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Thema: Wie lösen es große Unternehmen? vom 23.08.2013


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Wie lösen es große Unternehmen?
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Typo87
Threadersteller

Dabei seit: 16.07.2007
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 23.08.2013 12:19
Titel

Wie lösen es große Unternehmen?

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Hallo Lächel

mich würde mal interessieren wie es hauseigene Marketing/-Werbeabteilungen bei großen Unternehmen
bzgl. der Gestaltung handhaben.

Es ist ja so, dass die Gestaltung eigentlich von den fachlich dafür ausgebildeten Designern ausgeführt
werden sollte. Doch manchmal möchten eben Abteilungsleiter von entsprechenden Fachabteilungen auch darauf
Einfluss nehmen und Ihre Vorstellung durchsetzen.

Und so kann es passieren, dass das Ergebnis des Layouts weder CI konform, noch gestalterisch ansehlich wird.

Jetzt würde ich gerne mal wissen wie es große Unternehmen wie SIEMENS und Co. handhaben. Sagen die ihre Technikabteilung "Gib mir Material & Inhalte....aber aus dem Rest hälst du dich bitte raus!" ?!

Weiß das jemand von euch ?
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hilson

Dabei seit: 05.09.2005
Ort: Pforzheim
Alter: 54
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 23.08.2013 12:34
Titel

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Wie man es eigentlich machen sollte und was tatsächlich praktiziert wird ... das sind oftmals zwei Paar Schuhe.
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jense

Dabei seit: 04.11.2003
Ort: Dizzledope
Alter: 47
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 23.08.2013 13:08
Titel

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klar wollen die produktmanager möglichst viel mitspracherecht haben, was ja durchaus sinn macht, da sie diejenigen sind, die das produkt am besten kennen. damit das ganze trotzdem "ansehnlich" und cd-konform wird, muss die agentur vernünftige und fundierte beratungsarbeit leisten. vor allem muss die beratung auch mal nein sagen und sich nicht vom kunden auf der nase rumtanzen lassen.

Zuletzt bearbeitet von jense am Fr 23.08.2013 13:09, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
Ort: -
Alter: 61
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 23.08.2013 14:50
Titel

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Das ist eine Leitungsfunktion und auch eine Machtfrage:
1. Zuerst ist es wichtig, dass die Unternehmensleitung die Bedeutung von CD und CI erkennt und auch bereit ist diese durchzusetzen.
2. Es ist auch wichtig, dass die Unternehmensleitung unterscheidet zwischen persönlichen Geschmack und CD und CI. Oft scheitert ein CD daran, dass jemand verantwortlich wird, der einfach nach seinem persönlichen Geschmack die Farbe nicht mag. So was muss zurückstehen.
3. Die CD-Verantwortlichen müssen auch die Macht haben, das CD durchzusetzen. Das beste CD hilft nichts, wenn jeder seine Briefe und Broschüren macht, wie er es will. Da muss von der Unternehmensleitung klar gemacht werden, dass das CD durchzusetzen sei.

Meiner Erfahrung nach, ist ein CD in Großunternehmen leichter durchzusetzen als in Kleinunternehmen, wo durch private Abhängigkeiten nicht so leicht etwas gegen den dezidierten Willen einzelner Mitarbeiter durchgesetzt werden kann. In den meisten Unternehmen herrscht was CD betrifft, Anarchie. Zumal sich dieser Trend oft sogar verstärkt. Weil einige Mitarbeiter Word und PowerPoint bedienen können, glauben sie, auch die Gestaltungshoheit an sich reißen zu können, zumal der Sinn und der Hintergrund für die Notwendigkeit von CD vielen fehlt. Banausen.
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qualidat

Dabei seit: 14.09.2006
Ort: Eichwalde bei Berlin
Alter: 63
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 23.08.2013 14:54
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Ich kenne die Mitarbeiter der Grafikabteilung einer großen deutschen Möbelkette. Das sind acht studierte Kommunikationsdesigner, keine konventionellen Grafiker und Mediengestalter schon garnicht. Entsprechend sieht auch der Workflow hinsichtlich PDF und Colormanagement aus: Alles nur per Trial & Error hingetrickst mit den abenteuerlichsten Einstellungen und Optionen, Nichts ist bewusst und zielgerichtet eingestellt. Und wenn es dann einmal irgendwie läuft (sprich, die Postwurf-Prospekte sind herzeigbar), dann bloß nicht mehr anfassen.

