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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Fr 20.10.2017 03:58 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Verständnisfrage Farbprofile vom 08.10.2017


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Druck - Produktion -> Verständnisfrage Farbprofile
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TrashTom
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Verfasst So 08.10.2017 18:40
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Verständnisfrage Farbprofile

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Hi,

Ich lese gerade ein Buch zum Thema Prepress wo man laut Autor im cmyk Bereich kein Farbprofil beim speichern in Photoshop (zur weiteren Verwendung in Indesign) speichern soll. Im rgb Bereich aber schon. Warum ist das so?

Mein normaler Workflow war:alle Programme auf ISO coated v2 voreinstellen, alle Bilder in ISO Coated v2 aufbereiten und Profil im photoshop mitspeichern. Ist das falsch? (Standard gestrichenes Papier).

Danke!
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Frank Münschke
Forums-Papa

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Verfasst So 08.10.2017 19:44
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Dann schreibe doch auch, welches Buch das ist ...
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TrashTom
Threadersteller

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Verfasst So 08.10.2017 22:05
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Prepress für Grafikdesigner. Inwiefern ist das relevant?
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Mialet

Dabei seit: 11.02.2004
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Verfasst So 08.10.2017 22:19
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Re: Verständnisfrage Farbprofile

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TrashTom hat geschrieben:
Ich lese gerade ein Buch zum Thema Prepress wo man laut Autor im cmyk Bereich kein Farbprofil beim speichern in Photoshop (zur weiteren Verwendung in Indesign) speichern soll. Im rgb Bereich aber schon. Warum ist das so?
Ich glaube deine Darstellung ist etwas verkürzt.
Wenn ich mich recht erinnere steht diese Empfehlung im Zusammenhang mit der im Vorhinein zu fällenden Entscheidung, das komplette CMYK Bildmaterial auf _ein_ Standardprofil zu separieren.

Dann braucht nicht jedes Bild zwischen 2 und 3MB an Profilspeicherplatz, und für Reseparationen eignet sich ID mit CMYK Bildmaterial eh nicht, in dem Fall wäre wieder RGB Material bzw. Devicelinkunterstützung angesagt - und da ist das Quellprofil eh funktionell nicht beteiligt sondern nur eine Prämisse, die per 'Randnotiz' deutlich eleganter zu handeln ist.


TrashTom hat geschrieben:
Mein normaler Workflow war:alle Programme auf ISO coated v2 voreinstellen, alle Bilder in ISO Coated v2 aufbereiten und Profil im photoshop mitspeichern. Ist das falsch? (Standard gestrichenes Papier).

Wenn du das genau so handhabst, warum solltest du dann hundert-, wenn nicht gar tausendfach das selbe Profil einbinden, um am Ende PDFs abzugeben, die dieses Profil eh nochmal als OI enthalten und bei der PDFgenerierung die gleichlautenden Bildprofile getilgt werde?


Zuletzt bearbeitet von Mialet am So 08.10.2017 22:24, insgesamt 1-mal bearbeitet
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TrashTom
Threadersteller

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Verfasst Mo 09.10.2017 08:39
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Ich habe bei den Farbprofilen irgendeinen Denkfehler.

Für mich macht es irgendwie keinen Sinn ein Bild z.B.: in ISO Coated v2 zu bearbeiten und dieses Bild dann ohne Farbprofil abzuspeichern. Was passiert wenn man das Bild ohne Profil abspeichert? Ist das Bild dann anders, als wenn man ein Profil anhängt? (Abgesehen von der Dateigröße natürlich)
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gjet

Dabei seit: 09.10.2008
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Verfasst Mo 09.10.2017 09:26
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Hi,
mir ist leider kein passender Vergleich eingefallen zu Farbprofilen, aber am ehesten könntest du sagen du hast ein Rezept für Kuchen und da steht nur "50" Butter, es fehlt aber - ohne Profil - die Einheit , das heißt du weißt nicht ob gramm oder Unzen gemeint sind (blöder Vergleich ich weiß, aber mir ist kein besserer eingefallen)

Bei CMYK-Werten ohne Profil heißt das: wenn du einen Bildpunkt mit 100% Schwarz an den Drucker schickst wird dieser seinen maximalen Farbauftrag mit seiner spezifischen Tinte aufs Medium bringen. Und dieses 100% Schwarz wird sich je nach Drucker, Druckfarbe und Bedruckstoff (Weißpunkt, Glanz, Saugfähigkeit, etc...) deutlich unterscheiden. Deswegen brauchen wir ein Profil, das die Druckumgebung / den Druckprozess möglichst genau beschreibt, um am Ende auch auf verschiedenen Materialien und Druckern einen ähnlichen Farbeindruck zu erreichen.

lg
markus
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TrashTom
Threadersteller

Dabei seit: 16.08.2011
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Verfasst Mo 09.10.2017 09:40
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Dass ein Farbprofil über den Output Intent im PDF mitgegeben wird – also ein "Rezept für die Farbmischung" – ist klar. Aber:

Nehmen wir an wir machen PSD Artwork für ein Magazincover. Ich habe das Cover in Iso Coated v2 erstellt - speichere ich das Profil dann mit PSD ab oder nicht wenn ich es dann in Indesign einbette? Wenn ich es nicht tue, fehlt das "Farbrezept" ja quasi oder nicht?

In welchem Farbraum befindet sich das Bild ohne Farbprofil dann?

Wie gesagt, Denkfehler.
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printoo

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Verfasst Mo 09.10.2017 10:22
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Das Farbprofil erklärt dem nächsten Programm wie deine Farbwerte in CMYK aussehen sollen. Je nach Druckprozess und Material können die CMYK-Werte zu einem anderen Farbeindruck führen.
Wenn du Bilder ohne Farbprofil in InDesign lädst geht InDesign davon aus, dass diese im gleichen Farbraum erstellt worden sind wie der Arbeitsfarbraum deines InDesign-Dokuments. Deswegen ist es theoretisch obsolet wenn du IMMER den gleichen Workflow in Bezug auf den Farmraum hast. Wichtig ist dann nur, dass alles darauf abgestimmt ist.
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