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Thema: InDesign. Probleme beim PDF-Export für Bildschimdarstellung vom 22.03.2012


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Nonprint -> InDesign. Probleme beim PDF-Export für Bildschimdarstellung
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RudolfHans
Threadersteller

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Verfasst Do 22.03.2012 01:55
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InDesign. Probleme beim PDF-Export für Bildschimdarstellung

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Hallo an alle zusammen!

Ich habe ein Problem beim erstellen eines PDF für die Bildschirmdarstellung mit InDesign.
Mittlerweile bin ich mit meinem Latein am Ende und bei Google konnte ich leider auch keinen Lösungsweg finden.
Wäre wirklich super, wenn hier im Forum jemand weiß wo das Problem liegt und mir weiterhelfen kann!

Folgendes Problem:
Ich habe in InDesign (CS5.5) eine Datei für das Web, 1024x768px angelegt.
Das Dokument besteht primär aus Bilder, etwas Text und ein paar wenigen transparenten Flächen.
Alle Bilder sind in RGB, 72dpi und korrekt verlinkt.
In der Anzeige mit hoher Qualität in InDesign, bei der 100% Darstellung, sehen alle Bilder gestochen scharf aus.
Ich erstelle das PDF über exportieren -> Adobe PDF (Interaktiv) und wähle im Menü JPEG 2000, JPEG Quality Maximum, Auflösung 72dpi aus.

Wenn ich mir dann das PDF im Acrobat Reader anschaue sind alle Bilder super unscharf und verpixelt, vollkommen unbrauchbar das Ganze.
Gehe ich im Acrobat Reader auf die Darstellungsgröße 100%, werden mir die Bilder um einiges Größer angezeigt, verglichen mit der 100% Darstellung in InDesign.

Exportiere ich die Bilder aber als JPEGs sind sie in der richtigen Größe (genau wie in InDesign) und gestochen scharf. Das Exportieren als JPEG funktioniert also ohne Probleme.

Was mache ich also falsch beim exportieren als PDF (Interaktiv)??

Weiß jemand bescheid und kann mir weiterhelfen?
Ich bin wirklich sehr froh über jede Antwort!
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Frank Münschke
Forums-Papa

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Verfasst Do 22.03.2012 05:53
Titel

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1. heißt es "Pixel per Inch" (ppi), wenn man von der Auflösung von Pixeldaten redet ...
2. was ist der Wert, den InDesign als "effektuve PPI" in der Verknüpfungenpalette ausgibt?
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst Do 22.03.2012 08:12
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72 ppi ist halt pixelig.
Auflösung zählt auf dem Bildschirm nicht. Die Frage ist da, welche Dimensionen in Pixel hat Dein Bildschirm?

Dass Bilder in RGB sind, ist wohl selbstverständlich in InDesign, selbst bei Print-Daten wäre es das.
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
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Verfasst Do 22.03.2012 08:31
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Typografit hat geschrieben:
72 ppi ist halt pixelig.

wenn es dann überhaupt noch 72 ppi sind ... darum meine Rückfrage ...
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Alter: 57
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Verfasst Do 22.03.2012 11:12
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Es ging mir darum:
Zitat:
Exportiere ich die Bilder aber als JPEGs sind sie in der richtigen Größe (genau wie in InDesign) und gestochen scharf. Das Exportieren als JPEG funktioniert also ohne Probleme.

und
Zitat:
Gehe ich im Acrobat Reader auf die Darstellungsgröße 100%, werden mir die Bilder um einiges Größer angezeigt, verglichen mit der 100% Darstellung in InDesign.

Das bedeuted doch, dass der Bildschirm um einiges größer ist, als die gewählten Maße.
Eine Bildschirmpräsentation muss genau die Maße haben, die der Beamer oder der Bildschirm hat. Hat der Bildschirm mehr Pixel, dann sieht es pixeliger aus.
Wie groß Acrobat die Auflösung annimmt, das hängt von der Voreinstellung ab:
Voreinstellungen > Anzeige > Auflösung
Höhere Auflösung, kleinere Pixel, weniger pixelig in der Bildschirmansicht.
Das ist aber auch nur ein theoretischer Wert. Im Präsentationsmodus in Acrobat (cmd/strg+L) geht es wieder um die Pixelmaße und nicht um deren Auflösung.

Zu klären ist natürlich auch, mit welcher Qualitätseinstellung letztendlich die Bildqualität gewählt wurde. Nicht nur beim Export, sondern auch bei den platzierten Bildern.
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
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Verfasst Do 22.03.2012 11:45
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Indesign geht immer von 72ppi aus. Acrobat lässt sich an die aktuelle Bildschirmauflösung des Betrachters (heutzutage bei Desktop Bildschirmen idR. etwas um die 100ppi, bei Laptops auch mal 110-120.


Nachtrag: Wenn du bereits 72ppi Bilder in nahezu 1:1 verbaust, ist das downsampling beim Export äusserst kontraproduktiv.


Zuletzt bearbeitet von Mialet am Do 22.03.2012 11:46, insgesamt 1-mal bearbeitet
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RudolfHans
Threadersteller

Dabei seit: 22.03.2012
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Verfasst Do 22.03.2012 12:27
Titel

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Erstmal vielen Dank für die Antworten!

Also die Veknüpfungspalette zeigt Actual PPI: 72 und Effective PPI: 72 an.
Wie gesagt in InDesign und auch als JPEG Export wird mir alles korrekt angezeigt.

Da nicht alle platzierten Bilder die gleiche Originalgröße haben, sind sie in Photoshop einheitlich auf 72dpi gerechnet.
Ich will später das Dokument per e-Mail verschicken und dafür sollte es nicht zu groß sein.

Ich denke aber, daß ich jetzt mit Eurer Hilfe auf das Problem gekommen bin.

Wenn ich in meinen Acrobat Reader Voreinstellungen die Seitenanzeige auf Zoom: 100% und Benutzerdefinierte Auflösung: 72Pixel/Zoll ändere dann passt alles.
Es muss also an diesen Voreinstellungen liegen...

Folglich habe ich also keinen Einfluss darauf ob der Betrachter das PDF verpixelt oder nicht sieht, da es auf die jeweilgen einstellungen im Acrobat Reader (Oder mit welchem Programm auch immer das PDF geöffnet wird.) ankommt.
Sehe ich das richtig, oder liege ich falsch?

Gibt es denn irgendeinen Weg (Für die Zukunft) wie ich das Dokument anglege und exportiere, so dass es bei angemessenener Dateigröße auf jedem Screen korrekt angezeigt wird? Unabhängig von den Voreinstellungen im Acrobat Reader...

Vielen Dank noch mal an Euch!
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
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Verfasst Do 22.03.2012 13:19
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In dem PDF haben die Bilder dann eine effektive Einstellung hinterlegt ... in deinem Falle also 72 ppi ... wenn das nicht mit der Einstellung, die der Betrachter verwendet übereinstimmt ... wird die Grafikkarte das entsprechend anpassen ...
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