann einfach nach belieben ändern, möchte ich nun wissen, ob es hierzu einen geeigneten Schreibschutz gibt.

Kurz zu unseren Arbeitsschritten:
Druckdaten werden in InDesign angelegt und als Druck-PDF an den Supplier verschickt. Da wir nicht genau wissen, mit welcher Software unsere Supplier arbeiten, kann ich keinen Standart-Schreibschutz verwenden, der mit Öffnen der Datei ein Passwort verlangt, sonst kann der Supplier womöglich die Daten nicht öffnen und drucken.

Gibt es eventuell eine Möglichkeit, die Daten bereits im InDesign irgendwie zu "sperren", damit sie dann nach dem Exportieren als PDF und öffnen im Illustrator nicht bearbeitet, aber zumindest geöffnet werden können?

Um Antworten hierzu wäre ich sehr dankbar!

Lg

Discordia


Zuletzt bearbeitet von discordia_86 am Fr 13.07.2012 08:47, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
Ort: Essen
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 13.07.2012 09:06
Titel

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1. Wenn du keine PDF nach /X-Standard brauchst, kann du beim PDF-Export ein Passwort vergeben, das zwar das Öffnen einer PDF ermöglicht, Drucken oder Bearbeiten aber einschränkt ... (untere Hälfte der Karteikarte "Sicherheit")
Wichtig ist es, dazu das normalerweise verwendete PDF/X-Format entsprechend genaustens nachzubilden.
2. Ein solcher Passwort-Schutz ist genauso schlecht, wie die Energie dieses auszuhebeln gut ist. Da gibt es definitiv keinen sicheren Schutz.
--
Woran merkt ihr, dass die Daten geöffnet und verändert werden?
Wie vergleicht ihr diese Veränderungen?
Warum sollte ein Dienstleister soetwas tun?
Sind Eure Daten vielleicht nicht (re-)produzierbar oder müssen für den angestrebten Workflow verändert/angepasst werden.
Was sagt der Dienstleister, wenn ihr ihn darauf ansprecht?
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Odin_333

Dabei seit: 23.01.2009
Ort: -
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 13.07.2012 09:07
Titel

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Zitat:
Da die Lieferanten öfter mal einfach so unsere PDF-Daten in Illustrator öffnen und diese dann einfach nach belieben ändern ...


Das ist doch vollkommener Blödsinn. Warum sollte sich ein Druckdienstleister (?) die Arbeit antun, unbestellte Änderungen in einem PDF zu machen?

Zitat:
Gibt es eventuell eine Möglichkeit, die Daten bereits im InDesign irgendwie zu "sperren", damit sie dann nach dem Exportieren als PDF und öffnen im Illustrator nicht bearbeitet, aber zumindest geöffnet werden können?


Wie stellst du dir das vor? Sie sollen in Illustrator geöffnet werden können, aber bitte nicht bearbeitbar sein = unmöglich

Was hat ein Duckdienstleister überhaupt mit Illustrator in einem PDF zu suchen?
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qualidat

Dabei seit: 14.09.2006
Ort: Eichwalde bei Berlin
Alter: 62
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 13.07.2012 09:11
Titel

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Wenn die Dateien nur für den Druck vorgesehen sind, kann man sie evtl. auch in genügend hoch aufgelöste CMYK-Pixelgrafiken (600...800 dpi, im passenden Farbraum, als PDF verpackt) umwandeln. Das dürfte die ungewollte Veränderbarkeit weiter einschränken ...
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discordia_86
Threadersteller

Dabei seit: 13.07.2012
Ort: Sonnenbühl
Alter: 36
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 13.07.2012 09:26
Titel

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Frank Münschke hat geschrieben:
1. Wenn du keine PDF nach /X-Standard brauchst, kann du beim PDF-Export ein Passwort vergeben, das zwar das Öffnen einer PDF ermöglicht, Drucken oder Bearbeiten aber einschränkt ... (untere Hälfte der Karteikarte "Sicherheit")
Wichtig ist es, dazu das normalerweise verwendete PDF/X-Format entsprechend genaustens nachzubilden.
2. Ein solcher Passwort-Schutz ist genauso schlecht, wie die Energie dieses auszuhebeln gut ist. Da gibt es definitiv keinen sicheren Schutz.
--
Woran merkt ihr, dass die Daten geöffnet und verändert werden?
Wie vergleicht ihr diese Veränderungen?
Warum sollte ein Dienstleister soetwas tun?
Sind Eure Daten vielleicht nicht (re-)produzierbar oder müssen für den angestrebten Workflow verändert/angepasst werden.
Was sagt der Dienstleister, wenn ihr ihn darauf ansprecht?


