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Thema: Coated_Fogra39L_VIGC_260 vom 16.03.2015


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Farbe -> Coated_Fogra39L_VIGC_260
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ricecrispy
Threadersteller

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Verfasst Mo 16.03.2015 23:06
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Coated_Fogra39L_VIGC_260

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Hallo zusammen,

hat hier schon einmal jemand mit dem ICC-Profil „Coated_Fogra39L_VIGC_260“ (http://www.color.org/registry/Coated_Fogra39L_VIGC_260.xalter) gearbeitet? Ich bin auf der Suche einem passablen Ersatz für „ISOcoated_v2_eci“ und mein Interesse an o.g. Profil erschließt sich daraus, dass der maximale Farbauftrag hierbei 260% beträgt (und genau das brauche ich momentan; da es sich um Designs aus dem PS-Malkasten und nicht um Fotos handelt, ist eine tausendprozentige Übereinstimmung der Farbräume nicht ausschlaggebend).

Danke schonmal und Gruß
Joachim
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chewy

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Verfasst Di 17.03.2015 08:13
Titel

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Was ist denn der Sinn der Aktion wenn man mal fragen darf? Für andere Druckbedingungen als FOGRA39 gibt es ja schließlich auch extra Profile mit entsprechendem Farbauftrag, daher meine Frage.
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Mialet

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Verfasst Di 17.03.2015 15:28
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Re: Coated_Fogra39L_VIGC_260

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ricecrispy hat geschrieben:
hat hier schon einmal jemand mit dem ICC-Profil „Coated_Fogra39L_VIGC_260“
...
mein Interesse an o.g. Profil erschließt sich daraus, dass der maximale Farbauftrag hierbei 260% beträgt
...
da es sich um Designs aus dem PS-Malkasten und nicht um Fotos handelt, ist eine tausendprozentige Übereinstimmung der Farbräume nicht ausschlaggebend


Warum interessiert dich der maximale Farbauftrag, aber nicht die farbliche Qualität?

Was macht die maximale Tonwertsumme wichtiger, als die restlichen Separationsparameter.


Meine Frage zielt darauf:
Ein Produktionstechnisches Limit des Farbauftrags ist evtl. leichter aus der Welt zu schaffen, als eine schlechte oder für den Drucker nicht nachvollziehbare Separation.
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ricecrispy
Threadersteller

Dabei seit: 25.01.2015
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Verfasst Di 17.03.2015 22:07
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Nun ja, ganz grob gesagt: liefere ich >260%, wird u. U. gar nix gedruckt.
Könnte ich nun am Ende des Tages mit einem ISOcoated_v2_260_eci drüberbügeln, hätte ich schon wieder eine Sorge weniger - aber gibt’s ja nicht…

Wenn es aber für mich als Ottonormalamateur ein Profil gibt, das dem ebenbürtig ist, melde ich hiermit brennendes Interesse an.

Zitat:
Was macht die maximale Tonwertsumme wichtiger, als die restlichen Separationsparameter.


Eine gute Frage. Der Farbauftrag ist im Steckbrief oftmals der einzige Parameter, der von besonderem Interesse zu sein scheint – letztendlich können Druckereien ja auch das mittels UCR korrigieren (und tun sie bei Kleinigkeiten auch), aber Anforderung ist halt Anforderung…

Gruß
Joachim
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
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Verfasst Di 17.03.2015 22:34
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ricecrispy hat geschrieben:
Nun ja, ganz grob gesagt: liefere ich >260%, wird u. U. gar nix gedruckt.
Wer setzt da so strikte Maßstäbe?

Wird da wirklich nach PSO gedruckt und auch auf dazu passendem Papier der Klasse 1?

Dann sollte das nämlich im Bogen-Offstdruck keine wirklichen Probleme bereiten.

Für mich sieht das auf den ersten Blick danach aus, dass sich jemand am Druckbild und Farbumfang des ISOcoated V2 orientiert, aber mit/auf ganz was anderem druckt.
Dann ist aber ersten sein Problem sichd ie Messlatte so hoch gesetzt zu haben, und zum zweiten seines, da mit evtl. niedriegerem Farbauftrag auch hinzukommen.

ricecrispy hat geschrieben:
Könnte ich nun am Ende des Tages mit einem ISOcoated_v2_260_eci drüberbügeln, hätte ich schon wieder eine Sorge weniger - aber gibt’s ja nicht…
Was verstehst du unter 'drüberbügeln'? Willst du bereits separierte, evtl. sogar für FOGRA39 separierte Daten nochmal mit dem 260er Profil transformieren?


ricecrispy hat geschrieben:
Wenn es aber für mich als Ottonormalamateur
Wenn du das bist, ist dass doch eh alles für die Füsse. Was glaubst du dabei gewinnen zu können? Das ist wie mit nem Formeleinsauto Brötchen beim Bäcker holen.

