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Thema: Farbmanagement in der Ausbildung vom 17.10.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Farbmanagement in der Ausbildung
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cri

Dabei seit: 20.02.2004
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Verfasst Mo 24.10.2005 12:28
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Achim M. hat geschrieben:
cri hat geschrieben:
jep - ich war in meiner ZP auch irgendwie enttäuscht, das die daten ohne profil kamen.
sie hätten ja zumindest einfach nen ISO-CMYK-Farbraum nehmen können - oder das ganze sogar in RGB liefern -> 'mehr' Anspruch an die Prüflinge *Huch* *zwinker*


Du sprichst mir aus der Seele. Habe auch schon ein E-Mail an den ZFA formuliert und werde sie bitten, hier bei den nächsten Prüfungen nachzubessern.

Gruß

Achim


naja - weil ich weiß, das du da auch ab und zu mitmachst, hab ich mir verkniffen, zu schreiben, das ich das leider nicht anders erwartet hätte (auch weil ich die ZFA, IHK mehr älter und eher Quark-gewöhnt vermute)
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matchbox

Dabei seit: 15.06.2005
Ort: Aus dem Schwarzen Wald
Alter: 33
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 24.10.2005 13:02
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Beim Farbmanagement kann man viel falsch machen.
Und wer nicht gerade irgendwo Arbeiter wo er vom
Foto machen bis zum Druck alles beaufsichtigen kann
und die Verantwortung für trägt spielt es auch keine große
Rolle. Und bevor ich eine Profil einbette nur damit ich es
gemacht habe sollte man lieber mal keines einbette da
man damit mehr kaputt macht als Richtig.

Hab jetzt schon von vielen Dozenten und Druckern die
Aussage gehört das das Thema Farbmanagement viel
zu viel Aufgebauscht wird. Weil eben jeder Zulieferer
und Dienstleister sein eigenes Profil(süppchen) kocht,
und der normale Mediengestalter/Grafiker eigentlich
alles nur noch schlimmer macht wenn er auch noch
eine Profil dazu mischt.
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 24.10.2005 13:07
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cri hat geschrieben:
naja - weil ich weiß, das du da auch ab und zu mitmachst, hab ich mir verkniffen, zu schreiben, das ich das leider nicht anders erwartet hätte (auch weil ich die ZFA, IHK mehr älter und eher Quark-gewöhnt vermute)


Bei der ZFA arbeite ich derzeit aus Zeitgründen nicht mit.

Das Problem ist aber, dass die Prüfungsaufgaben natürlich für alle Prüflinge - unabhängig von der Ausstattung der Betriebe - gleichermaßen lösbar sein müssen. Allerdings bin ich der Meinung, dass es absurd ist, wenn einerseits im Fachbereich "Medienintegration und Medienausgabe" die Aufgabenstellung immer weiter hochgeschraubt werden, anderseits in den praktischen Aufgaben eher eine sehr zurückhaltende Schiene gefahren wird.

matchbox hat geschrieben:
Beim Farbmanagement kann man viel falsch machen.
Und wer nicht gerade irgendwo Arbeiter wo er vom
Foto machen bis zum Druck alles beaufsichtigen kann
und die Verantwortung für trägt spielt es auch keine große
Rolle. Und bevor ich eine Profil einbette nur damit ich es
gemacht habe sollte man lieber mal keines einbette da
man damit mehr kaputt macht als Richtig.


Das ist Unsinn. Es ist den meisten Anwendern einfach nicht bewußt, dass das nichteinbetten bzw. verwerfen von Profilen erst zu Problemen führt.

matchbox hat geschrieben:
Hab jetzt schon von vielen Dozenten und Druckern die
Aussage gehört das das Thema Farbmanagement viel
zu viel Aufgebauscht wird. Weil eben jeder Zulieferer
und Dienstleister sein eigenes Profil(süppchen) kocht,
und der normale Mediengestalter/Grafiker eigentlich
alles nur noch schlimmer macht wenn er auch noch
eine Profil dazu mischt.


