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Thema: Größe des CCD Sensors und Kaufberatung Canon EOS vom 18.09.2011


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Fotoapparate, Film & Technik -> Größe des CCD Sensors und Kaufberatung Canon EOS
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nokiland
Threadersteller

Dabei seit: 16.10.2010
Ort: Leipzig
Alter: 52
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 18.09.2011 18:24
Titel

Größe des CCD Sensors und Kaufberatung Canon EOS

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Hallo liebe Experten,

ich will von meiner EOS 1000D weg und etwas neues anschaffen. Die 1000D hat aber die selbe Sensorgröße wie die meisten neuen von Canon. Ich sehe das so: mehr Pixel auf der selben Fläche bedeutet weniger Licht pro Pixel und somit eine Verschlechterung. Die Qualität bei ungünstigen Lichtverhältnissen müssten bei einer 18 MP EOS also schlechter sein als bei der EOS 1000D, ist das richtig? Ich möchte bei der Frage davon ausgehen, dass ich meine bisherigen Objektive nutze. Mir ist klar, dass bessere Objektive mehr Licht "herausholen", doch mir geht es rein um die CCD Geschichte.

Kit Objektiv EF 18-55
TAMRON SP AF 17-50mm F/2.8 DiII
Canon Festbrennweite EF 50mm f/1.8 II
Canon EFS 55-250mm f/4-5.6 IS

Sind die aktuellen EOS Kameras bei Verwendung der gleichen Objektive, im AUTO Modus und dem selben Motiv WIRKLICH besser, abgesehen von der höheren Pixelzahl? Gibt es da Vergleiche?

Oder sollte ich mir lieber eine Vollformat Canon kaufen, eine 5D Mark II? Da hätte ich ja was ich wöllte: bessere Bilder auch bei bewölktem Himmel? Dazu muss ich sagen: Ich habe keine Ahnung von Fotografie, ich "knipse" meist nur im Automatik Modus. Ich habe die 1000D oft dabei und hole sie bei Bedarf mal schnell raus um einen Moment aufzuhalten. Nicht selten mache ich aus dem fahrenden Auto heraus eine Aufnahme, wenn ich eine neue Baustelle irgendwo sehe. Und mir fehlen auch die Ambitionen ein Profi zu werden, keine Zeit dazu. Also suche ich eine DSLR die auch im Automatik Modus mit meinen Objektiven gute Bilder macht. Ist die 5D Mark II dazu zu empfehlen? Oder ist eine EOS 600D im Automatikmodus mit den selben Objektiven auch besser als meine 1000D, obwohl sich da bald doppelt so viele "Lichtfresser" auf den kleinen Sensor tummeln?
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Eisensafran

Dabei seit: 14.05.2009
Ort: Regensburg
Alter: 33
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Verfasst So 18.09.2011 18:58
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Also mal langsam: Die Mark II ist eine Vollformatkamera. Da kannst du beispielsweise das EF 18-55 oder das EFS 55-250mm f/4-5.6 gar nicht (oder nur mit massiven Qualitätseinbußen) benutzen.

Im Übrigen: Wie kommt man auf die Idee, knappe 1.800 Euro für ein PROFIgerät zu investieren, in der Hoffnung, dass es bessere Amateurfunktionen aufweist, als ein Einstiegsgerät. Diese Logik erschließt sich mir nicht.

Was passt dir an der 1000D eigentlich konkret nicht? Brauchst du bessere Available-Light Funktionen (höhere ISO, bessere Rauschunterdrückung...) oder geht's dir um die Serienbildgeschwindigkeit? Oder sind deine Bilder einfach "schlecht" und du kompensierst das jetzt einfach mal mit einem Technik-Overkill?


Zuletzt bearbeitet von Eisensafran am So 18.09.2011 19:01, insgesamt 1-mal bearbeitet
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remote

Dabei seit: 10.11.2006
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Alter: 106
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 18.09.2011 19:00
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Re: Größe des CCD Sensors und Kaufberatung Canon EOS

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nokiland hat geschrieben:
Hallo liebe Experten,

ich will von meiner EOS 1000D weg und etwas neues anschaffen. Die 1000D hat aber die selbe Sensorgröße wie die meisten neuen von Canon. Ich sehe das so: mehr Pixel auf der selben Fläche bedeutet weniger Licht pro Pixel und somit eine Verschlechterung. Die Qualität bei ungünstigen Lichtverhältnissen müssten bei einer 18 MP EOS also schlechter sein als bei der EOS 1000D, ist das richtig? Ich möchte bei der Frage davon ausgehen, dass ich meine bisherigen Objektive nutze. Mir ist klar, dass bessere Objektive mehr Licht "herausholen", doch mir geht es rein um die CCD Geschichte.

