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Thema: PDF für Flyerpilot vom 27.01.2007


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> PDF für Flyerpilot
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krabbelkäfer
Threadersteller

Dabei seit: 11.09.2006
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Alter: 33
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Sa 27.01.2007 17:36
Titel

PDF für Flyerpilot

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Hallo,

als Architektin kenne ich mich mit Grafik relativ gut aus, aber mit der Druckvorstufe
bin ich nicht so vertraut. Da ich aber jetzt Briefpapier bei flyerpilot drucken lassen will,
bin ich gezwungen mich mit der Erstellung druckfähiger PDF´s zu beschäftigen.
Ich habe hier im Forum viel durchgelesen und hab´s so gemacht. Wäre nett wenn
Ihr mir sagen könntet ob ich´s richtig gemacht habe.Lächel

- im Illustrator CS2 habe ich eine Seite mit 297x210 angelegt, cmyk
- dann habe ich Hilflinien gesetzt, jeweils 2mm von der Seite weg ( Beschnitt )
- Grafiken habe ich bis an die Hilflinen gezogen
- Drucken > Drucker: AdobePostScriptFile ; PPD: Acrobat Distiller; im Markendialog jeweils 2mm Beschnitt eingegeben;
Output: Auflösung 175lpi / 2400 dpi, Farbmanagement ( Druckerprofil ): Profil ISO Uncoated ( weil Naturpapier ), hohe
Rasterung > Speichern
- dann die PS durch Distiller mit der Joboption von flyerpilot

Was mir nun etwas unklar ist ist folgendes: Mir kommt es so vor das der Distiller Einstellungen von dem "Drucken aus Illustrator als PS" überschreibt. z.B.: das Farbprofil oder auch die Rasterauflösung ??!! Wieso sollte man das auch
2x einstellen? Kann mir jemand sagen was genau in die Postscriptdatei geschrieben wird und was der Distiller
genau macht?

OK, das war´s erstmal. Bleibt mir noch die Frage ob ich den ganzen Aufwand umgehe wenn ich eine mit
300dpi aufgelöste tif-Datei schicke? Wäre der Unterschied sehr groß? ( Schriftgröße 8 ist enthalten )!

habt vielen Dank
Grüße vom Krabbelkäfer
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iBOB

Dabei seit: 15.05.2006
Ort: Berlin
Alter: 33
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 27.01.2007 17:59
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Ich wuerd als erstes ein Layout in InDeisgn statt in Illustrator erstellen, denn letzteres ist dafuer gar nicht gedacht (wenn du den Distiller zu haben scheinst, dann hast du scheinbar die Creative Suite, also auch Indesign *zwinker* )

Dein Format sollte 301x214 (2mm Beschnitt). Wo du das nun einstellst ist eigentlich egal, ich wuerde es aber immer schon beim Anlegen des Dokumentes machen, vorzugsweise bei InDesign unter "Beschnittzugabe", denn dann werden die SChneidezeichen auch gleich an der richtigen Stelle gesetzt.

Dein Farbraum ist richtig! *Thumbs up!*

Alle Grafiken, Flaechen, etc. so groß machen, dass sie mit in den Beschnitt gehen, nicht, dass am Ende Blitzer (weiße Stellen) beim Beschneiden entstehen. (das aber nur bei flaechigen Sachen!!!, ein Logo natuerlich nicht, sonst wird dieses unter Umstaenden beschnitten) Sind Verlaeufe, die zum Rand hingehen auf dem BK vorgesehen?

Drucker: PostScript Datei
PPD: Acrobat 7.0 (bzw jeweilige Versionsnummer)

Es reichen 300dpi Aufloesung.

Druckerprofile am besten ganz ausmachen und rausloeschen, und InDesign die Farben bestimmen lassen. Die Druckerei wird schon, ihrem Papier entsprechend, den Farbauftrag sowie Rasterung im RIP bestimmen. Das kannst du also gar nicht wissen was dort hinkommt.

