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Thema: Auf der Suche nach beruflichen Alternativen wegen Burnout vom 28.09.2016


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Beruf und Karriere -> Auf der Suche nach beruflichen Alternativen wegen Burnout
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Ein Mitglied
Threadersteller

Dabei seit: 28.09.2016
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 28.09.2016 14:09
Titel

Auf der Suche nach beruflichen Alternativen wegen Burnout

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Hallo Ihr Lieben,
nach einer Berufserfahrung von insgesamt 17 Jahren als Medienvorlagenherstellerin (Operating) in der Vorstufe zweier Druckereien, erkrankte ich leider vor zwei Jahren an einem Burnout mit Depressionen.
Es folgte eine Zeit in einer Tagesklinik und nun bin ich in einer so genannten "Beruflichen Reha".
Momentan überlegen wir ob ich überhaupt noch in diesen Bereich zurückkehren kann, da die "Rahmenbedingungen" nicht mehr für mich passen.

Habt Ihr vielleicht Anregungen was man mit den Kenntnissen alternativ noch tun könnte?
Ich bin derzeit ziemlich ratlos.....
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cleaner
Moderator

Dabei seit: 23.01.2003
Ort: CASSELFORNIA
Alter: 46
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 28.09.2016 14:36
Titel

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hallo Ein Mitglied,

thx for sharing ...
da kommen mir so viele fragen, dass ich gar nicht weiss, womit ich anfangen soll:

- musst Du unbedingt bald wieder arbeiten oder bist Du eventuell über partner etc. in der groben versorgung abgedeckt? letzteres würde ein wenig den druck rausnehmen.. und zeit für konkretes rantasten und "sich ausprobieren" lassen.

- wer ist "wir"? fühlst Du Dich bislang kompetent in dieser Frage beraten?

- was exakt sind die von Dir nur beiläufig erwähnten "Rahmenbedingungen"?

die kenntnisse nach 17 jahren berufserfahrung in ehren, aber (und letztlich musst Du das einfach mal entscheiden): ggf. musst Du Dich davon verabschieden, dass dieses wissen demnächst für Dich noch relevant sein wird.

ich persönlich mag den gedanken, dass einem nach einer beendigung (in dem fall des arbeitsbereichs) nahezu ALLES erneut offen steht (grosser attitude-alert an dieser stelle! --> neues begrüßen!).

müsste ich mich jetzt für eine alternative zu meinem job entscheiden: ich würde wahrscheinlich mein pachtland zum selbstversorger- obst- u. gemüseanbau ausbauen und 1-2 vergütete ehrenamtsverträge klarmachen. das ist so ein schönes gegenstück zur ansonsten dekonstruktivistischen tätigkeit am monitor.

aber vielleicht kommen hier ja noch andere vorschläge * Keine Ahnung... *
auf jeden fall viel erfolg beim suchen und finden!
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entlein82

Dabei seit: 03.08.2010
Ort: Nürnberg
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 28.09.2016 15:14
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Ich denke, wenn für Dich die Rahmenbedingungen nicht mehr passen, hast Du doch schon eine Entscheidung getroffen.
Tu es Dir nicht an und kehre in eine Branche zurück, die Dir Deine Krankheit in wahrscheinlich nicht unerheblichen Teilen bescherrt hat!

Nutze die Gelegenheit, Dich neu zu orientieren! Dir stehen soviele Türen offen ...
Wenn Du mit Deinen Kenntnissen aus Deinem Beruf noch etwas anfangen möchtest, denke darüber nach, als Dozent an Berufsschulen, Fachoberschulen, Unis, FHs oder ähnliches zu gehen und dort zu lehren!
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miss-jk

Dabei seit: 16.01.2006
Ort: MUC
Alter: 36
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 28.09.2016 15:41
Titel

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cleaner hat geschrieben:
...
müsste ich mich jetzt für eine alternative zu meinem job entscheiden: ich würde wahrscheinlich mein pachtland zum selbstversorger- obst- u. gemüseanbau ausbauen und 1-2 vergütete ehrenamtsverträge klarmachen. das ist so ein schönes gegenstück zur ansonsten dekonstruktivistischen tätigkeit am monitor.



