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Thema: InDesign CS 4 Farbprofile Euroscale v2? vom 28.05.2009


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> InDesign CS 4 Farbprofile Euroscale v2?
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Sandriene
Threadersteller

Dabei seit: 27.01.2006
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Verfasst Do 28.05.2009 09:19
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InDesign CS 4 Farbprofile Euroscale v2?

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Hallo an alle,

ich hab mal eine Frage zu den Farbprofilen.
In meiner Firma hat das nie jemand beachtet und ich hab auch keine Ahnung davon, allerdings haben wir in der Schule gelernt, dass für den normalen Druck (Anzeigen etc.) das Profil Euroscale coated v2 eingestellt sein sollte.
Ich weiß je nach Produkt wechselt das, aber mir geht es eigentlich nur um das "normale"..

Bisher hab ich das auch immer Eursocale coated v2 gehabt und es gab nie Probleme mit der Druckerei.
Jetzt hab ich mir die Creative Suit CS 4 gekauft und da taucht das Profil im ersten Moment gar nicht auf.
Also hab ich auf der eci.org gesucht und was gefunden was jetzt iso coated v2 heißt.

hab das entpackt und wollte es im PS und im ID laden, aber das ging nicht so recht. habe dann "erweiterter modus" angeklickt und dann ist es mit erschienen (ein bissl abgetrennt von den anderen).

Allerdings steht jetzt ganz oben, dass die Profile in den Programmen nicht synchronisiert sind und das ich das im Bridge machen soll. Da kann ich aber das Euroscale nirgendsfinden, sondern nur zwischen diesen Standard-Dings wählen.

Hat jemand ne Ahnung wie sich das verhält? Nimmt man einfach das "Europa universale Anwendungen" und wenn ja, dann welches CMYK Profil dazu, dass dem Euroscale v2 entspricht?
Oder wie kriege im Bridge hin, dass er dort das Euroscale mit auflistet und dann damit synchronisiert.. das wäre mir am liebsten, da wüsste ich das es klappt (weil es ja bis jetzt immer geklappt hat)

Tut mir leid das ich so unwissend bin, aber ich hatte während meiner Ausbildung nie mit einer Druckerei zu tun, sondern immer nur mit unserem Laserdrucker..

mfg Sandriene
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Typografit

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Verfasst Do 28.05.2009 11:38
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Empfohlen wird für RGB eciRGB v2 und ISO coated v2 (ECI) für CMYK, aber das Ausgabeprofil muss ja eh mit der Druckerei abgestimmt sein.
Wichtig ist, dass die BIlddaten (Rasterbilder) in RGB angelegt werden und erst bei der Ausgabe, gleichzeitig mit der Transparenzreduzierung in das Ziel-CMYK konvertiert werden. Das ist frühestens bei der PDF-Erstellung, also nicht in Photoshop (wohl der häufigste Fehler).
Vektordaten und Texte sollen gleich in CMYK angelegt werden. Da würde ich das Standard-Profil wählen.
Eine Farbeinstellung muss immer in Photoshop angelegt werden, dort gesichert, dann kann diese in Bridge ausgewählt werden und synchronisiert.
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
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Verfasst Do 28.05.2009 15:58
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Typografit hat geschrieben:
Empfohlen wird für RGB eciRGB v2 und ISO coated v2 (ECI) für CMYK, aber das Ausgabeprofil muss ja eh mit der Druckerei abgestimmt sein.
Wichtig ist, dass die BIlddaten (Rasterbilder) in RGB angelegt werden und erst bei der Ausgabe, gleichzeitig mit der Transparenzreduzierung in das Ziel-CMYK konvertiert werden. Das ist frühestens bei der PDF-Erstellung, also nicht in Photoshop (wohl der häufigste Fehler).
Vektordaten und Texte sollen gleich in CMYK angelegt werden. Da würde ich das Standard-Profil wählen.
Eine Farbeinstellung muss immer in Photoshop angelegt werden, dort gesichert, dann kann diese in Bridge ausgewählt werden und synchronisiert.