Distiller-OPtionen von Flyerpilot? Aeh...wenn du die joboptions von denen hast, dann ja. (hab ich ja noch nie gehoert dass ne Druckerei dafuer Dateien an Kunden rausgibt, aber ist gut, besser als irgendwelche Einstellungen mit gefaehrlichem Halbwissen)

Der Distiller schreibt das rein was in der Job-OPtions-Datei von Flyerpilot drinsteht und rechnet dann alles dementsprechend runter.


Tif-Datei....hm....wuerde gehen, macht man aber nicht. *zwinker*


Zuletzt bearbeitet von iBOB am Sa 27.01.2007 18:02, insgesamt 1-mal bearbeitet
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type1

Dabei seit: 19.11.2004
Ort: bielefeld
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 27.01.2007 18:10
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iBOB hat geschrieben:
Ich wuerd als erstes ein Layout in InDeisgn statt in Illustrator erstellen, denn letzteres ist dafuer gar nicht gedacht (wenn du den Distiller zu haben scheinst, dann hast du scheinbar die Creative Suite, also auch Indesign *zwinker* )

nein. für einen briefbogen kann ohne gewissensbisse ruhig der illu verwendet werden. davon dass die suite vohanden ist, kann man vom besitz des distillers nicht ohne weiteres ausgehen.

Zitat:

Dein Format sollte 301x214 (2mm Beschnitt). Wo du das nun einstellst ist eigentlich egal, ich wuerde es aber immer schon beim Anlegen des Dokumentes machen, vorzugsweise bei InDesign unter "Beschnittzugabe", denn dann werden die SChneidezeichen auch gleich an der richtigen Stelle gesetzt.

wird beim anlegen des dokuments der beschnitt angelegt, dann ist das nettoformat trotzdem 210x297mm. lediglich das sich durch den definierten beschnitt ergebende bruttoformat ändert sich. dieses kann aber auch beim export/druck des pdf geändert werden.

Zitat:

Es reichen 300dpi Aufloesung.

du verwechselst anscheinend bildauflösung und belichterauflösung. die belichterauflösung sollte schin bei 2400dpi stehen. für bilder reichen natürlich 300dpi. die belichterauflösung ist aber durch die joboption definiert. alles was da zusätzlich eingestellt wird, wird eh überschrieben.

Zitat:
Druckerprofile am besten ganz ausmachen und rausloeschen, und InDesign die Farben bestimmen lassen. Die Druckerei wird schon, ihrem Papier entsprechend, den Farbauftrag sowie Rasterung im RIP bestimmen. Das kannst du also gar nicht wissen was dort hinkommt.

das sollte am besten mit der druckerei geklärt werden. wenn daten einmal in cmyk vorliegen, kann eine transformation des farbraums innerhalb von 4c zu verlusten führen. wenn sich eine onlinedruckerei wie flyerpilot da überhaupt gedanken drum macht.

Zitat:

Distiller-OPtionen von Flyerpilot? Aeh...wenn du die joboptions von denen hast, dann ja. (hab ich ja noch nie gehoert dass ne Druckerei dafuer Dateien an Kunden rausgibt, aber ist gut, besser als irgendwelche Einstellungen mit gefaehrlichem Halbwissen)

es ist überaus sinnvoll, von druckerein zur verfügung gestellte joboptions zu nutzen. zum einen weil dadurch workflowspezifische einstellungen getroffen werden (ausgabe etc.), zum andern um im schadensfall einen reklamationsanspruch zu haben.

type1


Zuletzt bearbeitet von type1 am Sa 27.01.2007 18:11, insgesamt 2-mal bearbeitet
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iBOB

Dabei seit: 15.05.2006
Ort: Berlin
Alter: 33
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Verfasst Sa 27.01.2007 18:24
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Beim Format hab ich mich etwas unklar ausgedruckt, stimmt. Deshalb auch der HInweis den Beschnitt bei "Beschnittzugabe" einzutragen * Du kannst mich mal... *
Und ich trage ihn bewusst immer nicht beim PDF-Export ein, denn so kann ich den Beschnitt schon beim Layouten mitbeachten.

Ups@Belichteraufloesung Grins
Ja natuerlich 2400, aber das halte ich auch fuer uebefluessig, denn auch das wird der RIP der Druckerei bestimmen. (oder sollte ich mich jetzt irren?)


