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Thema: Größe des CCD Sensors und Kaufberatung Canon EOS vom 18.09.2011


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Fotoapparate, Film & Technik -> Größe des CCD Sensors und Kaufberatung Canon EOS
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toco

Dabei seit: 05.04.2002
Ort: Ärford
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Verfasst So 18.09.2011 22:43
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nokiland hat geschrieben:
… Kannst Du mir eine Canon DSLR ab 18 MP empfehlen, die im Auto-Modus gute Bilder macht? Bis 2.500 Euro würde ich gehen. Mehr wollte ich in diesem Thread nicht wissen......


Du bist 2 Jahre zu spät. Der Hype im Megapixeluniversum ist vorbei, weil wohl auch der Letzte verstanden hat, dass Auflösung nichts mit Bildqualität zu tun hat. Wer richtig Auflösung braucht, greift eine Etage höher im Sensorformat und eine tiefer ins Portemonnaie.

PS: Und bitte nur Objektive mit rotem Ring kaufen, alles andere macht keinen Sinn. Geht auch mit Edding ganz gut.
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nokiland
Threadersteller

Dabei seit: 16.10.2010
Ort: Leipzig
Alter: 52
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 18.09.2011 23:43
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Hallo toco,
für was bin ich 2 Jahre zu spät? Warum kann man keine hohe Auflösung mit guter Bildqualität erwarten? Bei dieser Frage bin ich Dir eventuell um 10 Jahre voraus. Mein Opa hat mir schon die Sache mit der Auflösung erklärt ... ich bin mittlerweile 43 Jahre. Wenn Du einem möglichen Newbie in den Ar.. treten willst, mache es bitte nicht bei mir *g* . Ich schrieb hier um Meinungen von Experten zu erwarten, aber nicht um mir so ein Zeug anhören zu müssen. Schon vor 10 Jahren war mir die Problematik mit den MPs und der Qualität bewusst. Im Jahre 2001 gründete ich einen Fachhandel für Digitalkameras. Die Ricoh RDC 7 war anfangs mein Top Model. Eine damals revolutionäre Cam. Im Laufe der Zeit hatte ich alle führenden Anbieter zur Verfügung. Es gibt keine Cam die ich damals nicht testete. Ich hatte sie alle. Über Pixel-Wahn muß ich mit Dir nicht diskutieren. Das hatte ich schon vor 10 Jahren durch. Mit der Zeit verlagerte sich unseren Schwerpunkt und Digitalkameras gehörten nicht mehr zum Kernbereich. Wenn ich heute über eine DSLR rede, dann als "Newbie" mit grundlegenden Erfahrungen. Und da mußt Du mir nix über Pixelwahn erzählen, sondern eher beratend zur Seite stehen. Welche Canon DSLR ist im Automatik Betrieb optimal? Kannst Du das beantworten oder hast Du keine Ahnung diesbezüglich?
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Piki

Dabei seit: 30.01.2008
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Verfasst Mo 19.09.2011 00:04
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Zitat:
Wenn ich nicht die Zeit habe ein Foto-Profi zu werden, brauch ich eine Kamera die im Automatik-Modus Profi-Bilder generiert.
Au weia!

Keine Kamera generiert automatisch Profi-Bilder. Profi-Bilder werden – Überraschung – vom Profi hergestellt.

Hätte man Zugang zur Küche und dem Equipment eines Sternekochs, könnte man auch nicht automatisch kochen wie ein Profi.

Guckst Du hier:
Deine Kamera spielt keine Rolle (Ken Rockwell)
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nokiland
Threadersteller

Dabei seit: 16.10.2010
Ort: Leipzig
Alter: 52
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 19.09.2011 00:23
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Hallo Piki,
.... das ist natürlich blöde aber verständlich. Eine DSLR ist nur ein Werkzeug und der Bediener der Koch. Also sollte ich bei meiner 1000D bleiben und mir einfach bessere Objektive kaufen ..... sowas habe ich schon geahnt. Ich dachte einfach, ich könnte mein fehlendes Fachwissen kompensieren durch "moderne" Canon Kameras. Nach dem Motto: Je mehr Geld ich ausgebe, dest so bessere Bilder erhalte ich im Auto-Modus...... mit den neuen Modellen.....
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DMG-mill

Dabei seit: 07.10.2005
Ort: -
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 19.09.2011 04:54
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kauf doch gleich eine sinar! da hast du dann alles!
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toco

Dabei seit: 05.04.2002
Ort: Ärford
Alter: 40
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 19.09.2011 11:53
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Hallo nokiland,

deine Aussagen bzgl. (Fach)wissen und Einsteigerfragen sind widersprüchlich, dabei schützt Alter anscheinend nicht vor Dummheit (bitte sprichwörtlich nehmen).

