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Thema: Farbprofil in Photoshop: Fotos nur in Photoshop jetzt falsch vom 25.01.2008


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> Farbprofil in Photoshop: Fotos nur in Photoshop jetzt falsch
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seal

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Verfasst Sa 26.01.2008 13:13
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Stellt sich die Frage, welches Programm "richtig" anzeigt und welches "falsch".

Versuch doch mal, falls vorhanden, dein Monitor-Profil in PS zum Softproofen zu verwenden.



Mit Strg+Y kannst du anschließend den Softproof einschalten.

Wenn ich mit eingeschaltetem Softproof und in sRGB arbeite, sieht das Bild überall gleich aus, ohne Softproof wird es bei "Für Web speichern" immer etwas heller dargestellt.
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color-it
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Verfasst Sa 26.01.2008 13:19
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@ type1
Da bin ich ehrlichgesagt überfragt.

Aber ich gehe einfach mal ganz profan davon aus, dass vor meiner "Rumstellerei" in Photoshop die diversen Fotos und Composings farbtechnisch auf meinem Monitor überall, egal in welchem Programm, farblich und helligkeitsmäßig GLEICH angezeigt wurden - da gab es keine Unterschiede.

Dann kam der Tag X, an dem ich weiß der Geier was in Photoshop rumgestellt habe (im Programm, nicht an einem Bild) und auf einmal erscheinen eben dieselben Fotos und Composings nun NUR in Photoshop verändert dunkel, zu gesättigt - in allen anderen Programmen wie VOR der Rumstellerei gleich.

Es ist also irgendein Murks mit Photoshop passiert. * Ich geb auf... *


Zuletzt bearbeitet von color-it am Sa 26.01.2008 13:21, insgesamt 1-mal bearbeitet
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color-it
Threadersteller

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Verfasst Sa 26.01.2008 13:26
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Ich glaub, jetzt hab ich's ... * huduwudu! *

Unter den Systemeinstellungen von Windows - Anzeige - Farbverwaltung war für den Monitor ein ominöses Samsung-Profil (hab einen Samsung SynMaster 225 BW) drin.

Ich glaub, das war das komische Update. Ich hatte mal die Tage wieder ein Windows Update gefahren und bin auf die glorreiche Idee gekommen, im selbigen mal zu sehen, was denn da an "optionalen Updates" so drinnen ist - und da war doch glatt mein Syncmaster mit einem neuen Treiber drin - also hab ich den mal munter installiert.
Irgendwie muss dadurch das Monitorprofil umstellt worden sein.

Wenn ich es jetzt umstelle auf sRGB (Systemeinstellungen), passt wieder alles.

Jetzt erscheinen wieder alle Fotos egal in welchem Programm optisch gleich, auch in Photoshop, wo sie vorher viel dunkler waren.

Ob das jetzt richtig ist ... * Keine Ahnung... *

Einen Spyder hab ich leider noch nicht ... aber kann man sagen, dass in den Systemeinstellungen das Monitorprofil auf sRGB bleiben sollte?


Zuletzt bearbeitet von color-it am Sa 26.01.2008 13:26, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Benutzer 53825
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Verfasst Sa 26.01.2008 15:14
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sRGB ist nur ein Standard-Profil und wird allgemein nicht empfohlen, benutze für RGB doch besser das eciRGB-Profil (http://www.eci.org/eci/de/060_downloads.php).

Und für Geräte benutzt du bitte immer kalibrierte Profile oder die vom Hersteller speziell dafür vorgesehenen. Ansonsten kannst du das Thema Farbmanagement ganz streichen.

z. B.: wenn du keine Möglichkeiten zur Kalibrierung hast benutze für deinen Bildschirm das Samsung-Syncmaster-Profil, für deine Digitale Canon das Canon-Profil usw.

MfG
Olaf
 
seal

Dabei seit: 31.07.2005
Ort: Pfalz
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Verfasst Sa 26.01.2008 15:23
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Das ominöse Profil war warscheinlich genau das, welches die Korrekturwerte für deinen Monitor enthalten hat. Mit dem löschen hast du zwar den alten Zustand wieder hergestellt, das aber auf Kosten der eigentlich "korrekten" Darstellung (mit Monitor Profil) in PS.