Genau das ist mein Plan. *hehe*
Sobald mein Kind aus der Schule ist ...
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Ein Mitglied
Threadersteller

Dabei seit: 28.09.2016
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Do 29.09.2016 08:51
Titel

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Vielen lieben Dank für eure Rückmeldungen!
hier ein paar Antworten.
ich bin noch ein halbes Jahr in der beruflichen Reha und somit finanziell abgesichert.
Ein Praktikum in einer Druckerei habe ich schon absolviert, aber dort ging es mir nicht gut.
Den barschen Ton kann ich kaum noch ertragen und der Zeitdruck sowie die Verantwortung behagen mir gelinde gesagt kaum mehr. Zumindest momentan nicht...
Ich habe meinen Job wirklich gerne gemacht, nur das schlechte Betriebsklima, die Verantwortung und der Stress haben mich letztlich fertig gemacht
"Wir" = ich und meine "Berufstrainerin". Von ihr fühle ich mich soweit auch gut unterstützt, aber das Wissen über den Job des Mediengestalters ist nicht wirklich vorhanden.
Als nächstes steht ein Praktikum im Onlinemarketing an... mal schauen.

Die Idee als Dozentin zu arbeiten klingt sehr Interessant!!!! * Applaus, Applaus * da hake ich aber mal nach! Nur der Weg dorthin stellt sich mir recht hart dar... (kann ich mir vorstellen)
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Astro

Dabei seit: 14.04.2003
Ort: Lost Valley
Alter: 44
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 29.09.2016 16:50
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Wo bist du beheimatet, also welches Land? D, Ö, CH? Und wie alt bist du denn, wenn man das fragen darf. Wenn sich eine komplette Umschulung ausgeht, sollte man das auf jeden Fall in Betracht ziehen. Es gibt ja auch Berufe, die diesen Zeitdruck und Stress nicht haben, bzw. dann eher positiven Stress. Bei mir war der Mediengestalter,Druckvorstufentechniker nach ein paar Jahren jedenfalls auch ein Reinfall, auch, wenn es anfangs gut lief. Das hatte aber zusätzlich auch gesundheitliche Gründe, die sich erst später geklärt haben. Dann ein paar Jahre unterqualifizierte Arbeit mit immensem Terminstress. Das macht einen dann kaputt.

Wie andere es gesagt haben, solltest du in Erwägung ziehen, die Branche komplett zu wechseln. Da ich in einer ähnlichen Situation bin, überlege ich mir, wieder in den Elektrobereich zurück zu kehren und mich vielleicht auf Steuerungs- und Prozessleittechnik zu spezialisieren. Falls es der Arbeitsmediziner erlaubt...

Fachlich können dir die Betreuer normalerweise nicht helfen. Kein Wunder, wenn man bedenkt, wie viele Berufe es gibt. Das ist normal.
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Ein Mitglied
Threadersteller

Dabei seit: 28.09.2016
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 30.09.2016 08:41
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Guten Morgen Astro,

danke erst einmal für deine Einschätzung und Erzählung.
Also ich komme aus Deutschland und bin 39.
Es freut mich dass Du (hoffentlich) eine Alternative gefunden hast! *Thumbs up!*
Ich hab leider bloß ein kaufmännisches Fachabitur auf das ich zurückgreifen kann... der Kaufmännische Bereich ist mir aber zu trocken und unkreativ. *Schnief*
Was die Betreuer angeht, muss ich Dir absolut Recht geben. Es ist ohnehin schwer sich überall auszukennen, aber dann noch die wagen Unterschiede zu begreifen wie es z.B. bei den Mediengestaltern gibt.... Schwierig...
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Astro

Dabei seit: 14.04.2003
Ort: Lost Valley
Alter: 44
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 30.09.2016 12:56
Titel

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Wirklich gefunden hab ich noch nichts. Ich bin noch in der Neuorientierung. Das beschriebene Beispiel wäre vielleicht eine Möglichkeit. Aber es werden mehrere Pläne von uns verlangt.
Ja, 39. Da hast du sicher ähnliche Gedanken, wie ich. Nochmal eine Umschulung? Da läuft einem die Zeit davon.
Aber, wie gesagt, du musst dir genau überlegen, ob die Branche wirklich Zukunft in deinem Leben hat, nicht, ob du in der Branche eine Zukunft hast. Es gibt ja einen Grund, warum du jetzt in der Reha bist.
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