Oh bitte, du kannst ja so schaffen, aber nicht versuchen, Leuten die von der ganzen Materie nun mal so gar keine Ahnung haben, auf die Art einen medienneutralen Workflow aufzuzwingen.

Sobald jemand von denen einen verbindlichen CMYK Ton verlangt, sind die aufgeschmissen.
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
Ort: München
Alter: 54
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 28.05.2009 16:37
Titel

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Mialet hat geschrieben:
Typografit hat geschrieben:
Empfohlen wird für RGB eciRGB v2 und ISO coated v2 (ECI) für CMYK, aber das Ausgabeprofil muss ja eh mit der Druckerei abgestimmt sein.
Wichtig ist, dass die BIlddaten (Rasterbilder) in RGB angelegt werden und erst bei der Ausgabe, gleichzeitig mit der Transparenzreduzierung in das Ziel-CMYK konvertiert werden. Das ist frühestens bei der PDF-Erstellung, also nicht in Photoshop (wohl der häufigste Fehler).
Vektordaten und Texte sollen gleich in CMYK angelegt werden. Da würde ich das Standard-Profil wählen.
Eine Farbeinstellung muss immer in Photoshop angelegt werden, dort gesichert, dann kann diese in Bridge ausgewählt werden und synchronisiert.

Oh bitte, du kannst ja so schaffen, aber nicht versuchen, Leuten die von der ganzen Materie nun mal so gar keine Ahnung haben, auf die Art einen medienneutralen Workflow aufzuzwingen.

Sobald jemand von denen einen verbindlichen CMYK Ton verlangt, sind die aufgeschmissen.

Was soll das?
Wenn Fotos, also Rasterbilder Verwendung finden und Du die Daten in CMYK in Photoshop anlegst, dann bist Du eingeschränkt auf eine einzige Ausgabebedingung und verbindliche CMYK-Werte sind bei Rasterbildern eher selten, gefordert ist vielmehr, dass das Aussehen gleich bleibt. Deshalb Aussehen erhalten und mit RGB arbeiten oder das Aussehen bei der Ausgabe verändern und mit festen CMYK-Werten arbeiten. Eine Aloternative dazu hast Du nicht.
Ja, es gibt noch die CMYK > Lab > CMYK-Konvertierung, aber die trifft Vektorelemente.

Anders sieht es wohl mit Vektoren und Text aus, aber da habe ich immer gesagt und geschrieben, dass hier mit CMYK-Daten gearbeitet werden soll. Da kommt es tatsächlich oft auf verbindliche CMYK-Werte an. Aber das habe ich nie anders behauptet.

Zudem hat die Fragestellerin wissen wollen, wie sie etwas richtig aufsetzen soll und da sind meine Angaben richtig und entsprechen auch den Empfehlungen der ECI. Ich sage ja auch nicht, dass das empfohlene Ausgabeprofil verwendet werden soll, im Gegenteil, ich sagte, die Ausgabebedingung soll bei der Druckerei nachgefragt werden.

Ja, der RGB-Workflow für Rasterbilder ist der einzige farbzuverlässige und produktionssichere im Rahmen von InDesign, Photoshop, Illustrator und Acrobat. Das stelle ich fest und ich habe viele Argumente dafür.
Dass nicht alle Verlage und Agenturen das zulassen ist auch wahr, sogar Sandee Cohen, die fachlich das selbe sagt wie ich hier (nur halt für die US-Bedingungen) leidet darunter, dass die Verlage, die mit ihr zusammenarbeiten auf diese veralteten CMYK-Workflows bestehen. Wäre halt gut, wenn die Verantwortlichen in den Verlagen die Bücher lesen täten, die sie herausgeben.
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Sandriene
Threadersteller

Dabei seit: 27.01.2006
Ort: Erfurt
Alter: 30
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 29.05.2009 08:46
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Ich danke euch recht herzlich!
Ich habe jetzt die zwei eciRGB v2 und ISO coated v2 (ECI) erfolgreich eingestellt und auch mit Bridge synchronisieren können! Ich weiß ja das es noch nicht so das wahre ist, aber jetzt hab ich es zumindest schonmal einheitlich und abgestimmt.

Vielen Dank!

mfg Sandriene
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