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Thema: Fragen Druckvorstufe speziell PDF Generierung vom 21.08.2008


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> Fragen Druckvorstufe speziell PDF Generierung
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magicslider
Threadersteller

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Verfasst Do 21.08.2008 22:13
Titel

Fragen Druckvorstufe speziell PDF Generierung

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Hallo,
ich möchte PDF-Dateien (v.1.3) als Vorstufe für den Offsetdruck erstellen.
Inhalt sind Type 1 PostScript-Schriftarten, Vektorgrafiken, u.a. mit Farbverläufen,
Transparenzen, Farbbilder und Graustufenbilder (600dpi tif Format, Corel Paint, Epson Stylus Scanner).

Die PDF erstelle ich ausgehend von inkscape, erzeuge dann eine PostScript-Datei
mit dem Adobe Universal PostScript Windows Driver Installer 1.06.
Aus dieser PostScript mache ich mit dem adobe distiller (7.0 Standard)
die PDF.(Vorgaben der Druckerei)
Ich arbeite auf der Grundlage eines PC`s, win xp professional.
Die Druckerei arbeitet in der Druckvorstufe mit dem PDF-Workflow-System
Creo Prinergy der Kodak Graphic Communications Group. Die Herstellung der
Druckplatten erfolgt über CTP-Systeme der neuesten Generation.

Meine FRAGEN:
1: Welche Maßnahmen kann ich ergreifen, damit ich auf unserem Monitor die Farben sehe,
die dann auch beim Druck entstehen? Wie kann ich das Farbmanagement zwischen Monitor und
Druckmaschine am einfachsten abstimmen? Ich weiß, dass ein Andruck die beste Möglichkeit für den
Farbvergleich mit Originalen ist, aber eine Farbabstimmung würde keine sooo großen Überraschungen bringen!
2: Ich verwende Bilder im RGB-Farbmodus. Wie kann ich die Bilder in den CMYK-Farbmodus wandeln?
Wenn es die Druckerei im Workflow bearbeitet, würden die RGB-Bilder mit einer Standard CMYK-Separation nach Fogra ISOcoated umgesetzt...dann gibts bestimmt unerwünschte Farben!
Die Druckerei arbeitet für den Offsetdruck mit Farben, die im CMYK-Modus vorliegen müssen.
3: Ich muss die PDF Dateien in der Version 1.3 erzeugen, ist es richtig, das diese Version Transparenzen nicht unterstützt?
4: Gibt es Schwierigkeiten bei Farbverläufen?

Habt ihr Erfahrungen mit dem PDF Creator 0.95, dort kann ich die Konvertierung nach CMYK einstellen. Der kann auch Transparenzen und Farbverläufe bei der Version 1.3.

Wäre froh über Eure Unterstützung und auch über weitere Hinweise und Anmerkungen zur Erstellung einer
"sauberen PDF" . . . DANKE !!!
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst Do 21.08.2008 22:18
Titel

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1. Aktives Farbmanagement, Farbprofile, Kalibrierter Monitor
2. Konvertierung geht auch in Acrobat Pro, die Druckerei sollte in der Lage sein aus Acrobat Pro CMYK-Drucke zu erstellen, in beiden Fällen ist Farbmanagement erforderlich.
3. Stimmt, Transparenz wird ab 1.4 unterstützt
4. Gib Störungen rein.

<soweit allgemein, Deine Programme kenne ich nicht.
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Pixelkaiser

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Verfasst Fr 22.08.2008 07:29
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Hallo magicslider,

zu 1.
Wenn das auf die Schnelle nicht geht, könntest Du evtl. einen Digitalproof von Deinem Ergebnis anfertigen lassen,
um nicht all zu sehr überrascht zu sein, was an Farbe auf Dich dann aus der Druckerei zu kommt.

zu 3.
Die Druckerei will wahrscheinlich kein PDF mit Transparenzen.
Wenn es Dir also gelingt eines zu erzeugen, müsstest Du mit Acrobat eine Flattung/Reduzierung vornehmen.


magicslider hat geschrieben:
....Erstellung einer "sauberen PDF" . . . DANKE !!!
Es kommt vielleicht ein PDF raus, welches durch den Standard-Preflight kommt, könnte aber trotzdem einige Unsauberkeiten enthalten -das kommt jetzt auf die Ansprüche an.

