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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Fr 03.12.2021 05:11 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Vorteil von CYMK in der Profilierung vom 10.03.2021


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Vorteil von CYMK in der Profilierung
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0815xl
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Verfasst Mi 10.03.2021 15:43
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Vorteil von CYMK in der Profilierung

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Hallo,

Ich versuche meinen Fotodrucker zu profilieren. Ich bin noch unschlüssig ob sich der Aufwand gegenüber RGB überhaupt lohnt. Ich habe gelesen für den CMYK Modus (Printfab) sind 2-3 mal mehr Patches notwendig. Was sind eigentlich die Vorteile von CMYK? Eine exaktere Farbausgabe und Kontraste?
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Mialet

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Verfasst Mi 10.03.2021 16:29
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Nein, das mehr an Patches dient keiner global genaueren Profilierung sondern ist den Tertiärfarben geschuldet die mit mehr oder weniger oder auch gar keinem Schwarz darstellbar sind.

So kommen für einen, einem neutralen 50K Grau entsprechenden Farbeindruck, noch alle möglichen Kombinationen bis hin zu einem völlig bunt (Nur aus C, M und Y) aufgebauten mittleren Grau hinzu, die eben auch mit durchprofiliert gehören, um nicht irgendwo böse Abrisse zu erleben.
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0815xl
Threadersteller

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Verfasst Mi 10.03.2021 19:17
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Vielen Dank für die Erläuterung!

Irgendeinen Vorteil muss CMYK doch bieten, sonst wären Proofer usw doch auch mit RGB Treibern ausgestattet?
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Mialet

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Verfasst Mi 10.03.2021 21:19
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Ein Proofer soll ja auch reines Druckerschwarz ordentlich simulieren.

Wie soll das gehen, wenn das Profil stets alles neutralgraue bunt aufbaut?

Ein RGB-Profil kann unmöglich reines Druckerschwarz ansteuern, bzw. nur in einer Art, dass R=G=B ± x als reines Schwarz und alles was über x liegt wieder als RGB aufbaut. Man stelle sich dann einen Verlauf von 100K nach bunt vor ...


Zuletzt bearbeitet von Mialet am Mi 10.03.2021 21:20, insgesamt 1-mal bearbeitet
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0815xl
Threadersteller

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Verfasst Do 11.03.2021 09:26
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Verstehe. Wie sieht eigentlich ein ideales Schwarz für ein isocoated v2 Proof aus? Komplett unbunt? Mein eher braunes Canon schwarz kann man wohl dafür vergessen?
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Moderator

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Ort: Hedwig Holzbein Status:0
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Verfasst Do 11.03.2021 11:16
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Kommt darauf an was du vor hast. *zwinker*

Unter dem Stichwort "Tiefschwarz" finden sich reichlich Informationen dazu:
https://www.google.com/search?q=cmyk%20tiefschwarz

Kurz zusammengefasst:
Beim Druck in CMYK werden neben 100% Schwarz noch ein paar Anteile Magenta, Gelb und/oder Cyan ergänzt, um Farbflächen noch dunkler zu bekommen.
Eignet sich allerdings weniger bei feinen Linien und einfacher Schrift.
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0815xl
Threadersteller

Dabei seit: 24.09.2010
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Verfasst Do 11.03.2021 15:10
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Ich dachte an eine Art Proof für Fotos im cmyk Isocoated v2 Farbraum. Da hier die Tiefen immer bunt sind (besonders nach der Wandlung) spielt das wohl keine Rolle? * Ich bin ja schon still... *
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
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Verfasst Do 11.03.2021 16:12
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[quote="top"Unter dem Stichwort "Tiefschwarz" finden sich reichlich Informationen dazu:[/quote]Das war glaubeich, nciht die Frage.

Es geht darum wie der Canon eigentlich das zu Papier bringt, was im ISOcoated V2 ein reines Schwarz ist.

Und je nach dem was für einen Farbort die Schwarztinte des Canon auf dem Prooferpapier in Lab liefert, muss passend dazu, wenn man von einem deutlich zu braunen Farbeindruck der rienen Schwarztinte ausgeht, soviel Cyan zugemischt werden, dass eben für das 50%K nach Fogra39L ein Lab von

1356 0 0 0 50 29.11 30.19 25.56 61.82 0.00 -1.16

herauskommt.

Und wenns dazu 10%Cyan braucht, kann man das Schwarz entsprechend reduzieren, damit es nicht zu dunkel wird, und wenn das Schwarz eher gelbbraun als rotbraun ist, evtl. auch noch ein wenig Magenta.
Dann kommt noch die Differenz des Papierweiss des Prooferpapiers zum ISOcoated oder evtl. konkret zu proofenden Auflagenpapier hinzu und zu guter letzt, muss das ganze eben auch noch von der Saugfähigkeit und dem Trocknungsverhalten des Tintenstrahlers her in den Grenzen liegen, damit bei hohen Flächendeckungssummen nicht alles im Drucker verschmiert oder gar garnicht mehr wegschlägt und für Stunden als Tropfen auf dem Papier steht.

Und was der Tintenstrahler dann letztendlich aus seinen 4, 6, 8 oder nochmehr Kartuschen verwendet, kann der Anwender letztendlich garnicht beeinflussen, dass haben Epson, Canon und Co bereits im Labor ausgetüftelt und im Gerät fest verdrahtet.
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