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Thema: KSK, ja oder nein? vom 13.11.2003


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Recht -> KSK, ja oder nein?
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Grete
Threadersteller

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Verfasst Do 13.11.2003 16:04
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KSK, ja oder nein?

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Hallo Freiberufler!
Ich möchte mich demnächst über die KSK versichern lassen. Im Moment scheint mir das sehr vorteilhaft, da die Beiträge der Kranken-/Pflegeversicherung und der Rentenversicherung zur Hälfte übernommen werden. Nun wurde mir aber geraten, diesen Schritt zu überdenken. Denn ab einem bestimmten jährlichen Arbeitseinkommen/Gewinn (zw. 20.000 und 25.000 Euro) ist es vorteilhafter, nicht über die KSK versichert, sondern ?nur? freiwillig krankenversichert zu sein und nicht in die gesetzliche Rentenversicherung zu zahlen. Die laufenden monatlichen Beiträge wären geringer, als die Beiträge, die man an die KSK abführen müßte. Außerdem wäre man nicht mehr Rentenpflichtversichert (also kein Geld für die BfA).
Da man die KSK nur kündigen kann, wenn man seine selbständige künstlerische/publizistische Tätigkeit beendet, muß man sich diesen Schritt gut überlegen!

Hat vielleicht jemand von euch Erfahrungen mit der KSK gemacht? KSK, ja oder nein?

Viele Grüße
Grete
:hmm:
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tomaschek
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Verfasst Do 13.11.2003 16:20
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seit wann haben die kommando spezial kräfte ihre eigene verischerung? die sind doch mit übern bund abgedeckt...
*bäh*
 
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spatium

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Verfasst Do 13.11.2003 18:25
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KSK

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Hi,

also zu nächst mal lohnt es sich dort zu bewerben, allerdings wird auch nicht jeder genommen, sondern man muss u.a. auch Arbeitsproben einschicken, woran man geprüft wird ob man auch wirklich künstlerisch/publizistsich tätig ist.

Was den gewinn angeht, Nun ja, den musst du erst mal im jahr machen. Gewinn heißt die Einnahmen minus Steurn, minus Betriebsuasgaben minus Versicherungen minus das Geld, das du zum Leben brauchst. Gerade am Anfang hat viele Ausgaben durch Neuanschaffungen. 25.000 bedeute ja, dass du 2000 EUR realen gewinn hast.

Also so schnell bist du gar nicht auf dem Betrag. Also ich bin seit über 2 Jahre bei der KSK anerkannt und bereue nichts. Am anfang ist das auch nicht so hoch.

Peter
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Grete
Threadersteller

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Verfasst Do 13.11.2003 19:27
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Hallo Peter!
Danke für die Auskunft. Ich werde auf jeden Fall versuchen, in die Künstlersozialkasse aufgenommen zu werden. Den Fragebogen habe ich bereits ausgefüllt und Arbeitsproben kann man nachreichen.
Mich stört nur, dass man weiterhin rentenpflichtversichert ist.
Viele Grüße
Grete
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.

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Verfasst Do 13.11.2003 19:48
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der rentenanteil ist ja nicht so hoch und du kriegst irgendwann mal rente dafür (oder auch nicht Lächel ). eine private oder freiwillige krankenversicherung ist zumindest die ersten jahre bestimmt teurer!

und wenn du mal viel gewinn machst es ja auch okay ein wenig mehr zu zahlen, schliesslich hast du von diesem system bis dahin ja auch profitiert. - meine meinung.
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media2003

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Verfasst Mi 17.12.2003 16:54
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hallo peter,

kannst du mir auskunft darüber geben, was du freiberuflich machst?
hast du grafikdesign studiert?

ich wurde bei der ksk abgelehnt, da ich nicht studiert habe und auch viel webdesign mache.

welche erfahrungen habt ihr damit?

grüße

media


Zuletzt bearbeitet von media2003 am Mi 17.12.2003 17:01, insgesamt 1-mal bearbeitet
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spatium

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Verfasst Mi 17.12.2003 17:09
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Hi,
wie bereits im MG2000plus Forum geschrieben arbeite ich u.a auch als Autor. Aber Hauptbeschäftigung ist printorientiertes Grafikdesign, Schriftentwicklung und nur ab und an Webdesign.
Bei der Einreichung von Arbeitsproben habe ich von allem etwas beigelegt plus freie künstlerische Arbeiten für Ausstellungen.

Und das ging dann recht reibungslos. War allerdings bereits vor 3 Jahren.
Studiert habe ich nicht, aber ich denke, es liegt daran, dass ich kaum Webdesign mache, sondern hauptsächlich klassiches Grafikdesign, zumindest was die KSK wohl darunter zu verstehen scheint.

Peter
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dieter z.

Dabei seit: 08.12.2003
Ort: Hamburg, Oldenburg, WHV
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Verfasst Mi 17.12.2003 17:53
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Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt, in die KSK aufgenommen zu werden, diesen elitären Zirkel *bäh*

Ich habe auch nicht studiert, sondern bin "nur" so Mediengestalter und freier Autor. Solange man das nachweisen kann, also durch eine Mappe, Links, Webseiten auf CD usw., machen die keine Probleme. Man sollte allerdings Rechnungen beilegen, die belegen, daß man auch wirklich de Hauptteil seines Lebensunterhaltes mit den schönen Künsten verdient.

Da ich jetzt eine neue Ausbildung anfange, hat sich das Thema KSK bei mir erstmal erledigt, wenn ich mich aber mal selbstständig machen würde, wäre mein erster Schritt wieder zurück zur KSK.

Ich denke, daß es sehr vorteilhaft ist, dort rentenversichert zu sein. Aber ich halte im Allgemeinen viel davon, irgendwann mal am Lebensabend doch noch einpaar Kröten auf dem Konto zu haben, von daher mag das erst mal Geschmackssache sein.

Die Wichtigkeit der sozialen Absicherung sollte man nicht unterschätzen, auch als Freiberufler oder vielleicht sogar gerade dann.
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