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Thema: Kommunikationsproblem mit Druckerei vom 15.09.2015


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Recht -> Kommunikationsproblem mit Druckerei
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Paddyo19
Threadersteller

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Verfasst Di 15.09.2015 11:53
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Kommunikationsproblem mit Druckerei

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Hey Leute,

ich hätte da mal eine naja nennen wir es rechtliche Frage. Ein Kunde von mir wollte eine simple Reproduktion haben, hierbei ging es um einen Flyer. Ich habe persönlich eine Druckerei ausgesucht und habe dem Personal ein Original der Flyer (Als Muster) gegeben und ein Angebot eingeholt. Das Angebot der Druckerei ging direkt an meinen Kunden der dieses, ich nenne es einfach blindäugig angenommen hat, auf dem Angebot gab es Abweichungen zum Muster (Muster war mit Lack, Ergebnis wurde Matt). Kleiner Auszug aus dem Angebot:
------------------------------------
- Produkt (wie Vorlage)
- 110mm x 85mm
- mittig perforiert (senkrecht)
- 300g/m² glänzend (ohne Lack)


- Produkt (wie Vorlage)
- 110mm x 85mm
- mittig perforiert (senkrecht)
- 300g/m² glänzend (ohne Lack)

Sollen die Karten beschreibbar sein, müssten wir die matte Variante des Papiers wählen. (Ansonsten kann es sein, dass es etwas schmiert.)
--------------------------------------

Das Ergebnis sind jetzt billig aussehende Reproduktionen mit den mein Kunde nix anfangen kann. Wie gesagt das Problem hierbei liegt denke ich an der Kommunikation mit dem Personal die nicht verstanden haben, dass wir genau die gleichen Ergebnisse wie bei dem Original haben wollten.

Was meint ihr dazu und was würdet ihr für Lösungsvorschläge wählen?
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DEKONSTRUKTIV

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Verfasst Di 15.09.2015 12:08
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Re: Kommunikationsproblem mit Druckerei

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Paddyo19 hat geschrieben:
...Angebot ... angenommen...


end of story.
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qualidat

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Verfasst Di 15.09.2015 12:14
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a) "Reproduktion" heisst jetzt Einscannen? Ersteres ist bei gedruckten Vorlagen (Raster, Papieroberfläche) technisch bedingt immer mit erheblichen Qualitätsverlusten verbunden. Sowas macht man eigentlich nur bei historischen Originaldokumenten, einen "furzigen" Flyer würde ich immer neu setzen - käme garnicht auf die Idee

b) definiere "billig aussehen"! Die gesamte gewählte Technologie ist billig, was erwartest du? Sei froh, dass nicht noch teures Kunstdruckpapier verschwendet wurde

c) die Druckerei hätte so einen Mist-Workflow (außer in begründeten Ausnahmen) garnicht erst anbieten dürfen, das ist richtig.

Nimms als Lehrgeld ...


Zuletzt bearbeitet von qualidat am Di 15.09.2015 12:15, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Paddyo19
Threadersteller

Dabei seit: 15.09.2015
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Verfasst Di 15.09.2015 12:21
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ne der Flyer wurde als Datei nachgebaut, das Muster sollte nur als Vorlage für Papier und Veredelungen dienen.
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qualidat

Dabei seit: 14.09.2006
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Verfasst Di 15.09.2015 12:24
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Paddyo19 hat geschrieben:
ne der Flyer wurde als Datei nachgebaut, das Muster sollte nur als Vorlage für Papier und Veredelungen dienen.


Ok, "Reproduktion" wird eigentlich anders benutzt.

Nö, dann hatte die Druckerei ja erstmal alle Chancen, dass es gut bzw. mindesten so wie das Original aussieht. Dein Problem ist evtl., dass das Angebot wohl zu ungenau formuliert ist. Steht denn im Auftrag irgendwas von "wie Vorlage" bzw. "wie Muster"? Und hast du die mal gefragt, was sie zu dem ganz offensichtlich übermäßigen Unterschied sagen?
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Paddyo19
Threadersteller

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Verfasst Di 15.09.2015 12:28
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Sie haben den Begriff - Produkt (wie Vorlage) benutzt. Die Druckerei habe ich Kontaktiert mir wurde gesagt, dass sie sich an das Datenblatt des Auftrages orientiert haben. Das ist auch ok aber das Datenblatt wurde ja vom eigenen Personal zusammengestellt, auf Grundlage des Musters.
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Nimroy
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Dabei seit: 26.05.2004
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Verfasst Di 15.09.2015 15:52
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Re: Kommunikationsproblem mit Druckerei

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DEKONSTRUKTIV hat geschrieben:
Paddyo19 hat geschrieben:
...Angebot ... angenommen...


end of story.


So ist es. Vor allem, wenn da noch steht "ohne Lack". Wenn eine Druckerei bei jedem Auftrag und jeder Abweichung in der Bestellung nachfragt, ob der Kunde das denn auch wirklich bestellen wollte, dann kämen die nicht mehr zum Drucken!

Lösungsvorschlag: Empfiehl dem Kunden, die Karten so zu verwenden oder einen Neudruck als Lehrgeld zu verbuchen.
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