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Thema: Controlling im 1-Mann-Unternehmen vom 04.11.2016


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Wie macht man... -> Controlling im 1-Mann-Unternehmen
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nullhorn
Threadersteller

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Verfasst Fr 04.11.2016 09:37
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Controlling im 1-Mann-Unternehmen

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Hi Leuz,

ich war jetzt schon längere Zeit hier nicht mehr aktiv, habe aber immer mal rein geschaut.
Nun habe ich mal wieder eine Frage, die der ein oder andere sich vlt. auch gerade stellt oder vlt. schon gelöst hat.

Zu meiner Person, ich habe seit 10 Jahren ein Nebengewerbe im Bereich der Mediengestaltung.
Branding, Print, Textilveredelung und Beklebung sind meine Hauptbereiche.
Ich habe mehrere gewerbliche Kunden (zumeist Handwerksbetriebe) aber auch viele Vereine u Laufkundschaft.
Ich arbeite hauptberuflich 34 Stunden bei meinem AG, der "Rest" wird ins Gewerbe investiert.
Mein "normaler" Tagesablauf ist 4:30 aufstehen, 5:00 PC arbeiten, 7:00 auf die Arbeit - 14:00, danach 1,2,3 Kunden.
Dann noch mal an den PC so bis 17:00 Uhr. D.h. fürs Gewerbe kommen da schon mal 4 - 5 Stunden am Tag und in der Woche 25 - 30 Stunden zusammen.
Das ist auch in Ordnung, das ist nicht das Problem. Das "Problem" wenn man es überhaupt so nennen möchte,
ist dass das immer so ein "Hobby" war das ich schon sehr ernst nehme, aber von dem ich mich auch nicht abhängig machen mag. D.h. wenn ich Montag keinen Bock habe, dann lass ich die gewerbliche Arbeit auch mal ganz liegen.
Nun möchte ich aber das ganze etwas effektiver gestalten, denn es fühlt sich oft so an, als ob ich jede Menge Stunden fürs Gewerbe verbrauche aber am Ende "nur" der Betrag X auf dem Konto steht.
Ich würde also gerne herausfinden, ob das so passt oder ob da mehr gehen muss.
Nun kommen wir zum schwierigen Teil. Da es nicht viel nützt die Umsatzrentibiltät (Gewinn / Umsatz) auszurechnen ohne dabei die Stunden mit einem Stundenlohn anzusetzen, müsste ich wissen wie viele Stunden ich im Monat fürs Gewerbe brauche.

So und da sind wir nun bei der eigentlichen Frage, wie macht ihr das?
Ich habe mir schon diverse Programme und Apps angeschaut, die Arbeitszeit mit tracken.
Das Problem das ich habe ist, dass meine Arbeitsweise recht "durcheinander" ist.
D.h. ich arbeite mal ne halbe Stunde daran, dann zwei Stunden daran, dann wieder mal fix 10 Mins daran u zwischendrin such ich noch privat was im Netz. Ich weiß dass das nicht gut ist, aber nur so macht das Laune.
Ein weiteres Problem ist, dass ich bei manchen Sachen gar nicht mittracken kann, weil ich z.B. manchmal bis zur Fertigstellung von 5 T-Shirts 5 Stunden investiert. Da kann ich aber kaum für 1 Shirt 45€ verlangen.

Versteht mich nicht falsch, mir ist schon irgendwie klar wo die Probleme liegen.
Ich müsste disziplinierter arbeiten, dann könnte man auch einfacher tracken.
Ich wollte jetzt einfach mal hören, wie ihr das so macht oder obs euch vlt. auch so geht?

Grüße
Flo
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Mac

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Alter: 59
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 04.11.2016 09:47
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Moin Flo,

du brauchst wahrscheinlich sowas :
https://itunes.apple.com/us/app/timing-automatic-time-tracker/id431511738?mt=12
Ein Stück Software, dass die aufgewendete Zeit je Programm und Datei mittrackt.


Wir nutzen ne Auftragsverwaltung, in der du ne Jobtasche anlegst und dann mit der eingebauten
Zeiterfassung verwendete Zeit dem Job zuordnest. Das gibt dann ein realistischeres Zeitbild.

Deine Arbeitsweise würde ich nicht chaotisch bezeichnen - das ist normal *zwinker*
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nullhorn
Threadersteller

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Verfasst Fr 04.11.2016 10:12
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Hi Mac,

Zitat:
Deine Arbeitsweise würde ich nicht chaotisch bezeichnen - das ist normal *zwinker*


das ist schon mal beruhigend. Ich hatte bisher nur wenig Einblick in andere Büros,
deshalb fällt es mir schwer so etwas abzuschätzen. Da ich aber überall dazu neige,
vieles parallel zu machen, wirkt sich das natürlich auch auf meine kreative Arbeit aus.

Ich arbeite mit PC, mal schauen ob es sowas auch für uns gibt.
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Mac

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Ort: Aufm Boot
Alter: 59
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Verfasst Fr 04.11.2016 10:30
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sowas?
http://www.chrometa.com/
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Benutzer 62312
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Ort: -

Verfasst Fr 04.11.2016 13:11
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Als ich damals auch nebenher mein Gewerbe betrieben habe, kam ich ganz ohne Tracker aus. Du kannst die Zeit auch grob überschlagen. Halbe Stunde mehr oder weniger... wenn interessierts. Im Zweifel gab es eine Kundenmappe mit Stundenzettel. Organisation schadet nie!