Wir merken es daran, dass die gelieferten Andrucke anders aussehen, als unsere verschickten Druckdaten. Wenn wir die Lieferanten darauf ansprechen kommt meistens sowas wie "due to an computer issue" blabla. Mit Chinesen isses nicht so einfach zu kommunizieren und vor allem nicht gescheite Antworten zu erwarten.
Warum ein Dienstleister so etwas tut, ist uns ebenfalls ein Rätsel, aber anscheinend haben die ab und zu Probleme und müssen es dann abändern, was ich mir nicht wirklich vorstellen kann.


Odin_333 hat geschrieben:

Das ist doch vollkommener Blödsinn. Warum sollte sich ein Druckdienstleister (?) die Arbeit antun, unbestellte Änderungen in einem PDF zu machen?

Zitat:
Gibt es eventuell eine Möglichkeit, die Daten bereits im InDesign irgendwie zu "sperren", damit sie dann nach dem Exportieren als PDF und öffnen im Illustrator nicht bearbeitet, aber zumindest geöffnet werden können?


Wie stellst du dir das vor? Sie sollen in Illustrator geöffnet werden können, aber bitte nicht bearbeitbar sein = unmöglich

Was hat ein Duckdienstleister überhaupt mit Illustrator in einem PDF zu suchen?


Das ist leider KEIN Blödsinn, sonst würde ich hier nicht um Rat und Hilfe bitten.
Da wir persönlich nicht mit den Druckereien sprechen, sondern der Key-Account und das zuständige Office im Ausland für die zuständig sind, bekommen wir kaum Informationen sondern müssen "nur" die Druckdaten ans Office verschicken.
P.S.: bevor jetzt sowas kommt wie: Lasst es doch wo anders drucken; das können leider nicht WIR Grafiker bestimmen, da die Geschäftsleitung die Preise so gering wie möglich halten will und daher auch beim günstigsten Lieferanten drucken lässt * Ich geb auf... *


qualidat hat geschrieben:

Wenn die Dateien nur für den Druck vorgesehen sind, kann man sie evtl. auch in genügend hoch aufgelöste CMYK-Pixelgrafiken (600...800 dpi, im passenden Farbraum, als PDF verpackt) umwandeln. Das dürfte die ungewollte Veränderbarkeit weiter einschränken ...


Das wäre auch eine Idee. Ich werd das mal versuchen. Vielen Dank an Alle.
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type1

Dabei seit: 19.11.2004
Ort: -
Alter: 44
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 13.07.2012 09:42
Titel

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discordia_86 hat geschrieben:

Da wir persönlich nicht mit den Druckereien sprechen, sondern der Key-Account und das zuständige Office im Ausland für die zuständig sind, bekommen wir kaum Informationen sondern müssen "nur" die Druckdaten ans Office verschicken.
P.S.: bevor jetzt sowas kommt wie: Lasst es doch wo anders drucken; das können leider nicht WIR Grafiker bestimmen, da die Geschäftsleitung die Preise so gering wie möglich halten will und daher auch beim günstigsten Lieferanten drucken lässt * Ich geb auf... * .


Dann andere Frage: Warum macht Ihr das dann zu eurem Problem???
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hilson

Dabei seit: 05.09.2005
Ort: Pforzheim
Alter: 53
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 13.07.2012 09:59
Titel

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discordia_86 hat geschrieben:
Wir merken es daran, dass die gelieferten Andrucke anders aussehen, als unsere verschickten Druckdaten.


Das sagt aber noch nicht unbedingt was darüber aus womit (gibt ja nicht nur Illu um PDF zu editieren) bzw. ob überhaupt was verändert wurde. WAS genau ist denn anders? Ist es die farbliche Wiedergabe oder ist tatsächlich INHALTLICH was verändert, also Text(e)/Bild(er) * Keine Ahnung... *
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
Ort: Essen
Alter: 68
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 13.07.2012 10:06
Titel

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Vielleicht wäre es hier sinnvoll, wenn mal ein Beispiel kommuniziert würde ...
Da reichen auch Ausschnitte von Seiten, wie die bei Euch aussehen und wie diese verändert wurden ...
Auch ein Beispiel-PDF MIT den Informationen für welchen Workflow die gemacht werden ...

So kann zum Beispiel ein nicht korrektes Einbinden von Schrift den Dienstleister dazu br(z)ingen tätig zu werden ...
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