Zitat:
das sollte am besten mit der druckerei geklärt werden. wenn daten einmal in cmyk vorliegen, kann eine transformation des farbraums innerhalb von 4c zu verlusten führen. wenn sich eine onlinedruckerei wie flyerpilot da überhaupt gedanken drum macht.


Warum sollten die Daten nochmal konvertiert werden? Wenn keine Sonderfarbe gedruckt werden soll, sehe ich da keine Probleme.


Zitat:
es ist überaus sinnvoll, von druckerein zur verfügung gestellte joboptions zu nutzen. zum einen weil dadurch workflowspezifische einstellungen getroffen werden (ausgabe etc.), zum andern um im schadensfall einen reklamationsanspruch zu haben.


Ja, das ist erstmal richtig. Ziel eines jeden Mediengestalters sollte doch aber sein eine PDF schreiben zu koennen die ueberall gleich funktioniert und kompatibel mit allen Systemen ist. So machen wir es zumindest immer. Lächel



Edit: hier wird ja jedes Wort auf die Goldwage gelegt *Huch* *erstauntguck* na mal gucken ....


Zuletzt bearbeitet von iBOB am Sa 27.01.2007 18:25, insgesamt 1-mal bearbeitet
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type1

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Alter: 38
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Verfasst Sa 27.01.2007 18:40
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iBOB hat geschrieben:
Beim Format hab ich mich etwas unklar ausgedruckt, stimmt. Deshalb auch der HInweis den Beschnitt bei "Beschnittzugabe" einzutragen * Du kannst mich mal... *
Und ich trage ihn bewusst immer nicht beim PDF-Export ein, denn so kann ich den Beschnitt schon beim Layouten mitbeachten.

ist ja nicht falsch. aber es gibt eben auch satz- und layoutprogramme (und auch abhängig der genutzten programmversion), wo du den beschnitt nicht beim anlegen des dokumentes als "infobox" anlegen kannst. wichtig ist zu wissen, das die im layout verwendeten objekte im beschnitt liegen, und in der ausgabe auch mitgenommen werden.

Zitat:

Ups@Belichteraufloesung Grins
Ja natuerlich 2400, aber das halte ich auch fuer uebefluessig, denn auch das wird der RIP der Druckerei bestimmen. (oder sollte ich mich jetzt irren?)

nö. da irrst du nicht. Grins obwohl die joboption ja einfluss auf den workflow nehmen kann.


Zitat:
Warum sollten die Daten nochmal konvertiert werden? Wenn keine Sonderfarbe gedruckt werden soll, sehe ich da keine Probleme.

es kann ja sein, dass innerhalb des workflows eine konvertierung stattfindet. daher sage ich ja, dass das mit der vorstufe abgeklärt weden sollte. es sollte auf jeden fall nicht ausgeschlossen werden. automatismen sind nicht vorhersehbar, sonder müssen abgeklärt werden.
wenn vom farbraum iso uncoated nach coated transformiert wird hast du zwar keinen verlust in dem sinne, aber der größere coated farbraum nutzt seinen umfang unter umständen nicht aus, da durch ein für uncoated vorbereitetes layout nicht mehr die nötigen informationen enthält.



Zitat:

Ja, das ist erstmal richtig. Ziel eines jeden Mediengestalters sollte doch aber sein eine PDF schreiben zu koennen die ueberall gleich funktioniert und kompatibel mit allen Systemen ist. So machen wir es zumindest immer. Lächel

solch eine pdf gibt es nicht.
dadurch das es soviele verschiedene ausgabezwecke, pdf-versionen, pdf-standards und unterschiede in den verschiedenen workflows gibt ist eine pdf mal mehr und mal weniger geeignet (auf den spezifischen workflow bezogen).

