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Thema: Warum erst PostScript vom 25.06.2009


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> Warum erst PostScript
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Paraneuros
Threadersteller

Dabei seit: 10.10.2006
Ort: Duisburg
Alter: 36
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Verfasst Do 25.06.2009 16:00
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Warum erst PostScript

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Morgen die Damen und Herren,
ich frage mich gerade und hoffe dort auf eure Hilfe warum man (so habe ich es mitbekommen) um PROFFESIONAL zu arbeiten aus InDesign erst eine PS datei schreibt und sie dann mit dem Distiller zu einer PDF verarbeitet.
Würde mich hier echt über Hilfe freuen...
Danke


Zuletzt bearbeitet von Paraneuros am Do 25.06.2009 16:09, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Scheinwelt

Dabei seit: 18.07.2003
Ort: 192.168.0.1
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 25.06.2009 16:02
Titel

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Naja, das ist der professionelle Weg aus Zeiten in den die eingebauten PDF-Engines nicht immer unbedingt funktiniert haben.
Spätestens seit der CS ist der beste Weg direkt aus ID.

Ausführlichen Infos: http://www.cleverprinting.de/ratgeber2009.html


Zuletzt bearbeitet von Scheinwelt am Do 25.06.2009 16:06, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Cocktailkrabbe

Dabei seit: 24.06.2002
Ort: 70374
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 25.06.2009 16:19
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Hallo Paraneuros,

Ich würde bei so einer Aussage einfach mal direkt nachfragen,
warum dieser Wege zur PDF-Erstellung empfohlen wird.

Eventuell (und davon gehe ich aus) basiert diese Aussage auf
schlechten Erfahrungen mit exportierten PDF die aus älteren
Versionen von InDesign stammen bzw. auf veralteten Aus-
gabegeräten verarbeitet werden.



Gru:sse
Arne
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
Ort: Essen
Alter: 66
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 25.06.2009 16:24
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Die Grundlage von Scheinwelts Angabe ist, dass Postscript ein inzwischen veraltetes Format ist, dass von seinem Hersteller - Adobe - seit fast der Jahrtausendwende nicht mehr weitergepflegt wird. So wichtige Features wie Transparenz sind dort einfach nicht definiert, also werden diese Bereiche gnadenlos flachgerechnet ...
Nichtsdestotrotz hat PS und EPS natürlich in anderen Bereichen (Quark, Corel etc.) noch seine Existenzberechtigung, solange die Hersteller von sich aus nicht klar definieren, dass auch für sie der direkte PDF-Export (resp. auch die native Unterstützung von PDFs als Importformat) der einzige Weg ist ...
Innerhalb des Adobe-Workflows ist das inzwischen geschehen. Adobe wünscht die Verwendung von nativen Formaten innerhalb des Workflows, als da wären PSD als Pixelformat, PDF als grafisches/universelles Austauschformat, AI als vektorielles Grafikformat und INDD/IDML als Layout-Format ...
--
Gerne diskutiere ich das mit Dir auf unserem Treffen der InDesign-User-Group am 16.7. in Köln - www.idugc.de Lächel
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Pixelkaiser

Dabei seit: 13.01.2007
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 25.06.2009 18:01
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PROFESSIONELL wäre es, wenn man überlegen/herausfinden würde was die Druckerei will, da nicht ein Export-PDF sondern eine Drucksache produziert wird!.
Wünscht man sich dort PDF’s mit Transparenzen, weil man beispielsweise über eine Adobe Print Engine verfügt, wäre es tatsächlich falsch oder sogar dümmlich PDF auf dem Weg über PostScript zu erzeugen –so man es anders könnte.

Nachdem bei der großen Mehrzahl der Druckereien noch PostScript verarbeitende RIP’s stehen, werden Export-PDF’s aber (spätestens) im RIP gnadenlos runtergerechnet….

Will die Druckerei also per PostScript erzeugte PDF oder ist noch nicht bekannt wo gedruckt wird, ist es in den meisten Fällen riskant (dümmlich?) PDF mit nativen Transparenzen weiter zugeben.

Fällt dieser Vorteil von Export-PDF weg, bleibt vorerst nicht mehr viel übrig.
Einen echten Vorteil sehe ich tatsächlich darin, dass die PDF-Generierung einfacher ist und der Distiller als Fehlerquelle (Fehlkonfiguration) wegfällt.

Es gibt aber einen ganz blöden aber denkbaren Fall.
Jemand gibt gewöhnlich „PostScript-PDF“ an seine Druckerei weiter, die immer gut verarbeitet wurden.
Jetzt entschließt er sich ins neue Jahrtausend einzusteigen und liefert Export-PDF.
Was nun, wenn jetzt was nicht mehr passt? Wer wird den „Schwarzen Peter“ wohl zugeschoben bekommen?
Mit welcher Begründung könnte er sich rechtfertigen?


Gruß Pix
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Quarkler

Dabei seit: 06.08.2007
Ort: Deutschland
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 25.06.2009 19:16
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Hallo

Du meisten halbwegs auf der Höhe der Zeit arbeitenden Druckereien haben inzwischen einen PDF-Workflow mit Acrobat und Pit-Stop, weils einfach einfacher ist. Das geht nämlich auch ohne Adobe Print Engine, diese ist dann nur noch das Sahnehäubchen auf den PDF-Workflow - wenn auch ein sehr gutes.

Liefert man nun ein nativ erstelltes PDF, hat die Druckerei die meisten Chancen in das PDF ohne Verluste eingreifen zu können.
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
Ort: -
Alter: 58
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 25.06.2009 23:18
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Die Qualität von Exporten PDFs ist seit ID CS nie schlechter als die über Postscript und Distiller. Exportieren ist absolut professionell.
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Pixelkaiser

Dabei seit: 13.01.2007
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 27.06.2009 07:48
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Hallo Quarkler,
Quarkler hat geschrieben:
Du meisten halbwegs auf der Höhe der Zeit arbeitenden Druckereien haben inzwischen einen PDF-Workflow mit Acrobat und Pit-Stop, weils einfach einfacher ist. Das geht nämlich auch ohne Adobe Print Engine, diese ist dann nur noch das Sahnehäubchen auf den PDF-Workflow - wenn auch ein sehr gutes.

Liefert man nun ein nativ erstelltes PDF, hat die Druckerei die meisten Chancen in das PDF ohne Verluste eingreifen zu können.
Da gebe ich Dir recht.

Allerdings mit einer Einschränkung:
Von Korrekturen in Fremd-PDF ist aus mehreren Gründen grundsätzlich abzuraten –auch wenn man die Ausrüstung dazu hat. Das erledigt besser der Datenersteller. Manchmal muss er dazu erst „gebracht“ werden, was mit freundlichem Support oft gelingt.

Es könnte aber tatsächlich so sein, dass reduzierte PDF kommen und der Datenersteller sich außerstande sieht eine Korr. durchzuführen –dann fordern auch wir ein natives PDF –ganz klar.

Es ging mir in meinem Beitrag auch nur darum, das Ganze etwas differenzierter zu sehen.


Gruß Pix
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