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Thema: "Wunsch-Schwarz-Wert" bei Konvertierung RGB-->CMYK? vom 26.04.2007


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> "Wunsch-Schwarz-Wert" bei Konvertierung RGB-->CMYK?
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Angel Of Betrayal
Threadersteller

Dabei seit: 24.11.2005
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Verfasst Do 26.04.2007 21:48
Titel

"Wunsch-Schwarz-Wert" bei Konvertierung RGB-->C

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Hallo zusammen,

Ich habe wie aufgefordert nachgedacht und gesucht, aber nichts Konkretes zu diesem Thema gefunden, daher wäre ich sehr erfreut über eine Hilfestellung beim folgenden Problem:

Ich will ein Banner drucken lassen (Digitaldruck auf PVC-Folie). Die Druckfirma hat gesagt, dass als Schwarzwert 40/30/30/100 am besten zu nehmen ist. Wäre das Logo "normaler" Text oder Bild, könnte ich den Hintergrund nach der Konvertierung in CMYK einfach auf den empfohlenen Wert ändern. Da aber wie in dem Beispielbild zu sehen ein Schein-Effekt um die Buchstaben herum und auch innerhalb eingesetzt wird, geht es nicht ohne Weiteres. Ich denke mal, dass man den Abbruch des Farbverlaufs mit dem Auge sehen würde, wenn plötzlich 40/30/30/100 aufhört und der bei der Konvertierung automatisch zugewiesener Wert anfängt, wenn man in den Bereich kommt, wo der "Schein" anfängt (Beispielwert: 92/74/63/81).
Wie geht man da vor? Am besten wäre doch für so einen Fall, wenn man irgendwie vorgeben könnte, was für Schwarz nach der Kovertierung herauskommen soll, so dass die sehr dunklen Farben da, wo der Verlauf anfängt, bei der Konvertierung entsprechend aufgebaut werden, aber geht es denn überhaupt? (Ich benutze PS 7).
Man muss dazu sagen, das Banner ist nachher 3 Meter breit bei 150 dpi, aus einer Enfernung von mindestens 3-5- Metern sieht man den Abbruch des Verlaufs bei dem relativ dünnen Schein um die Buchstaben herum vielleicht nicht mehr?

Aber angenommen, man müsste einen großflächigeren Verlauf darstellen können, dann könnte man definitiv nicht mehr ein Auge zudrücken.

Was ist da übrigens der Zielfarbraum? Habe bisher nur was für Offsetdruck gemacht, da ist ja Euroscale Coated V2 richtig, wie ist es aber beim Digitaldruck auf PVC-Folie?

Was sagt Ihr dazu? Über Hilfe bin ich im Voraus dankbar!





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superboy250

Dabei seit: 03.12.2006
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Verfasst Fr 27.04.2007 14:34
Titel

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Zitat:
das Banner ist nachher 3 Meter breit bei 150 dpi

hi,
ich kenne mich zwar mit druck auf PVC nicht aus.
aber ich weiß, dass man ein bild in mindestens 300 PPI erstellen sollte, wenn man es ausdrucken will, alles andere wird nicht schön und pixely.


gruß sina
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ines

Dabei seit: 19.06.2002
Ort: -
Alter: 39
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 27.04.2007 14:38
Titel

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superboy250 hat geschrieben:
Zitat:
das Banner ist nachher 3 Meter breit bei 150 dpi

hi,
ich kenne mich zwar mit druck auf PVC nicht aus.
aber ich weiß, dass man ein bild in mindestens 300 PPI erstellen sollte, wenn man es ausdrucken will, alles andere wird nicht schön und pixely.


gruß sina


Aber eigentlich nicht bei so großformatigen Drucksachen. Denn 1. sind die Datenmenge kaum zu bewältigen und 2. sieht man den Unterschied zwischen 150 oder 300 dpi auf die Ferne (und dazu ist der Riesenbanner ja gedacht) eh nicht.
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Angel Of Betrayal
Threadersteller

Dabei seit: 24.11.2005
Ort: Stuttgart
Alter: 40
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 27.04.2007 16:14
Titel

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Die Druckerei hat gesagt, Auflösung soll 150 dpi und aufwärts sein. Aber bei einem Betrachtungsabstand von > 3 Meter dürften 150 reichen. Zumal ich die Auflösung erhöhen musste (die Vorlage war 250 dpi, 30 cm breit) und die Kanten mit Hilfe von Pfaden nachschärfen musste (die leider Gottes nach 20-facher Erhöhung der Auflösung, jeweils um 10 Prozent) nicht 1-zu-1 auf den Pixeldaten lagen, da PS wohl doch immer einen minimalen Fehler einbaut. Und das war auch so genug Arbeit.

Und mein PC schon bei 150 dpi fast einen Herzinfarkt bekommen Grins
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superboy250

Dabei seit: 03.12.2006
Ort: Hardheim
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 30.04.2007 14:00
Titel

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es ist viell. jetzt zu spät für den vorschlag, aber man könnte es auch als vektor grafic machen, und die datei ist zum schluss nicht so groß und man kann es unendlich (theoretisch) mal vergrößern.
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Sarkast

Dabei seit: 30.04.2007
Ort: Wien
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Verfasst Mo 30.04.2007 21:24
Titel

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Hi,

also 1) sehe ich das aus meiner Erfahrung so, dass der angegebene Schwarzwert der Druckerei eine Empfehlung bzw. ein Ideal darstellt, aber kein Muss.

2) Musst du hier klassische Druckvorstufenarbeit leisten und nun gibt es viele Wege, abhängig davon wie gut Du Dich im PS auskennst. Mit einer einfach RGB to CMYK Konvertierung * Such, Fiffi, such! * ist es eben für den professionellen Print nicht getan, deswegen gibts ja nach vor Lithoanstalten etc...

Gehbare Wege wären u.a.: Schwarzbereiche neutral zu stellen (Einstellebene Farbton/Sättigung, die Sättigung komplett raus, dann mit weichem Pinsel nur auf Schwarzbereiche anwenden) danach die nun einheitlichen Schwarzwerte mit der selektiven Farbkorrektur anreichern bzw. verringern bist du möglichst nah an 40/30/30/100 bist.

weiters möglich: Tonwertkorrektur (nur im Schwarzbereich) langsam dort hintrimmen, (auch mit selekt. Farbkorrektur möglich).

oder aber auch: Wunschfarbe einfach als Farbe anlegen - mit neuer Ebene über Hintergrundebene die gewünschten Bereiche einfach übermalen und dann mit Ebenenoption "Abdunkeln" durchscheinen lassen. Das kommt aber schon sehr auf das Bild selbst an und kann bei einem verlaufenden Schein nach außen, wie von dir beschrieben, freilich in die Hose gehen...

Tipp: Du kannst Dir mit shift+pipettenwerkzeug mehrere Referenzpunkte im Bild setzen, die Du dann im Fenster Informationen bei z.B: der Tonwertkorrektur super im Auge behalten kannst.

Vielleicht hilft Dir ja obiges ein wenig.

LG
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