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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Mi 19.12.2018 01:58 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Schriften in Pfade konvertieren. Noch zeitgemäß? vom 04.12.2018


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aue

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Verfasst Mi 05.12.2018 09:31
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„Schrift in Pfade“ ist ein Relikt v.a. aus der Zeit, als noch reichlich EPSe getauscht wurden (ohne Fonteinbettung). Dann wurden ja auch eine Zeit lang Postscript-Dateien weitergereicht, darin konnten die Fonts bereits eingebettet sein und die Kurvenumwandlung war hinfällig. Heute gibt es keinen Grund mehr dafür. Und die Auflösung eines ganzen Fonts in Untergruppen sollte die PDF schlanker halten, aber Kapazitätsgründe gibt es hier ja auch längst nicht mehr - deshalb kommt der ganze Font da rein.

Es gab halt in der Vergangenheit manchmal auch Kompatibilitätsprobleme mit Schriften (z.B. eigentlich gleiche Fonts verschiedener Hersteller), aber sowas ist Geschichte. Ich kenne heute nur noch die Folienschneider (Plotter), die Wert auf Konturen statt Fonts legen, da macht das ja auch Sinn.
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
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Verfasst Mi 05.12.2018 18:29
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Selbst EPSe konnten eigentlich schon immer Schriften enthalten. Das Problem war aber das selbe wie mit den PDFs jetzt auch: Wenn man keine Lizenz für genau den verwendeten Schrifttyp besitzt, verweigern die Bearbeitungsprogramme !zu Recht! das Öffnen dieser Dateien mit der vollumfänglichen Bearbeitungsfunktionalität – denn das darf nur, wer den Font auch erworben hat.

Darstellen, sprich am Monitor rendern per Reader oder Ausdrucken per Postscript Drucker, kann und konnte man das schon immer.

Das wandeln in Kurven war nur dann sinnvoll, wenn eben noch von unbekannter Stelle in die Daten eingegeriffen werden musste, und es bei Schriften wie der Windowsschen Systemarial bei jedem Update ne neue Version gab, und diese aberwitzigen Fontbestände unmöglich zu verwalten waren, ohne sich regelmäßig das System zu schrotten, oder eben Jobs mit falschen Versionen auf dem Ausgebenden Rechner plötzlich mit Zeichen ausgegeben wurden, die da laut dem Encoding des Erstellerfonts dort nichts zu suchen hatten.

Nachteil gerade zu Zeiten in denen Druck-PDFs auch mal medienübergreifend weiterverarbeitet werden: Man kann nach nichts suchen und man kann nichts als sinnvollen Inhalt herauskopieren, das sind alles nur noch reine Vektorpunkte, ohne Sinn und Verstand.

Da könnte man auch Screenshots von den Seiten als png weiterreichen.
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Rene-Marco
Threadersteller

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Verfasst Do 06.12.2018 09:14
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Okay der Mythos ist gelöst. Wenn ich bei der PDF unter Eigenschaften schaue, kann ich sehen, ob die Schrift eingebettet ist. Steht da Type 1, heißt es, dass sie keinen Schutzmechanismus hat und somit eingebettet ist. Bei Type 2 sieht das anders aus.
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
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Verfasst Do 06.12.2018 11:50
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Nicht zwingend.
Wenn die Schrift Opentype oder Postscript basiert abgelegt wurde, ist kein Copyright Flag möglich bzw. wird es nicht honoriert, falls irgendjemand es doch evtl. sogar händisch eingepflegt hat. Bei Truetype basierter Codierung kann ein entsprechendes Flag gesetzt sein (kann, muss aber nicht! Es ist auch da die absolute Ausnahme, weil es eine Schrift ja nahezu unbrauchbar macht), und wird dann auch honoriert. In der ersten Zeit in der das möglich wurde, wurden auch viele Fonts dahingehend noch mal korrigiert, weil die Schriftgestalter keine Ahnung hatten, was sie mit dem Setzen dieses Attributs in ihrer Fontsoftware anrichten würden, die dachten einfach: OK da kommt ein Copyrightvermerk mit rein, so dass nachweissbar ist, das die Schrift von mir ist.
Dass sie dadurch zur Weitergabe an Dritte in konsumbereit, fertigen Dokumenten unbrauchbar wurde, hatten die wohl so nicht auf dem Schirm.

Das wäre ja so, wie wenn man als Leser eines Buches in der Schrift, neben dem Buch noch eine spezielle Brille beim Schriftgestalter kaufen muss, ums lesen zu können.

Am ehesten passt da aus meiner Sicht der Spruch: Ok, kann man so machen ... ist dann halt scheiße Au weia!
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Rene-Marco
Threadersteller

Dabei seit: 24.10.2011
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Verfasst Do 06.12.2018 12:45
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Okay das hat mir sehr weitergeholfen. Danke. *bäh*
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