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Thema: DotGain 15% in InDesign vom 14.01.2020


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Software - Print -> DotGain 15% in InDesign
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svenmagnus
Threadersteller

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Verfasst Di 14.01.2020 12:03
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DotGain 15% in InDesign

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Hi,

ich möchte einen Bildband mit Farb und S/W Fotografien drucken lassen.

Die S/W-Fotos sollen auch nur in S/W gedruckt werden und nicht in CMYK. Das ergibt eine enorme Kostenersparnis.

Die Druckerei bzw. der Verlag bookmundo (Selfpublisher) teilte mir mit, ich könne das Profil Dotgain 15 % verwenden.

Nun habe ich die RGB Bilder in Photoshop in Graustufen und die Profile in Dotgain 15 % umgewandelt und in Indesign aktualisiert.

Dort werden sie mir aber viel dunkler angezeigt. Was läuft da falsch?

LG, Sven




Zuletzt bearbeitet von svenmagnus am Di 14.01.2020 12:09, insgesamt 1-mal bearbeitet
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flavio

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Verfasst Di 14.01.2020 12:19
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Schalte mal die Überduckenvorschau ein.
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Mialet

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Verfasst Di 14.01.2020 13:00
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Indesign kann kein Colormanagement für Graustufen und Sonderfarben.
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
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Verfasst Di 14.01.2020 13:34
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Ok, das ist zu global, dass muss man inzwischen relativieren.

Grundsätzlich funktioniert es inzwischen, wie z.B: durch Verwendung der Überdruckenvorschau zu sehen ist.
Es sind aber immer noch einige nicht unerhebliche Lücken im Workflow. Wie bekommt man z.B: ein gemischtfarbiges PDF aus ID heraus, bei dem die Farbseiten (werden ja auf Maschine A gedruckt – sonst wäre der Preisunterschied nahezu irrelevant) nach ISOcoated profiliert sind, und die SW Seiten nach Dotgain15 auf Maschine B.

Wenn du ein reines Graustufen PDF für den in Schwarz gedruckten Part erstellst, kannst du auch einfach RGBs verbauen und per rel. FM mit Tiefenkompensierung bei der Ausgabe nach DotGain 15 konvertieren (PDF/X-4) – nur mischen geht eben nicht.

Nebenbei enthält ISOcoated V2 fürs Schwarz einen Tonwertzuwachs von 16%, wenn man das Bildmaterial also vorher als rein schwarz aufgebaute CMYKs anlegt, kann man der Empfehlung mit 1% und damit völlig unerheblicher Differenz auch mit einem normalen PDF/X-1a oder-3 gerecht werden.
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svenmagnus
Threadersteller

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Verfasst Di 14.01.2020 15:36
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Vielen Dank schon mal für die fachmännische Auskunft.

Das mit der Überdruckenvorschau hatte ich schon ausprobiert. Dabei ist dann das Bild in InDesign sehr viel flauer als das Original.
Es stellt sich ja automatisch die Überdruckenvorschau ein, wenn ich in der Separationsvorschau die Separationen einschalte. Das hatte ich schon probiert.




Es erschließt sich mir allerdings nicht, was die Überdruckenvorschau damit zu tun hat. Die ist doch normalerweise dafür gedacht, um zu zeigen, wie es gedruckt aussieht, wenn verschiedene Farben übereinander liegen, die aber nicht ausgespart werden. In diesem Fall gibt es ja nur Schwarztöne.

Bei Selfpublishern kann man immer nur eine Datei hochladen, ist ja kein Offset sondern meist Digitaldruck.

Wenn ISOcoated V2 bereits diesen Tonwertzuwachs ausgleicht, bei Verwendung von CMYK's bereits in InDesign, also Early Binding, so habe ich das jetzt verstanden, dann benötige ich also nicht das Dotgain 15 %.

Wie legt man denn ein nur aus Schwarz aufgebautes CMYK an? Sobald ich es in S/W umwandle, ist es ein Graustufenbild. Funktioniert bei mir nicht.

Alles nicht so einfach zu verstehen. Leider gibt es aber für diesen Zweck nirgends ne vernünftige Anleitung.


Zuletzt bearbeitet von svenmagnus am Di 14.01.2020 15:43, insgesamt 2-mal bearbeitet
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svenmagnus
Threadersteller

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Verfasst Di 14.01.2020 16:52
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Zuletzt bearbeitet von svenmagnus am Di 14.01.2020 16:53, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Mialet

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Verfasst Di 14.01.2020 18:32
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svenmagnus hat geschrieben:

Das mit der Überdruckenvorschau hatte ich schon ausprobiert. Dabei ist dann das Bild in InDesign sehr viel flauer als das Original.

Hier nicht. Bist du sicher? Nicht das ein Helligkeitsabfall oder die Blickwinkelabhängigkeit deines Monitors dir einen Streich spielt. Gerade wenn du es mit dem Screenshot überprüfst kannst du in Acrobat ja in den Menüelementen sicher gegenmessen.

svenmagnus hat geschrieben:
Wie legt man denn ein nur aus Schwarz aufgebautes CMYK an? Sobald ich es in S/W umwandle, ist es ein Graustufenbild. Funktioniert bei mir nicht
Von Hand.
Aus dem CMYK Profil kann man die TWZ für Schwarz extrahieren und als ICC Profil abspeichern. Damit separiert man dann gen grau kopiert diesen Kanal und bettet ihn im rückgängig gemachten CMYK Bild in den Schwarzkanal ein, Die Kanäle C, M und Y werden einfach mit weiß gefüllt.
Ziemlich durchs Knie ins Auge aber per Aktion recht sicher automatisierbar.

Du hast dann also ein CMYK-Bild mit drei leeren Kanälen und einer zu den CMYK Elementen passenden Charakteristik und auch Profilierung.
Problem schlecht implementierter Preflights in den Druckereien ist, dass diese Bilder als CMYK interpretiert werden (die schauen nur wieviele Kanäle oder welchen Farbraum das angehängte Profil besitzt), nicht aber in welchen Farbkanälen wirklich Pixelinformation enthalten ist.
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Mialet

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Verfasst Di 14.01.2020 18:35
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svenmagnus hat geschrieben:


Was willst du uns damit sagen?

Dass da Werte in allen 4 Kanälen sind, liegt daran, dass das einen Vorschau ist. Mit der Prämisse, dass das für den Export gewählte Dokument oder Arbeitsfarbraum-CMYK-Profil als Zielprofil zum Einsatz kommt. Und wenn man dabei in dieses Zielprofil wandeln lässt, kommen eben diese Anteile im CMYK dabei heraus.

Nachtrag:

Die gleiche Gefahr besteht auch, wenn man bei einem PDF/X in Acrobat Pro vom Outputintent abweichende Simulations-Einstellungen in der Separationsvorschau vornimmt. Dann bekommt man nicht angezeigt, was da tatsächlich an Werten im Bild steckt, sonder das was rauskäme, wenn man denn in das Simulationsprofil wandeln würde!


Zuletzt bearbeitet von Mialet am Di 14.01.2020 18:39, insgesamt 2-mal bearbeitet
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