ricecrispy hat geschrieben:
ein Profil gibt, das dem ebenbürtig ist, melde ich hiermit brennendes Interesse an.
Spowas gibts, bzw. sowas kann man sich mit entsprechender Software und Knowhow selber basteln. Aber das ist dann eben kein allgemeingültiger Kompromiss mehr, sondern eine Spezialseparation die dann auch mal an ihre Grenzen stösst und nicht unbedingt für jedes Motiv zu gebrauchen ist.

ricecrispy hat geschrieben:
Eine gute Frage. Der Farbauftrag ist im Steckbrief oftmals der einzige Parameter, der von besonderem Interesse zu sein scheint
Dann bereitest du Daten für gänzlich andere Druckereien auf, als ich das tue.
Mir ist sowas für FOGRA39 Daten eigentlich noch nie passiert.

ricecrispy hat geschrieben:
– letztendlich können Druckereien ja auch das mittels UCR korrigieren (und tun sie bei Kleinigkeiten auch), aber Anforderung ist halt Anforderung…
wer seine Sinne beieinader hat, wird im Leben an keine gelieferte Separation gehen und für ein bisschen UCR die Daten komplett durch die Mangel drehen.
Es gibt viele Druckereien die Farbserver betreiben mit denen über DeviceLink Profile zum Farbe sparen ein stärkerer Unbuntaufbau erzeugt wird, aber das sind Workflows, die eingespielt und ausgiebig getestet wurden, und selbst dann für bestimmte Motive auch gern mal in die Hose gehen.

Ich hab nach wie vor das Gefühl du bist komplett auf nem falschen Dampfer unterwegs. Gehts evtl. um Anzeigen die u.a. auch in Tageszeitungen geschaltet werden?
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ricecrispy
Threadersteller

Dabei seit: 25.01.2015
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Verfasst Mi 18.03.2015 13:08
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Zitat:
ricecrispy hat geschrieben:
Nun ja, ganz grob gesagt: liefere ich >260%, wird u. U. gar nix gedruckt.


Wer setzt da so strikte Maßstäbe?

Ich will keinen Namen nennen, aber die Aussage war, dass z. B. flächige Füllungen mit mehr als 260% nicht angenommen werden.

Zitat:
Wird da wirklich nach PSO gedruckt und auch auf dazu passendem Papier der Klasse 1?
Dann sollte das nämlich im Bogen-Offstdruck keine wirklichen Probleme bereiten.

Ja und ja (hochweiß, gestrichen). Es geht lediglich um die Trockenzeit und nicht darum, dass das Papier oder gar die Maschine nicht mehr als 260% vertragen würde.


Zitat:
ricecrispy hat geschrieben:
Könnte ich nun am Ende des Tages mit einem ISOcoated_v2_260_eci drüberbügeln, hätte ich schon wieder eine Sorge weniger - aber gibt’s ja nicht…
Was verstehst du unter 'drüberbügeln'? Willst du bereits separierte, evtl. sogar für FOGRA39 separierte Daten nochmal mit dem 260er Profil transformieren?

Ich selbst separiere die Daten nicht, das macht die Druckerei; Wenn ich allerdings bei der Farbwahl 4 * 100% nehme und exportiere, habe ich die auch im PDF. Mit drüberbügeln meine ich, die 4*100% entsprechend Farbprofil und Konvertierungsmethode auf eine Farbe umwandeln zu lassen, die vom Farbauftrag her innerhalb der Grenze liegt.
Natürlich wünsche ich mir auch soviel Farbtreue wie möglich, deswegen meine Ursprungsfrage, ob das Profil ein passender Ersatz ist. Bei meiner Recherche habe viele gefunden, die vor demselben Problem standen und einfach mal in Web_SC_FOGRA40_GCR_bas für einen Druck auf Papier Klasse 1 umwandeln, um auf den Farbauftrag zu kommen. Diese Idee hätte hier im Forum sicherlich Schlaganfälle ausgelöst.

Zitat:
ricecrispy hat geschrieben:
ein Profil gibt, das dem ebenbürtig ist, melde ich hiermit brennendes Interesse an.
Spowas gibts, bzw. sowas kann man sich mit entsprechender Software und Knowhow selber basteln. Aber das ist dann eben kein allgemeingültiger Kompromiss mehr, sondern eine Spezialseparation die dann auch mal an ihre Grenzen stösst und nicht unbedingt für jedes Motiv zu gebrauchen ist.

Genau, damit brauche ich gar nicht erst anfangen.

Zitat:
ricecrispy hat geschrieben:
Eine gute Frage. Der Farbauftrag ist im Steckbrief oftmals der einzige Parameter, der von besonderem Interesse zu sein scheint
Dann bereitest du Daten für gänzlich andere Druckereien auf, als ich das tue.

Gut möglich – es gibt die Druckereien, die bereits auf der Homepage schon so und so separierte Daten mit der und der Rasterwinkelung und was weiß ich nicht verlangen. Jeder, der mal eben ‚nen Stapel Hochzeitseinladungen drucken lassen will, sucht da gleich das Weite und ist damit verlorene Kundschaft.
Und dann gibt’s die, die sagen „liefere mir ein Composite-PDF und achte auf ein paar Eckdaten“. Den Rest machen die dann selber. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass man auf Nachfrage nicht mehr ins Detail gehen könnte.

