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Thema: Produktion von Schaufensterfolien - Hilfe! vom 22.12.2011


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Toffi-Fee
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Verfasst Di 27.12.2011 15:49
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qualidat hat geschrieben:
Cleverer und moderner ist es, ein "medienneutrales" X3 oder X4 zu machen und das RIP des Dienstleisters macht die Separation, denn der sollte doch am Besten Wissen, wie es geht und dich geht das eigentlich Nichts an. Dann brauchst du kein Profil von ihm und dein PDF kann genau so gut später mal woanders gedruckt werden, ohne dass du etwas ändern musst. In einem solchen PDF bleiben Bilddaten in RGB und werden erst unmittelbar bei der Druckausgabe, passend zu Druckprozess und Medium, nach CMYK gewandelt.

Zum Kleben: Klar fängt jeder mal an. Aber vlt. solltest du erstmal mit Schildern oder deinem eigenen Auto üben. Eine Geschäftseröffnung fände ich dafür etwas zu heiß. Wenns schiefgeht bist du blamiert, das Material ist versaut und die Zeit wird knapp ... Risiko!

Ansonsten: Viel Glück!


Hallo Qualidat,

Danke für die ausführliche Erklärung. Ich wusste (bisher) nicht, dass man auch ein RGB senden kann und die Druckerei das umwandeln kann - auf die Idee wäre ich gar nich gekommen, weil ich bisher nur mit Druckereien zu tun hatte, die alles fix-fertig haben wollen. Und siehe da: Die Foliendruckerei bietet eine Umwandlung von RGB-PDFs an... (wenn man weiss, was man fragen muss, ist das schon die halbe Miete).

Auf mein Auto kann ich nix kleben, der alte Panda ist in der Werkstatt und die Beklebung für meinen T3 will gut überlegt sein Lächel Meine Kundin habe ich schon mal vorgewarnt: Und zwar so, dass sie sich drauf gefasst macht, dass wir die Beklebung aufgrund der Witterung (Mitte Januar kanns ja echt kalt werden) nicht raufkriegen. Sie hats mit Fassung getragen Lächel.

@Hilson: Mein inkscape (neueste Version) kann kein CMYK - nur über den Umweg über Scribus.

@andreask: Ich bin denjenigen sehr dankbar, die mir helfen. Ich habe nur, weil ich extrem im Zeitdruck bin, wenig Nerven, mich mit denjenigen distanziert-höflich auseinandersetzen, die auf mir herumtrampeln und wenig hilfreich in die Suppe spucken - ich bin hier ja nicht für irgendeinen Hansel der Tret-Bock und da setze ich mich zur Wehr. Sorry, falls ich mich im Ton vergriffen habe. Ich lerne ja schnell, doch jetzt habe ich das Gefühl - die Hinweise waren für mich etwas bruchstückhaft - alles in Blitzeseile durch Trial & Error lernen zu müssen.

Die guten Nachricht: 4 PDFs zum Belichten sind fertig (der Weg über inkscape und Scribus), jetzt "hänge" ich gerade etwas weil ich bei meiner Schrift einen transparenten Hintergrund benötige (sonst nie gebraucht, Flyer sind ja nicht transparent...).

Lg Toffi
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gajel

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Verfasst Di 27.12.2011 15:54
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qualidat hat geschrieben:


Cleverer und moderner ist es, ein "medienneutrales" X3 oder X4 zu machen ......


Das ist weder cleverer noch moderner, sondern einfach flexibler (vorausgesetzt die Druckerei weiß was sie macht und kann professionell mit X3 und X4 umgehen) aber auch fehleranfälliger (keine Kontrolle über die Farbseperation und die dadurch entstehenden Farbveränderungen usw.).

Hast du eine professionelle/gute Hausdruckerei und bist gut mit dieser eingespielt macht ein X3 bzw. X4 sicherlich Sinn.

