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Thema: wieso nicht jpg? vom 21.05.2007


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> wieso nicht jpg?
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bergheuer
Threadersteller

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Verfasst Mo 21.05.2007 09:55
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wieso nicht jpg?

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hallo zusammen. mal ne (vielleicht) blöde frage: warum soll ich ein bild überhaupt als tiff für die Highend-Druckausgabe speichern, anstatt im jpg-modus? angenommen der (möglicherweise) störende Kompressionsverlust ist mir egal, gibt es noch andere gründe, die für ein tiff sprechen?

danke schon mal im voraus für alle antworten.
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Designs-Eye

Dabei seit: 21.06.2006
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Verfasst Mo 21.05.2007 10:19
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Das JPG-Format entfernt ja ne Einstellungen feine Details im Bild, wodurch einerseits ein Vorteil gegenüber der Datenmenge entsteht aber natürlich auch ein Qualitätsverlust auf der anderen Seite als Nachteil hat.
Ausserdem basiert das JPG-Format auf verschiedenen Kompressionsverfahren und Algorithmen wodruch auch wiederum ein Qualitätsverlust auftreten kann.

Aufgrund dessen, dass ein JPG nach dem YCC Farb-Schema das Bild aufbaut, und somit ein Pixel nur aus 2 Bytes und der Luminanz besteht, werden beim Öffnen des Bildes Interpolationen durchgeführt, wodurch wiederrum Zwischenräume künstlich erzeugt werden, das birgt wieder Qualitätseinbußen. Als Vorschaudateien und platzsparende Mittel sollte das Format verwendet werden.

TIFF können an jeden Belichtungsdienst geschickt werden und an diverse Programme in DOS/Windows, MACOS, Unix und NeXT-Step weitergegeben werden. Komprimiert sind hier ohne Qualitätsverlust Einsparungen von 50% Speicherplatz möglich, aber um eine möglichst hohe Kompatiblität zu erreichen sollte man Daten hier unkomprimiert wiedergeben.

Einfacher ausgedrückt: Verwende für den Druck das TIFF-Format, und zur Vorschau und Internetanwendungen die JPG-Dateien. Einfach gesagt ist das Kompressionsverfahren welches die Dateiformate verwenden ein grundlegen anderes und das JPG-Verfahren beinhaltet Qualitätseinbußen.

Liebe Grüße
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst Mo 21.05.2007 10:20
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Es spricht nichts gegen ein RGB-JPG mit integrierten Farbprofil und hoher Qualitaet bei ausreichender Aufloesung. Es muss ja nachher nicht bearbeitet werden.
Ws spricht auch nichts gegen ein TIFF mit integriertem Farbprofil, ausser die Dateigroesse und das die Originalfunktionen aus PS verloren sind.
Auch nichts gegen ein PSD ausser die Dateigroesse.
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Illunatic

Dabei seit: 23.01.2006
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Verfasst Mo 21.05.2007 10:29
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Ich habe die Erfahrung gemacht, daß PDFs mit unkomprimierten eingebetteten cmyk-Tifs extrem klein werden, wenn man sie zipt (heisst das so? Lächel )

Wir hatten einige Buchseiten per Mail zu verschicken. Im Original waren die ca. 7 MB groß, gezippt nur noch 200 KB.

Sehr seltsam, aber ich bin kein Zip-Experte * Keine Ahnung... *
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bergheuer
Threadersteller

Dabei seit: 31.05.2006
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Verfasst Mo 21.05.2007 10:53
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Zitat:
Einfacher ausgedrückt: Verwende für den Druck das TIFF-Format, und zur Vorschau und Internetanwendungen die JPG-Dateien. Einfach gesagt ist das Kompressionsverfahren welches die Dateiformate verwenden ein grundlegen anderes und das JPG-Verfahren beinhaltet Qualitätseinbußen.


hmmm. Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Allerdings geht es mir nicht um Qualitätseinbussen (ohne jetzt das Warum näher zu erläutern, weil hier unwichtig). Auch ist es mir ja eigentlich egal, welche Kompressionsverfahren für welche Formate angewendet werden.

Anders ausgedrückt: warum sollte ich ein Tiff ins Indesign importieren statt eines qualitativ ebenbürtigen JPGs? Hat die Druckerei damit Probleme? Gibt es andere Nachteile? Spielt der Modus (RGB oder CMYK) eine Rolle?
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bergheuer
Threadersteller

Dabei seit: 31.05.2006
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Verfasst Mo 21.05.2007 10:54
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Zitat:
Es spricht nichts gegen ein RGB-JPG


und was spricht gegen ein CMYK-JPG?


Zuletzt bearbeitet von bergheuer am Mo 21.05.2007 10:57, insgesamt 4-mal bearbeitet
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst Mo 21.05.2007 12:10
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bergheuer hat geschrieben:
Zitat:
Es spricht nichts gegen ein RGB-JPG


und was spricht gegen ein CMYK-JPG?


Mit CMYK-Bilddaten verliert man an flexibilitaet. Die Umwandlung von RGB nach CMYK soll in einem Workflow sinnigerweisse so spaet wie moeglich erfolgen, im Idealfall sogar erst bei der Druckausgabe. Da der Idealfall im Moment noch nicht angewandt werden kann (in den meisten Faellen), soll es zumindest erst bei der Ausgabe als PDF erfolgen.
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst Mo 21.05.2007 12:14
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bergheuer hat geschrieben:
Zitat:
Einfacher ausgedrückt: Verwende für den Druck das TIFF-Format, und zur Vorschau und Internetanwendungen die JPG-Dateien. Einfach gesagt ist das Kompressionsverfahren welches die Dateiformate verwenden ein grundlegen anderes und das JPG-Verfahren beinhaltet Qualitätseinbußen.


hmmm. Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Allerdings geht es mir nicht um Qualitätseinbussen (ohne jetzt das Warum näher zu erläutern, weil hier unwichtig). Auch ist es mir ja eigentlich egal, welche Kompressionsverfahren für welche Formate angewendet werden.

Anders ausgedrückt: warum sollte ich ein Tiff ins Indesign importieren statt eines qualitativ ebenbürtigen JPGs? Hat die Druckerei damit Probleme? Gibt es andere Nachteile? Spielt der Modus (RGB oder CMYK) eine Rolle?


Da es ja beim Druck zu keinerlei Bildbearbeitung kommt, ist ein JPG OK. JPG ist verlustreich, bei Oeffnen und erneutem Speichern. Das geschieht hier ja nicht. Das Bild wird ins PDF transferiert. Ich empfehle die Bildbearbeitung, auf Groesse skalieren, scharfzeichnen zuvor in Photoshop zu machen, dann kann man das Bild ohne Qualitaetsverluste ins PDF bringen.

Wegen des Vorteils der Verwendung von RGB-Daten statt CMYK siehe unter anderem meinen anderen Beitrag hier.
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