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Thema: pantone matt, coadet vom 03.07.2006


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type1

Dabei seit: 19.11.2004
Ort: bielefeld
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 03.07.2006 11:36
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hi!

stop stop - war zu schnell.
mit denselben werten beziehe ich mich jetzt lediglich auf illu. mit aktiviertem farbmanagement kommen in photoshop bei mir dann auch die entsprechend umgerechneten werte raus. also unterschiedliche.
weshalb die tabelle im illu bei mir im vergleich von c zu u identisch hinterlegt ist, kann ich nicht beurteilen. da weiß der bauchbieber evtl mehr.

der eine fächer wird nicht reichen, da die farbwirkung auf verschiedenen medien eine ganz andere ist.
daher mein besipiel mit dem farbton pms 7408c. für diesen würde ich niemals 7408u auf naturpapier drucken. eher pms 129u oder 141/142u.

type1
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Benutzer 27313
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Ort: -

Verfasst Mo 03.07.2006 13:22
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Langsam. Jetzt gehen hier einige Sachen ducheinander glaube ich. Zunächst mal zur Nomenklatur: Im folgenden benutze ich mal nicht das überbesetzte Wort Farbe sondern, mal die englischen Begriffe, damit nix ducheinander geht:

materielle Farbe im Eimer = paint
Farbeindruck = color
gedruckter Farbfächer = color guide
CMYK-Übersetzungswerte = color dictionary

Damit mich keiner missversteht: Ich kann nicht hundertprozentig sagen, ob das im pantone nicht anders ist, dafür kenne ich mich mit dem pantone-system zu schlecht aus. Ich leite das mal von HKS ab.

Die "paint" ist immer die gleiche, soweit wir uns im gleichen Druckverfahren befinden. Tiefdruck- oder Flexodruckfarbe hat schoneinmal eine völlige andere Konsistenz als Offset.
Gehen wir vom Offset aus: Dort gibt es verschiedene Fächer: z.B. K,N, Z, E, En ... Bei all diesen Fächern kommt die Farbe (paint) aus dem gleichen Topf. Die Farbe wird auf klassentypischen Papieren gedruckt und daraus werden die jeweiligen color guides hergestellt.
Die gedruckten color guides geben also lediglich wieder, wie die Farbe genau auf dem Papier aussieht auf welchem sie im guide gedruckt worden ist. Das heißt schonmal gar nicht, dass die Farbe auf einem Papier der gleichen Klasse genauso aussehen muss, läßt aber eine vage Vermutung zu.

Die Softwarehersteller haben einfach mal die Werte aus den Fächern in xyz-Werten eingemessen und in die Programme integriert. Da ein einzelner Farbort für eine Farbe nicht ausreicht (wegen der Papiervielfalt), haben sie angelehnt an die color guides die color dictoinaries genauso benannt. Das führt aber bei praxisfernen Anwendern zu der Annahme, dass es sich um verschiedene paint handelt. Das ist aber nicht der Fall.

Abgeleitet von dieser Annahme versuchen dann noch viele Anwender z.B. die Paint "HKS 14N" in CMYK zu simulieren. Das ist natürlich auch so nicht richtig. Wenn man schon simulieren möchte dann so: LAB-Werte von dem HKS-Ton besorgen, notfalls die hinterlegte dictionary für gestrichene Papiere nehmen und in LAB umwandeln. Wenn nicht in RGB Medienneutral gearbeitet wird und erst auf einem Color-Server separiert wird, in CMYK über das Ausgabeprofil in den Zielfarbraum konvertieren.

P.S. Das die gleichen Werte in Illustrator hinterlegt sind kann man genau aus diesen Gründen für einen Fehler halten oder gerade aus diesen Gründen eben auch nicht.
 
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type1

Dabei seit: 19.11.2004
Ort: bielefeld
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 03.07.2006 14:39
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danke an bauchbieber *Thumbs up!*

type1
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