Um auf den Punkt zu kommen und den Beitrag mal auf ein fachgerechtes Niveau zu heben:
Natürlich sind die aktuellen Kameramodelle technisch besser in der Lage auch im automatisierten Betrieb "gute" Bilder zu liefern, als ältere Kameras. Dies liegt an vielen Faktoren wie z.B. empfindlichere Sensorentechnik, schnellere Prozessoren, intelligentere Software auf den Chips usw.

Die Entwicklung auf diesem Gebiet ist so schnell, dass man mit 3–5 Jahre "alten" Semi-/Pro-Produkten bei weitem nicht so rauscharme Bilder bei HighISO erzielt, wie mit Einsteiger-Modellen der aktuellen Produktion. Wenn man die Wahl hat, welches Modell man nehmen soll, um technisch bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, ist es nur logisch das best-ausgestattetste Modell mit größtem Sensor, schnellstem AF etc. zu wählen. Dabei wächst auch nicht nur die messbare technische Bildqualität z.B. in Bezug auf rauscharme HighISO-Bilder, sondern auch Haptik, Bedienkonzept, Suchergröße, Serienbildgeschwindigkeit, Verarbeitungsqualität etc.

Meine vorherige (ich gebe zu etwas emotional verpackte) Aussage bzgl. Megapixel spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, wie man am Pro-Modell Canon EOS-1D Mark IV mit "nur" 16 MP sieht. Bei Nikon ist diese "geringe" MP-Anzahl noch stärker ausgeprägt. Eine Ausnahme bildet aktuell Sony mit den SLT-Modellen, welche durchgängig mit hohen MP-Zahlen oberhalb der 20 MP rangieren.

Weitere Komponenten guter Bilder sind außerdem, wie angesprochen, die Objektive und was die meisten sträflich vernachlässigen die Postproduction wie RAW-Entwicklung, Verwaltung, Ausgabe, Umwandlung, Farbräume/Profile etc. Wer das Potential des RAW-Formates nicht nutzt (wie viele "Hobby-Knipser") und in JPG schießt, weil es bequemer ist und man sich nicht mit Software beschäftigen muss, der fabriziert auch mit einer Canon EOS-1Ds Mark III nur ungesättigten, hochaufgelösten Pixelmatsch (Hyperbel).

Mein Tipp: nimm dir eine Canon 7D oder 5D MKII zur Hand (Freunde, Bekannte, Fotoladen, Vermietung …) und teste den Unterschied im freien Feld (nicht in der Wohnung oder dem Geschäft!) ein paar Tage, wenn möglich. Wenn du danach feststellst, dass der subjektive Anstieg an Bildqualität zu deiner 1000D (weil der objektive wird definitiv da sein) eine Neuanschaffung rechtfertigt, dann weißt du was zu tun ist.
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DMG-mill

Dabei seit: 07.10.2005
Ort: -
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 19.09.2011 13:29
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also ich habe die 50D und mein Kumpel die 1000D. wir haben getestet was das zeug hält. folgendes kam dabei raus: nur die Bedienung, die Geschwindigkeit und das Rauschen bei hohen ISO-Werten. Alles andere war kaum zu bemerken.
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ChrisKam

Dabei seit: 01.07.2009
Ort: Hattingen
Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 19.09.2011 14:22
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Nokiland, zeig' doch einfach mal ein paar von deinen Bildern. Ich denke dann können wir alle besser beurteilen, ob eine dicke Kamera für dich Sinn macht. Aus dem was ich hier bislang gelesen habe, tendiere ich zu Nein.

Neben allen Gedanken zu "Profi" Gerät ja oder nein, Motivprogramme, Fähigkeiten etc. ist eins auch sehr wichtig: Ohne entsprechende Objektive liefert die beste Kamera keine hochauflösenden Bilder! Wenn es also nur um Netto-Bildgewinn bei deinem derzeitigen Objektivpark und einer Preisgrenze von 2500 € geht würde ich vorschlagen: Kauf dir eine 7D, ein gutes Zoomobjektiv für den Weitwinkelbereich und dann noch 2 "normale" Festbrennweiten von Canon für alles andere. Also z.B. ein 50 1.4 und das 100 2.0. Das dürfte unterm Strich am meisten beim Equipment bringen.


Zuletzt bearbeitet von ChrisKam am Mo 19.09.2011 14:26, insgesamt 2-mal bearbeitet
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