Erschwerend kommt hinzu, dass irgend ein vorgesetzter BWLer ständig die Druckereien aus Kostengründen wechseln lässt, ohne Rücksicht auf Verluste - dann beginnt das Drama immer wieder von Vorne ...
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NaMaMe

Dabei seit: 26.09.2011
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 23.08.2013 15:54
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qualidat hat geschrieben:
Ich kenne die Mitarbeiter der Grafikabteilung einer großen deutschen Möbelkette. Das sind acht studierte Kommunikationsdesigner, keine konventionellen Grafiker und Mediengestalter schon garnicht. Entsprechend sieht auch der Workflow hinsichtlich PDF und Colormanagement aus: Alles nur per Trial & Error hingetrickst mit den abenteuerlichsten Einstellungen und Optionen, Nichts ist bewusst und zielgerichtet eingestellt. Und wenn es dann einmal irgendwie läuft (sprich, die Postwurf-Prospekte sind herzeigbar), dann bloß nicht mehr anfassen.

Erschwerend kommt hinzu, dass irgend ein vorgesetzter BWLer ständig die Druckereien aus Kostengründen wechseln lässt, ohne Rücksicht auf Verluste - dann beginnt das Drama immer wieder von Vorne ...


Eine Mitschülerin ist in der grafischen Abteilung einer Zweigstelle eines großen wissenschaftlichen Instituts. Meines Wissens nach alles MG's. Da ist das Arbeitsfeld eher begrenzt und besteht im wesentlichen aus Infografiken (ab und an mal Broschüren oder Poster). Dementsprechend redet da zwar keiner rein, aber beratend tätig muss die Abteilung auch nciht sein. Das CI gibt's vor alles steht und dann wird eben nur noch "eingehackt" (seltene Ausnahmen möglich). Der Ablauf scheint dafür recht reibungslos zu sein aber eben auch NUR in InD. Andere Programme beherrscht da niemand und statt Bildbearbeitung auf sich zu nehmen werden dann lieber mit InD ein paar Grafiken erstellt oder direkt gezeichnet.
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hilson

Dabei seit: 05.09.2005
Ort: Pforzheim
Alter: 54
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 23.08.2013 17:33
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Sinnvoll wäre sicherlich, sich von qualifizierten Leuten (ob nun intern oder extern) ein CD mit einem gewissen Basis-Datenbestand sowie Design Manual gestalten/produzieren zu lassen und dies dann wiederum von kompetenten -oder wenigstens ordentlich gebrieften Leuten- (intern) weiterführen zu lassen. Die Weiterentwicklung u. Pflege sollte in erster Instanz von den Grafikleuten bestimmt werden. Inhaltliche Beratung/Mitbestimmung seitens der Technik ist aber ein Muss.

In der Praxis scheitert dann aber oftmals vieles, weil es eben immer wieder Leute mit Profilierungssucht, Selbstverliebtheit oder einem übertriebenen Hang zur Sparsamkeit gibt. Und meistens gibt es davon pro Laden gleich mehrere ... da ist das Chaos dann vorprogrammiert *zwinker*
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Benutzer 116623
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Fr 23.08.2013 19:13
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Re: Wie lösen es große Unternehmen?

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Typo87 hat geschrieben:
Hallo Lächel
Jetzt würde ich gerne mal wissen wie es große Unternehmen wie SIEMENS und Co. handhaben.


Die haben externe Dienstleister, also Agenturen, und ...

Zitat:
Sagen die ihre Technikabteilung "Gib mir Material & Inhalte....aber aus dem Rest hälst du dich bitte raus!" ?!


... interne Hüter des CD, entweder im Marketing oder der Unternehmenskommunikation. Und ja genau, die sagen das so. Und multiple Satzzeichen gibt's dann auch nicht. *zwinker*


Zuletzt bearbeitet von am Fr 23.08.2013 19:13, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
 
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