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Thema: Jobs unverschuldet verloren aufgrund wirtsch. Situation vom 17.10.2014


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Beruf und Karriere -> Jobs unverschuldet verloren aufgrund wirtsch. Situation
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shaani
Threadersteller

Dabei seit: 12.11.2009
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Verfasst Fr 17.10.2014 09:07
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Jobs unverschuldet verloren aufgrund wirtsch. Situation

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Wie wirkt sich das aus? Ich hatte in meinem Lebenslauf einfach riesiges Pech:
Ich habe in einer Druckerei gelernt, eigentlich stand die Übernahme von vornerein fest, allerdings ging das Unternehmen zum Ende meiner Ausbildung in Insolvenz und wurde aufgelöst.

Wurde in ein Splitterunternehmen (Frisches Start up mit 5 Mann) aufgenommen, dass aus Partnern der Druckerei bestand. Dieses hatte nach 6 Monaten auch finanzielle Schwierigkeiten, und musste mich, da ich als letzte dazu kam, als erste entlassen.

Daraufhin habe ich nahtlos gleich einen neuen Job bekommen, allerdings wieder bei einem frisch gegründeten 3 Mann Startup Unternehmen, dass mich dann nach 8 Monaten nicht mehr finanzieren konnte.

Beide Arbeitszeugnisse weisen natürlich betriebliche Gründe aus, und beide ehemalige Chefs weisen deutlich darauf hin, dass es nicht an meinen Leistungen gelegen hat - allerdings mache ich mir Sorgen, ob ich jetzt noch einen Job finde, weil soviel Pech muss man erstmal haben. Klar kann ich es erklären - aber erstmal soweit kommen???

Kommt doch gleich nur ein Blick auf den Lebenslauf und dann Ablage Papierkorb, oder nicht?

Meine einzige Schuld war wohl, dass ich frische Startup Unternehmen mitaufgebaut habe, die letztendlich gescheitert sind und sich verkleinern mussten..

Ist es möglich trotz des Lebenslauf wieder einen neuen Job zu finden? Sollte man das erste Unternehmen besser verschweigen um einen gradlinigeren Lebenslauf zu erreichen? Was kann man tun??
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NaMaMe

Dabei seit: 26.09.2011
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Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 17.10.2014 09:16
Titel

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Ich denke nicht, dass das ein Problem wird. Jeder, der in dieser Branche arbeitet, insbesondere ein eigenes unternehmen führt, weiß um die wirtschaftlich schwierige Lage. Und ganz generell ist es heutzutage nicht mehr so, dass die Menschen ganz grundsätzlich ein Leben lang beim selben Arbeitgeber bleiben.

Die Arbeitszeugnisse legst du doch direkt bei Bewerbung vor, also musst du ja nicht "erst soweit kommen" das zu erklären, die Unterlagen haben die pot. Arbeitgeber von Anfang an.

Verkaufe dich und deine Leistungen ganz einfach gut (du scheinst ja im Großen und Ganzen keine Probleme zu haben Jobs zu finden, also gehe ich davon aus, dass du das kannst) und die wirtschaftliche Situation deiner Arbeitgeber wird dir glaube ich niemand vorwerfen.
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Nefliete
Moderator

Dabei seit: 05.07.2007
Ort: Fu**ing Eifel
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 17.10.2014 09:17
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So wie es sich anhört, hast du doch immer direkt etwas neues gefunden, oder nicht? Du kannst die Hintergründe per Zeugnis belegen. Da würde ich mir keine Sorgen machen. Natürlich kann es sein, das der ein oder andere sich blenden lässt, aber das kann dir auch passieren, wenn ihm/ihr dein Lebenslauf Foto nicht gefällt... Lächel

Verschweigen würde ich das nicht. Man muss es aber auch nicht zum Hauptthema im Anschreiben machen.
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shaani
Threadersteller

Dabei seit: 12.11.2009
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 17.10.2014 09:20
Titel

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Ist nur die Frage ob ein suchendes Unternehmen, dass bekannterweise ja hunderte von Bewerbungen bekommt sich überhaupt die Mühe macht, nach dem Blick auf den Lebenslauf die Arbeitszeugnisse überhaupt zu lesen.. *Schnief*

Ich sollte wohl beim nächsten Arbeitgeber darauf achten, dass es kein kleines 4 Mann Unternehmen mehr ist... Hab allerdings auch noch keine Erfahrungen wie es in einem Großkonzern zB läuft.. Das schreckt mich ein wenig ab. War bisher immer eine sehr familiäre Atmosphäre und ich hatte ein breites Aufgabenspektrum. Eigentlich mag ich kleine Unternehmen ja, aber der Arbeitsplatz ist so unsicher...

Hab auch gelesen, unter 2 Jahre in einem Job im Lebenslauf gilt als "mangelndes Durchhaltevermögen"...