Hast du den Schritt aus meinem letzten Post mal durchgeführt? Dann hätte warscheinlich die gleiche Darstellung in untersch. Programmen wieder gepasst.

Wenn es dir nur auf gleiche Darstellung und nicht auf einen CMM-Workflow ankommt, kannst du es ja so lassen, wie du es jetzt hast.

OlafWalther hat geschrieben:
sRGB ist nur ein Standard-Profil und wird allgemein nicht empfohlen, benutze für RGB doch besser das eciRGB-Profil (http://www.eci.org/eci/de/060_downloads.php).


eciRGB aber auch nur, wenn er Daten für den Druck erstellt, wovon ich mal nicht ausgehe. Dann hättest du nämlich auch gleich noch auf ISOcoated usw. aufmerksam machen können! Lächel


Zuletzt bearbeitet von seal am Sa 26.01.2008 15:25, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Pixelkaiser

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Verfasst Sa 26.01.2008 20:47
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OlafWalther hat geschrieben:
Und für Geräte benutzt du bitte immer kalibrierte Profile oder die vom Hersteller speziell dafür vorgesehenen.
Was ist denn ein kalibriertes Profil?

OlafWalther hat geschrieben:
z. B.: wenn du keine Möglichkeiten zur Kalibrierung hast benutze für deinen Bildschirm das Samsung-Syncmaster-Profil, für deine Digitale Canon das Canon-Profil usw.
Was ist denn das Canon-Profil?


Lächel
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Benutzer 53825
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Verfasst Mi 30.01.2008 17:27
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Ok, war schlecht formuliert!! *Schnief* Sorry!

Bsp. 1: du hast einen Samsung-Bildschirm, dann benutze das ICC-Profil, welches Samsung für diesen Bildschirm empfiehlt, bzw. sogar auf CD mitliefert

Bsp. 2: du hast deinen Bildschirm mittels eines entsprechenden Gerätes (z. B. Eye One Display) und entsprechender Software kalibriert, dann benutzt du das Profil, welches diese Software dir ausgibt (kalibriertes Profil *zwinker* )

Bsp. 3: du hast eine Canon-Digitalkamera, dann benutzt du das Profil, welches dir Canon dafür zur Verfügung stellt. Obwohl mir grade einfällt, dass die meisten (?) Kameras ja mittlerweile die Profile bereits im Bild einbetten (oftmals sRGB)

zu eciRGB: wird als Arbeitsfarbraum im medienneutralen Workflow empfohlen. Wenn jemand Daten für den Druck ausgibt wird jeder letztendlich ein, den Druckvorgaben entsprechendes, Profil wie ISOcoated, ISOuncoated (oder noch besser: das Profil der Druckerei für die profilierte Druckmaschine und das entsprechende Papier) verwenden.

Egal ob jemand Daten für den Druck, für das Internet oder was auch immer erstellt, wenn die Daten in RGB vorliegen, sollte mit dem eciRGB-Profil gearbeitet werden, da dies den größten RGB-Farbraum bereitstellt und somit eigentlich alle (!) geräteabhängigen Farbräume abdeckt.

Ich hoffe, dieses Mal ist alles eindeutig geschrieben! Schönen Tag noch!
 
Pixelkaiser

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Verfasst Fr 01.02.2008 14:59
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OlafWalther hat geschrieben:
Ok, war schlecht formuliert!! *Schnief* Sorry!

Passiert jedem mal.