Zitat:
Mein "normaler" Tagesablauf ist 4:30 aufstehen, 5:00 PC arbeiten, 7:00 auf die Arbeit - 14:00, danach 1,2,3 Kunden. Dann noch mal an den PC so bis 17:00 Uhr. D.h. fürs Gewerbe kommen da schon mal 4 - 5 Stunden am Tag und in der Woche 25 - 30 Stunden zusammen.

Klingt ja erst einmal diszipliniert, allerdings 4:30 aufstehen + 5:00 PC arbeiten??? Du bist verrückt! Grins

Wenn du in dein Gewerbe Zeit "investierst", sind das immer Aufträge oder zählst du da auch Buchhaltung, Recherche, Eigenwerbung usw mit dazu? 25-30 Stunden klingt nicht mehr wirklich nach Hobby. Außerdem überschreitest du die zulässige Arbeitszeit da du hauptberuflich ja bereits verpflichtet bist. Ist aber ein anderes Thema.

Ich lese eine weitere Frage heraus, ob sich das alles überhaupt lohnt, oder? Wieviele Stunden stellst du also tatsächlich in Rechnung? 25 Stunden die Woche bleibt dir was an Nettostunden die du abrechnest? Rechnest du überhaupt nach Stunden ab oder machst du Pauschalpreise?


Zuletzt bearbeitet von am Fr 04.11.2016 13:13, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
nullhorn
Threadersteller

Dabei seit: 22.02.2006
Ort: Brend-City
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Verfasst Fr 04.11.2016 15:00
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Zitat:
Klingt ja erst einmal diszipliniert, allerdings 4:30 aufstehen + 5:00 PC arbeiten??? Du bist verrückt! Grins


Ja das habe ich schon oft gehört und auch bemerkt, dass ich wohl weit und breit der einzige bin der antizyklisch arbeitet.
Während sich alle bis spät in die Nacht die Arbeit um die Ohren schlagen, ist bei mir spätestens um 18:00 Uhr der Hammer gefallen. Ich kann dann weder kreativ noch produktiv sein und will es auch gar nicht.
Dagegen fällt mir das früher aufstehen sehr einfach, wache oft vor dem Wecker auf - passt also.

Zitat:
25-30 Stunden klingt nicht mehr wirklich nach Hobby.


Ja, Hobby ist das auch keins mehr - ich nehme das alles schon sehr ernst und meine Außendarstellung
ist auch auf Büro für Mediengestaltung ausgerichtet. Hobby nenne ich es halt immer noch, gerade weil ich
oftmals nicht genau hin schaue was die Zeit angeht und wenn ich mich in eine Projekt verliebt habe oder
eine Drucktechnik umbedingt umsetzen möchte, dann spielt Zeit für mich auch keine Rolle mehr.
Die bekommt der Kunde dann natürlich auch nicht verrechnet - da haperts bei mir noch am Verkaufstalent, aber auch das ist eine andere Geschichte.

Ich habe ja nach 10 Jahren schon gewisse Erfahrungswerte, hinzu kommen regionale Verkaufspreise von Konkurrenten, die das aber im Vollgewerbe seit mehreren Jahrzehnten betreiben.

Du hast das schon richtig erkannt, es fühlt sich zzt. einfach so an als ob ich zu viel Zeit verdaddle und auf der
anderen Seite zu "wenig" Geld aus der Zeit raus hole. Um dieses Gefühl zu entkräften (oder auch nicht)
versuche ich (das haben wir Deutschen doch so an uns) es duch Zahlen und Fakten zu relativieren.

€// Was mir gerade auch noch auffällt, ich sitze jetzt zwar schon 45 mins vor dem PC, arbeite aber nix daran,
sondern entgittere Folie die ich dann gleich auf Shirts presse. Das kann die Tracking Software dann ja nicht erkennen.


Zuletzt bearbeitet von nullhorn am Fr 04.11.2016 15:14, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Benutzer 62312
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Ort: -

Verfasst Fr 04.11.2016 15:14
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Zeitmanagement habe ich bisher analog gelöst, daher kann ich leider keine brauchbaren Tipps wie Mac geben. Als Milchmädchenrechnung könntest du aber dennoch (auch mal) deine Einnahmen durch deinen Zeitaufwand teilen, um dein aktuelles "Stundenhonorar" zu ermitteln.
 
SL-Design

Dabei seit: 09.11.2005
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Verfasst Fr 04.11.2016 17:22
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Re: Controlling im 1-Mann-Unternehmen

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nullhorn hat geschrieben:
Ich müsste disziplinierter arbeiten, dann könnte man auch einfacher tracken.
Ich wollte jetzt einfach mal hören, wie ihr das so macht oder obs euch vlt. auch so geht?


Es gibt ja heute für alles Software aber ich nutze seit 20 Jahren Selbständigkeit für meine Zeiterfassung einen Zettel, Stift und eine Uhr und kombiniere das mit einer disziplinierten Arbeitsweise.
Das funktioniert auch, wenn man an 5 unterschiedlichen Jobs am Tag arbeitet.
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