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Thema: Erste Schritte in InDesign CS5 vom 28.11.2010


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> Erste Schritte in InDesign CS5
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lazimt
Threadersteller

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Verfasst So 28.11.2010 00:45
Titel

Erste Schritte in InDesign CS5

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Hallo! Lächel

Ich habe die Aufgabe eine Barkarte zu erstellen und möchte dazu Adobe InDesign CS5 verwenden. Das große Problem ist aber, dass ich eher auf der Code Side Of Life lebe und nicht so wirklich geschickt mit den Sachen bin. Als ich heute am Nachmittag dahingewerkelt habe sind mir viele Fragen eingefallen die mir das Internet nicht so wirklich klar beantworten konnte. Jetzt hoffe ich auf eure Hilfe * Ja, ja, ja... *

1) Die Druckerei sagte, dass bei randlosem Druck ein Abschnitt von 2mm zu beachten ist.
Ich muss nur bei den weiteren Optionen unter "Anschnitt" die 2mm eintragen und fertig?
Warum sind die Abschnittlinien außerhalb des Dokuments, dachte die werden weggeschnitten?

2) Wie übermittle ich fertige Dateien der Druckerei?
Der Herr am Telefon sagte mir .pdf wäre ein passendes Format. Habe heute schon brav versucht in PDF zu exportieren um zu sehen wie das alles funktioniert und schwupps war mein schwarzer Hintergrund weg? Wird außerdem die Größe von A5 in PDF mit übertragen für den Druck? (edit: OK, die FAQ von euch sagen auch nein zu pdf, soll ich die "Verpacken" Funktion nutzen?)

3) Eine Anforderung der Barkarte ist, dass man sie bei schwummrigen Licht lesen kann.
Hat jemand Erfahrung was gute Kontraste ergibt und was nicht? Kann man weiß auf schwarz (#191919) auch verwenden oder wird das bei Dunkelheit wirklich unleserlich?

4) Wie übertrage ich transparente Bilder von PS nach ID?
Den Lösungweg den ich gefunden habe und der mir sehr umständlich vorkommt ist, die Datei als .png zu speichern und ohne der Option weißer Hintergrund wieder in der ID-Datei zu "platzieren".

5) Wie würdet ihr welche Schriftarten auf einer Menü- / Barkarte verwenden?
Serifenüberschrift für Titel und serifenlose für Inhalt oder wie solle man die Mixen?

6) Wenn ich Bilder in InDesign drehe werden bekommen die anfangs sauberen Ränder richtig große Stufen, habe aber bei der Ansicht auf die höchste Qualität gestellt, ist das normal und verschwindet beim Druck wieder?

Das waren die Fragen die mich gerade sehr plagen, ich hoffe ihr könnt mir helfen. Wenn ich etwas sehr undeutsch geschrieben habe bitte ich dies zu entschuldigen. Ooops
Danke!

Schönes Wochenende! *Thumbs up!*


Zuletzt bearbeitet von lazimt am So 28.11.2010 01:00, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst So 28.11.2010 01:14
Titel

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1) Der Anschnitt ist die Zugabe zum Endformat und muss deshalb außerhalb sein.
2) PDF, Standard wie Druckerei verlang. Wer sagt nein zu PDF? Das wäre mir neu.
3) Probier es aus.
4) Speicher die Bilder aus PS als PSD und platziere die in InDesign, PNG ist wirklich kein Format dass InDesign-geeignet ist.
5) Musst schon selber wissen
6) Welche Auflösung haben die Bilder?
7) Lese das Handbuch
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lazimt
Threadersteller

Dabei seit: 27.11.2010
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Geschlecht: Männlich
Verfasst So 28.11.2010 01:24
Titel

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Typografit hat geschrieben:
1) Der Anschnitt ist die Zugabe zum Endformat und muss deshalb außerhalb sein.
2) PDF, Standard wie Druckerei verlang. Wer sagt nein zu PDF? Das wäre mir neu.
3) Probier es aus.
4) Speicher die Bilder aus PS als PSD und platziere die in InDesign, PNG ist wirklich kein Format dass InDesign-geeignet ist.
5) Musst schon selber wissen
6) Welche Auflösung haben die Bilder?
7) Lese das Handbuch


3) Ich kann nicht zum Testen eine ganze Seite schwarz/weiß volldrucken, viel zu teuer *Schnief*
6) Circa 700x600px
7) aiai!
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Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
Ort: Essen
Alter: 69
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Verfasst So 28.11.2010 08:18
Titel

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1) Der Anschnitt ist die Zugabe zum Endformat und muss deshalb außerhalb sein.
... außerdem müssen alle Elemente, die bis zum Rand gehen sollen, bis mindestens zu dieser Anschnittlinie gebaut werden.