Was soll ich sagen. So kommen wir natürlich technisch nie im 21. Jahrhundert an. Wenn Du ein Bild mit einer Digitalkamera aufnimmst, dann wird dieses Bild ein Profil bekommen. Nur mit diesem Profil können die einzelnen Farbwerte auch richtig dargestellt werden. Fehlt das Profil kann Photoshop die richtige Darstellung nur raten. Ich erlebe immer wieder, dass "Farbstiche" in Bildern korrigiert werden, die eigentlich nur entstanden sind, weil der Empfänger das eingebettete Profil verworfen hat.

Gleiches gilt im CMYK-Farbraum. Das Profil, das Photoshop einbetten will, beschreibt Deine Separationseinstellungen. Und nur damit kann ein potentieller Empfänger erkennen, ob das Bild für das gewünschte Druckverfahren geeignet ist. Fehlt es, ist die weitere Verarbeitung ein Blindflug und man erkennt erst im Druck, dass das CMYK-Bild eigentlich nicht für ungestrichenes Papier geeignet ist.

Gruß

Achim


Zuletzt bearbeitet von Achim M. am Mo 24.10.2005 13:18, insgesamt 2-mal bearbeitet
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matchbox

Dabei seit: 15.06.2005
Ort: Aus dem Schwarzen Wald
Alter: 33
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 24.10.2005 13:31
Titel

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matchbox hat geschrieben:
Beim Farbmanagement kann man viel falsch machen.
Und wer nicht gerade irgendwo Arbeiter wo er vom
Foto machen bis zum Druck alles beaufsichtigen kann
und die Verantwortung für trägt spielt es auch keine große
Rolle. Und bevor ich eine Profil einbette nur damit ich es
gemacht habe sollte man lieber mal keines einbette da
man damit mehr kaputt macht als Richtig.


Das ist Unsinn. Es ist den meisten Anwendern einfach nicht bewußt, dass das nichteinbetten bzw. verwerfen von Profilen erst zu Problemen führt.

matchbox hat geschrieben:
Hab jetzt schon von vielen Dozenten und Druckern die
Aussage gehört das das Thema Farbmanagement viel
zu viel Aufgebauscht wird. Weil eben jeder Zulieferer
und Dienstleister sein eigenes Profil(süppchen) kocht,
und der normale Mediengestalter/Grafiker eigentlich
alles nur noch schlimmer macht wenn er auch noch
eine Profil dazu mischt.


Was soll ich sagen. So kommen wir natürlich technisch nie im 21. Jahrhundert an. Wenn Du ein Bild mit einer Digitalkamera aufnimmst, dann wird dieses Bild ein Profil bekommen. Nur mit diesem Profil können die einzelnen Farbwerte auch richtig dargestellt werden. Fehlt das Profil kann Photoshop die richtige Darstellung nur raten. Ich erlebe immer wieder, dass "Farbstiche" in Bildern korrigiert werden, die eigentlich nur entstanden sind, weil der Empfänger das eingebettete Profil verworfen hat.

Gleiches gilt im CMYK-Farbraum. Das Profil, das Photoshop einbetten will, beschreibt Deine Separationseinstellungen. Und nur damit kann ein potentieller Empfänger erkennen, ob das Bild für das gewünschte Druckverfahren geeignet ist. Fehlt es, ist die weitere Verarbeitung ein Blindflug und man erkennt erst im Druck, dass das CMYK-Bild eigentlich nicht für ungestrichenes Papier geeignet ist.
[/quote]

Sorry hab mich da etwas unglücklich ausgedrückt, ich wollte nicht sagen das man Profile verwerfen soll oder so etwas, ich wollte damit zum ausdruck bringen das man nicht eigenmächtig ein Profil das ein Fotograf mit seine Bilder mitliefert, ändern soll. Das meinte ich. Aber du hast recht hab mich da echt flasch ausgedrückt.
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DeDannika