Zitat:
Ich hab nach wie vor das Gefühl du bist komplett auf nem falschen Dampfer unterwegs. Gehts evtl. um Anzeigen die u.a. auch in Tageszeitungen geschaltet werden?

Letztendlich geht es um Klappkarten.

Ich denke das Ergebnis wird hier sein, dass ich entweder vorausschauend arbeite, was den Farbauftrag angeht oder ich zu einer Druckerei gehe, die weniger restriktiv ist.

Gruß
Joachim
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hilson

Dabei seit: 05.09.2005
Ort: Pforzheim
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Verfasst Mi 18.03.2015 13:25
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ricecrispy hat geschrieben:
oder ich zu einer Druckerei gehe, die weniger restriktiv ist.


Oder wenigstens zusätzlich zum max. Farbauftrag auch noch Angaben zum passenden Farbprofil machen kann *zwinker*

//edit:
ricecrispy hat geschrieben:
Jeder, der mal eben ‚nen Stapel Hochzeitseinladungen drucken lassen will, sucht da gleich das Weite und ist damit verlorene Kundschaft.


Ich finde es nach wie vor nicht selbstverständlich, daß jedes "Heimchen am Herd" meint seine Drucksachen selbst produzieren zu müssen, aber so hat sich der Markt nun mal entwickelt.

Wie soll sich ein Dienstleister deiner Meinung nach also verhalten? Keine/wenige Angaben um ja niemanden zu vergraulen ... auf die Gefahr hin, das dann Murks dabei rauskommt, oder alles Notwendige auflisten und Lieschen Müller kriegt die Schockstarre.


Zuletzt bearbeitet von hilson am Mi 18.03.2015 13:34, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
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Verfasst Mi 18.03.2015 14:15
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ricecrispy hat geschrieben:
Ich selbst separiere die Daten nicht, das macht die Druckerei;

Dann erübrigt sich die Frage doch schon von vornherein.

ricecrispy hat geschrieben:
Wenn ich allerdings bei der Farbwahl 4 * 100% nehme und exportiere, habe ich die auch im PDF. Mit drüberbügeln meine ich, die 4*100% entsprechend Farbprofil und Konvertierungsmethode auf eine Farbe umwandeln zu lassen, die vom Farbauftrag her innerhalb der Grenze liegt.
Das geht ja nun mal überhaupt nicht! Egal was da nun für eine Variante an FOGRA39 oder auch jedes anderen Druckstandards hinten dran steht.

Wenn man maximales Schwarz haben will, nimmt man eine der umläufigen Empfehlungen nach eigenem Gusto:

100K +

40C
50C
60C
30C30M30Y
...

oder eben den Vorschlag der angesteuerten Druckerei.

Wenn die technischen Töne mit Bildern verschmelzen sollen (Bildschwarz geht über in Hintergrundschwarz, dann muss man mit beidem in RGB oder Lab arbeiten, damit es bei der letztendlichen Separation auch gleich wird (vorausgesetzt da ist nicht wieder jemand mit genau so einem Spezialprofil im Colorserver dran, der technische/VektorElement-Farben anders separiert, als Pixeldaten (schon mehrfach erlebt).


Für dein Problem gibt es als Lösung kein Profil sondern nur technischen Sachverstand.

Wandelt man ein RGB 0/0/0 relativ farbmetrisch mit Tiefenkompensation in diverse FOGRA39 Profile, bekommt man irgendwas um Lab 11/0/0 per absolut farbmetrischer Berechnung (gedruckter Farbeindruck nebst Papier).

ISO Coated V2 ECI:
88/78/65/93 ∑=324% Lab= 11/0/1

ISO Coated V2 300% ECI:
78/68/58/94 ∑=296% Lab= 12/0/1

Coated FOGRA39 (ISO 12647-2:2004
91/79/62/98 ∑=330% Lab= 9/0/0

Coated_Fogra39L_VIGC_260:
62/52/44/100 ∑=258% Lab= 11/0/-1

Coated FOGRA39_GCR_bas:
73/64/55/96 ∑=288% Lab= 11/0/-1


und für ein mit Verstand angelegtes Tiefschwarz mit

60/0/0/100 ein Lab von 12/-5/-6
oder 40/30/0/100 ein Lab von 12/1/-4

Beides bei Flächendeckungssummen von deutlich unter 200%, ein nur um Nuancen weniger dunkles Schwarz (∆L von 0-1 zu den ECI Profilen)!

Wenn ich mir den Schwarzanteil im VICG Profil ansehe, würde meine Wahl darauf wohl als allerletztes fallen)


Zuletzt bearbeitet von Mialet am Mi 18.03.2015 14:17, insgesamt 1-mal bearbeitet
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