Open Source Programme können dem Anwender (mehr) Stolpersteine als Profiprogramme in den Weg legen:
Ob z. B. aus Inkscape überhaupt saubere PostScript 3 Verläufe ausgegeben werden ist zumindest fraglich.
Aus Incscape wird meines Wissens alles in RGB ausgegeben und zwingt zu einer Konvertierung des kompletten Layouts.
Wenn Du über Acrobat 7 verfügst, kannst Du zwar -wie Typografit schon schrieb- die nötigen Konvertierungen vornehmen, aber dies geschieht standardmäßig über einen 3-Kanaligen Farbraum.
Dadurch
-werden schnell bei einer Standard-Konvertierung in Acrobat "Dumfug-Werte" entstehen.
-wird bei der Konvertierung von Bilddaten in Acrobat der Schwarzaufbau zerstört -was u. Umständen unschön ist.
-Auch können in Acrobat bei der Konvertierung nicht verschiedene Intents für Grafiken und Bilddaten benützt werden.
Es ist auch nicht möglich Bildaten photografisch zu konvertieren.

Allerdings bist Du mit Acrobat Pro 7 bestens ausgerüstet, um jegliche Stolpersteine aus dem Weg zu räumen.
Das Beseitigen derselben ist allerdings ein anderes Thema.


Gruß Pix
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst Fr 22.08.2008 09:02
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Was die Druckerei will, sollte man besser die Druckerei fragen. Wenn die Druckerei einen Belichter mit der Adobe PDF Print Engine verwendet, dann sollte diese Druckerei ein PDF/X-4:2008 gegenüber jedem transparenzreduzierten PDF bevorzugen, auch deshalb, weil die PDF Print Engine 2 gar nicht in der Lage ist postscriptdaten zu verarbeiten, so ein Belichter kann zwar vom Hersteller durchaus die Möglichkeit ps-Daten zu verarbeiten erhalten, aber optimal ist es nicht.. Also Transparenz ist nicht unbedingt was böses im Druck, nur die Technik muss stimmen.

Was Du über den Schwarzaufbau schreibst stimmt ab Acrobat 8 nicht mehr, da kann man dann den Schwazaufbau erhalten und in Acrobat 9 ist da noch nachgelegt worden. Auch die anderen Argumente, die Du gegen die Acrobat-Knvertierung anbringst sind obsolet:



Zuletzt bearbeitet von Typografit am Fr 22.08.2008 09:08, insgesamt 2-mal bearbeitet
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antonio_mo

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Verfasst Fr 22.08.2008 09:15
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Pixelkaiser hat geschrieben:

Die Druckerei will wahrscheinlich kein PDF mit Transparenzen.
Wenn es Dir also gelingt eines zu erzeugen, müsstest Du mit Acrobat eine Flattung/Reduzierung vornehmen.


Hallo Pix,

ich glaube auch mal gelesen zu haben, dass das Reduzieren in Acrobat nicht für das ganze Dokument geht sondern immer nur für die jeweilige geöffnete Seite, ich müsste es noch einmal herauslesen.
Weiss jemand genaueres?
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Pixelkaiser

Dabei seit: 13.01.2007
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Verfasst Fr 22.08.2008 09:37
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Typografit hat geschrieben:
Was die Druckerei will, sollte man besser die Druckerei fragen. Wenn die Druckerei einen Belichter mit der Adobe PDF Print Engine verwendet, dann sollte diese Druckerei ein PDF/X-4:2008 gegenüber jedem transparenzreduzierten PDF bevorzugen, auch deshalb, weil die PDF Print Engine 2 gar nicht in der Lage ist postscriptdaten zu verarbeiten, so ein Belichter kann zwar vom Hersteller durchaus die Möglichkeit ps-Daten zu verarbeiten erhalten, aber optimal ist es nicht.. Also Transparenz ist nicht unbedingt was böses im Druck, nur die Technik muss stimmen.
Da der Fredersteller PDF 1.3 erzeugen will, gehe ich davon aus, dass dies die Vorgabe der Druckerei ist.
Die Druckereien, welche bereits die PDF-Print-Engine verwenden sind jedenfalls noch sehr dünn gesäät.


Typografit hat geschrieben:
Was Du über den Schwarzaufbau schreibst stimmt ab Acrobat 8 nicht mehr, da kann man dann den Schwazaufbau erhalten und in Acrobat 9 ist da noch nachgelegt worden. Auch die anderen Argumente, die Du gegen die Acrobat-Knvertierung anbringst sind obsolet:
Das kann schon sein.
Meine Antwort bezog sich auf die Ausrüstung des Fragestellers und nicht darauf was mit Software möglich ist die er nicht hat.