Zuletzt bearbeitet von shaani am Fr 17.10.2014 09:32, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Nimroy
Community Manager

Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 17.10.2014 09:25
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Nein, das solltest du nicht verschweigen. Sowas kommt IMMER irgendwann mal raus. Und dann ist das Vertrauensverhältnis beschädigt. Außerdem wird man dir dann auch nicht mehr abnhemen, dass du da nicht Mitschuld hattest.

Ja, das ist eine Herausforderung in der Darstellung. Aber du kannst auch versuchen, die Erfahrungen zu deinem Vorteil nutzen. Eine Bewerbung besteht ja nicht nur aus Lebenslauf, sondern auch erst mal um ein Anschreiben. Mach hier deutlich, was du daraus für Lehren gezogen hast, welche Erfahrungen du aus deinem Werdegang in die neue Stelle miteinbringen kannst. Zum Beispiel Realitätssinn. Sicher lässt du dich nicht mehr von jeder cool klingenden und hipp präsentierten Idee so einvernehmen, dass du den Blick für Führung und Stabilität und Ernsthaftigkeit verlierst. Genau so wirst du dieses "Ich muss mich selbst verwirklichen" nicht mehr zwingend als notwendig erachten, könnte ich mir vorstellen. Dadurch ergibt sich ja auch unter Umständen ein ganz anderer Begriff von Loyalität.

Also lass den Kopf nicht hängen, und mach aus der vermeintlichen Schwäche deine Stärken.
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Mike A.

Dabei seit: 06.03.2004
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Alter: 53
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 19.10.2014 15:13
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Servus!
also ein Glückssträhne sieht definitiv anders aus. Da gebe ich Dir recht, doch wie schon geschrieben wurde, Du hast ja immer schnell eine neue Arbeit gefunden. Hast Dich also nicht auf die faule Haut gelegt und "nix getan" - sondern Dich ganz im Gegenteil - schnell (und erfolgreich) bemüht eine neue Arbeit zu finden.
Das sehe ich als ein großes Plus an. Das man Dir nur schwer negativ ankreiden kann.
Firmenpleiten sind heute, leider, nichts besonderes mehr und Du kannst Dir sicher sein, dass sich auf freie Stellen auch immer Leute bewerben, denen es ähnlich geht wie Dir.
Im Idealfall wählen die "Entscheider" also den Bewerber aus der am ehesten dem Anforderungsprofil entspricht und Leistungen vorweisen kann. Offenbar hat das bei Dir schon dreimal funktioniert. Das würde ich nicht negativ sehen.
Also "Kopf hoch"! & viel Glück...


Mike
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shaani
Threadersteller

Dabei seit: 12.11.2009
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 21.10.2014 09:04
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Hallo,

erstmal vielen Dank für die aufmunternden Worte.. Habe gestern auch gleich ein Vorstellungsgespräch in einer Werbeagentur gehabt bei der ich mich einfach mal initiativ beworben habe.

Problem ist halt, eigentlich war gar keine Festanstellung angedacht (sondern eher ein Freelancer), dem Chef haben meine Arbeiten allerdings sehr gefallen und er schaut "was er da tun kann".. Bis Ende meiner Kündigungsfrist darf ich erstmal "Probearbeiten".

Das Problem seh ich hierbei nur, dass ich dann 3 Wochen eingespannt bin und keine Zeit habe für weitere Vorstellungsgespräche und Probearbeitstage bei anderen Arbeitgebern... Sollte ich ihn darauf mal ansprechen oder kommt das schlecht? Andererseits verbau ich mir sonst Chancen bei Unternehmen die momentan dringend suchen.. Und je länger ich "arbeitslos" im Lebenslauf bin, desto schwerer wird es - weil NOCH ist mein Lebenslauf zwar nicht geradlinig, aber lückenlos.
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Nimroy
Community Manager

Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
Alter: 39
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 21.10.2014 09:08
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In meinen Augen zeugt es von Professionalität, darüber offen zu reden. Das ist auch etwas, was du auf Grund deines Lebenslaufes machen soltest. Deinen Lebenslauf könnte man nämlich auch als "Lässt alles mit sich machen" verstehen. Durch klare Ansagen deinerseits kannst du das aber korrigieren.

Hast du mal gefragt, warum 3 Wochen? Warum nicht vereinbaren, dass du das zwar 3 Wochen machst, aber trotzdem flexibel sein kannst bei der Terminvergabe für Bewerbungsgespräche. Damit kannst du dann auch gleich Planungskompetenz beweisen.

Und noch ein allgemeiner Tipp: Bei einer Bewerbung kommt es ein bißchen auch auf breite Schultern an. Hier im Thread kommst du ein bißchen devot/ schicksalsergeben rüber. Für eine Bewerbung musst du denen klar machen, dass du das Geilste bist, was jemals dem potentiellen Arbeitgeber passieren kann und er sich glücklich schätzen darf, dass du in seine Pommesbude überhaupt nur einen Fuß gesetzt hast. Da darf man dann auch eine eigene Meinung haben und diese vertreten. Lächel


Zuletzt bearbeitet von Nimroy am Di 21.10.2014 09:13, insgesamt 1-mal bearbeitet
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