Ist dies nicht der Fall, macht es in der Tat viel Sinn mit X1 zu Arbeiten und somit ein guten Kompromiss zwischen Flexibilität und Ausgabesicherheit zu haben, denn hier efolgt die Farbseperation bei der PDF erstellung (Kontrolle) und du bist immer noch relativ flexibel. Heißt, du kannst deine Daten immer noch an/auf "jegliches" Druckverfahren anpassen/aufbereiten.

Einfach zu sagen X3 und/oder X4 ist moderner und cleverer halte ich für sehr gewagt und gefährlich!


Zuletzt bearbeitet von gajel am Di 27.12.2011 16:02, insgesamt 5-mal bearbeitet
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hilson

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Verfasst Di 27.12.2011 16:33
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Toffi-Fee hat geschrieben:
ich bin hier ja nicht für irgendeinen Hansel der Tret-Bock und da setze ich mich zur Wehr.


Das bringt aber nix (gegen eine ganze Meute hat man eh keine Chance), sondern verzögert nur die Problemlösung. Hier weht nun mal ein rauher Wind. Am besten gleich dran gewöhnen. Im Arbeitsalltag muss man sich von schwierigen Kunden zuweilen auch so einiges gefallen lassen. Am besten ne dicke Haut zulegen. Meine Erfahrung.


Toffi-Fee hat geschrieben:
jetzt "hänge" ich gerade etwas weil ich bei meiner Schrift einen transparenten Hintergrund benötige (sonst nie gebraucht, Flyer sind ja nicht transparent...).


Deine PDF müssen mind. Version 1.4 sein. Bei 1.3 wird grundsätzlich transparenzreduziert. Da ich mit deinen Tools aber nur rudimentär vertraut bin, kann ich das halt auch nur so allgemein als Tipp in den Raum werfen.
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Toffi-Fee
Threadersteller

Dabei seit: 22.12.2011
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Verfasst Mi 28.12.2011 09:29
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hilson hat geschrieben:
Toffi-Fee hat geschrieben:
ich bin hier ja nicht für irgendeinen Hansel der Tret-Bock und da setze ich mich zur Wehr.


Das bringt aber nix (gegen eine ganze Meute hat man eh keine Chance), sondern verzögert nur die Problemlösung. Hier weht nun mal ein rauher Wind. Am besten gleich dran gewöhnen. Im Arbeitsalltag muss man sich von schwierigen Kunden zuweilen auch so einiges gefallen lassen. Am besten ne dicke Haut zulegen. Meine Erfahrung.


Yep, ich gebe dir Recht. Aber meine Hoffnung ist, dass, wenn die üblichen Meckerer merken, dass sie bei mir an der falschen Adresse sind, die Lust verlieren, ihren "Gib-das-einem-Fachmann!"-Textbaustein zu posten. Sorry, aber man kommt sich ja vor wie mit einer Beute (=Kunde) über der hier bereits die Geier kreisen, um sie einem (mit allen Mitteln) abzujagen. * Ich geb auf... *

Ich habe inzwischen auch eine Online-Druckerei gefunden, die - im Gegensatz zu anderen (!) - sehr spezifische Angaben für den Großdruck macht oder über das Format, das sie geliefert haben wollen. Ist halt schon schwierig, wenn nicht klar angegeben ist, wie-genau die Daten sein sollen: Es gibt ja nun deutlich mehr als eine Variante, Daten zu liefern.

Lg Toffi
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hilson

Dabei seit: 05.09.2005
Ort: Pforzheim
Alter: 50
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 28.12.2011 11:34
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Toffi-Fee hat geschrieben:
Ich habe inzwischen auch eine Online-Druckerei gefunden, die - im Gegensatz zu anderen (!) - sehr spezifische Angaben für den Großdruck macht oder über das Format, das sie geliefert haben wollen.


Damit hast du selbst ein gutes Beispiel dafür geliefert, was ich weiter vorn meinte in Bezug auf fachliche Qualität und Quantität.
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