Kit Objektiv EF 18-55
TAMRON SP AF 17-50mm F/2.8 DiII
Canon Festbrennweite EF 50mm f/1.8 II
Canon EFS 55-250mm f/4-5.6 IS

Sind die aktuellen EOS Kameras bei Verwendung der gleichen Objektive, im AUTO Modus und dem selben Motiv WIRKLICH besser, abgesehen von der höheren Pixelzahl? Gibt es da Vergleiche?

Oder sollte ich mir lieber eine Vollformat Canon kaufen, eine 5D Mark II? Da hätte ich ja was ich wöllte: bessere Bilder auch bei bewölktem Himmel? Dazu muss ich sagen: Ich habe keine Ahnung von Fotografie, ich "knipse" meist nur im Automatik Modus. Ich habe die 1000D oft dabei und hole sie bei Bedarf mal schnell raus um einen Moment aufzuhalten. Nicht selten mache ich aus dem fahrenden Auto heraus eine Aufnahme, wenn ich eine neue Baustelle irgendwo sehe. Und mir fehlen auch die Ambitionen ein Profi zu werden, keine Zeit dazu. Also suche ich eine DSLR die auch im Automatik Modus mit meinen Objektiven gute Bilder macht. Ist die 5D Mark II dazu zu empfehlen? Oder ist eine EOS 600D im Automatikmodus mit den selben Objektiven auch besser als meine 1000D, obwohl sich da bald doppelt so viele "Lichtfresser" auf den kleinen Sensor tummeln?


Zum Knipsen reicht die 1000D allemal... jedenfalls, wenn Du nicht >A2 drucken willst.
Ob eine teurere Kamera dir ein besseres Ergebnis bringt, hängt davon ab, was dich momentan stört.
Der AF z.B. wäre ein Unterscheidungskriterium.
Der größte Unterschied, die leichtere Handhabung der manuellen / semi-automatik Modi, fällt ja für dich flach.
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nokiland
Threadersteller

Dabei seit: 16.10.2010
Ort: Leipzig
Alter: 52
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 18.09.2011 19:27
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Hallo remote,

von der 1000D will ich weg weil ich doch gern mehr Pixel hätte, aber trotzdem gute Bilder. Ich fotografiere viel Architektur, alte DDR Industriebauten als auch Aktuelle. Da hätte ich gern mehr Pixel im Bild. Warum? Ich erspare mir teuere Zoomobjektive *g*. Ich habe doppelt soviele Details im Bilde, wo ich mit der 1000D noch mehr zoomen müßte um sie zu erfassen.

Die 5D Mark II hat sich aber wieder erledigt. Ich kann meine Objektive an ihr nicht nutzen, müßte neue kaufen und ein Blitzgerät wäre auch von Nöten. Und meine Frage zu den CCDs hat sich auch erledigt: Alle sagen, eine Vollformat Kamera braucht auch bessere Objektive ... logisch, die müssen dann die Lichtschwäche der überlasteten Sensoren wieder ausbügeln *g*.
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Der_Morph

Dabei seit: 30.03.2004
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Alter: 41
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Verfasst So 18.09.2011 20:07
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Da hast du doch statische Objekte. Nimm ein gutes Stativ, dann kannst du selbst die niedrigste Empfindlichkeit fahren.

Zudem kannst du auch mehrere Aufnahmen zusammensetzen. Lange Brennweite nehmen, die Einstellungen Blende, ISO, Zeit und Fokus festsetzen (einmessen und auf M), das Motiv gekachelt aufnehmen und am Rechner wieder zusammensetzen. Damit hast du theoretisch unbegrenzte Auflösungen zur Verfügung.
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nokiland
Threadersteller

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Verfasst So 18.09.2011 20:48
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Hallo Eisen ...,

Zitat:
Wie kommt man auf die Idee, knappe 1.800 Euro für ein PROFIgerät zu investieren, in der Hoffnung, dass es bessere Amateurfunktionen aufweist, als ein Einstiegsgerät. Diese Logik erschließt sich mir nicht.


