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Thema: Raster im Offset: was ist Stand der Technik, was sinnvoll vom 03.10.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Raster im Offset: was ist Stand der Technik, was sinnvoll
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suhrbier
Threadersteller

Dabei seit: 29.09.2006
Ort: -
Alter: 36
Geschlecht: -
Verfasst Di 03.10.2006 21:34
Titel

Raster im Offset: was ist Stand der Technik, was sinnvoll

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Guten Abend Lächel

Ich bin einer der zahllosen selbsternannten Mediendesigner, und verdiene auch ganz gut meine Brötchen damit ( reicht sogar für die mit Körnern ).

Angefangen habe ich mit Web-Kram, dann kam aber auch nach und nach Print dazu. Ist ja heute schön einfach: pdf schreiben, an die Online-Druckerei und fertig.

Das sind natürlich dann alles wenig individuelle Sachen. Man könnte sagen nullachtfuffzehn eben.
Nachdem ich hier viel das Forum durchstöbert habe ist bei mir jetzt die Lust auf mehr geweckt, udn ich will gerne auch mal irgendein Super-Papier, oder eine tolle Veredelung wie Prägen oder lackieren einsetzen. Oder einfach mit überragenden Farben drucken mit Super-Auflösung oder so.

Und genau hier stellt sich mir eine Frage. Die Online-Druckereien bei denen ich drucken lasse drucken idR mit 60er oder 70er Raster. Soweit ich weiß entspricht das 60er ungefähr 300dpi.
In einer Broschüre habe ich nun aber von einem 80er Raster gelesen, und hier in einem Thread im Artwork Showcase sogar von einem 120er!

Wie groß sind da die Qualitätsunterschiede, ist ein 120er Raster doppelt so gut wie ein 60er oder merkt man davon garnichts? Gibt es eine Art Schwelle ab der eine Verfeinerung des Rasters nichts mehr bringt?

Wo findet man Druckereien die mit so hoher Auflösung drucken, und was kostet sowas? Sind zB feinere Schriftdetails möglich wenn ich eine gerasterte Schrift in einem 80er oder 120er Raster drucke? Ist man bei der Papierwahl eingeschränkt bei so hohen Auflösungen? Denn mein Tintenstrahler braucht ja für eine höhere Auflösung auch spezielles Papier usw.

Also mal abgekürzt: Welche Raster stellen aktuell die Spitze dar, und welche Vorteile habe ich davon. Kann man den Unterschied zwischen 70er 80er und darüber wirklich sehen?

Einen schönen Abend noch!
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Nimroy
Community Manager

Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 03.10.2006 22:36
Titel

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Also, ich behaupte mal, den Unterschied zwischen nem 60er und nem 80er Raster sieht man. Für die feineren Zielgruppen sollte man daher auch ein 80er nehmen.

Viel machen kann man auch nicht nur mit der Rasterfeinheit, sondern auch mit der Art des Rasterpunktes und der -Art. Wenn du mal wirklich staunen erzielen möchtest über Brillianz und Schärfe eines Druckobjektes dann solltest du dir mal Beispiele für ein Kristallraster zeigen lassen.
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anonymous design
Gesperrt

Dabei seit: 10.08.2006
Ort: Berlin
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 03.10.2006 22:49
Titel

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Bestell dir mal die Infomappe vom Druckdicount24.de da ist in der Infobroschüre hinten 48er, 70er, 120er und FM im direkten Vergleich zu sehen.
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Benutzer 27313
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Di 03.10.2006 23:40
Titel

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Die Frage ist ungefähr so leicht zu beantworten, wie die Frage welcher Gang am Auto denn der beste sei. Die Antwort ist: Kommt drauf an...

Die technischen Hintergründe sind etwas komplexer. Wichtig ist, dass die Rasterweite in einem vernünftigen Verhältnis zu den anderen Parametern steht. Einige davon sind:

- Bedruckstoff
- Druckverfahren
- Farbfließverhalten
- erwünschte Tonwertstufen
- Rasterverfahren/-Punktform
- Platten- und Belichterauflösung (bzw. auch die Geschwindigkeit als quadratische Umkehrfunktion)
- Tonwertzunahmen z.B. in Bezug auf die Vorstufe
- Auflösung in den Bilddaten

Generell kann man sagen, je weiter der Betrachter vom Objekt entfernt ist, je gröber der Bedruckstoff ist, je höher die Belichtungs-Geschwindikeit sein soll und je mehr Tonwerte enthalten sein sollen, desto niedriger kann bzw. sollte die Auflösung sein. Analog gilt der Umkehrschluss bei höheren Auflösungen. Alles in Gewissen Grenzen mit entsprechenden Randbedingungen.
 
 
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