Dabei seit: 27.02.2005
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Verfasst So 30.10.2005 22:02
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hab da noch so fragen zu dem frabprofil

da es bei uns im betreib eigentlich gar keine beudeutung hat also nicht drauf geachtet wird konnte ich es dort nicht erlernen. auch in der schule wurde uns das farbprofil nicht weiter erklärt hatten nur grob das farbmanagement durch genommen wo bei aber noch einige fragen offen geblieben sind.

meine fragen wären da noch:

sind farbprofile bei digicams automatisch eingebettet?
wann sollte ich ein farbprofil anlegen bzw einbetten?
nur wenn die rechner kalibriert sind?
und wie funktioniert es richtig?
bei photoshop unter den speicheroptionen bei icc profil klicken?
und ist es nur wichtig bei bildbearbeitungsprogrammen?
was mach ich richtig wenn ich ein bild mit eingebetteten profil öffne?
bzw was habe ich zu beachten oder kann ich falsch machen?
wie benutze ich das profil von belichter oder drucker?

danke schon mal in vorrau
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Nimroy
Community Manager

Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
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Verfasst So 30.10.2005 22:05
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
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Verfasst Mo 31.10.2005 09:45
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DeDannika hat geschrieben:
sind farbprofile bei digicams automatisch eingebettet?

Ja, ich denke, da gibt es heute keine Ausnahmen mehr (vielleicht nur bei totalen Billigkameras). In der Regel wird es aber kein individuelles Profil sondern sRGB sein.
DeDannika hat geschrieben:
wann sollte ich ein farbprofil anlegen bzw einbetten?

Immer.
DeDannika hat geschrieben:
nur wenn die rechner kalibriert sind?

Photoshop kann Bilder ohne Profil nicht richtig interpretieren. Insofern ist zwar ein kalibrierter Monitor wünschenswert, aber allein für die Bildverarbeitung ist das Profil schon wichtig (auch bei einem total farbverfälschten Monitor).
DeDannika hat geschrieben:
bei photoshop unter den speicheroptionen bei icc profil klicken?

Ja.
DeDannika hat geschrieben:
und ist es nur wichtig bei bildbearbeitungsprogrammen?

Bei einem Bildverarbeitungsprogramm wie Photoshop ist es unvermeitlich. Andere DTP-Programme können aber Profile auch interpretieren und somit Bilder richtig darstellen oder in andere Farbräume umrechnen. Wer das nicht braucht oder unsicher ist, kann das Farbmanagement in der Regel in diesen Programmen deaktivieren. In Photoshop seit Version 6.0 geht das nicht.
DeDannika hat geschrieben:
was mach ich richtig wenn ich ein bild mit eingebetteten profil öffne?

Immer das eingebettete Profil beibehalten.
DeDannika hat geschrieben:
bzw was habe ich zu beachten oder kann ich falsch machen?

Profile zu werfen, ist in der Regel keine gute Idee.
DeDannika hat geschrieben:
wie benutze ich das profil von belichter oder drucker?

Druckerprofile werden auf Betriebssystemebene bei der Druckerverwaltung eingebunden oder im Druckdialog des DTP-Programms. Belichterprofile braucht man nicht. Ein Belichter gibt in der Regel CMYK-Daten 1:1 aus. Du benötigst lediglich ein CMYK-Profil, dass Dein späteres Druckverfahren beschreibt. Damit wandelst Du die RGB-Daten in CMYK um. Diese werden dann auf einem Belichter ohne jedes weitere Farbmanagement ausgegeben. Damit sie auf einem Layoutdrucker auch so aussehen wie im Auflagendruck, benötigst Du ein Druckerprofil mit dem die Farbdaten an den Drucker angepasst werden können.

Gruß

Achim
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