Zitat:
Edit: hier wird ja jedes Wort auf die Goldwage gelegt *Huch* *erstauntguck* na mal gucken ....

wenn man in der vorstufe kein korinthenkacker ist, verdient man nichts. ist einfach so Grins

type1


Zuletzt bearbeitet von type1 am Sa 27.01.2007 18:40, insgesamt 1-mal bearbeitet
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krabbelkäfer
Threadersteller

Dabei seit: 11.09.2006
Ort: Wiesa
Alter: 33
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Sa 27.01.2007 18:55
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* Ich geb auf... *

ne kleine Fachdiskussion unter Kollegen! Lächel
also wenn ich das so mache wie ich´s gesagt habe funktionierts? Hä?
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iBOB

Dabei seit: 15.05.2006
Ort: Berlin
Alter: 33
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Verfasst Sa 27.01.2007 19:29
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Ja, du kannst es so machen wie du beschrieben hast, aber benutze unbedingt die Options-Datei von Flyerpilot (find das ja total geil, dass die sowas anbieten)
Und den Beschnitt in Zusammenhang mit den Schneidezeichen beachten, zwei Hilfslinien reichen also NICHT.


So und nu mal zum Rest Lächel

Zitat:
wenn man in der vorstufe kein korinthenkacker ist, verdient man nichts. ist einfach so


geiler satz und du hast absolut Recht!!! *lachtraenewegwisch*


Natuerlich unterscheiden sich die Workflows bzw die Ausgabemoeglichkeiten, aber ich bin shcon der Meinung dass es ne allgemeingueltige PDF gibt, zumindest was das Grundgeruest, wie z.B. Transparenzreduzierung, Komprimierung, OPI off!!! *zwinker* , keine eingebetteten Farbprofile (vorrausgesetzt man bekommt kein von der Druckerei) angeht. Wenn man sich da mindestens an die PDF-Version 1.3 haelt, duerfte man erstmal keinerlei Probleme haben, egal was hinten rauskommt.

Wir gehen immer nach dem MOtto: "So simpel wie moeglich" Also nehmen wir auch keine EInstellungen fuer die Belichter in der PDF vor, denn das ist ein Bereich, den die Druckerei entscheiden soll. Im Zweifelsfall muss Sie dann naemlich neudrucken. Gleiches ist es bei den Farbprofilen.
Man kann es natuerlich fuer die Diensleister ein wenig vereinfachen, aber dann sollte man die Druckvorstufe schon genaustens kennen, denke ich. Wir drucken allerdings oftmals bei unterschiedlichen Druckereien, da lohnt das nicht.

Und das im Prepressbereich nochmal eine Farbkonvertierung vorgenommen wird macht mir Angst und ist mir (bei meinen Druckereien) auch nicht bekannt. * Nee, nee, nee * Da wuerd ich mal mit meiner Druckerei sprechen wenn die sowas machen, denn ich lege die Farben (Farbraum) fest und niemand anderes. Und da wir uns in Europa befinden halte ich mich da an die europaeischen Standards, die eine hiesige Druckerei gefaelligst auch einzuhalten hat.
Ist in meinen Augen ne Frechheit, wuerde mich aber auch nicht wundern wenn sowas gemacht wird.



Ey...das is jetzt der erste Tag wo ich in dem Forum hier aktiv was mache und gezielt rumgucke und ich bin ja shcon dermaßen begeistert. Hier scheinen genau die frikeligen Leute zu sein, die ich immer vermisse. Sonst bin ich immer der, der als Erbsenzaehler ausgebuht wird.
Isch finds topp! * huduwudu! *


Zuletzt bearbeitet von iBOB am Sa 27.01.2007 19:36, insgesamt 1-mal bearbeitet
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gggsucker

Dabei seit: 02.04.2005
Ort: 28
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Verfasst Sa 27.01.2007 19:36
Titel

Re: PDF für Flyerpilot

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krabbelkäfer hat geschrieben:
OK, das war´s erstmal. Bleibt mir noch die Frage ob ich den ganzen Aufwand umgehe wenn ich eine mit
300dpi aufgelöste tif-Datei schicke? Wäre der Unterschied sehr groß? ( Schriftgröße 8 ist enthalten )!

habt vielen Dank
Grüße vom Krabbelkäfer

nochmal kurz zu der variante tif-datei. das ist nicht ratsam, weil dann alles gerastert wird (also auch schriften usw.) und das sollte man (wenn möglich) vermeiden.
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