Ich versuchs nochmal:
OlafWalther hat geschrieben:
Bsp. 1: du hast einen Samsung-Bildschirm, dann benutze das ICC-Profil, welches Samsung für diesen Bildschirm empfiehlt, bzw. sogar auf CD mitliefert

Bsp. 2: du hast deinen Bildschirm mittels eines entsprechenden Gerätes (z. B. Eye One Display) und entsprechender Software kalibriert, dann benutzt du das Profil, welches diese Software dir ausgibt (kalibriertes Profil *zwinker* )

*Erbsenzählermodus ein*
Kalibrierung und Profilierung sind im Grunde zwei getrennte Vorgänge.
Die Kalibrierung dient dazu, das Gerät (z. B. den Monitor) in einen definierten Zustand zu setzen in dem er das was er tun soll bestmöglich vollbringen kann.
Im Falle eines Monitors lässt man ihn warmlaufen und stellt das richtige Gamma usw. ein.
Über den zweiten Schritt - die Profilierung - werden dann die Farbeigenschaften des Gerätes per Messung ermittelt und im ICC-Profil „beschrieben“.
Da unter Anleitung der Profilierungssoftware oft beides passiert, verwischen die Vorgänge leicht.
Natürlich sollte immer erst dann ein Profil erzeugt werden, wenn das Gerät kalibriert wurde. Im weitesten Sinne ist es dann ein kalibriertes Profil
*Erbsenzählermodus aus*
: - )


OlafWalther hat geschrieben:
Bsp. 3: du hast eine Canon-Digitalkamera, dann benutzt du das Profil, welches dir Canon dafür zur Verfügung stellt. Obwohl mir grade einfällt, dass die meisten (?) Kameras ja mittlerweile die Profile bereits im Bild einbetten (oftmals sRGB)

Oder Adobe-RGB.


OlafWalther hat geschrieben:
zu eciRGB: wird als Arbeitsfarbraum im medienneutralen Workflow empfohlen. Wenn jemand Daten für den Druck ausgibt wird jeder letztendlich ein, den Druckvorgaben entsprechendes, Profil wie ISOcoated, ISOuncoated (oder noch besser: das Profil der Druckerei für die profilierte Druckmaschine und das entsprechende Papier) verwenden.

Egal ob jemand Daten für den Druck, für das Internet oder was auch immer erstellt, wenn die Daten in RGB vorliegen, sollte mit dem eciRGB-Profil gearbeitet werden, da dies den größten RGB-Farbraum bereitstellt und somit eigentlich alle (!) geräteabhängigen Farbräume abdeckt.

Wenn er sie _erstellt_...Das ist genau der Punkt.
Am einfachsten ließe sich in ECI-RGB arbeiten, wenn Grafiken erstellt werden. Die sollte man aber wenn möglich in einem Grafikprogramm und nicht in PSD machen. Und ob es da nicht sinnvoller ist gleich in CMYK zu arbeiten, muss man sich schon fragen.
Wie sieht es dann mit RGB-Bilddaten in der Praxis vieler Anwender aus? Diese kommen zu 99% entweder ohne Profil, in sRGB, Adobe-RGB oder mit irgendeinem anderen Profil. Anlieferung von Bilddaten in „echtem“ ECI-RGB (nicht einfach nur umkonvertierte) wäre nur möglich, wenn jemand mit RAW arbeitet und seine Daten dementsprechend entwickelt -ein eher seltener Fall.
Was nun?
Es kommt auf den weiteren Workflow an, wie man mit diesen unterschiedlichen Farbräumen verfährt.
Wenn es der spätere Workflow nicht unbedingt verlangt in _einen_RGB-AF zu gehen, könnte man genausogut den am häufigsten Vorkommenden einstellen, und abweichende RGB-Farbräume so zulassen wie sie sind.

Die Formulierung :
OlafWalther hat geschrieben:
Egal ob jemand Daten für den Druck, für das Internet oder was auch immer erstellt, wenn die Daten in RGB vorliegen, sollte mit dem eciRGB-Profil gearbeitet werden, da dies den größten RGB-Farbraum bereitstellt und somit eigentlich alle (!) geräteabhängigen Farbräume abdeckt.

verleitet manche vielleicht schnell zum falschen Zuweisen oder unnötigen Konvertieren in ECI-RGB, sowie zur irrigen Annahme, dass diese Daten dann im größten RGB-Farbraum wären.
Darum geht es mir hauptsächlich in meiner Antwort.

OlafWalther hat geschrieben:
Ich hoffe, dieses Mal ist alles eindeutig geschrieben! Schönen Tag noch!

Ich hoffe meins auch Lächel

Schönes WE


Pix
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