Den Erhalt des Schwarzaufbaus kann man bereits in Acrobat 7 anklicken. Ist bei der Konvertierung von Bilddaten allerdings wirkungslos.
Würde mich wundern, wenn das in Acrobat 8 ginge.
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Typografit

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Verfasst Fr 22.08.2008 09:57
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Pixelkaiser hat geschrieben:
Typografit hat geschrieben:
Was die Druckerei will, sollte man besser die Druckerei fragen. Wenn die Druckerei einen Belichter mit der Adobe PDF Print Engine verwendet, dann sollte diese Druckerei ein PDF/X-4:2008 gegenüber jedem transparenzreduzierten PDF bevorzugen, auch deshalb, weil die PDF Print Engine 2 gar nicht in der Lage ist postscriptdaten zu verarbeiten, so ein Belichter kann zwar vom Hersteller durchaus die Möglichkeit ps-Daten zu verarbeiten erhalten, aber optimal ist es nicht.. Also Transparenz ist nicht unbedingt was böses im Druck, nur die Technik muss stimmen.
Da der Fredersteller PDF 1.3 erzeugen will, gehe ich davon aus, dass dies die Vorgabe der Druckerei ist.
Die Druckereien, welche bereits die PDF-Print-Engine verwenden sind jedenfalls noch sehr dünn gesäät.


Typografit hat geschrieben:
Was Du über den Schwarzaufbau schreibst stimmt ab Acrobat 8 nicht mehr, da kann man dann den Schwazaufbau erhalten und in Acrobat 9 ist da noch nachgelegt worden. Auch die anderen Argumente, die Du gegen die Acrobat-Knvertierung anbringst sind obsolet:
Das kann schon sein.
Meine Antwort bezog sich auf die Ausrüstung des Fragestellers und nicht darauf was mit Software möglich ist die er nicht hat.

Den Erhalt des Schwarzaufbaus kann man bereits in Acrobat 7 anklicken. Ist bei der Konvertierung von Bilddaten allerdings wirkungslos.
Würde mich wundern, wenn das in Acrobat 8 ginge.


OK, ist schon gut, der Fragesteller hat 7, aber eine Druckerei hat in der Regel 8 oder 9. Und die Konvertierung geht auch mit Bilddaten, allerdings geht nur der Befehl, dass CMYK-Werte erhalten bleiben, nicht der K-Wert alleine.

Ich habe festgestellt, dass viele Druckereien mit der PDFPE2 arbeiten und trotzdem Daten in PDF/X-3 mit CMYK ohne FM (was eigentlich PDF/X-1a entspricht) verlangen, einfach weil sie immer so gearbeitet haben akzeptieren sie keine RGB und Transparenz, was eigentlich ein Blödsinn ist. Die haben bereits die Möglichkeiten die zukünftige PDF/X-5-Varianten zu unterstützen (Transparenzen, RGB und externalisierte Farbprofile) und bremsen sich dadurch selbst völlig unverständlicherweise aus.
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Pixelkaiser

Dabei seit: 13.01.2007
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Verfasst Sa 23.08.2008 14:22
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Typografit hat geschrieben:
OK, ist schon gut, der Fragesteller hat 7, aber eine Druckerei hat in der Regel 8 oder 9.
Hast Du darüber Statistiken vorliegen oder ist das Deine persönlich Einschätzung?
Meiner Einschätzung nach arbeiten sogar noch (aber eher selten) Druckereien mit Acrobat 5, mehrere mit Acrobat 6, viele mit 7 aber wenigere mit 8 oder gar 9.

Aber selbst wenn es so wäre -es bringt dem Fragesteller nicht zwangsläufig was, wenn eine Druckerei evtl. 8 oder 9 hat. Welche Druckerei die zwar Vers 8 oder 9 hat ist dann auch bereit RGB-Daten anzunehmen -wie Du selbst es schriebst?

Typografit hat geschrieben:
Und die Konvertierung geht auch mit Bilddaten, allerdings geht nur der Befehl, dass CMYK-Werte erhalten bleiben, nicht der K-Wert alleine.
Das war schon sonnenklar. Und selbst die Bilddatenkonvertierung ist übrigens in der 7er Version bugbehaftet.



Typografit hat geschrieben:
Ich habe festgestellt, dass viele Druckereien mit der PDFPE2 arbeiten und trotzdem Daten in PDF/X-3 mit CMYK ohne FM (was eigentlich PDF/X-1a entspricht) verlangen, einfach weil sie immer so gearbeitet haben akzeptieren sie keine RGB und Transparenz, was eigentlich ein Blödsinn ist. Die haben bereits die Möglichkeiten die zukünftige PDF/X-5-Varianten zu unterstützen (Transparenzen, RGB und externalisierte Farbprofile) und bremsen sich dadurch selbst völlig unverständlicherweise aus.
Du hast recht -es ist unverständlich. Und daraus sollte man die richtigen Schlüsse ziehen:
Wenn ein Datenersteller mit einem Minimum an Ärger seine Daten gedruckt haben will, sollte er sie so abliefern wie die Druckerei sie haben will -oder sich eine andere Druckerei suchen, wobei er dann schon gut suchen muss.
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