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Thema: wieso verwenden viele firmen in ihren logos sonderfarben? vom 14.01.2010


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Farbe -> wieso verwenden viele firmen in ihren logos sonderfarben?
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kart672
Threadersteller

Dabei seit: 09.08.2008
Ort: Berlin
Alter: 40
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 14.01.2010 11:19
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wieso verwenden viele firmen in ihren logos sonderfarben?

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damit es beim druck immer das gleiche ergebnis gibt, und man sich nicht darauf verlassen muss, dass die farbe von jeder druckmaschine auch aus cmyk tatsächlich genauso gemischt wird?

EDIT by ines: Verschoben in Farbe.


Zuletzt bearbeitet von ines am Do 14.01.2010 11:24, insgesamt 1-mal bearbeitet
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ines

Dabei seit: 19.06.2002
Ort: -
Alter: 39
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Do 14.01.2010 11:25
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Genau so ist es * Ja, ja, ja... *

Eine Zusammensetzung aus CMYK ist bei verschiedenen Drucken nie 100% übereinstimmend. Dieses Problem soll mit der Verwendung von Sonderfarben (meist Pantone) umgangen werden.
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Account gelöscht


Ort: -
Alter: -
Verfasst Do 14.01.2010 11:27
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Ich kann mich so auch entscheiden, z.B. Visitenkarten nur in Schwarz und der Sonderfarbe zu drucken. Ist natürlich günstiger als vierfarbig.

Zuletzt bearbeitet von am Do 14.01.2010 11:28, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
Frank Münschke
Forums-Papa

Dabei seit: 08.06.2006
Ort: Essen
Alter: 65
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 14.01.2010 11:30
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... weil die Pantone-Farben, aber auch HKS-Farben von der Farbigkeit schlicht schöner und "leuchtender" sind als oft die schmuddeligeren CMYK-Repräsentationen (schau dir mal einen Pantone-Fächer an, bei dem die beiden versionen nebeneinander gedruckt sind an ...). Mit solchen Farben präsentiert es sich leichter ...
Zu einem korrekten CD gehört allerdings immer eine Umsetzung verwendeter Sonderfarben nach RGB (fürs Web) und CMYK (für Print) ...
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
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Verfasst Fr 15.01.2010 12:53
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Die Gründe sind vielfältig und sogar innerhalb eines CI können es unterscheidliche sein.

So benutzt Mercedes Benz für sämtliche Ersatzteilverpackungen ein schmuddeliges Graublau, das sogar auf Graupappe noch farbverbindlich zu verdrucken ist.

Komplett anders ist die Lage beim Benz'schen Beigegrau. Wäre das vierfarbig, käme wohl fast nichts gedrucktes durch die Qualitätskontrolle. Das ist eine absolute Horrorfarbe für Drucker, da gehört als CMYK selbst bei völligem Unbuntaufbau noch 2 oder 3 Prozent Magenta rein (Schwarz+ gelb ergibt nach menschlichem Empfinden ja Grün)
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GMP

Dabei seit: 08.10.2003
Ort: Köln
Alter: 39
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 26.01.2010 18:20
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Sad Fish hat geschrieben:
Ist natürlich günstiger als vierfarbig.


Sorry, aber das ist so nicht richtig: wenn Du ne 2-Farb-Maschine zur Verfügung hast, ok.
Druckereien, die mit 5-Farb.-Maschinen arbeiten, haben dahingehend das Problem,
dass nur 2 der 5 Werke benutzt würden, welche Du meistens mit bezahlen musst,
da sonst ein unrentabler Auftrag entstehen würde; lediglich die Farbe wäre nicht zu zahlen.
Kannst dies natürlich auch mit hoher Auflage / Nutzen umgehen um 4 Werke zu nutzen,
aber bei Visitenkarten...

Aber sobald Dein Druckbild vierfarbig ist (z.B. eine Broschüre), zahlst Du somit mehr
wg. der Sonderfarbe, also der fünften Farbe.

Davon mal abgesehen stimmt der Rest:
- Farbverbindlichkeit
- Töne, die sonst nicht mischbar/druckbar auf dem Bedruckstoff wären
- etc...
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type1

Dabei seit: 19.11.2004
Ort: -
Alter: 41
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 26.01.2010 18:51
Titel

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GMP hat geschrieben:
Sad Fish hat geschrieben:
Ist natürlich günstiger als vierfarbig.


Sorry, aber das ist so nicht richtig: wenn Du ne 2-Farb-Maschine zur Verfügung hast, ok.
Druckereien, die mit 5-Farb.-Maschinen arbeiten, haben dahingehend das Problem,
dass nur 2 der 5 Werke benutzt würden, welche Du meistens mit bezahlen musst,
da sonst ein unrentabler Auftrag entstehen würde;


Naja. Aber man geht ja auch nicht mit nem 2c Auftrag zu ner Druckerei, die auf 4+X C Aufträge konzipiert ist.
Ein bischen mitdenken muss man auch in digitalen Zeiten noch.
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 26.01.2010 23:28
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Es ist wie fast immer beim kalkulieren von Druckaufträgen: Wenn man nicht die passende Maschine zum geforderten Produkt hat, kann man sich auf den Kopf stellen aber man kommt trotzdem zu keinem markfähigen Preis.
Dann kann man überlegen ob man den Job quersubventioniert, oder ihn eben den erledigen lässt, zu dessen Gerätepark er passt.
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