Ganz einfach: Ich verdiene mit fotografieren nicht DIREKT Geld, ich knpise privat sehr viel und auf der anderen Schiene für verschiedene Web Projekte. Für privat brauch ich keine 18 MP. Für den geschäftlichen Bereich ... siehe meine Erklärung in einer Antwort auf Remotes Text. Mehr Details, Informationen je Bild brauch ich. Ich möchte aber keine Ausbildung zum Profi Fotografen. Dazu fehlt mir Zeit die ich nicht habe. Kannst Du mir zustimmen, daß ein Bäcker nicht zum Fotoprofi werden will, nur weil er ein perfektes Abbild seiner Torten-Meisterkrönung für ein Journal benötigt? Er geht lieber zu einem Fotografen oder nimmt etwas anderes als eine Handy-Kamera. So ähnlich geht es mir. Ich habe keine Zeit um ein Profi zu werden, aber Geld um mir eine brauchbare DSLR zu kaufen, die eventuell im Automatik Modus mein fehlendes Wissen kompensiert. Die Logik dahinter ist eine rein wirtschaftliche Konsequenz. Wenn ich nicht die Zeit habe ein Foto-Profi zu werden, brauch ich eine Kamera die im Automatik-Modus Profi-Bilder generiert. Und wenn ich 1.000 Euro mehr zahlen muß - habe ich immer noch Geld gespart. Denn die Zeit, die ich benötige um ein "Profi" zu werden, kostet mich weit mehr als nur 1.000 Euro an Stundenlöhnen. Du, ein Fachmann hat da gut reden. Er hat viele Jahre Zeit um sich in die Materie einzuarbeiten. Die Zeit hat er sich im Laufe der Jahre genommen, von seiner Freizeit. Nur habe ich keine Freizeit in der ich nach 2 Jahren mal eine 1000D perfekt zu bedienen. Ich finde es auch nicht peinlich, daß jemand kein Foto Profi ist und die Vorzüge des Automatik Modus sucht. Wenn ein Hersteller mit perfekten Bildern im Auto-Modus wirbt, das Ding ein paar Tausender kostet und ich bereit bin diesen Preis zu zahlen .. ist es meine Angelegenheit *g*. Über Logik wollt ich mich hier nicht informieren, sondern über Technik.
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nokiland
Threadersteller

Dabei seit: 16.10.2010
Ort: Leipzig
Alter: 52
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 18.09.2011 21:13
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Hallo Morph,

danke für Deine Antwort. Ich habe Stative. Nur kennst Du die Situation: Du bist auf einem Stadtfest unterwegs, Nachts, es ist dunkel, Du packst Dein Stativ aus, wie so ein "Profi" .... wirst "dumm" angeschaut, hörst Kommentare wie "Paparazzi" oder eine angetrunkene Meute will unbedingt mit aufs Motiv *g*? Meiner Frau ist es sogar peinlich, wenn ich in Leipzig mit einem Stativ Nachts herum renne. Im Zoo akzeptiert sie es gerade noch so *g*. Ich möchte in belebter Umgebung aus der Hand heraus fotografieren können. Mit dem Stativ auf dem Weihnachtsmarkt eine Attraktion zu knipsen ist nicht mein Ding. Dazu ist das Gedränge viel zu groß *g*
Wenn Du sagst : " Lange Brennweite nehmen, die Einstellungen Blende, ISO, Zeit und Fokus festsetzen (einmessen und auf M), das Motiv gekachelt aufnehmen ....", sind das für mich böhmische Dörfer. Wie bereits erwähnt - ich möchte eine DSRL mit 18 MP aufwärts und gutem Auto Modus. Das Manuelle ist nicht von Belang bei mir, daß ist die 1000D ausreichend - leider hat sie für mich zu wenig MP.
Mittlerweile grübele ich über die 7D nach, oder doch wieder die 5D Mark II. Ich könnte in Sachen 5D meine 1000D samt Objektive abdrücken, dann würden mich die neuen Objektive und der externe Blitz weniger ärgern. Aber bei den ganzen Amazon Bewertungen finde ich einfach keine Canon DSLR, die keine Probleme hat. Kannst Du mir eine Canon DSLR ab 18 MP empfehlen, die im Auto-Modus gute Bilder macht? Bis 2.500 Euro würde ich gehen. Mehr wollte ich in diesem Thread nicht wissen......
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remote

Dabei seit: 10.11.2006
Ort: /var/www/
Alter: 106
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 18.09.2011 21:38
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Zitat:
Wenn ich nicht die Zeit habe ein Foto-Profi zu werden, brauch ich eine Kamera die im Automatik-Modus Profi-Bilder generiert. Und wenn ich 1.000 Euro mehr zahlen muß - habe ich immer noch Geld gespart. Denn die Zeit, die ich benötige um ein "Profi" zu werden, kostet mich weit mehr als nur 1.000 Euro an Stundenlöhnen


Wenn ich das Equipment eines Pro-Fotografen in die Hand nehme, mache ich trotzdem halbgare Bilder... obwohl ich mit Technik hantiere die x-tausende Euro über meinem Budget liegt. Umgekehrt wird der Pro auch mit meiner Prosumer-Ausstattung super Ergebnisse produzieren können. Der Gedanke, dass mit dem nächsten, neuen, besseren Gadget plötzlich alles von selbst läuft ohne, dass man selbst Zeit und Anstrengung investieren muss ist zwar eine schöne Marketingblase, hat aber meiner Erfahrung nach nichts mit der Realität zu tun.


anyway...
Du willst eine Kamera mit mehr MP... davon gibts es doch genug... wo ist das Problem?
Wirst du damit auf Knopfdruck bessere Bilder machen? Wohl kaum... aber sie werden mehr Speicherplatz auf der Platte schlucken.
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