3) Probier es aus.
1.
Vergesse deine Einstellung bezüglich Farbe. Eine RGB-Farbe mit den Werten #191919 ist keine Druckeinstellung. In einem PDF-Workflow werden alle Bilder zunächst als RGB-Bilder eingefügt und alle sonstigen Farben präzise als CMYK-Werte. Bei der PDF-Ausgabe muss nun eine durch CMS-Einstellungen kontrollierte Umwandlung der RGB-Bilddaten in CMYK-Daten erfolgen und gleichzeitig - durch die Einstellung "Farbwerte beibehalten" verhindert werden, dass auch die grafischen CMYK-Werte vom CMS angefasst und eine CMYK-CMYK-Umwandlung stattfindet.
2.
Du sollst es nicht drucken lassen, sondern auf deinem Drucker - der hoffentlich für ein professionelles Umfeld geeignet - also z.B. kalibriert ist - ausgeben ...

6) Welche Auflösung haben die Bilder?
1.
Für den Printbereich kannst du nicht von deinen px-Werten ausgehen. Da wir dort präzise Maße haben (müssen), ist die Einheit ppi (also Pixel per Inch).
2.
Das, was du in Indesign am Bildschirm siehst, sind lediglich niedrigaufgelöste Repräsentationen der eingebundenen (möglichst nicht eingebetteten) Bilder. Deswegen sieht es so ratterig aus, wenn du sie drehst.
3.
Deine Bilder mit 700x600 px sind (standardmäßig) in einer Größe von 2,3x2 Inch also etwa 6x5cm druckbar.
Um dies zu kontrollieren gibt es in der Verknüpfungspalette die Angabe "effektive ppi" - diese sollte nicht unter 250 rutschen ...
7) Lese das Handbuch
Dir fehlt zum einen das Verständnis für den Print-Bereich offensichtlich vollkommen. Das ist kein Vorwurf, da du sonst ganz andere Sachen machst (Code Side of Life) ... Genauso wenig, wie ich auf die Idee käme, irgendwelche Webseiten zu coden, solltest du auf die Idee kommen, mit deinem Unwissen, ein solches Projekt zu gestalten ... Gestalten: darüber haben wir noch gar nicht gesprochen. Aber auch das kann und muss man lernen!
Also: Lass es besser sein und lass es von einem machen, der es kann ...
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lazimt
Threadersteller

Dabei seit: 27.11.2010
Ort: -
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Verfasst So 28.11.2010 12:20
Titel

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Danke erstmal für deine ausführliche Antwort.

Würde ich es jemand anders auftragen diese Karte zu machen hätte ich hier nicht gefragt. Meine Aufgabe ist es sie selber zu machen. Würde ich sie kaufen wäre das für mich Betrug (brauche die Karte für eine Prüfung). Und deswegen muss ich mich auch mit irgendeinem Programm zusammenraufen und das machen.

Bezüglich Anschnitt:
Wenn ein Bild nach dem Druck bis zum Rand reichen soll muss es in InDesign bis zu dem roten Anschnittrahmen rausragen? Gilt das auch wenn ich z.B. eine Fläche (Rechteck) einfüge die eine andere Farbe als der Hintergrund haben soll?

Bezüglich Lesequalität:
Ich kann das nicht zu Hause ausprobieren, habe nur einen kleinen Tintenstrahldrucker und jeder weiß wie teuer die Patronen sind..
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Sherithra

Dabei seit: 05.09.2007
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Geschlecht: Weiblich
Verfasst So 28.11.2010 12:36
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lazimt hat geschrieben:
Bezüglich Anschnitt:
Wenn ein Bild nach dem Druck bis zum Rand reichen soll muss es in InDesign bis zu dem roten Anschnittrahmen rausragen? Gilt das auch wenn ich z.B. eine Fläche (Rechteck) einfüge die eine andere Farbe als der Hintergrund haben soll?


Alles, egal ob Bild, Farbe, Linie etc, was bis an den Rand Deiner Karte gehen soll, muss bis zum Anschnittrahmen gehen.
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Mac

Dabei seit: 26.08.2005
Ort: Köln
Alter: 62
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 28.11.2010 12:39
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lies mal den cleverprinting-Rageber
http://www.cleverprinting.de/ratgeber2009.html

und ja, alles was an die spätere Papierkante stösst, muss in deiner Datei darüber hinausragen. Die druckerei schneidet an der Papierkante. Wenn dein Objekt/Bild nur bis zur Kante geht, könnte durch Schneidetoleranzen dort ein unbedruckter weißer Rand entstehen.
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monika_g

Dabei seit: 23.01.2006
Ort: Hamburg
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Geschlecht: Weiblich
Verfasst So 28.11.2010 16:47
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lazimt hat geschrieben:

Bezüglich Lesequalität:
Ich kann das nicht zu Hause ausprobieren, habe nur einen kleinen Tintenstrahldrucker und jeder weiß wie teuer die Patronen sind..


ist aber Deine einzige Möglichkeit, es herauszufinden. Denn es ist auch von Schriftart, -größe und Zeilenabstand abhängig. Außerdem vom Layout und ggf. diversen anderen Faktoren.

Dann musst Du eben notfalls in den Copyshop rennen und es dort drucken lassen, Die paar EUR musst Du investieren, da geht kein Weg dran vorbei.
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